<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steinpappe</id>
	<title>Steinpappe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steinpappe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinpappe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T00:02:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinpappe&amp;diff=549589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gruphus: /* Geschichte, Anwendung, Herstellung */ nur sprachliche Korrekturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinpappe&amp;diff=549589&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-06T23:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte, Anwendung, Herstellung: &lt;/span&gt; nur sprachliche Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Steinpapier Erfindung 1785 von Arvid Faxe (1733–1793).png|mini|Erfindung von Arvid Faxe Steinpapier – Dachpappe; Wasser- und Feuerresistent 1785]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinpappe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Art [[Pappmaché]] bzw. Papiermaché, einer Masse aus aufgeweichtem und zerkleinertem [[Papier]], vermischt mit [[Leim]] und [[Wasser]] und versetzt mit [[Tonmineral|Ton]], [[Sand]], [[Kreide (Gestein)|Kreide]], manchmal auch mit [[Leinöl]]. Die Besonderheit besteht im sehr hohen Anteil von [[Kreide (Gestein)|Schlämmkreide]], der eine höhere Festigkeit des Materials bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Anwendung, Herstellung ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Dachpappe}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Salomo Sachs#Die Erfindung einer neuen Dacheindeckung mit Dachpappe}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Arvid Faxe#Erfindung der Dachpappe 1785}}&lt;br /&gt;
Unterschieden werden zwei Arten dieses Materials: &lt;br /&gt;
* 1. Steinpapier, eine von [[Martin Gropius]] in [[Berlin]] erfundene Masse aus Sand und Papier (und Wasser), das wegen seiner guten Formbarkeit und Stabilität zur Modellierung von Figuren und Ornamenten sowie zur Dekoration von Decken und Wänden eingesetzt wurde. Mit einem farbigen Anstrich einschließlich einem metallischen Aussehen konnten auch Dinge versehen werden, die von echten Metallteilen oder Steinen kaum zu unterscheiden waren bzw. sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeno-pier&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Steinpappe &amp;#039;&amp;#039;Steinpappe&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Pierers Universallexikon&amp;#039;&amp;#039;, 18653 (online; gemeinfrei).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2. [[Dachpappe]], die von dem Schweden [[Arvid Faxe]] 1785 als Dachdeckmaterial angewendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sok.riksarkivet.se/sbl/Presentation.aspx?id=15163 &amp;#039;&amp;#039;Riksarkivet Arvid Gustaf Faxe&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Masse bestand aus gebranntem Kalk und Eisenerz, das in fein gemahlenem Zustand mit einer gewissen Menge tierischen Öls (wahrscheinlich Heringsöl) und [[Kupfersulfat|Kupfervitriol]] oder [[Eisen(II)-sulfat|Eisenvitriol]] vermischt und Anteile von Papiermasse oder Lumpen-Zellstoff enthielt, um leichte feuer- bzw. witterungsbeständige Eindeckungen für Hausdächer und Fassaden herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später 1835 z. B. beim preußischen Erfinder, Regierungsbauinspektor und Architekt [[Salomo Sachs]] kamen Dachdeckungen aus Papier, Pech und Teer für Flachdächer zur Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung der Steinpappen als Dachmaterial erfolgte in Fabriken, wo &amp;#039;&amp;#039;Lumpenpappen&amp;#039;&amp;#039; (Pappdeckel) in Steinkohlenteer kurze Zeit gekocht wurden. Die abgetropften Pappenbahnen wurden getrocknet und dann in Flächenstücken oder Rollenform gebracht. Der Anwender konnte diese Steinpappe dann auf dem Haus als Deckschicht auf Schalbrettern aufnageln. – Aus den so aufbereiteten Pappen wurden gelegentlich auch Gas- und Wasserleitungsröhren&amp;lt;!-- sic - Originalbezeichnung--&amp;gt; hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeno-pier&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steinpappe diente außerdem zur Formung von [[Puppe]]nköpfen oder als [[Schreibtafel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Bosse (Literaturwissenschaftler)|Heinrich Bosse]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schüler müssen selbst schreiben lernen oder Die Einrichtung der Schiefertafel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sandro Zanetti]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schreiben als Kulturtechnik&amp;#039;&amp;#039;. Grundlagentexte. Berlin: Suhrkamp, 2012, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Paperclay]], Papierton, bei dem das Papier die Eigenschaften des Tons verändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen &amp;lt;!--sic! (Originaltitel)--&amp;gt; über die wasserdichten Baumaterialien der Fabrik von [[Büsscher &amp;amp; Hoffmann]]&amp;#039;&amp;#039;,  6. Aufl., Halle a/S., 1877, S. 9–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://beyars.com/kunstlexikon/lexikon_8638.html    Das große Kunstlexikon von P.W. Hartmann]&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|15|277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürlicher Werkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faserwerkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturbaustoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dachdeckung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pappe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gruphus</name></author>
	</entry>
</feed>