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	<title>Steinkohlenbergbau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Medien: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kalgoorlie open cast mine.jpg|mini|hochkant=1.3|Steinkohlentagebau, [[Kalgoorlie-Boulder]], [[Western Australia]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinkohlenbergbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die Aufsuchung und [[Abbau (Bergbau)|Gewinnung]] von [[Steinkohle]], die im [[Tagebau|Tage-]] oder [[Untertagebau]] erfolgen kann. Anlagen zur Steinkohleförderung (insbesondere im Untertagebau) werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinkohle[[bergwerk]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zeche&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit wurden 2009 etwa 6 Milliarden Tonnen Steinkohle gefördert. Die größten Förderländer sind die [[Volksrepublik China]], die [[Vereinigte Staaten|USA]] und [[Indien]], die zusammen rund 73 % der [[Kohle/Tabellen und Grafiken#Steinkohle|Weltförderung]] erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinkohle wird vor allem in [[Kohlekraftwerk|Kraftwerken]] zur Erzeugung [[Elektrizität|elektrischer Energie]], bei der [[Kraft-Wärme-Kopplung]] auch zur Wärmegewinnung, genutzt. Ein weiterer wichtiger Abnehmer sind [[Kokerei]]en, die Steinkohle zu [[Koks]] veredeln, der u.&amp;amp;nbsp;a. zur [[Stahl#Herstellung|Stahlherstellung]] benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Erste Anfänge in anderen Regionen}}&lt;br /&gt;
Der älteste Steinkohlebergbau ist für das [[Saarland]] belegt. Im [[Neunkirchen (Saar)|Neunkircher]] Stadtteil [[Heinitz (Neunkirchen)|Heinitz]] wurden auf dem Riedberg aus Kännelkohlen des Flözes Tauentzien geschnitzte Schmuckstücke als Grabbeigaben von der [[Hallstattzeit]] bis zur späten gallo-romanischen Zeit durch kohlepetrografische Methoden nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Engel |Hrsg=Kohlepetrografisches Institut |Titel=Palnyologie im Dienste der Archäologie |Sammelwerk=Arbeitskreis Paläobotanik und Palnyologie |Ort=Krefeld |Datum=1989}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das [[Ruhrgebiet]] findet sich der erste urkundliche Beleg für Kohlebergbau in [[Dortmund]] aus dem Jahre 1296, auf 1302 datiert die erste urkundliche Erwähnung des Kohlebergbaus in Schüren.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert K. Hömberg: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsgeschichte Westfalens&amp;#039;&amp;#039;. Mehren &amp;amp; Hobbeling, Münster 1968, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerstätten ==&lt;br /&gt;
Bei Steinkohle handelt es sich um ein [[Sedimentgestein|Sediment]] aus Pflanzenresten, die zunächst ein [[Moor|Torfmoor]] bilden und dann von anderen Sedimenten überdeckt werden. Unter Luftabschluss sowie Druck- und Wärmeeinwirkung kann sich dann Steinkohle bilden. Dieser Prozess wird [[Inkohlung]] genannt. Die aus Steinkohle bestehenden Sedimentschichten werden [[Flöz]]e genannt. Eine Steinkohlenlagerstätte liegt dann vor, wenn die Kohle in einer ausgedehnten Fläche mit zum Abbau ausreichender [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] zu finden ist. Nach der Bildung wird in limnische und marine Lagerstätten unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbaumethoden ==&lt;br /&gt;
Steinkohle wird je nach den geologischen Gegebenheiten sowohl im [[Tagebau|Tage]]- als auch im [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tagebau ===&lt;br /&gt;
Der Abbau erfolgt entweder mit [[Schaufelradbagger]]n oder durch Löffelbagger. Der Tagebau hat sehr niedrige Gestehungskosten durch einen hohen Mechanisierungsgrad. Nachteilig sind der hohe Flächenverbrauch und die Landschaftszerstörung. Tagebau auf Steinkohle wird hauptsächlich in Australien, Kasachstan und den Vereinigten Staaten von Amerika betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefbau ===&lt;br /&gt;
Beim Tiefbau kommt es häufig zu Gebäudesenkungen. Fließgewässer müssen für den Tiefbau aufgesattelt werden. Während des Abbaus müssen Tagesanlagen in Betrieb genommen und Halden angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Örterbau ====&lt;br /&gt;
Der [[Örterbau]] ist eine hauptsächlich in den USA angewandte Methode ({{enS|room-and-pillar}}). Dabei werden mit sogenannten [[Continuous Miner]]n schachbrettartig Strecken im Flöz aufgefahren. Die Methode ist sehr effektiv, aber mit [[Abbauverluste]]n von bis zu 60 % behaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Strebbau ====&lt;br /&gt;
