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	<title>Stellardynamik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:23:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stellardynamik&amp;diff=38975&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MrBenjo: Fix Weblink</title>
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		<updated>2022-05-01T16:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fix Weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stellardynamik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befasst sich mit der scheinbaren und absoluten Bewegung von [[Stern]]en in verschiedenen [[Sternhaufen]] und anderen Sternsystemen, um daraus ihre Bildung und weitere Entwicklung abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Teilgebiet der [[Astronomie]] hat mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen, darunter die riesigen Entfernungen, die Kleinheit der zu messenden Effekte, die Wirkung [[systematischer Fehler]] und die gegenseitige Beeinflussung von hunderten bis Millionen schwerer Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messmethoden ==&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegenden Messverfahren sind [[astrometrisch]]er Natur (v.&amp;amp;nbsp;a. hochpräzise [[Meridiankreis]]e und Passageninstrumente), ferner die [[Astrofotografie]] (heute auch [[CCD-Sensor]]en) mit entsprechenden Auswertegeräten (Mono- und [[Stereokomparator]]en), sowie seit den 1990er-Jahren spezielle [[Astrometriesatellit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die primären Messergebnisse sind sogenannte [[Eigenbewegung (Astronomie)|Eigenbewegungen]] der Sterne in zwei Komponenten (Rektaszension, Deklination) auf der Himmelssphäre; sie liegen meist im Bereich einiger 0,01&amp;quot; pro Jahr, bei sehr [[Schnellläufer (Astronomie)|nahen]] Sternen auch 1-10&amp;quot;. Multipliziert mit der Entfernung (s. [[jährliche Parallaxe]]) ergibt sich die lineare Bewegung – typischerweise einige 10&amp;amp;nbsp;km/s. Als dritte Komponente tritt die [[Radialgeschwindigkeit]] (in Sichtrichtung) hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewegungsanalyse von Sternhaufen und Galaxien ==&lt;br /&gt;
Insbesondere untersucht die Stellardynamik durch genaue Analyse der [[Bewegungshaufen|Raumbewegungen]], wie sich Sternhaufen und [[Galaxie]]n bilden, wie sie sich entwickeln und vergehen. Sie benutzt dabei langjährige [[Messreihe]]n mittels Astrometrie, [[Fotoplatte]]n und Satelliten-Scanning, deren Änderungen die Sternbewegungen ergeben. Das theoretische Modell bilden die [[Newton-Axiome|newtonschen Axiome]] und die [[allgemeine Relativitätstheorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Methoden wurden für die Erforschung von [[Sternassoziation]]en und [[Sternstrom|-Strömen]] entwickelt. Solche Sterngruppen sind gemeinsam entstanden und bewegen sich annähernd parallel durch unsere Galaxis, u.&amp;amp;nbsp;a. die nahegelegene [[Bärengruppe]] von etwa 50 Sternen, die ringsum an unserem Sonnensystem vorbeiziehen. Solche Analysen sind aber um zwei heikle Einflussfaktoren zu bereinigen: dem [[Sonnenapex]] (Bewegung in Richtung des Sternbilds Herkules) und der lokal unterschiedlichen Rotation um das [[galaktisches Zentrum|Milchstraßenzentrum]] (annähernd 200–250&amp;amp;nbsp;km/s), die wiederum von der genauen [[Massenverteilung]] abhängt (siehe auch astronomische [[Geschwindigkeitsmessung#Astronomie|Geschwindigkeitsmessung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Computer-Simulationen ==&lt;br /&gt;
Mit der wachsenden Nutzung von [[Großrechner]]n und teils auch [[Supercomputer]]n wurden sehr umfangreiche [[Simulation]]en der Bewegung in Sternsystemen möglich, die eine so genannte &amp;quot;experimentelle&amp;quot; Stellardynamik schufen. Dabei werden verschiedene Modelle durchgerechnet und mit Beobachtungsdaten verglichen. So kann auch die gegenseitige Beeinflussung der Himmelskörper – das bis vor kurzem unlösbare [[Mehrkörperproblem]] – rechnerisch behandelt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2D-4D-Astrometrie&lt;br /&gt;
... Sphärische Astronomie... &amp;#039;&amp;#039;Einfalls[[richtung]]&amp;#039;&amp;#039; von Lichtquellen aus dem [[Weltraum]] – theoretisch, messtechnisch, betreffs der Koordinatensysteme und für diverse Korrekturen der &amp;#039;&amp;#039;scheinbaren&amp;#039;&amp;#039; Richtung von Himmelsobjekten ([[Planet]]en, [[Stern]]en, [[Galaxie]]n) auf ihre &amp;#039;&amp;#039;wahre Richtung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
    &amp;#039;&amp;#039;[[Dreidimensional]]&amp;#039;&amp;#039; werden die [[Sternörter]] durch Messung von [[Parallaxe]]n – jener scheinbaren jährlichen Verschiebungen, die von gegenüberliegenden Punkten der [[Erdbahn]] feststellbar sind. Daraus können Sterndistanzen bis zu 100 [[Lichtjahr]]en abgeleitet werden, mit Hipparcos- und anderen Methoden noch weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
    &amp;#039;&amp;#039;[[4-D]]&amp;#039;&amp;#039; könnte man schließlich die [[Stellardynamik]] nennen, die sich auf [[Eigenbewegung (Astronomie)|Eigenbewegungen]] stützt. Man erhält sie aus genauen [[Sternörter]]n von weit auseinander liegenden [[Epoche (Astronomie)|Epochen]]. Ihre Ergänzung zum räumlichen Geschwindigkeitsvektor gibt die [[Radialgeschwindigkeit]], ein Ergebnis der [[Spektroskopie|Spektralanalyse]] und somit der Übergang zur [[Astrophysik]]. Ähnlich steht es um Entfernungsbestimmungen mittels [[Fotometrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dynamik ferner Objekte wird umso mehr astro[[physik]]alisch erforscht, je weiter sie entfernt sind. Diese Grenze wird aber durch die [[Raumfahrt]] und Astrometriesatelliten ständig ausgeweitet.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Himmelsmechanik]]&lt;br /&gt;
* [[Oortsche Rotationsformeln]]&lt;br /&gt;
* [[Bewegungshaufen]]&lt;br /&gt;
* [[Sonnenapex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.computer-astronomie.de/index.php?&amp;amp;datei=stellardynamik |text=Eine stellardynamische Demo-Simulation für den PC |wayback=20070928044317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beobachtungsmethode der Astronomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MrBenjo</name></author>
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