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	<title>Steinsalz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:16:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinsalz&amp;diff=837669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-07T08:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Salt pink Wieliczka salt mineA-580 IMG 4662.jpg|mini|Durch Spuren von Eisen rötliches Steinsalz, [[Wieliczka]], Polen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinsalz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halitit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Salzgestein&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich irreführend [[Salzstein]], veraltet [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;Sal gemmae&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Evaporit]]- und [[Sedimentgestein]], welches in der [[Historische Geologie|geologischen Vergangenheit]] auf natürlichem Weg durch [[Ausfällung]] aus konzentriertem [[Meerwasser]] entstanden und [[fossil]] überliefert ist. Bis auf geringe Beimengungen anderer Evaporit[[mineral]]e, wie [[Anhydrit]], [[Gips]] oder [[Sylvin]], sowie [[Tonminerale]]n besteht Steinsalz ausschließlich aus dem Mineral [[Halit]] ([[Natriumchlorid]], NaCl). Das Wort „Steinsalz“ wird in mineralogischer Literatur auch als [[Synonym]] für „Halit“ verwendet. Steinsalz ist der Rohstoff für geschätzt 70 Prozent des weltweit produzierten [[Speisesalz]]es. Der Rest wird aus [[Meersalz]] gewonnen. Die alte lateinische Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Sal gemma&amp;#039;&amp;#039; in der [[mittelalter]]lichen Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Circa instans]]&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich Steinsalz in durchsichtigen „edelsteinartigen“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 221 (&amp;#039;&amp;#039;Sal gemma – clar salz&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kristallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zechsteinmeer europa.jpg|mini|Ausbreitung des Zechsteinmeers vor 255 Millionen Jahren im heutigen Mittel- und Nordwesteuropa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildung sehr dicker Salzschichten wurde von [[Carl Ochsenius]] bereits 1877 im Rahmen seiner &amp;#039;&amp;#039;Barrentheorie&amp;#039;&amp;#039; erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planet-schule.de/warum_chemie/salz/themenseiten/t6/s2.html &amp;#039;&amp;#039;Die Barrentheorie.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Planet Wissen|Planet Schule]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Veränderungen des Meeresspiegels bei unterschiedlichem Klima und [[Tektonik|tektonische Verschiebungen]] wurden flache Meeresgebiete durch vorgelagerte Erhebungen („Barren“) von den Ozeanen getrennt. Es bildete sich vor 250 Millionen Jahren das [[Zechsteinmeer]]. Wenn der Zufluss von [[Süßwasser]] aus Flüssen in diese Gebiete geringer ausfiel als die Verdunstung, konzentrierten sich allmählich die im Meerwasser gelösten [[Mineral]]ien. Ab einer vom Mineral abhängigen Konzentration ist die Lösung [[Sättigungskonzentration|gesättigt]]. Weitere Verdunstung hat zur Folge, dass das Mineral [[Fällung|ausfällt]] und als Feststoff zu Boden sinkt. Von den in größeren Mengen im Meereswasser gelösten Mineralien geschieht dies als erstes mit [[Calciumcarbonat]], das sich als [[Kalk (Gestein)|Kalk]] absetzt. Anschließend setzt sich [[Gips|Calciumsulfat]] ab und bildet eine Gipsschicht. Bei weiterer Verdunstung setzt sich [[Natriumchlorid]] als Salzschicht am Boden des Meeresgebiets ab. Wenn die Senke schließlich ganz trockenfällt, lagern sich am Boden durch Wind als Staub herangetragene [[Tonmineral]]ien ab und bilden eine wasserundurchlässige [[Ton (Bodenart)|Tonschicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Abtrennung des Meeresgebiets ein langsamer Vorgang ist und der Meeresspiegel Schwankungen unterworfen ist, strömt wiederholt Wasser aus dem angrenzenden Ozean herein. Dadurch können die sich absetzenden Schichten mehr