Die andere heute bedeutende Abbaumethode ist der [[Streb (Bergbau)|Strebbau]]. Dabei wird die Kohle an einer bis zu 450 m langen Kohlefront schälend mit einem [[Kohlenhobel]] oder schneidend mit einer [[Walzenschrämlader|Schrämwalze]] abgebaut. Es können täglich mehrere Tausend Tonnen Kohlen aus einem Streb gefördert werden. Früher (und in nicht hochentwickelten Ländern eventuell noch heute) wurde die Kohle im Streb von Bergleuten mit Pickhammer und Schaufel ([[Gezähe]]) gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltauswirkungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MTR1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mountaintop removal mining&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen des Steinkohlenabbaus auf die Umwelt lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Flächenverbrauch und [[Bergschaden|Bergschäden]]. Klimaschäden durch Treibhausgas-Emissionen und allgemeine Umweltbelastungen durch andere Emissionen entstehen nicht nur beim Abbau der Steinkohle, sondern auch durch deren Verwertung, beispielsweise beim Verbrennen in Kraftwerken zur Stromerzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Josh Gabbatiss |url=https://www.carbonbrief.org/coal-mines-emit-more-methane-than-oil-and-gas-sector-study-finds |titel=Coal mines emit more methane than oil-and-gas sector, study finds |hrsg=Carbon Brief |datum=2020-03-24 |sprache=en |abruf=2020-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tagebau ===&lt;br /&gt;
Beim [[Tagebau]] sind die Auswirkungen auf die Umwelt hauptsächlich durch den hohen [[Flächenverbrauch]] bestimmt. Weitere Umweltauswirkungen sind die [[Grundwasserabsenkung]] und Staubentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim in den [[Appalachen]] angewendeten Verfahren des [[Mountaintop removal mining]] werden komplette Bergkuppen abgetragen, um die darunter liegenden Kohleflöze im Tagebau zu gewinnen. Bedingt durch die großen [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeiten]] der Flöze und die im Verhältnis dazu relativ geringe Deckgebirgsmächtigkeit ist hier der Tagebau mit Großgeräten effizienter als der Tiefbau, bei dem so hohe Senkungen auftreten würden, dass die Berge großteils ebenfalls zerstört würden. Eine theoretische Alternative ist der Abbau mit [[Versatz (Bergbau)|Versatz]], wodurch allerdings die Lagerstätten endgültig unbauwürdig werden würden. Mountaintop removal mining verändert die Landschaft gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefbau/Untertagebau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-13287-0004, Bergarbeiter und Lehrling bohrend.jpg|mini|Bergarbeiter, 1952]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] sind die hauptsächlichen Auswirkungen die durch [[Bergsenkung|Senkungen]] hervorgerufenen [[Bergschäden]]. Diese bestehen in Gebäudeschäden in bebauten Gebieten und der Notwendigkeit zur Aufsattelung der Fließgewässer, um das Fließen zu gewährleisten. Weiterhin werden während der Betriebszeit eines Bergwerks Flächen für Halden und [[Tagesanlagen]] in Anspruch genommen. In Deutschland müssen Halden seit den 1980er Jahren als Landschaftsbauwerke gestaltet werden, die nach dem Ende der Betriebszeit als Naherholungsgebiete oder anderweitig nachgenutzt werden. Die Tagesanlagen werden entweder rückgebaut oder nachgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flözbrände ===&lt;br /&gt;
[[Flözbrand|Flözbrände]] können entweder durch [[Selbstentzündung]] oder durch menschliche Einwirkungen, beispielsweise infolge eines [[Grubenbrand]]es entstehen. Durch Selbstentzündung entstandene Flözbrände treten nur bei Flözen auf, die aus zur Selbstentzündung neigenden [[Kohle#Einteilungen und handelsübliche Qualitätsmerkmale|Kohlesorten]] bestehen oder bei denen [[pyrophor]]e Gesteine im [[Zwischenmittel]] oder den Hangend- bzw. Liegendschichten vorkommen. Zusätzlich muss eine [[Sauerstoff]]zufuhr gegeben sein, weshalb sich die durch Selbstentzündung entstandenen Flözbrände auf Flöze beschränken, die an der Tagesoberfläche [[Ausbiss (Geologie)|ausbeißen]] oder durch Grubenbaue mit der Tagesoberfläche verbunden sind. In einem Steinkohlenbergwerk kann die Selbstentzündung der Steinkohle bei Nichtbeachtung von