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	<title>Steinweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Siehe auch: [[Steinweiler (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen von Steinweiler.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/07/15/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/08/29/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Steinweiler in GER.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Germersheim&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Kandel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 129&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76872&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06349&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07334030&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Gartenstraße 8&amp;lt;br /&amp;gt;76870 Kandel&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.steinweiler.eu/ www.steinweiler.eu]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Detzel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:76872 Steinweiler, Germany - panoramio (6).jpg|mini|Landschaftsbild innerhalb von Steinweiler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, pfälzisch &amp;#039;&amp;#039;Stäweiler&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Germersheim]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Kandel]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Steinweiler liegt in der [[Südpfalz]], zwischen [[Landau in der Pfalz]] (etwa neun Kilometer Entfernung) und [[Karlsruhe]] (etwa 27&amp;amp;nbsp;Kilometer Entfernung). Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: [[Rohrbach (Pfalz)|Rohrbach]], [[Insheim]], [[Erlenbach bei Kandel]], [[Kandel (Pfalz)|Kandel]], [[Winden (Pfalz)|Winden]] und [[Billigheim-Ingenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Steinweiler gehören zusätzlich die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Archenweyermühle, Palatino Ranch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.palatino-ranch.de/ Palatino Ranch]&amp;lt;/ref&amp;gt; (bis 2013 Blättnerhof), Erlenhof, Lindenhof, Rosenhof, [[Rottmühle (Steinweiler)|Rottmühle]], Seehof, Sudetenhof, Fohlenhof und Blättnerhof 2.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2022|Seiten=141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Im Norden der Gemarkung verläuft der [[Klingbach]]; dort nimmt er von rechts den Zufluss [[Alter Klingbach (Steinweiler)|Alter Klingbach]] auf. Der [[Kaiserbach (Klingbach)|Kaiserbach]] bildet kurz vor seiner Mündung in den Klingbach für ein kurzes Stück die Grenze zu Rohrbach. Im Osten der Gemarkung entspringt außerdem der [[Grüner Graben (Erlenbach)|Grüne Graben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung bis zum Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Römerzeit]] war das Gebiet südlich der Linie [[Rülzheim]]–[[Insheim]]–[[Billigheim]] noch kaum besiedelt. Erst während des durch [[Rodung]] erfolgten Landausbaues um etwa 600 dürfte die Siedlung Steinweiler entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. November 968 fertigte Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto der Große]] eine Urkunde aus, mit der er seiner Gemahlin Adelheid den Hof Steinweiler im [[Speyergau]] schenkte. Die Urkunde wird im [[Generallandesarchiv Karlsruhe]] aufbewahrt. Zugleich mit dem Hof Steinweiler schenkte ihr Otto noch weitere Besitzungen im nördlichen [[Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorgenannten Schenkungsurkunde wird der Ort Steinweiler erstmals  mit „Steinwiläre“ bezeichnet und 14 Jahre später in einer anderen Urkunde mit „Steinwilri“, 987 wird er wieder mit „Steinwilre“ bezeichnet. Diese Schreibweise war etwa 350 Jahre gebräuchlich. 1348 kam dann erstmals die Bezeichnung „Steinweyler“ in Gebrauch und etwa ab 1585 war die heutige Bezeichnung „Steinweiler“ gebräuchlich. Im Hauptarchiv München werden 38 Urkunden aus dem [[Mittelalter]] aufbewahrt, die Steinweiler betreffen. Aus einer ist ersichtlich, dass im Jahre 1100 der Bischof zu [[Bistum Speyer|Speyer]] seinen Steinweilerer Hof seinem [[Domkapitel]] übertragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinweiler gehörte zum Amt [[Billigheim-Ingenheim|Billigheim]]. Das Amt, als Obershultheißerei oder Amtsmannschaft bezeichnet, war ursprünglich Königsland und unterstand keiner Territorialherrschaft ([[Nicht eingekreiste zum Heiligen Römischen Reich zugehörige Territorien und Stände|reichsfrei]]). Seine Bewohner unterstanden keiner [[Leibeigenschaft]] und wurden als „Königsleute“ bezeichnet. Zu dem Amt gehörte die Stadt Billigheim und die Dörfer Archenweyer, Klingen, [[Rohrbach (Pfalz)|Rohrbach]] und Steinweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1622 fielen kaiserliche Reiter, die überwiegend aus [[Kroatische Reiter|Kroaten]] bestanden, unter Führung des kaiserlichen Feldherrn [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tilly]] infolge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] über das Dorf Steinweiler her. Die Kirche und fast das ganze Dorf wurden niedergebrannt. Die Bewohner, die nicht rechtzeitig flüchten konnten, wurden umgebracht. Nach