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	<title>Steipe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mikrometermann: WP:WPSK</title>
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		<updated>2025-12-27T13:22:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WPSK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WPSK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WPSK&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=49/45/24|EW=6/38/27|type=landmark|dim=25|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Steipe BW 1.JPG|mini|Steipe in Trier]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steipe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rekonstruiertes [[Gotik|gotisches]] Gebäude am [[Hauptmarkt (Trier)|Hauptmarkt]] in [[Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier, Hauptmarkt, Hahnenhaus und Cafe 1958.jpg|mini|1958: Blick über die Caféterrasse zum Hahnenhaus mit Figuren der Steipe]]&lt;br /&gt;
Der Vorgängerbau der heute bekannten Steipe wurde bereits &amp;#039;&amp;#039;Stype&amp;#039;&amp;#039; (trierisch für Stütze) genannt und ist das älteste Trierer Gemeindehaus, das im 14. Jahrhundert zeitweise bereits als Rathaus genutzt wurde.&amp;lt;ref name=rathauszeitung2010&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.trier.de/Rathaus-Buerger-in/Aktuelles/Rathaus-Zeitung/Herzstueck-der-Stadt/ | titel=Herzstück der Stadt – Vor 40 Jahren begann der Wiederaufbau der Steipe | hrsg=Stadt Trier | werk=Rathaus Zeitung | datum=2008-05-06 | zugriff=2020-12-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Steipe&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1430 als Fest- und Empfangsgebäude der Bürgerschaft an der Einmündung von Fleisch- und Dietrichstraße in den Hauptmarkt erbaut und bereits 1481 bis 1483 weitgehend umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kultur&amp;quot;&amp;gt;{{KulturDB-Trier|3941|zugriff=2020-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgt in der Bauform den älteren Trierer [[Wohnturm|Wohntürmen]], von denen der [[Turm Jerusalem]] (11. Jhd.), der [[Frankenturm (Trier)|Frankenturm]] (um 1100), der [[Konviktsturm (Trier)|Konviktsturm]] (12. Jh.) und das [[Dreikönigenhaus (Trier)|Dreikönigenhaus]] (1200–1230) erhalten sind, doch sind die einstigen Wehrfunktionen dieser älteren Gebäude hier nur noch [[Spätgotik|spätgotisches]] Zitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steipe diente als Filiale des damaligen Rathauses am [[Kornmarkt (Trier)|Kornmarkt]], insbesondere für repräsentative Anlässe. Von 1807 an war die Steipe in Privatbesitz und wurde als Hotel mit Weinstube genutzt.&amp;lt;ref name=volksfreund2010&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/seit-genau-40-jahren-wieder-da-ons-steip_aid-6610739 | titel=Seit genau 40 Jahren wieder da: „Ons Steip“ | autor=Roland Morgen | hrsg= | werk=volksfreund.de | datum=2010-07-28 | zugriff=2020-12-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstand der &amp;#039;&amp;#039;Gasthof zum rothen Haus&amp;#039;&amp;#039;, der sich mindestens über das [[Rotes Haus (Trier)|Rote Haus]] und die Steipe erstreckte. Auch die Steipe erhielt an ihrer Fassade den Namenszug &amp;#039;&amp;#039;Red House&amp;#039;&amp;#039; und es etablierte sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rotes Haus&amp;#039;&amp;#039; auch für die Steipe,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kutzbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Fassadengruppe des roten Hauses in Trier&amp;#039;&amp;#039;, in: Trierisches Archiv, Heft II, 1899, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=volksfreund2010 /&amp;gt; die sich noch weit bis ins 20. Jahrhundert hinein hielt.  