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	<title>Steinhuhn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T06:21:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinhuhn&amp;diff=480925&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-02T06:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Art der Gattung der [[Steinhühner]]; das namensähnliche steirische &amp;#039;&amp;#039;Steinhendl&amp;#039;&amp;#039; meint auch verschiedene heimische [[Liste gefährdeter Nutztierrassen#Geflügel|gefährdete Landhuhnschläge]], darunter die Rassen [[Altsteirer]] und [[Sulmtaler]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Steinhuhn&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Alectoris graeca&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Karl Friedrich Meisner|Meisner]], 1804)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Steinhühner&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Alectoris&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Coturnicini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pavoninae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Fasanenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Phasianidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hühnervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Galliformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Steinhuhn.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Steinhuhn&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang     = Unterart&lt;br /&gt;
| Subtaxa          = * &amp;#039;&amp;#039;Alectoris graeca whitakeri&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alectoris graeca saxatilis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alectoris graeca graeca&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Perdrix bartavelle MHNT.jpg|mini| Eier vom Steinhuhn. Sammlung von [[Wolfgang Makatsch]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinhuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Alectoris graeca&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Fasanenartige]]n (Phasianidae), die zur [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Hühnervögel]] (Galliformes) gehört. Es ist ein scheuer Bodenvogel, der geschickt und ausdauernd läuft und das gesamte Jahr über an steinigen, grasbewachsenen sonnigen Berghängen zu beobachten ist (meidet Nordlagen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kosmos&amp;quot;&amp;gt;Svensson, Grant, Mullarney, Zetterström: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Vogelführer.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Winterhalbjahrs hält er sich in tieferen Lagen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Steinhuhn ist zwischen 32 und 37 cm lang mit einer [[Flügelspannweite]] von 46 bis 53&amp;amp;nbsp;cm. Das Gewicht der Männchen liegt zwischen 550 und 850&amp;amp;nbsp;g, das der Weibchen zwischen 410 und 720&amp;amp;nbsp;g.&amp;lt;ref&amp;gt;P. J. K. Mc Gowan,  Guy M. Kirwan: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hbw.com/node/53379 Rock Partridge (Alectoris graeca)]&amp;#039;&amp;#039; (1994/2014), in: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, A. D. Christie, E. de Juana (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World Alive&amp;#039;&amp;#039;, Lynx Edicions, Barcelona 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefieder ist an Oberseite, Hals und Brust blaugrau. Die Partie an Wangen und Kehle ist weiß und mit einem schwarzen Kehl- und Stirnband eingefasst.  Die Federn der Flanken sind gelbrotbraun und schwarz gebändert, die Unterseite ist rostgelb, die [[Flügel (Vogel)|Schwingen]] schwärzlichbraun mit gelblichweißen Schäften und rostgelblich gesäumt, die äußeren [[Steuerfeder]]n rostrot; das Auge ist rotbraun, der [[Schnabel]] rot, der [[Fuß]] blassrot. Die Art weist damit sehr große Ähnlichkeit zum [[Chukarhuhn]] und zum [[Rothuhn]] auf. Vom Rothuhn unterscheidet sie sich durch die schwarze Begrenzung des weißen Kehlflecks. Dieser ist beim Steinhuhn klar abgesetzt. Beim Chukarhuhn ist der Kehlfleck anders als beim Steinhuhn nicht weiß, sondern rahmfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgescheuchte Steinhühner fliegen in der Regel mit [[Instrumentallaut|burrendem Fluggeräusch]] hangabwärts. Sie rufen dabei ein schrilles