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	<title>Stellenplan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:13:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stellenplan&amp;diff=413008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Albatros 58: /* Rechtsfragen */ Die Deutsche Bank AG wurde per Verordnung zum Postnachfolgeunternehmen bestimmt.</title>
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		<updated>2023-09-26T10:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtsfragen: &lt;/span&gt; Die Deutsche Bank AG wurde per Verordnung zum Postnachfolgeunternehmen bestimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stellenplan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Personalwesen]] ein [[Organisationsmittel]], das alle genehmigten und zur [[Stellenbesetzung]] freigegebenen [[Stelle (Organisation)|Stellen]] einer [[Organisationseinheit]] enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Als Organisationseinheiten kommen [[Unternehmen]] mit ihren [[Geschäftsbereich]]en und [[Abteilung (Organisation)|Abteilungen]] oder die [[öffentliche Verwaltung]] ([[Behörde]]n) in Betracht. Stellenpläne sind als Unterart der [[Planung]] eine Sollvorgabe und können in ein [[Organigramm]] integriert werden. Der [[Stellenbesetzungsplan]] dagegen zeigt, ob und mit welchen [[Mitarbeiter]]n die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen tatsächlich besetzt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Büdenbender]]/Hans Strutz, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Personal&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff Stellenplan kommt vor allem in der öffentlichen Verwaltung vor, die detaillierte Vorschriften hierüber kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Stellenplan ist ein [[Rechtsbegriff]], denn nach {{§|9|postpersrg|juris}} Abs. 1 [[Postpersonalrechtsgesetz|PostPersRG]] stellt das [[Beamte bei den Postnachfolgeunternehmen#Definition Postnachfolgeunternehmen|Postnachfolgeunternehmen]] ([[Deutsche Post AG]], [[Deutsche Bank AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung zur Bestimmung der Deutschen Bank Privat- und Geschäftskunden AG als Postnachfolgeunternehmen (PBNUBestV) vom 18. Mai 2018. In: {{BGBl|2018 I S. 618}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung zur Bestimmung der Deutschen Bank AG als Postnachfolgeunternehmen (PBNUBestV) vom 17. März 2020. In: {{BGBl|2020 I S. 523}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Deutsche Telekom AG]]) für jedes [[Geschäftsjahr]] im Voraus einen Stellenplan auf, der der Genehmigung des [[Bundesministerium der Finanzen|Bundesministeriums der Finanzen]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlicher Dienst ==&lt;br /&gt;
Der Stellenplan ist im [[Öffentlicher Dienst|öffentlichen Dienst]] ([[öffentliche Verwaltung]], [[Bundeswehr]], [[Gericht]]e) eine graphische oder tabellarische Übersicht über den Sollbestand an Stellen nach Art, Anzahl und Bewertung sowie über die derzeit besetzten Stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Nowak, &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Verwaltung und private Wirtschaft im Vergleich&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 229&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stellen für die [[Beschäftigter|Beschäftigten]] im öffentlichen Dienst werden in einem Stellenplan zusammengefasst, der als Anlage dem [[Haushaltsplan]] beizufügen ist ({{§|14|bho|juris}} Abs. 1 Nr. 3 [[Bundeshaushaltsordnung|BHO]]. Damit ist der Stellenplan Bestandteil des Haushaltsplans. Abweichungen vom Stellenplan sind deshalb nur möglich, wenn sie durch [[Haushaltsgesetz]] oder Haushaltsplan ausdrücklich zugelassen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=1X6996OlUCgC&amp;amp;pg=PA341&amp;amp;dq=Stellenplan&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiB3pa84ablAhVK6KQKHdnKCqo4KBDoAQgwMAE#v=onepage&amp;amp;q=Stellenplan&amp;amp;f=false