Sicherheitsvorkehrungen vorkommen, wenn Restkohle im [[Alter Mann|Alten Mann]] verbleibt und dieser durch [[Schleichwetter]] mit Sauerstoff versorgt wird. Die Umweltauswirkungen der Flözbrände bestehen in der [[Emission (Umwelt)|Emission]] von [[Kohlenstoffdioxid|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Kohlenstoffmonoxid|CO]] und anderen [[Gas]]en durch die unvollständige [[Verbrennung (Chemie)|Verbrennung]] und bei tagesnahen Flözbränden im Verlust der Tagesoberfläche für [[landwirtschaft]]liche oder andere Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation nach Staaten ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== Lagerstätten in der heutigen Bundesrepublik Deutschland ====&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Bergbaurevieren in Deutschland#Steinkohlereviere|titel1=Steinkohlereviere in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten deutschen Lagerstätten befinden sich in Nordrhein-Westfalen im [[Ruhrgebiet]] und im Tecklenburger Land ([[Ibbenbürener Steinkohlenrevier]]) sowie im Saarland ([[Saarrevier]]). Ehemalige Kohlereviere, in denen der Bergbau bereits länger eingestellt wurde, sind das Aachener Revier, das Zwickauer und das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier. Daneben existierten noch viele kleinere Steinkohlenabbaugebiete von geringer oder lokaler Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einstellung des Steinkohlenbergbaus in Deutschland ====&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|RAG Deutsche Steinkohle AG}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F088720-0005, Bonn, Demo gegen Kürzung der Kokskohlebeihilfe.jpg|mini|Demo gegen Kürzung der Steinkohlesubventionen (1991)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökumenischer Gottesdienst im Essener Münster.jpg|mini|Ökumenischer Gottesdienst im [[Essener Münster]] anlässlich des Abschieds vom Steinkohlenbergbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren lagen die Betriebskosten im westdeutschen Steinkohlenbergbau höher als die am Markt erzielten Erlöse. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung begannen, den Kohleabbau mit [[Subvention]]en zu unterstützen. Ein unsubventionierter Abbau war aufgrund der Kostenstrukturen nicht profitabel. 2010 lag der durchschnittliche Marktpreis bei 85,33&amp;amp;nbsp;€/t [[Steinkohleeinheit|SKE]] (siehe [[Steinkohle#Kohlepreise|Kohlepreise]]), die Förderkosten in Deutschland betrugen dagegen etwa 160&amp;amp;nbsp;€/t SKE. Die Subventionierungen wurde 2018 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den deutschen Steinkohlenbergbau bedeutete dies wirtschaftlich das Aus, da die Entwicklung des Weltmarktpreises in absehbarer Zeit keinen profitablen Betrieb erwarten ließ. Der Steinkohlenverbrauch Deutschlands ist seit Mitte der 1990er Jahre annähernd konstant bzw. leicht sinkend, da der Gasverbrauch im selben Zeitraum zunahm, der Gesamtenergieverbrauch abnahm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://mazamascience.com/OilExport/output_de/Sources_BP_2012_consumption_mtoe_DE_MZM_NONE__.pdf |titel=Deutschland: Verbrauch |format=PDF; 12&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2013-01-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131023101804/http://mazamascience.com/OilExport/output_de/Sources_BP_2012_consumption_mtoe_DE_MZM_NONE__.pdf |archiv-datum=2013-10-23 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-16 20:55:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[erneuerbare Energien]] stark ausgebaut wurden (siehe auch [[Windenergie#Globale Statistik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 2001 wurde in Deutschland stets mehr Steinkohle gefördert als [[Import|importiert]], ab diesem Jahr übertraf die Importmenge die der heimischen Förderung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/de/erstmals-mehr-import-kohle-als-deutsche-f%C3%B6rderung/a-580954 |titel=Erstmals mehr Import-Kohle als deutsche Förderung |werk=dw.com |hrsg=[[Deutsche Welle]] |datum=2002-06-20 |abruf=2023-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alleiniger Betreiber der deutschen Steinkohlebergwerke war zuletzt die [[RAG Deutsche Steinkohle AG]]. Am 17. August 2018 wurde zum letzten Mal Kohle im [[Bergwerk Ibbenbüren]] gefördert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.ivz-aktuell.de/-/573312/Die-letzten-Kohlen-sind-gefoerdert |text=Die letzten Kohlen sind gefördert |wayback=20190816115927 }} [[Ibbenbürener Volkszeitung]] vom 24. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;, und am 21. Dezember 2018 wurde als letzte [[Zeche]] das [[Bergwerk Prosper-Haniel]] in [[Bottrop]] geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Hintergrund Subventionsausstieg =====&lt;br /&gt;
