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	<title>Steinstücken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:43:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinst%C3%BCcken&amp;diff=77638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chrischerf: /* Im Kalten Krieg */ Details zur Zeit des Mauerbaus, EN</title>
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		<updated>2026-04-22T09:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Im Kalten Krieg: &lt;/span&gt; Details zur Zeit des Mauerbaus, EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aerial view of the Berlin Wall.jpg|mini|hochkant=1.3|Steinstücken, Luftaufnahme von 1989 aus südöstlicher Richtung: Im Hintergrund quer die Bahnstrecke, rechts hinten die Brücke Stahnsdorfer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinstücken.svg|mini|hochkant=1.3|Heutige Lage Steinstückens – umschlossen vom Gebiet [[Potsdam]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinstücken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortslage]] im südlichsten Teil des [[Berlin]]er Ortsteils [[Berlin-Wannsee|Wannsee]] im [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf]] und liegt mit rund 300&amp;amp;nbsp;Einwohnern südwestlich von [[Kohlhasenbrück]] fast vollständig vom Gebiet [[Potsdam]]s umschlossen. Die Ausdehnung beträgt rund einen halben Kilometer in Ost-West- wie auch in Nord-Süd-Richtung. Bekannt geworden ist Steinstücken vor allem als die einzige permanent bewohnte unter den zehn [[West-Berlin]]er [[Exklave]]n in den Jahren des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]. Die „[[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Kanonenbahn]]“ verläuft durch Steinstücken und trennt das Gebiet in zwei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung der Exklave ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1680 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Die Steinstücken&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Er war 1683 ein Teil der [[Wüstung|wüsten]] [[Feldmark]] [[Stahnsdorf#Geschichte|Wendisch-Stahnsdorf]], lag dort im westlichen Teil der [[Gemarkung]] und wurde vom [[Amt Potsdam]] verwaltet. Die Exklave entstand, als Bauern des Dorfes [[Stolpe (Wannsee)|Stolpe]] 1787 ein Stück Land außerhalb ihrer eigentlichen Gemeindegrenzen erwarben, auf dem sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine [[Siedlung|Kolonie]] bildete. 1801 entstand dort ein Jägerhaus, auch „Forsthaus in der Grünen Heide“ genannt, in dem es einen Haushalt (=&amp;amp;nbsp;Feuerstelle) mit sechs Personen gab. 1840 erschien es erneut als „Forsthaus, zu Drewitz gehörig“. 1860 bestand Steinstücken aus dem Schutzbezirk Steinstücken und dem Forsthaus Steinstücken, in dem ein Wohn- und zwei Wirtschaftsgebäude standen und sechs Personen lebten. In der 1817 angelegten Kolonie gab es mittlerweile fünf Wohn- und acht Wirtschaftsgebäude mit 34 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landvermessung ([[Preußische Uraufnahme]] bis 1865 und [[Preußische Neuaufnahme]] ab 1875) ordnete Grundstücke außerhalb des Wohnorts ihrer Besitzer steuerlich und rechtlich jener Gemeinde zu, in der der Eigentümer wohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/gebietstausch-vor-25-jahren-lenne-dreieck-meine-ecke-deine-ecke/8100286.html &amp;#039;&amp;#039;Gebietstausch vor 25 Jahren Lenné-Dreieck: Meine Ecke, deine Ecke&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinstücken wurde demnach der Gemeinde Stolpe zugeordnet, die 1898 in &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin-Wannsee|Wannsee]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde und 1920 nach [[Groß-Berlin]] eingegliedert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Erlass zur Umbenennung von Stolpe. In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam&amp;#039;&amp;#039;, 1898, S. 444; {{archive.org |bub_gb_Z1cNAAAAIAAJ |Blatt=n640}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1922|6254|Verzeichnis der Straßen mit sämtlichen Häusern u. Bauplätzen, nebst Angabe der Eigentümer, Verwalter und Bewohner |Teil=Teil 4 |Seite=1282|Zitat=Steinstücken (Post Neubabelsberg) Bernhard-Beyer-Straße: ← Gutsbezirk Potsdamer Forst → 1–8: drei bewohnte Grundstücke ← Jagdschloß Sternstraße → 9–15: bewohnt und bebaut sind 9, 10, 15 ← Berlin-Wetzlarer Eisenbahn→ // Jagdschloß Sternstraße: ← Gutsbezirk Potsdamer Forst → drei bebaute Grundstücke (ohne Nummer) und Baustellen ← Bernhard-Beyer-Straße → zehn bebaute Grundstücke (ohne Nummer) und Baustellen ← Gutsbezirk Potsdamer Forst → // Teltower Straße: ← Gutsbezirk Potsdamer Forst → 1–3: Siedlungshäuser, 4: Baustelle, 5: Neubau ← Berlin-Wetzlarer Eisenbahn→|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde Steinstücken zur Berliner Exklave, während die Umgebung weiterhin zu den Gemeinden [[Nowawes]] und [[Drewitz (Potsdam)|Drewitz]] im brandenburgischen [[Kreis Teltow]] bzw. ab 1939 zu [[Potsdam]] gehörte. Die Försterei wurde 1929 in die Stadt Nowawes (das spätere [[Babelsberg]]) eingemeindet und dort ab 1932 als Wohnplatz geführt. Die Kolonie Steinstücken wurde 1922 ein Ortsteil von [[Bezirk Zehlendorf|Zehlendorf]] und ab 1932 ein Unterwohnplatz im Ortsteil [[Berlin-Wannsee|Wannsee]] im Verwaltungsbezirk Zehlendorf. Der äußere Grenzverlauf von Stolpe und folglich die Exklavensituation Steinstückens blieben bestehen. Bis 1945 war dieser Umstand von untergeordneter Bedeutung,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1943|5889|Bewohner und Straßen in Steinstücken |Teil=Teil 4 |Seite=1430 |Zitat=alle Grundstücke Post Babelsberg 2 // Bernhard-Beyer-Straße: ← Gutsbezirk Potsdamer Forst → 1–8: Siedlungshäuser, 5 ist Baustelle ← Steinstraße → 9–15: bebaut und bewohnt, 11: Gärten ← Berlin-Wetzlarer Eisenbahn → // Steinstraße (alle gerade): ← Gutsbezirk Potsdamer Forst →  22/24: bebaut und bewohnt, Baustellen ← Berlin-Wetzlarer Eisenbahn →  32 (Zweifamilienhaus) und Garten ← Bernhard-Beyer-Straße → Garten, Parzellen (34), Nummer 36 (Duddasches Haus: sechs Mieter) ← Privatweg →  38–50: 14 Siedlungshäuser ← Gutsbezirk Potsdamer Forst →|Kommentar= 32 Eigentümer der bebauten Grundstücke, 48 Haushaltsvorstände – mit Angehörigen – in Steinstücken.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Exklaven zwischen Gemeinden sind nicht ungewöhnlich. Geografisch lag Steinstücken im inzwischen gewachsenen Potsdamer Vorort [[Neubabelsberg]], das Alltagsleben war dorthin ausgerichtet&amp;amp;nbsp;– trotz der [[Verwaltung#Öffentliche Verwaltung|administrativen]] Zugehörigkeit zu Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Kalten Krieg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Am Landeplatz (Wann) Hubschrauberlandeplatz Steinstücken.jpg|mini|hochkant|Denkmal für den Hubschrauberlandeplatz Steinstücken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinstücken Military Police.jpg|mini|US-Militärposten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Stadtgrenze 1945 zur [[Innerdeutsche Grenze|Zonengrenze]], denn Steinstücken kam als Bestandteil des damaligen [[Bezirk Zehlendorf|Bezirks Zehlendorf]] zum [[Viermächte-Status#Berlin|Amerikanischen Sektor]], während das umgebende [[Potsdam-Babelsberg|Babelsberg]] zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] kam. Die Grenze blieb allerdings zunächst für Zivilisten passierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1951 versuchte die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], die Exklave zu [[Annexion|annektieren]], stieß dabei allerdings auf den Widerstand der Bewohner. Nach dem Einschreiten der [[Vereinigte Staaten|USA]] machte sie diesen Akt nach wenigen Tagen rückgängig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.berliner-zeitung.de/in-der-ehemaligen-exklave-praktizieren-die-kleintierzuechter-schon-ein-stueck-zusammenleben-manchmal-flattert-der-rote-adler-ueber-steinstuecken-17469882 |text=&amp;#039;&amp;#039;Manchmal flattert der rote Adler über Steinstücken&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20160901224124}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Mai 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem wurde Steinstücken durch eine Postenreihe abgeriegelt, so dass die Steinstückener Einwohner die umgebenden Ortsteile [[Neubabelsberg]], [[Babelsberg]] und Potsdam nicht mehr frei betreten durften. Der einzig verbliebene Zugang nach [[West-Berlin]] verlief nun über einen Waldweg und zwei Grenzübergänge nach [[Kohlhasenbrück]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1952 verbot die DDR allen West-Berlinern das Betreten ihres Gebiets und begann mit der Errichtung erster Straßensperren an der Berliner Außengrenze, so auch an den Grenzen Steinstückens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bau der [[Berliner Mauer]] im Jahr 1961 wurde Steinstücken zunächst das Ziel zahlreicher Fluchtwilliger aus der DDR, weil in diesem Bereich nur „[[Spanischer Reiter (Barriere)|Spanische Reiter]]“ das Hindernis bildeten. Als auch mehr als 20 [[Grenztruppen der DDR|Grenzsoldaten der DDR]] an dieser Stelle in den Westen flohen, ließ die [[Politisches System der DDR|DDR-Regierung]] die Exklave durch eine gesonderte Mauer abriegeln und machte damit auch hier die Grenze nahezu unüberwindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Besuch von [[Lucius D. Clay]] per Hubschrauber am 21.