Robert F. Heller, &amp;#039;&amp;#039;Haushaltsgrundsätze für Bund, Länder und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 350]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Stellenplänen sind [[Beamter (Deutschland)|Beamte]] und [[Arbeitnehmer]] ([[Angestellter|Angestellte]] und [[Arbeiter]]) zu berücksichtigen ({{§|11|hgrg|juris}} Abs. 1 Nr. 3 [[HGrG]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die im Haushaltsplan ausgebrachten [[Planstelle]]n für „planmäßige Beamte“ bilden den Stellenplan. Planstellen sind gemäß {{§|17|bho|juris}} Abs. 5 BHO nach [[Besoldungsgruppe]]n und [[Amtsbezeichnung]]en im Haushaltsplan auszubringen. Sie dürfen nur für [[Aufgabe (Pflicht)|Aufgaben]] eingerichtet werden, zu deren Wahrnehmung die Begründung eines Beamtenverhältnisses zulässig ist und die in der Regel Daueraufgaben sind. Der Stellenplan dient der [[Bewirtschaftung]] des Personalhaushaltes für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und ist somit vorrangig ein personalwirtschaftliches Instrument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haushaltsplan besteht gemäß § 1 Abs. 1 GemHVO-Doppik aus Gesamthaushalt, Teilhaushalten und Stellenplan. Der Stellenplan ist gemäß § 114b Abs. 3 Satz 2 [[Gemeindeordnungen in Deutschland|HessGO]] Teil des Haushaltsplans einer Kommune. Er wird vom Vertretungsorgan beschlossen und bildet die Grundlage für die Personalwirtschaft der Kommune. Im Stellenplan sind die im [[Haushaltsjahr]] erforderlichen Stellen der Beamten und der nicht nur vorübergehend eingestellten Arbeitnehmer auszuweisen (§ 5 Abs. 1 GemHVO-Doppik). Die Höhe der [[Personalkosten]] des Haushaltsjahres orientiert sich wesentlich an den im Stellenplan ausgewiesenen Stellen. Der Stelleninhaber besitzt keinen [[Rechtsanspruch]] auf die im Stellenplan ausgewiesene Entgeltgruppe, vielmehr dürfen die Stelleninhaber auch mit einer niedrigeren Arbeitsentgelt beschäftigt werden (§ 5 Abs. 4 GemHVO-Doppik).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=J_VLw8g1e3QC&amp;amp;pg=PA13&amp;amp;dq=Stellenplan&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjXkMKD1qblAhUJfFAKHdj5B_0Q6AEINzAC#v=onepage&amp;amp;q=Stellenplan&amp;amp;f=false Bernhard Mord-Wohlgemuth/Carsten Hoch/Jürgen Watz/Stephan Ostgen/Thorsten Weise, &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Doppik Hessen&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 13]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß § 80 Abs. 3 NGO stellen die Gemeinden einen Stellenplan auf, der einzuhalten ist. Er weist die erforderlichen Stellen der Beamten, denen ein Amt verliehen ist (&amp;#039;&amp;#039;Planstellen&amp;#039;&amp;#039;) und der weiteren, nicht nur vorübergehend beschäftigten Angestellten und Arbeiter (&amp;#039;&amp;#039;andere Stellen&amp;#039;&amp;#039;) aus. Kommunale [[Eigenbetrieb|Eigen-]] und [[Regiebetrieb (Gebietskörperschaft)|Regiebetriebe]] haben keinen eigenen Stellenplan, ihre Stellen sind Teil des Stellenplanes ihres [[Träger (öffentliches Recht)|Trägers]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Stellenplan leiten sich die konkreten Planstellen ab. Die Zahl der einzelnen Planstellen darf nicht überschritten werden, weshalb eine [[Überbesetzung]] nicht möglich ist. Eine [[Unterbesetzung]] dagegen bedeutet, dass bestimmte Planstellen zwar vorhanden, aber (noch) nicht besetzt sind. Stellenpläne weisen sowohl freie und besetzbare Stellen als auch besetzte Stellen sowie [[Abordnung]]en (bei Soldaten: [[Kommandierung]]en) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Eine Stelle ist in Unternehmen eine Organisationseinheit, der genau eine Person – genannt &amp;#039;&amp;#039;Stelleninhaber&amp;#039;&amp;#039; – zugeordnet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=lO3MBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA26&amp;amp;dq=Stellenplan+definition&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwje9-mylqjlAhUFKlAKHbt3CykQ6AEIOjAC#v=onepage&amp;amp;q=Stellenplan%20definition&amp;amp;f=false