Der Ausstieg aus dem [[Subvention|subventionierten]] Steinkohlenbergbau für das Jahr 2018 galt seit dem 29. Januar 2007 zwischen den Landesregierungen und der Bundesregierung als beschlossene Sache, als auch die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] der Schließung der Zechen zustimmte. Dabei behielten sich das Land [[Nordrhein-Westfalen]], das 2015 aus den Subventionszahlungen ausstieg, und die Sozialdemokraten eine erneute Überprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(tso/dpa) |url=http://www.zeit.de/news/artikel/2007/01/28/90005.xml |titel=Bergbau: 2018 ist Schluss für deutsche Steinkohle |werk=[[Die Zeit#Zeit Online|zeit.de]] |datum=2007-01-28 |abruf=2017-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Machbarkeitsstudie und des Beschlusses im Jahr 2012 mit Hinblick auf die [[Sozialverträglichkeit]] vor (sogenannte „Revisionsklausel“). Daher war es nicht ausgeschlossen, dass die Subventionen nach 2018 weiter gezahlt würden. Eine Verlängerung nach 2018, oder auch ein vorzeitiger Ausstieg vor 2018, hätte eine Änderung des [[Steinkohlefinanzierungsgesetz]]es benötigt. Die SPD unterstützte unter [[Kurt Beck]] (SPD-Vorsitzender von April 2006 bis September 2008) diesen Kompromiss in erster Linie, um vor Teilen der Wählerschaft „ihr Gesicht zu wahren“. Die Revisionsklausel galt auch für das [[Saarland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-462759&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/ausstieg-2018-spd-stimmt-zechen-schliessung-zu-a-462759.html |titel=Ausstieg 2018: SPD stimmt Zechen-Schließung zu |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2007-01-29 |abruf=2017-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2011 stimmten Bundestag und Bundesrat der Streichung der Revisionsklausel zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundesrat.de/cln_161/nn_8396/DE/service/thema-aktuell/11/20110527-Rueckschau-883.html |text=bundesrat.de |wayback=20110828185851}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;bundestag.de: [https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/048/1704805.pdf 17. Februar 2011: Drucksache 17/4805] (PDF, 103&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Steinkohle bergwerke.svg|Fördernde Steinkohlebergwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
 Steinkohle foerderung.svg|Steinkohleförderung in Deutschland&lt;br /&gt;
 Steinkohle arbeiter.svg|Arbeitnehmer im deutschen Steinkohlebergbau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Museen in Deutschland ====&lt;br /&gt;
An den ehemaligen deutschen Steinkohlenbergbau erinnern heute mehrere Museen, u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Bergbau-Museum Bochum]]&lt;br /&gt;
* [[Saarländisches Bergbaumuseum]] in Bexbach im Saarland&lt;br /&gt;
* Industriemuseum [[Zeche Zollern]] in Dortmund&lt;br /&gt;
* [[Museum Industriekultur (Osnabrück)|Museum Industriekultur]] in [[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
* [[Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge]] in Oelsnitz/Erzgebirge (ehemaliger Kaiserin-Augusta-/Karl-Liebknecht-Schacht) einschließlich [[Sächsische Kohlenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Zeche Nachtigall (Witten)|Zeche Nachtigall]] in Witten&lt;br /&gt;
* Weltkulturerbe [[Zeche Zollverein]] in Essen&lt;br /&gt;
* Heimat- und Bergbaumuseum [[Reinsdorf (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Museum]] in München&lt;br /&gt;
* [[Bergwerk Ibbenbüren|Bergbaumuseum]] in [[Ibbenbüren]]&lt;br /&gt;
* [[Rabensteiner Stollen]] Besucherbergwerk im Harz/Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Trainingsbergwerk Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
* [[Besucherbergwerk Graf Wittekind]] in Dortmund&lt;br /&gt;
* Erlebnisbergwerk  Velsen ([[Grube Velsen]]) Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Medien ====&lt;br /&gt;