dem Abzug der „[[Heiliges Römisches Reich|Kaiserlichen]]“ Anfang [[1623]] trat für mehrere Jahre etwas Ruhe ein. Es blieb nur eine schwache [[Okkupation|Besatzung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1632 kamen die [[Schwedisches Reich|Schweden]] in die [[Südpfalz]]. Angeblich kamen sie als die Befreier der [[Protestanten]]. Aber die Übergriffe der Soldaten waren  so schlimm, dass drei Monate nach ihrer Ankunft die Bewohner das Dorf verließen und in den Wäldern und dem Gebirge Schutz suchten. Viele starben dort an Hunger und Krankheit. Die Schweden blieben bis zum Sommer 1635. Nach ihrem Abzug kamen wieder kaiserliche Truppen. Diese wurden später durch die [[Frankreich#Frühe Neuzeit|Franzosen]] abgelöst. Inzwischen war die Hungersnot so groß geworden, dass nachts die Friedhöfe bewacht wurden, weil man befürchtete, dass die frisch Beerdigten wieder ausgegraben und verzehrt würden. Aber auch dieser Krieg ging 1648 zu Ende. Bereits 1666 zogen jedoch wieder fremde [[Heer]]e über die Südpfalz hinweg. Mit diesen Heeren kam auch die [[Pest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr zu leiden hatte die Bevölkerung während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]] (1702–1714). In dieser Zeit wurde die [[Festung Landau]] viermal belagert und jedes Mal requirierten die Belagerer in den umliegenden Ortschaften alles, was sie zur Versorgung ihrer [[Truppen]] brauchten. Das ging so weit, dass im Spätjahr 1704 wieder viele Steinweilerer in ihrer Not das Dorf verließen, um in abgelegenen Gegenden Zuflucht zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Steinweiler zum kurpfälzischen Amt [[Billigheim (Billigheim-Ingenheim)|Billigheim]], das dem [[Oberamt Germersheim]] unterstellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinweiler unter französischer Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Am 17. Dezember 1792 wurde in Steinweiler der [[Freiheitsbaum]] mit der [[Jakobinermütze]] gesetzt. Bereits am 14. Dezember 1792 richtete Steinweiler gemeinsam mit 31 weiteren südpfälzischen Gemeinden an den französischen [[Nationalkonvent]] die förmliche Bitte um Aufnahme in die [[Erste Französische Republik|Französische Republik]]. Der Nationalkonvent in [[Paris]] genehmigte am 28. März 1793 die Bitte der 32 Ortschaften. Wegen des mittlerweile ausgebrochenen Krieges musste die Ausführung dieses Beschlusses bis zum Jahre 1795 verschoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1795 brachte in Steinweiler eine große Veränderung der bäuerlichen Besitzverhältnisse. Die großen [[Kloster]]- und Kirchengüter, die bisher verpachtet waren, wurden bereits im Jahr 1791 beschlagnahmt und zum Nationaleigentum erklärt. Danach wurden sie öffentlich versteigert. Die etwa 884 Morgen Acker und Wiesen, die zur [[Versteigerung]] kamen, teilten sich einige wenige kapitalstarke [[Bauern]] und [[Kaufleute]] untereinander. Den weitaus größten Teil der Güter ersteigerte sich der aus [[Mannheim]] stammende Kaufmann Heinrich Hartmuth. Er und seine späteren Erben Osthoff waren damit die reichsten Leute von Steinweiler geworden. Am 13. Oktober 1799 kam das dem [[Bistum Speyer]] gehörende Gehöft mit Nebengebäuden und angrenzenden Gärten in der Niedergasse zur Versteigerung. Auch dieses ersteigerten Hartmuth und Osthoff. Es blieb im Besitz dieser Familie, bis es kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die Gemeinde Steinweiler als Gemeindehaus erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmuth war ein großer Anhänger [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]]. Auf seine Veranlassung hin wurde anlässlich der Geburt des [[Napoleon Franz Bonaparte|Sohnes Napoleons]] im Jahre 1811 die Napoleonssäule gesetzt, die bis heute noch am Dorfausgang nach Kandel steht. Ein weiterer steinerner Zeuge aus der Napoleonszeit, die Ruhebank an der Kandeler Straße, wurde im letzten Krieg zerstört und nicht mehr aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Steinweiler in den [[Kanton Kandel]] eingegliedert. 1815 wurde der Ort [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte der Ort dem [[Landkommissariat Germersheim]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Germersheim&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Die [[Revolution]] von 1848/49 hatte auch in Steinweiler ihre Anhänger. Es wurde zwar eine [[Bürgerwehr]] gegründet, die aber nie in kriegerische Handlungen verwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] von 1870/71 war Steinweiler mit starken Truppenkontingenten der III. [[Armee]] belegt. Als nach der [[Schlacht von Weißenburg]] der Krieg nach [[Frankreich]] hineingetragen wurde, war das Dorf wieder von Truppen frei. Nach dem siegreichen Ende des Krieges wurde vor dem früheren Gemeindehaus eine Friedenslinde gepflanzt. An dem Feldzug gegen Frankreich nahmen 34 Steinweilerer teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die günstige Entwicklung von Steinweiler nach dem siegreichen Krieg währte 43 Jahre. Dann brach der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] aus. In den Materialschlachten an der West- und [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] mussten 46 Steinweilerer ihr