Mineralien enthalten, als bei der geringen Tiefe eines Flachwassermeeres zu erwarten wäre. Außerdem kam es vor, dass sich der gesamte Vorgang mehrfach wiederholte. Dadurch entstehen Schichtungen von Kalk, Gips, Salz und Ton. Im weiteren Verlauf der Erdgeschichte stieg der Meeresspiegel wieder so weit, dass die Gebiete wieder längere Zeit an die Ozeane angeschlossen waren. Am Boden dieser Flachwassermeere lagerten sich Sedimentschichten ab und bildeten Sedimentgestein. Diese Sedimentschichten können in Europa eine Dicke von Hunderten von Metern über den im [[Perm (Geologie)|Perm-Zeitalter]] gebildeten Salzschichten haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Baldschuhn u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Geotektonischer Atlas von Nordwest-Deutschland und dem deutschen Nordsee-Sektor.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerbart, Stuttgart 2001, ISBN 3-510-95881-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Salz eine deutlich höhere [[Plastische Verformung|Plastizität]] und eine geringere [[Dichte]] als das Sedimentgestein aufweist, wurde es an einigen Orten durch den Druck der auf ihm liegenden Schichten in [[Salzdom]]en nach oben gedrückt. Dadurch ist hier der Abbau des Steinsalzes mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2007.10.09 Merkers sodium chloride crystals.jpg|mini|Große Halit-Kristalle in einer „Salzhöhle“ im [[Merkers#Bergbau|Salzbergwerk Merkers]], Thüringen, Deutschland. Diese Kristalle sind sekundär in dem stark natrium&amp;amp;shy;chlorid&amp;amp;shy;haltigen Tiefen&amp;amp;shy;grund&amp;amp;shy;wasser (Formations&amp;amp;shy;wasser) gewachsen, mit dem die Höhle, die sich in der Stein&amp;amp;shy;salz&amp;amp;shy;lager&amp;amp;shy;stätte gebildet hatte, einst angefüllt war.]]&lt;br /&gt;
In Europa gibt es nördlich der [[Mittelgebirge]] ein von [[Frankreich]] über [[Deutschland]] nach [[Polen]] reichendes Gebiet (ehemaliges [[Zechsteinmeer]]), in dem in großer Tiefe mächtige, im Perm gebildete Salzschichten lagern. An manchen Stellen stiegen Salzdome so hoch, dass sie Anschluss an das Grundwasser fanden und sich [[Salzquelle]]n bildeten. Salzdome nahe der Oberfläche wurden bereits früh zur Salzgewinnung genutzt. In Polen befindet sich bei [[Wieliczka]] eines der ältesten [[Salzbergwerk]]e Europas. Dort ist bereits 3500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. der Salzabbau nachweisbar. Durch die [[Auffaltung der Alpen|Auffaltung]] gelangten ursprünglich tiefliegende Salzschichten nahe an die Oberfläche und bildeten die [[Lagerstätte]]n von [[Hallstatt]] und [[Hallein]] in [[Österreich]], das seit der Zeit der [[Kelten]] genutzt wird, sowie in [[Berchtesgaden]] und [[Bad Reichenhall]] in Deutschland. Die gegenwärtig sieben aktiven deutschen Steinsalzbergwerke befinden sich in [[Steinsalzwerk Braunschweig-Lüneburg|Grasleben]] (Niedersachsen), [[Steinsalzbergwerk Bernburg|Bernburg]] (Sachsen-Anhalt), [[Kaliwerk Glückauf Sondershausen|Sondershausen]] (Thüringen), [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Berchtesgaden]] (Bayern), in Baden-Württemberg in [[Salzbergwerk Stetten|Stetten]] und [[Südwestdeutsche Salzwerke|Heilbronn]] sowie in Nordrhein-Westfalen in [[Salzbergwerk Borth|Borth]]. Von dem im 7. Jahrhundert lebenden Arzt [[Paulos von Aigina]] wurde das in der [[Kleinasien|kleinasiatischen]] Landschaft [[Kappadokien]] im [[Tagebau]] gewonnene Steinsalz als in der Augenheilkunde benutztes „kappadokisches Salz“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Kollesch]], [[Diethard Nickel]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 200, Anm. 7 (zu &amp;#039;&amp;#039;Paulos von Aigina, Buch  VI, Kap, 21&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor es technische Möglichkeiten zur Kühlung gab, war Salz ein wichtiges Mittel zur Konservierung von Lebensmitteln und daher ein wertvolles Wirtschaftsgut. Wo es mit wenig Aufwand gewonnen werden konnte, entstanden häufig Siedlungen und Städte. Ein Beispiel ist [[Lüneburg]]. Viele Ortsnamen weisen auf die Bedeutung der Salzgewinnung aus Steinsalz hin, wie [[Bad Salzdetfurth|Salzdetfurth]], [[Salzgitter]], [[Salzbrunn]], [[Bad Salzhausen]], [[Bad Salzuflen|Salzuflen]] und [[Salzburg]], als auch Ortsnamen mit dem Wortstamm [[Hall (Ortsname)|&amp;#039;&amp;#039;hall&amp;#039;&amp;#039;]] wie [[Halle (Saale)|Halle]], [[Bad Friedrichshall]], [[Bad Reichenhall]], [[Schwäbisch Hall]], [[Hallstatt]] und [[Hallein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