Zum Ende der Steinkohleförderung in [[Nordrhein-Westfalen]] am 21. Dezember 2018 (Schließung der letzten [[Zeche]]n in NRW: [[Bergwerk Prosper-Haniel|Prosper-Haniel]] und [[Bergwerk Ibbenbüren]]) hat der [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutsche Rundfunk, Köln]] einen Schwerpunkt gesendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Kathrin Witsch: [https://app.handelsblatt.com/unternehmen/energie/zechenschliessung-ein-letztes-glueck-auf-mit-der-steinkohle-endet-fuer-deutschland-eine-aera/23777876.html &amp;#039;&amp;#039; Ein letztes „Glück auf!“ – Mit der Steinkohle endet für Deutschland eine Ära.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt|handelsblatt.de]]&amp;#039;&amp;#039;. 20. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/nachrichten/bergbau/index.html |titel=Schicht im Schacht – Abschied von der Steinkohle |werk=Themenseite, WDR |hrsg=WDR, Köln |abruf=2018-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Dokumentationen gab es ein Mobiles Spiel für [[Android (Betriebssystem)|Android]] und [[IOS (Betriebssystem)|iOS]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Arschleder&amp;#039;&amp;#039; und das interaktive 360°-Webprojekt &amp;#039;&amp;#039;Glück auf&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/app/arschleder-100.html |titel=Arschleder: das Smartphone-Spiel zum Bergbau |hrsg=WDR |datum=2018-12-14 |abruf=2019-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://glueckauf.wdr.de/ |titel=WDR „Glückauf“ |abruf=2021-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
Insbesondere [[Asturien]] wies einen bedeutenden Kohleabbau und eine umfangreiche Montanindustrie auf. Jedoch nimmt der Bergbau seit den 1990er Jahren kontinuierlich ab. Während die staatliche Bergbauholding HUNOSA im Januar 1981 noch etwa 22.000 Mitarbeiter hatte, waren es Ende 2004 nur noch etwa 4000 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Steinkohlenbergwerke in Polen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polen hat einen umfangreichen Steinkohlenbergbau im Wesentlichen im schlesischen Revier (siehe auch [[oberschlesisches Industriegebiet]]). Das ostpolnische Revier ist viel kleiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1980er]] Jahren, nach der zweiten [[Ölpreiskrise]], war die jährliche Fördermenge besonders hoch; 1980 waren es 193,1 Millionen Tonnen (siehe auch [[Kohle/Tabellen und Grafiken#Förderung nach Ländern 2|Steinkohle: Förderung nach Ländern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch deutschlandfunk.de 24. März 2021: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/energiewende-in-polen-keine-zukunft-fuer-die-kohle-100.html &amp;#039;&amp;#039;Keine Zukunft für die Kohle&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurden in Polen ca. 54,4 Millionen Tonnen Steinkohle gefördert und ca. 53 Millionen Tonnen verkauft. Der Heizungssektor verbrauchte ca. 26 Millionen Tonnen Kohle, die Hälfte davon für Haushalte. Polen verbrannte 87 Prozent der von EU-Haushalten verbrauchten Kohle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.euronews.com/green/2021/11/01/der-schwere-abschied-von-der-kohle-in-polen &amp;#039;&amp;#039;Der schwere Abschied von der Kohle in Polen&amp;#039;&amp;#039;] (1. November 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tschechien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwierzina&amp;#039;sche Steinkohlen-Gwerkschaft 1880.jpg|mini|Kuxschein der Zwierzina&amp;#039;schen Steinkohlen-Gewerkschaft aus Olmütz (Olomuc) vom 30. März 1880]]&lt;br /&gt;
Die Steinkohleförderung endete in Tschechien am 4. Februar 2026 mit der Stilllegung der Grube &amp;#039;&amp;#039;Důl ČSM&amp;#039;&amp;#039; in [[Stonava]] im [[Ostrava|Ostrauer Becken]] in der [[Moravskoslezský kraj|Mährisch-Schlesischen Region]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=dpa |url=https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/historischer-strukturwandel-tschechien-nimmt-nach-250-jahren-abschied-von-der-steinkohle-15217768.html |titel=Historischer Strukturwandel: Tschechien nimmt nach 250 Jahren Abschied von der Steinkohle |werk=tagesspiegel.de |hrsg=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2026-02-04 |abruf=2026-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben bestanden weitere Fördergebiete u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Pilsen|Pilsener Becken]] um [[Zbůch]], Im Revier um [[Kladno]] (westlich von [[Prag]]), im [[Žacléř|Schatzlarer]] Revier bei [[Lampertice]] sowie im [[Rosice u Brna|Rossitz]]-[[Oslavany|Oslawaner]] Revier. Dort befand sich mit der Zeche Důl Jindřich II bei [[Zbýšov u Brna|Zbýšov]] die mit 1550 m tiefste Steinkohlengrube des Landes; sie wurde 1992 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großbritannien ===&lt;br /&gt;