&amp;amp;nbsp;September 1961 wurde ein ständiger US-Militärposten in der Exklave eingerichtet, der am Folgetag mit drei Mann der 278.&amp;amp;nbsp;Militärpolizeikompanie besetzt wurde. Clay plante zudem einen Durchbruch von US-Soldaten am Boden, um das Gebiet an den Hauptteil Berlins anzuschließen, was jedoch mit Rücksicht auf die Kriegsgefahr von [[Bruce C. Clarke]] untersagt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frederick Kempe |Titel=Berlin 1961. Kennedy, Chruschtschow und der gefährlichste Ort der Welt |Verlag=Siedler |Ort=München |Jahr=2011 |ISBN=978-3-88680-994-3 |Seiten=483&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Steinstücken stationierten Soldaten wurden regelmäßig per Hubschrauber eingeflogen, wofür eigens ein Landeplatz angelegt wurde. Auch Flüchtlinge wurden mit dem Hubschrauber ausgeflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/damals/archiv/artikel99214.html &amp;#039;&amp;#039;Absurdes Steinstücken&amp;#039;&amp;#039;.] [[Mitteldeutscher Rundfunk]]; abgerufen am 3. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Hubschrauber-Denkmal auf dem Spielplatz erinnert daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Grenzbefestigungen, die Steinstücken vom Ortsteil Wannsee abtrennten, folgten 1963.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1963/22/ein-attentat-auf-steinstuecken &amp;#039;&amp;#039;Ein Attentat auf Steinstücken?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 22/1963&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Mai 1967 sollte von der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] eine Buslinie nach Steinstücken eingerichtet werden, die DDR-Grenzposten verboten aber eine Fahrt von Linienbussen über den Waldweg durch DDR-Gebiet am Tag der geplanten Betriebsaufnahme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/video/panorama/die-berliner-exklave-steinstuecken/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS9mMWRlNzU1Yy1iYWVlLTQ3ODgtOTU3My0wNjQ3MmFhM2Y0YjE |titel=Panorama: Die Berliner Exklave Steinstücken |werk=[[ARD Mediathek]] |datum=1967-08-14 |sprache=de |abruf=2023-10-14 |kommentar=ab Minute 5:28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korridorlösung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19870426a Bernhard-Beyer-Straße.jpg|mini|[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wannsee#Bernhard-Beyer-Straße*|Bernhard-Beyer-Straße]] (Korridor); Blick nach Osten: beidseitig die [[Berliner Mauer|Mauer]]; nach links: zur Stahnsdorfer Straße über die Bahnbrücke; 1987]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Viermächteabkommen]]s vom 3.&amp;amp;nbsp;September 1971 kam eine Lösung für Steinstücken in Sicht. Das Abkommen sah vor, dass „die Probleme der kleinen Enklaven einschließlich Steinstückens […] durch Gebietsaustausch gelöst werden“. Da jede Änderung der Stadtgrenze den Viermächtestatus der geteilten Stadt berührte, war diese Vorabvereinbarung notwendig. Ein gesondertes Abkommen zwischen West-Berlin und der DDR vom 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1971 regelte die Details des Austausches.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung über das Inkrafttreten der Vereinbarung zwischen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und dem Senat über die Regelung der Frage von Enklaven durch Gebietsaustausch&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Juni 1972 im &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik|Gesetzblatt der DDR]]&amp;#039;&amp;#039;, Teil II, Nr. 31 vom 3. Juni 1972, S. 358 ff.; [https://ddrgbl.mkrst.net/data/DDR-GBl%201972%20II.pdf ddrgbl.mkrst.net] (PDF; 59&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach trat die DDR einen 20&amp;amp;nbsp;Meter breiten und rund einen Kilometer langen [[Korridor (Hoheitliche Zone)|Gebietsstreifen]] zwischen Steinstücken und Kohlhasenbrück an West-Berlin ab. Damit war Steinstücken keine Exklave mehr, sondern als [[Zipfel (Geographie)|Gebietszipfel]] an das „Festland“ West-Berlin