=== Trockener Abbau ===&lt;br /&gt;
Steinsalz mit geringen Verunreinigungen kann bergmännisch trocken abgebaut werden. Da die [[Lagerstätte]]n wegen ihrer Wasserunbeständigkeit in der Regel in größeren Tiefen liegen, sind Tagebaue selten. Das Salz wird meistens im [[Schießen (Bergbau)|Bohr- und Sprengverfahren]], zunehmend auch schneidend (mit [[Teilschnittmaschine]]n) gewonnen. In steil [[einfallen]]den Lagerstätten wird das [[Trichterbau]]verfahren, in flachen das [[Kammerbau]]verfahren, Letzteres sowohl im [[Firstenbau|Firsten-]] als auch im [[Strossenbau]] angewendet. Bei Lagerstätten mit großer [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] sind die Abbaukosten relativ gering. 2007 betrug in den USA der durchschnittliche Preis für Steinsalz 27 Dollar je Tonne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;minerals&amp;quot;&amp;gt;Dennis S. Kostick: [http://minerals.usgs.gov/minerals/pubs/commodity/salt/myb1-2007-salt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Salt.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 285&amp;amp;nbsp;kB) In: U.S. Geological Survey (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;2007 Minerals Yearbook.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nasser Abbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Saline Dörnfeld.JPG|mini|Unter [[Denkmalschutz]] stehender Bohrturm eines ehemaligen Aussolungsbetriebs im thüringischen [[Dörnfeld an der Ilm|Dörnfeld]]]]&lt;br /&gt;
Salz aus stark verunreinigten Lagerstätten wird im nassen Verfahren durch so genannte [[Sole|Aussolung]] gewonnen, bei der das Salz in Wasser gelöst wird. Historisch wurde die Aussolung mit Sink- oder Spritzwerken unter Tage auch bergmännisch betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modernes Verfahren des nassen Abbaus ist die Bohrlochsolung, die meist von über Tage betrieben wird. Hierbei wird durch eines von zwei konzentrischen Rohren in einer durch die Lagerstätte führenden Bohrung Süßwasser in das Salz gepumpt, wo sich eine sich langsam erweiternde [[Kaverne (Bergbau)|Kaverne]] (Hohlraum) bildet. Durch das andere Rohr wird gesättigte [[Sole]] mit einem Salzgehalt von 26,5 Prozent vom Boden der Kaverne abgepumpt. Nach der Initialsolung, in der durch intermittierende Wässerung der Grundriss der Kaverne festgelegt wird, wächst diese so nur noch nach oben, wo das zugeführte Frischwasser die Decke auslaugt. In entsprechend mächtigen Lagerstätten können solche [[Bohrspülwerk]]e Abmessungen von über hundert Metern in der Horizontalen und mehreren hundert Metern in der Höhe erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussolung ist deutlich billiger als die bergmännische Gewinnung von Steinsalz, aus der Sole gewonnenes [[Saline#Siedesaline|Siedesalz]] ist allerdings deutlich teurer. In den Vereinigten Staaten betrugen im Jahr 2007 die entsprechenden Preise 7 beziehungsweise 110 US-Dollar je Tonne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;minerals&amp;quot; /&amp;gt; Aussolung ist daher zum einen dann wirtschaftlich, wenn die Sole direkt vermarktet werden kann. Zum anderen, wenn sie zu Produkten weiterverarbeitet werden soll, für die Siedesalzqualität erforderlich ist, die durch frisch gebrochenes Steinsalz nicht erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung von Speisesalz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Halite crystal.jpg|mini|Steinsalz: eine Probe aus relativ reinem Halit]]&lt;br /&gt;
Aus Steinsalz gewonnenes Speisesalz hat folgende typische Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chlorid 59,90 %, Natrium 38,85 %, Calcium 0,25 %, Phosphor 0,15 %, Magnesium 0,12 %, Schwefel 0,02 %, Kalium &amp;lt;0,01 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Knistersalz“ ==&lt;br /&gt;