Nach 1807 wurden auch die Arkaden zum geschlossenen Raum umgebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;Original-Ansichten der historisch merkwürdigsten Städte in Deutschland, 4. Band, 1843&amp;lt;/ref&amp;gt; was in den 1930er Jahren wieder rückgängig gemacht wurde. Im Jahr 1898 verkaufte der Hotelbesitzer die Gebäude. Ein diskutierter Erwerb durch die Stadt wurde zunächst aus finanziellen Gründen abgelehnt. Nachdem die Befürchtung aufkam, dass unter den neuen Besitzverhältnissen die Steipe für einen Warenhausneubau abgerissen werden könnte, kaufte die Stadt durch einen Vorstoß von [[Wilhelm Rautenstrauch (Politiker)|Wilhelm Rautenstrauch]] den Steipenbering letztlich doch.&amp;lt;ref&amp;gt;David Kunz: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tradition und Moderne. Die Debatte um den Wiederaufbau der Trierer Steipe 1948–1966&amp;#039;&amp;#039;, S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. Oktober 1904 wurde in den Räumen der Steipe und des Roten Hauses das &amp;#039;&amp;#039;Städtische und Kraus-Museum&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&amp;lt;ref name=ZeittafelMuseum&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.museum-trier.de/museum/geschichte-des-museums/ | titel=Die Geschichte des Stadtmuseums Simeonstift – eine Zeittafel| hrsg=Stadtmuesum Simeonstift Trier | zugriff=2020-12-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1930er Jahren wurde das Haus restauriert&amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt; und aufgrund der Erweiterung der weiterhin bestehenden gastronomischen Nutzung (&amp;#039;&amp;#039;Steipenschenke&amp;#039;&amp;#039;) die Museumsfläche verkleinert (1932).&amp;lt;ref name=ZeittafelMuseum /&amp;gt; 1937/38 wurde die Sammlung ins [[Kurfürstliches Palais|Kurfürstliche Palais]] verbracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.museum-trier.de/museum/geschichte-des-museums/das-trierer-staedtische-museum-in-der-ns-zeit/ | titel=Das Trierer städtische Museum in der NS-Zeit| hrsg=Stadtmuesum Simeonstift Trier | zugriff=2020-12-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg, am 21. Dezember 1944, wurde die Steipe vollkommen zerstört. Nach dem Krieg wurde das Gelände die Terrasse eines Cafés. Von Mai 1968 bis Juli 1970 wurde der Gebäudekomplex originalgetreu wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=rathauszeitung2010 /&amp;gt; Vorausgegangen war dem Wiederaufbau eine breite Diskussion, in der auch über die Errichtung eines modernen Gebäudes an der Stelle des zerstörten Originals debattiert worden war. Der Wunsch der Bürgerschaft, das historische Wahrzeichen zurückzuerhalten und die Zweifel an der Verträglichkeit eines modernen Gebäudes im Stadtbild führten schließlich zur [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktion]], zusammen mit der Steipe wurde auch das benachbarte barocke Rote Haus wiederhergestellt. Heute beherbergt die Steipe im Ratskeller eine Gaststätte, im Erdgeschoss ein Café und in den oberen Geschossen ein [[Spielzeugmuseum Trier|Spielzeugmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts| Trier, Steipe 6 - Jakobus, Helena (2012-10-09).JPG|165| Trier, Hauptmarkt - Steipe, Petrus.JPG|110| Jakobus und Helena|Petrus}}&lt;br /&gt;
Das Bauwerk hat vier Geschosse und ist mit einem [[Zinne]]nkranz sowie einem steilen [[Walmdach]] bekrönt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kultur&amp;quot; /&amp;gt; Im Erdgeschoss hat es offene Spitzbogenarkaden, deren Säulen ([[trierisch]]: „Steipen“= Stützen) dem Bau seinen Namen gaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kultur&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen diesen Arkaden stehen Statuen der Trierer Stadtpatrone (von links) [[Jakobus der Ältere]], [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helena]], [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Statuen stehen auf Höhe des ersten Obergeschosses, zwei Ritter in voller Rüstung. Diese repräsentierten die städtische Freiheit, vergleichbar den norddeutschen [[Roland (Statue)|Rolandsstatuen]]. Der Symbolgehalt