angeschlossen. Vor dem Vollzug des Gebietsaustausches 1972 wurde (noch auf DDR-Gebiet) durch diesen Streifen eine asphaltierte Straße ([[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wannsee#Bernhard-Beyer-Straße*|Bernhard-Beyer-Straße]]) gebaut, 1972 dann die [[Busverkehr in Berlin|Buslinie]] 18 (aktuell: Bus&amp;amp;nbsp;118) der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] bis in den Ort verlängert. Da die Grenze auf beiden Seiten dieser Straße verlief, war sie beidseitig von der Mauer umgeben. Seitdem endete das abgeschlossene Leben der Exklave, ein Besucherstrom von Tagesausflüglern und Touristen war die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Mauer 1987 00010025.jpg|mini|In der von [[West-Berlin]] aus erreichbaren [[Exklave]] Steinstücken befand sich von 1972 bis 1994 der Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum Taubenschlag&amp;#039;&amp;#039;, 1987]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum Taubenschlag&amp;#039;&amp;#039; mit großem Garten (Johannes-Niemeyer-Weg Nr. 18) war in der Folge ein beliebtes Ziel für den „[[Grenztourismus]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kulturfuehrer.kulturring.berlin/kultouren/steglitz-zehlendorf/html/tour-12.php |titel=Kulturring in Berlin e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eröffnet wurde das Lokal 1972, als die Steinstückener Bevölkerung mit einem Volksfest ihre Straßenanbindung zu Zehlendorf feierten. Das Lokal bestand bis 1994.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/in-der-ehemaligen-exklave-praktizieren-die-kleintierzuechter-schon-ein-stueck-zusammenleben-manchmal-flattert-der-rote-adler-ueber-steinstuecken-li.34300 &amp;#039;&amp;#039;In der ehemaligen Exklave praktizieren die Kleintierzüchter schon ein Stück Zusammenleben: Manchmal flattert der rote Adler über Steinstücken&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Mai 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Schwierigkeiten bei der neuen Grenzziehung ergaben sich während der Verhandlungen für den Zugang zum westlichen Teil Steinstückens, da der Ort von einem tiefen Einschnitt der von [[Bahnhof Berlin-Wannsee|Wannsee]] nach Süden führenden [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Bahntrasse]] zweigeteilt war. Die einzige Brücke über die Bahn lag am Nordrand Steinstückens und gehörte zur DDR. Sie stieß östlich an den von der DDR abgetretenen Korridor, der parallel zur Bahn von Kohlhasenbrück (West-Berlin) nach Steinstücken führte. Die DDR lehnte eine komplette Gebietsübertragung für die Brücke ab, da die darunter liegenden Gleise der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] gehörten. Die Brücke und der darüber befindliche [[Luftraum]] kamen –&amp;amp;nbsp;zusammen mit einem Stück der Stahnsdorfer Straße (bis zur Einmündung der Teltower Straße) auf der Südseite&amp;amp;nbsp;– zu West-Berlin, der Luftraum unter der Brücke mit dem darunter liegenden Erdboden verblieb bei der DDR. Diese Grenzziehung von 1972 ist noch zwischen den Ländern Berlin und [[Brandenburg]] gültig, hat aber kaum Bedeutung. Da auf dem Eisenbahngebiet grundsätzlich die [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]] zuständig ist, gibt es zwischen Berlin und Brandenburg in der Polizeizuständigkeit auf der und um die Brücke auch keine Komplikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korridorlösung änderte bis zum [[Mauerfall]] nichts an der Unerreichbarkeit der Grundstücke in der Steinstraße (Südrand), der Rote-Kreuz-Straße (Westrand) und dem westlichen Teil der Stahnsdorfer Straße (Nordrand) von diesen Straßen aus. Die Mauer stieß unmittelbar an die Grundstücksgrenzen. Auch die Bürgersteige gehörten zur DDR. Bis 1990 waren die südlichen Grundstücke nur über Wegerechte im Malergarten und die westlichen und nördlichen Grundstücke nur über die Teltower Straße erreichbar. Auf den privaten Grundstücken der Steinstraße gab es einen asphaltierten Notweg. Der Anfang und kleine Reste davon sind noch nahe der Einmündung der Bernhard-Beyer-Straße in die Steinstraße zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage und Geschichte von Steinstücken wurde in einem Beitrag der [[Arte]]-Sendung „Crazy Borders“ aus dem Jahr 2025 humoristisch dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arte.tv/de/videos/111698-005-A/crazy-borders/ |titel=Crazy Borders – Steinstücken – Exklave West-Berlins in der DDR |hrsg=ARTE |sprache=de |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exklaven