Wenn in den Mineralkörnern oder auf den Korngrenzen im Steinsalz unter Druck Gase fixiert sind, können diese beim Auflösen oder bei Erwärmung unter Geräuschentwicklung frei werden. Solches „Knistersalz“ ist zum Beispiel aus [[Wieliczka]] bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyer&amp;quot;&amp;gt;Meyers Konversationslexikon, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885–1892&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung zur Speicherung und Endlagerung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Dichtheit sind Steinsalzvorkommen sehr gut geeignet als Wirtsgesteine für [[Untergrundspeicher]]. Hier finden insbesondere Solungs[[kaverne]]n zur Speicherung von Erdgas, Erdöl, Wasserstoff, Kohlendioxid oder auch Luft für [[Druckluftspeicherkraftwerk]]e Anwendung. Für die [[Endlagerung]] von Abfällen sind Steinsalzvorkommen aus demselben Grund geeignet, die Lagerung geschieht in [[Versatzbergwerk|Versatzbergwerken und Untertagedeponien]], bei denen es sich ebenfalls meist um nicht mehr genutzte Salzbergwerke handelt. Die Eignung von Steinsalzvorkommen als Wirtsgestein für die Endlagerung [[Radioaktiver Abfall|radioaktiver Abfälle]] befindet sich dagegen noch in der Diskussion, entsprechende Anlagen befinden sich trotz teilweise langer Betriebszeiten immer noch im Versuchsstadium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Natriumchlorid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinsalz wird nach chemischer und physikalischer Reinigung, bei der auch andere [[Salze]] wie beispielsweise [[Kalisalz]] anfallen, zu [[Speisesalz]] verarbeitet, indem es gemahlen wird. Speisesalz-Kristalle sind zum Erhalt der Rieselfähigkeit mit [[Natriumcarbonat]] umhüllt, wohingegen das zur Regenerierung der [[Wasserenthärtung]] in [[Spülmaschine]]n eingesetzte Steinsalz rein ist. Der überwiegende Teil (etwa 85 %) wird in der Industrie verarbeitet. Hier dient es zur Gewinnung von [[Chlor]] für die Chlorchemie und [[Natrium]] – beides Ausgangsstoffe für weitere Produkte (zum Beispiel Natronlauge, [[Polyvinylchlorid]]).&amp;lt;br /&amp;gt;Der Rest des gewonnenen Steinsalzes verteilt sich auf die Produktion von Speisesalz (etwa 3 %), [[Auftausalz]] (etwa 5 %) und [[Gewerbesalz]] (etwa 7 %). Als ungereinigtes Produkt [[pakistan]]ischer Herkunft wird es auch als [[Himalayasalz]] in den Verkehr gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden aus Steinsalz [[Infrarotstrahlung|Infrarot-Optiken]] für das mittlere Infrarot gefertigt. Heute werden für diesen Zweck [[Kristallzüchtung#Züchtung aus der Schmelze|künstlich kristallisierte]], reine NaCl-Kristalle verwendet. Eine weniger bedeutende Anwendung ist die Herstellung von [[Kältemischung]]en. Bei der traditionellen [[Keramik]]-Herstellung wird Steinsalz zur Herstellung der [[Glasur (Keramik)|Salzglasur]] benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wurden früher selbsthergestellte Steinsalzlaborierungen auch als [[Nicht-tödliche Waffe#Steinsalz|nichttödliche Munition]] in [[Schrotflinte]]n verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Salzgewinnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Ochsenius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildung der Steinsalzlager und ihrer Mutterlaugensalze unter specieller Berücksichtigung der Flötze von Douglashall in der egeln’schen Mulde.&amp;#039;&amp;#039; Pfeffer, Halle 1877.&lt;br /&gt;
* Martin Okrusch, Siegfried Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Mineralogie.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-23812-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rock salt|Steinsalz}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4137467-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4137467-8|LCCN=sh85114692|NDL=00562224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzbergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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