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	<title>Stellers Seekuh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T23:09:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stellers_Seekuh&amp;diff=56021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Cyron: /* Exponate */</title>
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		<updated>2026-03-09T15:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Exponate&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Stellers Seekuh&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Hydrodamalis gigas&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Eberhard August Wilhelm von Zimmermann|Zimmermann]], 1780)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Hydrodamalis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Anders Jahan Retzius|Retzius]], 1794&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Gabelschwanzseekühe&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Dugongidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Seekühe&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sirenia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Tethytheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Paenungulata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Steller&amp;#039;s sea cow skull.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schädel von Stellers Seekuh&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Extinct Monsters (1893) Sea Cow.png|mini|Zeichnung einer Stellerschen Seekuh (lange nach ihrem Aussterben angefertigt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hydrodamalis gigas skeleton - Finnish Museum of Natural History - DSC04529.JPG|mini|Skelett im Finnischen Naturkunde-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhytinae Stelleri dentes.jpg|mini|Bezahnung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stellers Seekuh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stellersche Seekuh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riesenseekuh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hydrodamalis gigas&amp;#039;&amp;#039;), früher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Borkentier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine ausgestorbene [[Seekühe|Seekuh]] des nördlichen [[Pazifischer Ozean|Pazifiks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1741 vom deutschen Arzt und Naturwissenschaftler [[Georg Wilhelm Steller]] erstmals wissenschaftlich beschrieben, nachdem Steller sie auf einer Expedition unter [[Vitus Bering]] entdeckt hatte. Dabei war das Expeditionsschiff, die &amp;#039;&amp;#039;St. Peter&amp;#039;&amp;#039;, an der zu den [[Kommandeurinseln]] gehörenden und später nach dem Expeditionsleiter benannten [[Beringinsel]] vor [[Kamtschatka]]  gestrandet. Zu der Zeit gab es vermutlich nur noch etwa 2.000 Exemplare bei der Beringinsel und der benachbarten [[Medny (Insel)|Kupferinsel]]. Das vermutlich letzte Tier der Art wurde zu Nahrungszwecken 1768 von Pelztierjägern bei der Beringinsel erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Heutige Kenntnisse beruhen auf den akribischen Beschreibungen Stellers und einer Reihe von Skeletten in verschiedenen Museen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellersche Seekuh wurde bis 8 Meter lang und bis zu 10 Tonnen schwer. Die Zähne waren in Anpassung an die weiche [[Seetang]]-Nahrung völlig zurückgebildet; das Tier zerrieb den Tang zwischen zwei hornigen [[Kauplatte]]n, mit denen der Gaumen ausgekleidet war.&lt;br /&gt;
Die Vorderarme endeten in verkümmerten Mittelhandknochen, Fingerknochen hatte die Stellersche Seekuh nicht mehr. Von den hinteren Extremitäten waren zwei verkümmerte Beckenknochen geblieben, vordere Ruderflossen waren dagegen vorhanden, gegenüber denen anderer Seekühe aber stark verkleinert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellersche Seekuh hatte eine quergestellte, gegabelte Schwanzflosse von fast 2 Metern Breite. Die Haut war zum Schutz vor Verletzungen an Felsen und Eis mehrere Zentimeter dick, besaß aus Isolierungsgründen eine dicke Fettschicht und hatte eine rindenartige Konsistenz, daher auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Borkentier&amp;#039;&amp;#039;. Die Farbe war dunkelbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Stellers Beschreibungen und heutigen Erkenntnissen scheint die Stellersche Seekuh eine geringe Reproduktionsrate gehabt zu haben, was ihre rasche Ausrottung beschleunigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einzige der in historischer Zeit lebenden Seekuharten war sie ein Bewohner von Kaltwasser. Im [[Beringmeer]] waren [[Algen]] die Nahrung der Stellerschen Seekuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolution ==&lt;br /&gt;