in der Umgebung ==&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Steinstücken gab es zwei weitere West-Berliner Exklaven auf DDR-Gebiet. Die [[Wüste Mark]] wurde von einem West-Berliner Bauern bewirtschaftet und kam 1988 in einem Gebietsaustausch zur DDR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zeit.de/1971/45/hoffnung-fuer-steinstuecken &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung für Steinstücken&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 45/1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Simon: &amp;#039;&amp;#039;Berlin Grotesk. Die Mauer im Absurden Alltag einer Millionenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Christian Simon Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-936242-14-0, S.&amp;amp;nbsp;56&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Potsdam-Drewitz]] gehörten die 3,64&amp;amp;nbsp;Hektar großen [[Nuthewiesen]] im Winkel südlich der Nuthestraße und der Bahnstrecke zu West-Berlin. Das Gebiet war ungenutzt und wurde 1972 an die DDR abgetreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cs&amp;quot;&amp;gt;Christian Simon: &amp;#039;&amp;#039;Berlin Grotesk. Die Mauer im Absurden Alltag einer Millionenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Christian Simon Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-936242-14-0, S.&amp;amp;nbsp;57–58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen dieses Gebietsaustausches erhielt Steinstücken den Korridor nach West-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mauerfall ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mauerfall|Fall der Mauer]] wurden ab dem Frühjahr 1990&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wir-waren-so-frei.de/index.php/Memories/show/set_id/119/object_id/2005 |text=Mauerbesichtigung in Steinstücken 1. Mai 1990. |wayback=20110818015217}} wir-waren-so-frei.de&amp;lt;/ref&amp;gt; die Grenzanlagen abgebaut. Das Leben hat sich seitdem in der Ortslage wieder normalisiert und nach Potsdam-Drewitz und Potsdam-Babelsberg ausgerichtet. Der ungewöhnliche Grenzverlauf nach dem Stand des Gebietsaustausches von 1972 ist bislang unverändert, nun allerdings nur noch als Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&amp;amp;mapId=k5_farbe@senstadt&amp;amp;bbox=372107,5805705,373446,5806346 Grundstückslage auf Karte von Berlin 1:5000 (K5 – Farbausgabe).] fbinter.stadt-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Landhaus in Steinstücken.JPG|mini|Landhaus Bejach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Königsweg 308 (Wann) Steinstücken4.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am [[Königsweg (Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf)|Königsweg]] 308 (Darstellung zu Steinstücken)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das nach Plänen von [[Erich Mendelsohn]] (1926/1927) für [[Curt Bejach]] errichtete [[Landhaus Bejach]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für den [[Hubschrauberlandeplatz]] am Ende der Straße Am Landeplatz&lt;br /&gt;
* Mauerrest – einziges noch erhaltenes T-Stück unter alten Resten der [[Berliner Mauer#Aufbau der Grenzanlagen|Hinterlandmauer]]&lt;br /&gt;
* Kleintierzoo des Bürgervereins Steinstücken&lt;br /&gt;
* Reste des ehemaligen Ausfluglokals &amp;#039;&amp;#039;Taubenschlag&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Denkmalschutz|Denkmalgeschütztes]] [[Büdner]]-Haus hinter dem Potsdamer Wäldchen an der Steinstraße&lt;br /&gt;
* Der [[Berliner Mauerweg]] spart Steinstücken aus. Die Erinnerungstafeln zur Geschichte von Steinstücken befinden sich in [[Kohlhasenbrück]] an der Kreuzung [[Königsweg (Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf)|Königsweg]]/Bäkestraße&lt;br /&gt;
* Das Anwesen [[Erdmannshof (Steinstücken)|Erdmannshof]], in dem u.&amp;amp;nbsp;a. der Architekt [[Peter Behrens]] lebte und arbeitete, wurde im Jahr 2000 abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Exklaven und Enklaven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingo Krüger (Autor)|Ingo Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinstücken Neubabelsberg Spaziergänge.&amp;#039;&amp;#039; [[Pharus-Plan]], Berlin 2009, ISBN 978-3-86514-165-1.&lt;br /&gt;
* Gabriele Leech-Anspach: &amp;#039;&amp;#039;Insel vor der Insel – Ein kleiner Ort im kalten Krieg – Berlin-Steinstücken.&amp;#039;&amp;#039; 1990. Neuauflage: 2005, ISBN 3-930752-36-0.&lt;br /&gt;