In [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] wuchs der Kohlebergbau seit dem 18. Jahrhundert zu einer wesentlichen Grundlage der von dort ausgehenden [[Industrialisierung]]. Seit der Entstehung prägen intensive politische Konflikte um die Arbeitsbedingungen, das Streikrecht und die Aktivität der ersten Gewerkschaften wie im 20. Jahrhundert der Wechsel zwischen Verstaatlichung und Privatisierung. Nach dem [[Britischer Bergarbeiterstreik 1984/1985|Britischen Bergarbeiterstreik 1984/1985]] wurde der Bergbau und insbesondere die Beschäftigtenanzahl stark reduziert. Die britische Steinkohle deckt nach wie vor einen gewichtigen Anteil des britischen Strombedarfs, dieser ist jedoch seit den 1970er Jahren deutlich geringer geworden und wird überwiegend mit günstiger Importkohle gedeckt. Seit 2003 importiert das Vereinigte Königreich mehr Kohle, als es selbst fördert. Die Zahl der Arbeiter in der Kohleindustrie, die auf ihrem Höhepunkt in den 1920er Jahren noch bei über einer Million lag (1970 bei ca. 280.000) sank bis zum Jahr 2015 auf unter 5000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;closure&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bbc.com/news/uk-england-york-north-yorkshire-35124077 |titel=Closure of Kellingley pit brings deep coal mining to an end |hrsg=BBC News |datum=2015-12-18 |sprache=en |abruf=2015-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das am längsten ununterbrochen fördernde Kohlebergwerk in Großbritannien, möglicherweise weltweit, war [[Tower Colliery]] in [[Wales|Südwales]]. Eröffnet 1805, überstand es die in den 1980er Jahren politisch erzwungene weitgehende Reduktion des Kohlebergbaus in Großbritannien über eine Übernahme der Belegschaft. &amp;#039;&amp;#039;Tower Colliery&amp;#039;&amp;#039; wurde 2008 geschlossen; in der benachbarten &amp;#039;&amp;#039;Aberpergwym Mine&amp;#039;&amp;#039; wird weiterhin gefördert. Von 2007 bis zum November 2023 war, ebenfalls in Wales, der Tagebau &amp;#039;&amp;#039;Ffos-y-fran&amp;#039;&amp;#039; östlich von [[Merthyr Tydfil]] in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffan Messenger: [https://www.bbc.com/news/uk-wales-67564413 &amp;#039;&amp;#039;UK’s last opencast mine shuts after legal row&amp;#039;&amp;#039;]. BBC news, 30. November 2023, abgerufen am 30. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 hatte das Bergwerk  &amp;#039;&amp;#039;Ffos-y-fran&amp;#039;&amp;#039; zwei Drittel der in Großbritannien insgesamt gewonnenen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.itv.com/news/wales/2023-07-27/why-is-coal-still-being-extracted-at-ffos-y-fran &amp;#039;&amp;#039;Ffos-y-Fran: The unanswered questions about the UK’s biggest opencast coal mine&amp;#039;&amp;#039;], ITV, 27. Juli 2023, abgerufen am 30. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 2015 wurde die letzte in Betrieb befindliche Zeche, [[Steinkohlebergwerk Kellingley|Kellingley Colliery]], in [[North Yorkshire]] geschlossen. Damit endete vorerst der mehrere Jahrhunderte dauernde industrielle Steinkohlentiefbau im Vereinigten Königreich. Kohle wird jedoch weiter im Tagebau abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;closure&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.yorkshireeveningpost.co.uk/news/regional/sadness-tinged-with-relief-for-miners-as-kellingley-colliery-closure-date-set-1-7619677 |titel=Sadness tinged with relief for miners as Kellingley Colliery closure date set |hrsg=Yorkshire Evening Post |datum=2015-12-14 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151222141314/http://www.yorkshireeveningpost.co.uk/news/regional/sadness-tinged-with-relief-for-miners-as-kellingley-colliery-closure-date-set-1-7619677 |archiv-datum=2015-12-22 |abruf=2015-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russland ===&lt;br /&gt;