dieser Figuren ist kennzeichnend für den Bau: Während die linke, der „Bürgerkirche“ [[St. Gangolf (Trier)|St. Gangolf]] zugewandte Figur ihr Visier zur Kirche offen trägt, hat die rechte, dem kurerzbischöflichen [[Trierer Dom|Dom]] zugewandte Figur ihr Visier geschlossen. Die Skulpturen sind Kopien, die originalen Figuren (die vor der Kriegszerstörung abgenommen worden waren) befinden sich im [[Stadtmuseum Simeonstift Trier]]. Die Farbfassung des wiederaufgebauten Gebäudes orientiert sich am Original, da kurz vor dem Krieg bei einer Restaurierung genaue Untersuchungen vorgenommen worden waren. Eine Reihe von späteren Veränderungen wurde beim Wiederaufbau zugunsten des (nicht immer ganz sicher nachweisbaren) ursprünglichen Zustandes weggelassen. Die Innenräume wurden entsprechend der modernen Nutzung neu aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten schließt sich an den Bau ein quadratischer Treppenturm an, der einzige Teil der Steipe, der im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Originalfiguren im Stadtmuseum Simeonstift ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trier Städtisches Museum BW 2025-12-21 14-50-48.jpg|Ritter von der Südostecke&lt;br /&gt;
Datei:Trier Städtisches Museum BW 2025-12-21 14-51-18.jpg|Ritter von der Nordostecke&lt;br /&gt;
Datei:Trier Städtisches Museum BW 2025-12-21 14-51-55.jpg|St. Jakobus der Ältere&lt;br /&gt;
Datei:Trier Städtisches Museum BW 2025-12-21 14-52-06.jpg|St. Helena&lt;br /&gt;
Datei:Trier Städtisches Museum BW 2025-12-21 14-52-27.jpg|St. Petrus&lt;br /&gt;
Datei:Trier Städtisches Museum BW 2025-12-21 14-52-36.jpg|St. Paulus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kopien an der Fassade ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trier Steipe Ritter links.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trier Steipe Ritter rechts.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trier Steipe BW 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Trier Steipe BW 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Trier Steipe BW 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Trier Steipe BW 7.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Steipe&amp;#039;&amp;#039;. Verein Trierisch, Trier 1954.&lt;br /&gt;
* Walter Queck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Steipe, Trier&amp;#039;&amp;#039;. Kommissionsverl., Trier 1972.&lt;br /&gt;
* Christoph Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Heilige und Bürger – Die Skulpturenfassade der Trierer Steipe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Jakobuskult in „Kunst“ und „Literatur“. Zeugnisse in Bild, Monument, Schrift und Ton&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Klaus Herbers und Robert Plötz, Tübingen 1998 (Jakobus-Studien 9), S. 51–66, ISBN 978-38233-4009-6.&lt;br /&gt;
* Herbert Dellwing u. Patrick Ostermann: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Worms 2000. Seite 248 f.  ISBN 3-88462-171-8&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=David Kunz|Titel=Zwischen Sehnsucht nach Verlorenem und modernem Zeitgeist: Die Debatten um den Wiederaufbau der Steipe 1948–1966. Ein Trierer Beispiel für die Problematik bei der Rekonstruktion kriegszerstörter Wahrzeichen|Hrsg= |Sammelwerk=[[Neues Trierisches Jahrbuch]] |Band=59 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Verein Trierisch |Ort=Trier |Datum=2009|ISBN= |ISSN=0077-7765 |Seiten=83-112}}&lt;br /&gt;
* David Kunz: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tradition und Moderne. Die Debatte um den Wiederaufbau der Trierer Steipe 1948–1966&amp;#039;&amp;#039;. Trier, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4302853-6|LCCN=|NDL=|VIAF=237844100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1430er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mikrometermann</name></author>
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