* Honore M. Catudal, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Steinstücken: A Study in Cold War Politics.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Lucius D. Clay]]. Vantage, New York 1971.&lt;br /&gt;
* [[Lieselott Enders]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg: Teltow&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1976 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;4).&lt;br /&gt;
* Herbert Liman: &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit eine Gasse. Die Verbindungsstraße nach Steinstücken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2016 für Zehlendorf&amp;#039;&amp;#039;. Heimatverein Zehlendorf e.&amp;amp;nbsp;V. (1886) Berlin 2015, S. 11–16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Berlin-Steinstücken}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.berlin.de/mauer/geschichte/gebietsaustausch/&lt;br /&gt;
   |titel=Berliner Mauer: Gebietsaustausch&lt;br /&gt;
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* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.berlin.de/mauer/geschichte/gebietsaustausch/steinstuecken/&lt;br /&gt;
   |titel=Berliner Mauer: Gebietsaustausch: Steinstücken&lt;br /&gt;
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   |kommentar=mit Karten und Fotos}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://rbbhttpstream-a.akamaihd.net/rbb/projekte/mauerfall/projekte_19610813_75_m_16_9_512x288.mp4&lt;br /&gt;
   |titel=Die Berliner Mauer – Geschichte in Bildern: 30. August 1972: Grenze, Zeitzeugen, Alltag, West, Ost: Exklave Steinstücken&lt;br /&gt;
   |werk=[[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb.de]]&lt;br /&gt;
   |format=mp4-Video; 18 MB; 2:49 min&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-09-27&lt;br /&gt;
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   |kommentar=Bau der Straße, [[Klaus Schütz]] in Steinstücken}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Ann-Kristin Mennen&lt;br /&gt;
   |url=http://www.155kilometer.de/4grenzkontrollen/&lt;br /&gt;
   |titel=4 Kontrollen: „Wir waren besonders“&lt;br /&gt;
   |werk=155kilometer.de&lt;br /&gt;
   |datum=2011&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110530170858/http://www.155kilometer.de/4grenzkontrollen&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2011-05-30&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-09-27&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Portrait des Bewohners Gert Knecht von Steinstücken}}&lt;br /&gt;
* Olivier Marchon: [https://www.arte.tv/de/videos/111698-005-A/crazy-borders/ &amp;#039;&amp;#039;Crazy Borders. Steinstücken – Exklave West-Berlins in der DDR&amp;#039;&amp;#039;.] [[arte]], Frankreich 2023, 11 Minuten.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Thilo Schmidt]]&lt;br /&gt;
   |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/09/27/steinstuecken_eine_berliner_exklave_in_der_ehemaligen_ddr_dlf_20240927_1423_177e9433.mp3&lt;br /&gt;
   |titel=Steinstücken – Eine Berliner Exklave in der ehemaligen DDR&lt;br /&gt;
   |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Deutschland heute“&lt;br /&gt;
   |datum=2024-09-27&lt;br /&gt;
   |format=mp3-Audio; 5,2 MB; 5:37 Minuten&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-09-27&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung über das Inkrafttreten der Vereinbarung zwischen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und dem Senat über die Regelung der Frage von Enklaven durch Gebietsaustausch&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Juni 1972 im &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik|Gesetzblatt der DDR]]&amp;#039;&amp;#039;, Teil II Nr. 31 vom 3. Juni 1972, S. 358 ff., [https://ddrgbl.mkrst.net/data/DDR-GBl%201972%20II.pdf Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/23/21/N |EW=13/7/51/E |type=city |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4256782-8|LCCN=n95006765|VIAF=131506963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinstucken}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wannsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:West-Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enklave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exklave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1680]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chrischerf</name></author>
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