Vermutlich als Folge einer Erdabkühlung ([[Känozoisches Eiszeitalter]]) vor rund 20 Millionen Jahren bildete sich ein Nebenzweig der [[Gabelschwanzseekühe]] heraus, die Hydrodamalinae. Im [[Miozän]] war die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Dusisiren&amp;#039;&amp;#039;, die diese Unterfamilie repräsentierte, im Pazifik weit verbreitet. Aus dem [[Pliozän]] und [[Pleistozän]] sind drei Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Hydrodamalis&amp;#039;&amp;#039; bekannt, deren Entwicklung in der Stellerschen Seekuh endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 wurde aus fossilen Knochenresten von insgesamt zwölf Individuen das [[Genom]] der Stellerschen Seekuh rekonstruiert. Es wurden u.&amp;amp;nbsp;a. [[Lipoxygenasen]]-Gene identifiziert, deren Fehlfunktion beim Menschen zur [[Ichthyose]], einer Störung der [[Verhornung]] der obersten Hautschicht, führt. Bei der Seekuh waren ähnlich gebaute Gene ebenfalls für die – in diesem Fall [[Funktion (Objekt)|funktionelle]] – Ausprägung der ungewöhnlich dicken, borkigen Oberhaut ursächlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Diana Le Duc et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genomic basis for skin phenotype and cold adaptation in the extinct Steller’s sea cow.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science Advances.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 5, 2022, [[doi:10.1126/sciadv.abl6496]].&amp;lt;br /&amp;gt;[https://idw-online.de/de/news787940 &amp;#039;&amp;#039;Genom der Stellerschen Seekuh entschlüsselt.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;idw-online.de&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Stellersche Seekuh bewohnte einst die Küsten des nördlichen Pazifiks von [[Mexiko]] über die [[Aleuten]] bis [[Japan|Nordjapan]]. Möglicherweise trieb sie die Bejagung durch Menschen an den unwirtlichen Rand ihres Lebensraums, wo sie nach der Entdeckung durch Berings Crew in nur 27 Jahren durch exzessive Bejagung ausgerottet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exponate ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stellersche Seekuh Museum für Tierkunde Dresden.jpg|mini|hochkant|Skelett einer Stellerschen Seekuh in den [[Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden|Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden]]]]&lt;br /&gt;
Während weltweit noch 27 Skelette existieren,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sketchfab.com/3d-models/stellers-sea-cow-nhmw-zoo-mamm-614-ceebf8ac9af94f8e839d25acbecd5b25 3D-Scan mit Kurzinformationen] beim [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]]&amp;lt;/ref&amp;gt; sind nur zwei Hautstücke der Stellerschen Seekuh bekannt. Eines davon liegt im Zoologischen Museum St. Petersburg, ein anderes wird im [[Überseemuseum|Überseemuseum Bremen]] gezeigt. Skelette sind im deutschsprachigen Raum im [[Museum für Tierkunde Dresden|Museum für Tierkunde]] in [[Dresden]] (auch ein Modell), im [[Naturhistorisches Museum (Braunschweig)|Naturhistorischen Museum in Braunschweig]] sowie im [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum in Wien]] zu sehen. Im [[Museum am Rosenstein]] in [[Stuttgart]] befinden sich ein Schädelabguss und ein kleines Modell. Das [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessische Landesmuseum Darmstadt]] und das [[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover|Niedersächsische Landesmuseum Hannover]] besitzen jeweils einen Schädel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Rothauscher |url=http://www.hans-rothauscher.de/steller/museen.htm |titel=Stellers Seekuh in Museen |werk=Die Stellersche Seekuh |abruf=2009-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgüsse von Schädeln sind jeweils im [[Überseemuseum Bremen]] und im [[Senckenberg Naturmuseum]] in Frankfurt am Main ausgestellt. Auch dem [[Museum der Stadt Alzey]] gehört der Abguss eines Schädels, der im Rahmen der Ausstellung zu Seekühen des Tertiären Meers gezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Rothauscher: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/3461571/Die_Stellersche_Seekuh Die Stellersche Seekuh: Monografie der ausgestorbenen Nordischen Riesenseekuh]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 3,21&amp;amp;nbsp;MB). Books on Demand, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8370-1793-9.&lt;br /&gt;
* [[Iida Turpeinen]]: Das Wesen des Lebens; 2025 S.Fischer, ISBN 978-3-10-397630-4&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fischerverlage.de/buch/iida-turpeinen-das-wesen-des-lebens-9783596712724 |titel=Das Wesen des Lebens - Iida Turpeinen {{!}} S. Fischer Verlage |sprache=de |abruf=2025-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Hydrodamalis gigas|Stellers Seekuh}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2016&lt;br /&gt;
|ID=10303&lt;br /&gt;
|ScientificName=Hydrodamalis gigas&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1996&lt;br /&gt;
|Assessor=World Conservation Monitoring Centre&lt;br /&gt;
|Download=8. Februar 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [https://sketchfab.com/3d-models/stellers-sea-cow-nhmw-zoo-mamm-614-ceebf8ac9af94f8e839d25acbecd5b25 Skelett-3D-Scan] beim [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekühe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeitlich ausgestorbenes Säugetier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeurinseln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georg Wilhelm Steller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
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