2018 werden in [[Russland]] voraussichtlich mehr als 420 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Rund die Hälfte stammt aus dem [[Kusnezker Becken]]. Etwa 50 % gehen in den [[Export]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thielko Grieß |url=https://www.deutschlandfunk.de/russische-steinkohle-fuer-deutschland-darunter-leiden-die.769.de.html?dram:article_id=434920 |titel=Russische Steinkohle für Deutschland: „Darunter leiden die Leute, Wasser und Luft“ |werk=[[Deutschlandfunk|deutschlandfunk.de]] |datum=2018-12-03 |abruf=2018-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kohleausstieg-berlin.de/hintergruende/193-importkohle-2 |titel=Importkohle |werk=kohleausstieg-berlin.de |abruf=2018-12-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181224023817/http://kohleausstieg-berlin.de/hintergruende/193-importkohle-2 |archiv-datum=2018-12-24 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-16 20:55:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Steinkohle in den USA abgebaut, ab 1730 systematisch in [[Midlothian (Virginia)|Midlothian]] in [[Virginia]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.midlomines.org/history.html |text=Historical Overview Of The Midlothian Coal Mining Company Tract, Chesterfield County, Virginia |wayback=20070419170121}}, Martha W. McCartney, December, 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stahlerzeugung und [[Geschichte der Vereinigten Staaten#Industrialisierung|Industrialisierung]] gingen vom [[Manufacturing Belt]] aus, heute [[Rust Belt]] genannt.&lt;br /&gt;
Kohle ist (Stand 2023) nach [[Erdöl]] und Erdgas der dritte fossile heimische Energieträger.&lt;br /&gt;
Von 2017 bis 2023 ging der Kohleverbrauch in den USA um über 40 % zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erneuerbare Energien in den Vereinigten Staaten#Erneuerbare Energien und Kohlendioxid-Emissionen|Quelle]]. [https://www.eia.gov/environment/ www.eia.gov/environment], abgerufen am 22. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Australien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Loy Yang open cut brown coal mine and dredgers.jpg|mini|Steinkohlentagebau in Australien]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kohlebergbau in Australien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 348 Millionen Tonnen [[Jahresförderung]] 2009 gehört [[Australien]] zu den bedeutenden Kohleländern der Welt. Australien war 2008 der größte Steinkohleexporteur der Welt mit 260 Mio. Tonnen, der größte Teil davon wurde mit [[Massengutfrachter]]n nach China transportiert. Zudem wurden 85 % des australischen Stroms in Kohlekraftwerken hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gc3.cqu.edu.au/modern-world/index.php#australia |text=The Importance of Coal in the Modern World – Australia |wayback=20070208111031}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--- outdated ?---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== China ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Coal Miner.JPG|mini|Bergwerk in [[Xingtai (Kreis)|Xingtai]]]]&lt;br /&gt;
In [[Volksrepublik China|China]] wird Steinkohle sowohl im Tage- als auch im Tiefbau abgebaut. Obwohl China mit 2,93 Milliarden Tonnen (2009) aus ca. 18.000 Bergwerken der größte Förderer von [[Steinkohle]] ist, verbraucht es mittlerweile selbst mehr Kohle, als es fördern kann. Während es 2006 noch eine kleine Menge [[export]]ieren konnte, muss das Land seit 2007 Kohle [[import]]ieren. Nach wie vor ist China eines der wenigen Länder, deren Steinkohleförderung immer noch wächst. Für 2020 wird die Fördermenge auf 3,8 Mrd. t geschätzt, womit China bei 54,3 % der Weltförderung läge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.iwr.de/news/weltmarkt-steinkohle-china-foerdert-2020-mit-abstand-die-meiste-kohle-news37184 |titel=IWR. Weltmarkt Steinkohle: China fördert 2020 mit Abstand die meiste Kohle |abruf=2023-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kohleförderung wird in China vor allem durch [[Kohlebrand|Kohlebrände]] erschwert, wobei sich Kohleflöze großflächig entzünden. Auf diese Weise verbrennen in China jährlich ca. 20 Millionen Tonnen Kohle; weitere 200 Millionen Tonnen werden für den Abbau unbrauchbar. Darüber hinaus gefährden die Kohlebrände die Gesundheit und das Leben der Menschen in unmittelbarer Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolumbien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerrejón 3.jpg|mini|El Cerrejón]]&lt;br /&gt;
In Kolumbien wird Steinkohle sowohl im Tage- als auch im Tiefbau abgebaut. Mit [[El Cerrejón]] verfügt Kolumbien über einen der größten Steinkohlentagebaue der Welt. &amp;#039;&amp;#039;El Cerrejón&amp;#039;&amp;#039; allein erbrachte 2008 42 % der kolumbianischen Förderung.&lt;br /&gt;