Günter Franke, &amp;#039;&amp;#039;Stellen- und Personalbedarfsplanung&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 26]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sämtliche Stellen sind in einem Stellenplan zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PDnpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA191&amp;amp;dq=Stellenplan+definition&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwje9-mylqjlAhUFKlAKHbt3CykQ6AEISDAE#v=onepage&amp;amp;q=Stellenplan%20definition&amp;amp;f=false  Hans Jung, &amp;#039;&amp;#039;Personalwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 191]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Darstellung der [[Abteilung (Organisation)|Abteilungen]] und [[Leitungsstelle|Instanzen]] mit [[Hierarchie]]n ist der wesentliche Inhalt des Stellenplans. Dabei legt der Umfang der [[Betriebsgröße]] auch den Umfang des Stellenplans fest. In diesem Zusammenhang kann die [[Personalbedarfsplanung]] durch zwei Methoden erfolgen. Soll der Personalbedarf nach der &amp;#039;&amp;#039;Stellenplanmethode&amp;#039;&amp;#039; ermittelt werden, müssen aktuelle Stellenpläne und [[Stellenbeschreibung]]en mit [[Anforderungsprofil]]en vorliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=bYjQDQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA53&amp;amp;dq=Stellenplan+olfert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi9mdjdh6jlAhXNNcAKHYw9AKkQ6AEIOTAC#v=onepage&amp;amp;q=Stellenplan%20olfert&amp;amp;f=false Christiana Nicolai, &amp;#039;&amp;#039;Personalmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 53]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Methode wird häufig bei der Bedarfsermittlung für [[Führungskraft (Person)|Führungskräfte]] oder  [[Forschung und Entwicklung|Forschungs- und Verwaltungskräften]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jung, &amp;#039;&amp;#039;Personalwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsplatzmethode&amp;#039;&amp;#039; kann verwendet werden, wenn der Personalbedarf unabhängig vom tatsächlichen Arbeitsanfall ermittelt werden muss (Pförtner, Nachtwächter oder Kontrollkräfte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Kleine und mittlere Unternehmen|mittelständischen Unternehmen]] verwenden zur Personalbedarfsplanung die [[Budgetierung]], es folgen Stellenplan und Kennzahlenverfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Haufe Akademie, &amp;#039;&amp;#039;Studie Personalplanung 2009: Status der Personalplanung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stellenbesetzungsplan und Stellenbewertungsplan == &lt;br /&gt;
Der [[Stellenbesetzungsplan]] wird auf der Grundlage des Stellenplans erstellt und gibt die Ist-Situation wieder. Ihm folgt die [[Stellenbewertung]], die in einen &amp;#039;&amp;#039;Stellenbewertungsplan&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen wird. Er gibt über den Stellenplan hinaus Auskunft über den monetären Wert der Stelle für das Unternehmen, also die tariflichen und außertariflichen Einstufungen der Stelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=G3XoBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA134&amp;amp;dq=Stellenbewertungsplan&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiwh4jgm6jlAhUIO8AKHbPoBbIQ6AEIKzAA#v=onepage&amp;amp;q=Stellenbewertungsplan&amp;amp;f=false Hans Jung, &amp;#039;&amp;#039;Arbeits- und Übungsbuch Personalwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 134]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4183086-6}}  &lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht des Öffentlichen Dienstes (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albatros 58</name></author>
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