<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stellventil</id>
	<title>Stellventil - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stellventil"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stellventil&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T19:16:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stellventil&amp;diff=998713&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: spezifischere Wikilink-Auswahl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stellventil&amp;diff=998713&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-21T16:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;spezifischere Wikilink-Auswahl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pl control valve.jpg|mini|hochkant|Regelventil mit pneumatischen Membranantrieb und Stellungsregler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DN300 &amp;amp; Zonenventil.jpg|mini|hochkant|Zonenventil für die [[Fußbodenheizung]] (im Bild vorne) im Vergleich zu Industrieventil [[Nennweite|DN]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;300]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BR216GG MC1500.jpg|mini|hochkant|Regelventil BR316 DN150 mit elektrischem Ventilantrieb, Stellkraft&amp;amp;nbsp;15kN]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siemens &amp;quot;Rechenschieber für Stellventile und -klappen&amp;quot;.jpg|mini|Siemens „[[Rechenschieber]] für Stellventile und -klappen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stellventil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regel[[armatur]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist als [[Stetigventil]] häufig das [[Stellglied]] in einem [[Regelkreis]]. Als [[Stromventil|Drosselgerät]] kann damit die gewünschte [[Volumenstrom|Durchflussmenge]] in einer [[Rohrleitung]] eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den veränderbaren Durchfluss kann der Druck, die Temperatur, das [[Höhe|Niveau]] oder auch der Durchfluss selbst in einer [[Verfahrenstechnik|verfahrenstechnischen]] [[Anlage (Technik)|Anlage]] [[Regelungstechnik|geregelt]] werden. In der Verfahrenstechnik wird daher auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelventilen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Weil diese ein typisches Aussehen haben, werden auch Ventile, die &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; Teil eines Regelkreises sind, aber die gleiche Bauform haben, oft als Regelventil bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loch[[Messblende|blenden]] gehören ebenfalls zu den Drosselgeräten, sind aber nicht verstellbar und können daher &amp;#039;&amp;#039;kein&amp;#039;&amp;#039; Stellglied sein. Drosselklappen sind verstellbar und somit insbesondere bei Gasen oder bei großen Rohrleitungsdurchmessern eine kostengünstige Alternative zu Stellventilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
Der Ventilschaft ist mit dem Ventil[[Konus|kegel]] verbunden. Dieser verschließt in der geschlossenen Position den Sitzring. Fährt der Ventilschaft nach oben, dann wird die ringförmige Durchflussöffnung größer, und die Durchflussmenge steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Drosselgeräte in einer Rohrleitung verengen örtlich den Durchflussquerschnitt. Dadurch sinkt der [[Druck (Physik)|Druck]] des Mediums, und die Geschwindigkeit erhöht sich. Nach der Querschnittsverengung kehrt die Geschwindigkeit annähernd auf den alten Wert zurück, wenn der Rohrleitungsdurchmesser vor und nach der Engstelle gleich ist. Es gibt jedoch einen bleibenden [[Druckverlust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geometrische Form des [[Kegel (Geometrie)|Kegels]] bestimmt die Durchfluss[[kennlinie]]. Diese ist [[Linearität (Physik)|linear]], gleichprozentig oder in seltenen Fällen anders. Das Durchflussverhältnis &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{Q_\text{min}}{Q_\text{max}}&amp;lt;/math&amp;gt;, welches für die Regelung genutzt werden kann, ist bei einfachen Ventilen 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;10, bei aufwendig konstruierten Ventilen ist 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;50 möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslegung ==&lt;br /&gt;
Aus Kostengründen und wegen der für die Regelfähigkeit erforderlichen Ventilautorität wählt man die Ventil[[nennweite]] häufig ein oder zwei Nennweitenstufen kleiner als die Rohrleitung selbst. Häufig wird versucht mit nur wenigen Nennweiten in der gesamten Anlage auszukommen. Hier ergeben sich Vorteile in der [[Ersatzteil]]bevorratung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die notwendige Anpassung an die [[Strömungsmechanik|Strömungsverhältnisse]] erreicht man durch die Auswahl von Sitz und Kegel. In ein Ventilgehäuse passen unterschiedliche Sitz-Kegel-Kombinationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgebende [[Kennzahl]] ist der [[Kv-Wert|Ventildurchflusswert]]. Ferner muss untersucht werden, ob die maximale Geschwindigkeit im Extremfall unterhalb der [[Schallgeschwindigkeit]] bzw. im Regelfall unter wenigen Metern pro Sekunde liegt, um so [[Kavitation]] oder auch zu hohe [[Geräusch]]entwicklung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelventile haben meist eine gewisse [[Leckrate]]. In Anbetracht der Notwendigkeit der [[Energieeinsparung]] nimmt in der Gebäudetechnik jedoch die Bedeutung dichtschließender Ventile weiter zu, wobei dies im Falle von [[Dreiwegeventil]]en für alle drei Wege gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbauverhältnisse ([[Schweißen|eingeschweißt]], eingeklemmt/Sandwichbauweise oder ge[[flansch]]t) ergeben sich aus den Anforderungen der zugehörigen [[Rohrklasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Das [[Werkstoff|Material]] wird durch die erforderliche [[Korrosionsbeständigkeit]] bestimmt:&lt;br /&gt;
* in der [[Gebäudetechnik]] ([[Heizungstechnik|Heizung]] und [[Klimatisierung]]):&lt;br /&gt;
** in der Regel [[Gusseisen|Grauguss]] und [[Messing]]&lt;br /&gt;
** in Sonderfällen [[Rotguss]] und [[duktil]]es [[Gusseisen]]&lt;br /&gt;
* in der [[Industrie]]: auch [[Stahlguss]], [[Edelstahl]] oder [[Kunststoff]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ventilantrieb}}&lt;br /&gt;
Der Antrieb von Stellventilen, [[Stellantrieb]] genannt, kann [[pneumatisch]] über eine [[Druckmembran|Membran]], [[elektrisch]] oder [[Hydraulik|hydraulisch]] über einen [[Kolben (Technik)|Kolben]] erfolgen. Die Wahl des Stellantriebs hängt ab von der Anwendung und der Verfügbarkeit der notwendigen [[Hilfsenergie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten verfahrenstechnischen Anlagen gibt es ein [[Druckluft]]netz (typisch 6&amp;amp;nbsp;[[Bar (Einheit)|bar]]), daher sind pneumatisch angetriebene Regelventile weit verbreitet. In den meisten Fällen erzeugen mechanische [[Feder (Technik)|Federn]] die notwendige Gegenkraft, beim Ausfall der Druckluft schließt das Ventil dann selbsttätig; in wenigen Fällen muss das umgekehrt sein, dann öffnet die Federkraft das Ventil. Pneumatische Antriebe haben den Vorteil einer hohen Stellgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe hingegen haben den Vorteil, keine Versorgung mit Druckluft zu benötigen. Weiter neigen Regelventile mit elektrischen Stellantrieben weit weniger zum unerwünschten [[Schwingung|Schwingen]], da Druckänderungen im Medium wegen der [[Selbsthemmung]] des [[Getriebe]]s praktische keinen Einfluss auf die Position des Ventilkegels nehmen können. Im Falle von gebäudetechnischen Anwendungen (Heizung, Klimatisierung) werden praktisch ausschließlich elektrische [[Ventilantrieb]]e verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Ansteuerung des Regelventilantriebs zu [[Standardisierung|standardisieren]], werden häufig zusätzliche [[Stellungsregler]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ventil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
	</entry>
</feed>