[[Kolumbien]] förderte im Jahr 2009 72,8 Millionen Tonnen Steinkohle. Es stand damit auf Platz 10 in der Rangliste der steinkohlefördernden Länder. Mit einer Exportmenge von 68,7 Millionen Tonnen (2008) liegt Kolumbien an 5. Stelle der steinkohleexportierenden Länder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die größten Kohleproduzenten ==&lt;br /&gt;
{{ChartDirekt|Breite=800px|Titel=Kohleproduktion in Mio. t|type=line|x=1980,1981,1982,1983,1984,1985,1986,1987,1988,1989,1990,1991,1992,1993,1994,1995,1996,1997,1998,1999,2000,2001,2002,2003,2004,2005,2006,2007,2008,2009,2010,2011,2012,2013,2014&lt;br /&gt;
|y1=753,747,760,710,813,802,808,833,862,890,934,904,905,858,938,937,965,989,1014,998,974,1023,993,972,1009,1026,1055,1040,1063,975,984,994,922,893,907&lt;br /&gt;
|y2=716,701,713,707,712,726,751,760,772,740,800,637&lt;br /&gt;
|y3=,,,,,,,,,,,,316,286,255,246,240,229,219,235,240,248,238,257,259,283,285,289,305,276,299,296,329,326,357&lt;br /&gt;
|y4=620,622,666,715,789,872,894,928,980,1054,1079,1084,1115,1151,1230,1292,1365,1325,1303,1284,1384,1472,1550,1835,2123,2365,2570,2760,2903,3115,3428,3764,3945,3974,3874&lt;br /&gt;
|y5=116,127,134,142,152,159,173,187,204,210,217,242,250,263,274,288,308,319,321,327,338,353,366,389,413,437,462,491,517,556,569,579,598,608,668&lt;br /&gt;
|y6=115,128,138,146,163,173,177,177,181,176,175,178,174,188,196,206,206,220,223,224,224,224,220,239,243,245,245,248,252,251,257,253,259,257,261&lt;br /&gt;
|y7=105,121,126,139,148,161,172,195,176,195,205,220,228,226,225,242,247,264,287,291,307,329,340,342,350,371,375,391,392,408,424,419,447,473,502&lt;br /&gt;
|y8=130,127,125,119,51,94,108,105,104,100,93,95,84,68,50,53,50,48,41,37,31,32,30,28,25,20,19,17,18,18,18,19,17,13,12&lt;br /&gt;
|y1Title=USA|y2Title=UdSSR|y3Title=Russland|y4Title=China|y5Title=Indien|y6Title=Südafrika|y7Title=Australien|y8Title=UK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl – Hohe Behörde: &amp;#039;&amp;#039;Die Berufsausbildung im Steinkohlenbergbau der Länder der Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;. Luxemburg 1956.&lt;br /&gt;
* [[Hubert Rickelmann]], [[Hans Röhrs]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, ISBN 3-506-77223-6.&lt;br /&gt;
* Hans Röhrs: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Steinkohlen- und Erzbergbau und seine Mineralien&amp;#039;&amp;#039;. Bode, Haltern in Westfalen 1991.&lt;br /&gt;
* Uwe Burghardt: &amp;#039;&amp;#039;Mit der Vollmechanisierung gegen den Niedergang. Der Steinkohlebergbau in Nordfrankreich und Westdeutschland in der Nachkriegsepoche&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Technikgeschichte (Zeitschrift)|Technikgeschichte]], Bd. 61 (1994), S. 83–109.&lt;br /&gt;
* Don Dingsdag: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinkohlebergbau in Australien nach dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 61 (1994), S. 165–194.&lt;br /&gt;
* Ruth Edgecombe, Ian Phimister: &amp;#039;&amp;#039;Die südafrikanische Kohlenindustrie 1945–1993. Technologische Antworten auf veränderte Marktmuster&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 61 (1994), S. 135–164.&lt;br /&gt;
* Kathy O’Donnell: &amp;#039;&amp;#039;Technische Entwicklungen im britischen Steinkohlebergbau nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 61 (1994), S. 111–133.&lt;br /&gt;
* Hans Röhrs: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Bergbau des 20. Jahrhunderts in Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1998, ISBN 3-921290-94-5.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr. Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der „Lebensgeschichten“ von 477 Zechen&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9.&lt;br /&gt;
* [[Franz-Josef Brüggemeier]], [[Michael Farrenkopf]], [[Heinrich Theodor Grütter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2018, ISBN 978-3-8375-1953-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coal mining|Steinkohlenbergbau}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4057195-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4057195-6|LCCN=sh85027364|NDL=00572644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlebergbau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wahldresdner</name></author>
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