Leben lassen. Nach dem Kriegsende erhielt die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] eine französische Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1939 ist Steinweiler Bestandteil des [[Landkreis Germersheim|Landkreises Germersheim]]. Dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fielen 117 Männer und  Frauen aus Steinweiler zum Opfer. Im letzten Kriegsjahr gab es auch materielle Verluste durch den Artilleriebeschuss. Nach dem Kriegsende kamen Hungerjahre. Erst ab dem Jahre 1950 konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Steinweiler innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde die Gemeinde 1972 in die neu gebildete [[Verbandsgemeinde Kandel]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten erlebte Steinweiler eine umwälzende Entwicklung. Im Süden und Osten des Dorfes entstanden zwei Neubaugebiete. Die [[Kleinbauer]]n gaben die [[Landwirtschaft]] auf und suchten sich Arbeit auswärts in der [[Industrie]]. Steinweiler wurde zur typischen Wohngemeinde. Die Dorfgräben verschwanden, Wasserleitung, [[Kanalisation]], [[Kläranlage]] und [[Leichenhalle]] wurden gebaut. Die Dorfstraßen wurden ausgebessert. Ein vorläufigen Abschluss bildet der Neubau des Dorfgemeinschaftshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: [http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailinfo.aspx?topic=1539&amp;amp;key=0733404030&amp;amp;l=3 Steinweiler]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot;&amp;gt;Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz, 1863, S. XXXIX des Anhangs&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1815 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.754&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1835 || align=&amp;quot;right &amp;quot; | 1.831&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt; 1849 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.628&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt; 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.531&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot;&amp;gt;Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden, 1873, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.544&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.453&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.805&lt;br /&gt;
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| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.899&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1871 waren von insgesamt 1544 Einwohnern 783 evangelisch (50,7 %), 754 katholisch (48,8 %), 6 mennonitisch (0,4 %) und eine Person jüdisch (0,1 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot; /&amp;gt; 2012 waren 41,2 % der Einwohner [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] und 38,4 % [[evangelisch]]. Die übrige 20,4 % gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren [[konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0733404030 KommWis, Stand: 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Derzeit (Stand 28. Februar 2025) sind von den Einwohnern 31,5 % [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 29,6 % katholisch und 38,9 % sind konfessionslos oder gehören einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=28.02.2025&amp;amp;ags=33404030&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733404030 Gemeindestatistik Ortsgemeinde Steinweiler], abgerufen am 24. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist demnach im beobachteten Zeitraum gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Steinweiler besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWS]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4 || 7 || 1 || 4 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3340403000 |titel=Steinweiler, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Steinweiler |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 5 || 7 || – || 4 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3340403000.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 6 || 8 || – || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7 || 6 || – || 3 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 6 || – || 3 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;FWS = Freie Wählergruppe Steinweiler&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Michael Detzel (CDU) wurde am 22. Juli 2014 Bürgermeister von Steinweiler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB_2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.steinweiler.eu/2014/steinweiler-hat-einen-neuen-buergermeister/ |titel=Steinweiler hat einen neuen Bürgermeister |hrsg=Gemeinde Steinweiler |datum=2014-07-28 |abruf=2020-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 80,45 % in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3340000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Kandel, Verbandsgemeinde, fünfte Ergebniszeile |abruf=2020-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte er sich mit 64,7 % gegen einen Mitbewerber durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3340403000 |titel=Steinweiler, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Steinweiler |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detzels Vorgänger Norbert Forstner (SPD) hatte das Amt 20 Jahre ausgeübt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB_2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Rot ein silberner Balken, oben ein linksgewendeter goldener Gänsefuß mit silbernem Schenkel, unten ein Haufen silberner Steine in Form eines Neunbergers.&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Es wurde 1841 vom bayerischen König genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1626.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1991 existiert eine Partnerschaft mit dem französischen [[Épinac]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinweiler-190-Hauptstr 38-Schloss-gje.jpg|mini|Denkmalgeschütztes Schloss aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Steinweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ortskern&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen zahlreiche Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter das [[Schloss Steinweiler|Schloss]] und die katholische Kirche [[St. Martin (Steinweiler)|St. Martin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gemeindegemarkung existieren insgesamt [[Liste der Naturdenkmale in Steinweiler|zwei Naturdenkmale]]. Das EU-Vogelschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Bienwald und Viehstrichwiesen&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich unter anderem über das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:76872 Steinweiler, Germany - panoramio (16).jpg|mini|Haltepunkt Steinweiler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Seit 2000 hat Steinweiler am westlichen Ortsrand einen [[Barrierefreiheit|barrierefreien]] [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Neustadt–Wissembourg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Heilmann und Werner Schneider: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahr Maximiliansbahn Neustadt–Straßburg&amp;#039;&amp;#039;. Ludwigshafen am Rhein 2005, ISBN 3-934845-27-4, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort verkehren etwa stündlich [[Regionalbahn]]en der Linie R51 auf dem Weg zwischen [[Neustadt (Weinstraße) Hauptbahnhof]] und [[Karlsruhe Hauptbahnhof]]. Der an gleicher Bahnstrecke nördlich gelegene [[Bahnhof Rohrbach (Pfalz)|Bahnhaltepunkt Rohrbach (Pfalz)]] hieß vor 1999 &amp;#039;&amp;#039;Rohrbach-Steinweiler&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Am Haltepunkt Steinweiler verkehrt die Buslinie 593 über Steinweiler Rathaus zum Schulzentrum [[Kandel (Pfalz)|Kandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört zum Zuständigkeitsbereich des [[Amtsgericht Kandel|Amtsgerichtes Kandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1968, 8. Mai: Gustav Meyer (* 2. Dezember 1892, † 9. Juni 1987), Bürgermeister 1950 bis 1960&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim&amp;#039;&amp;#039;, Hekma-Verlag Maikammer 2018, S. 186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Albert Weigel (* 7. November 1919, † 24. Dezember 2014), Heimat- und Ahnenforscher&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim&amp;#039;&amp;#039;, Hekma-Verlag Maikammer 2018, S. 187f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994, 21. Oktober: Berthold Herrmann (* 26. Januar 1929, † 8. August 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.rheinpfalz.de/traueranzeige/berthold-herrmann |titel=Traueranzeige von Berthold Herrmann |werk=Trauerportal der Rheinpfalz |datum=2019-08-15 |sprache=de |abruf=2024-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), Ortsbürgermeister 1976 bis 1994&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim&amp;#039;&amp;#039;, Hekma-Verlag Maikammer 2018, S. 189f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016 3. Oktober: Norbert Forstner (* 19. Mai 1950), Ortsbürgermeister 1994 bis 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim&amp;#039;&amp;#039;, Hekma-Verlag Maikammer 2018, S. 191f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Gander]] (1855–1899), Politiker (NLP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schulte I.]] (1858–1920), Architekt, entwarf die örtliche katholische Kirche&lt;br /&gt;
* [[Karl Kleemann]] (1904–1969),  Politiker (NSDAP), arbeitete von 1928 bis 1932 als Hilfslehrer in Steinweiler&lt;br /&gt;
* [[Daniel Moriz Lehr]] (* 1954), Bildhauer und Maler, entwarf 1997 die Majolika-Keramik „Kunst am Bau“ an der Grundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Steinweiler}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steinweiler.eu/ Offizielle Internetpräsenz der Ortsgemeinde Steinweiler]&lt;br /&gt;
* [https://www.steinweiler.eu/veranstaltungen/historisches-dorffest/ Historisches Dorffest Steinweiler]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33404030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Germersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4535192-2|VIAF=240084919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Germersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 968]]&lt;/div&gt;</summary>
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