und gereihtes &amp;#039;&amp;#039;pitschi&amp;#039;&amp;#039;, dem sich ein &amp;#039;&amp;#039;witu&amp;#039;&amp;#039; anschließt. Das Steinhuhnmännchen trägt während der Balzzeit lange Strophen vor, die von einem beginnenden &amp;#039;&amp;#039;tsik&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;zük&amp;#039;&amp;#039; in ein &amp;#039;&amp;#039;tri-wet ... tri-wet&amp;#039;&amp;#039; übergehen. Bei sehr erregten Vögeln erklingen sie kombiniert mit einer Serie schriller Krählaute. Der Ruf klingt dann wie &amp;#039;&amp;#039;ka kriwä ka wet wet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Hans-Heiner Bergmann; Hans-Wolfgang Helb; Sabine Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimmen der Vögel Europas – 474 Vogelportraits mit 914 Rufen und Gesängen auf 2.200 Sonogrammen&amp;#039;&amp;#039;, Aula-Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89104-710-1; S. 78. Für die lautmalerische Umschreibung der Stimmen ist diese Quelle verwendet worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiet und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Das Steinhuhn lebt gegenwärtig in den [[Alpen]], [[Italien]], der [[Türkei]], [[Griechenland]] und [[Vorderasien]]. Im Bereich der Alpen kommt es auch in Deutschland vor. Nach einem Brutnachweis aus den [[Allgäuer Alpen]] im Jahr 1979 und einer Brutzeitbeobachtung dort 1984 dauerte es bis zum Jahr 2002, als im [[Werdenfelser Land]] wieder ein Steinhuhn in Bayern beobachtet werden konnte. In den folgenden Jahren wurden in den [[Bayerische Alpen|Bayerischen Alpen]] regelmäßig Brutzeitbeobachtungen gemacht, so dass von regelmäßig besetzten Revieren ausgegangen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Rödl, Bernd-Ulrich Rudolph, Ingrid Geiersberger, Kilian Weixler, Armin Görgen: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Brutvögel in Bayern. Verbreitung 2005 bis 2009&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2012, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweizer Alpen|Schweiz]] gibt es Brutnachweise von den Walliser- über die Berner-, Innerschweizer, Zentral- und Bündner Alpen, mit einer Population in den [[Schwyzer Voralpen]]. Im [[Appenzeller Alpen|Alpstein]] scheinen Steinhühner zu fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Schweizerische Vogelwarte Sempach |url=https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/steinhuhn |titel=Steinhuhn |werk=Vogelwarte.ch |hrsg=Schweizerische Vogelwarte Sempach |datum=2021 |sprache=de |abruf=2022-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Varietät (Biologie)|Varietät]] lebt in ganz Nordasien. Es bewohnt sonnige, etwas begraste Schutthalden zwischen Holz- und [[Schneegrenze]], im Süden auch die Ebene aus felsigem Boden. Das Steinhuhn zeichnet sich durch Behändigkeit, Klugheit und Kampflust aus, läuft und klettert sehr gut, fliegt leicht und schnell, [[Aufbaumen|baumt]] nur im Notfall, nährt sich von allerlei Pflanzenstoffen und kleinen Tieren und frisst auch die Spitzen von jungem [[Getreide]]. Mit diesem Verhalten gleicht es weitgehend dem [[Chukarhuhn]], die Arten unterscheiden sich jedoch in ihrem Ruf, der beim Steinhuhn eher wie &amp;#039;&amp;#039;Kakabi, kakabit, kakabe&amp;#039;&amp;#039; erklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter lebt das Steinhuhn in größeren Gesellschaften, im Frühjahr isolieren sich die Paare, und das [[Weibchen]] legt im Juni oder Juli in einer Mulde unter Gesträuch oder überhängendem Fels 12 bis 15 gelblichweiße, braun gestrichelte [[Ei]]er, die es in 26 Tagen ausbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterarten ==&lt;br /&gt;
Innerhalb des Verbreitungsgebietes des Steinhuhns werden drei Unterarten beschrieben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. g. saxatilis&amp;#039;&amp;#039;, das in den [[Alpen]] und dem [[Apennin|Hochapennin]] sowie bis nach [[Slowenien]] verbreitet ist. Diese Unterart wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpensteinhuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. g. whitakeri&amp;#039;&amp;#039;, das auf [[Sizilien]] vorkommt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. g. graeca&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Nominatform]] und kommt auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden Steinhuhn und [[Chukarhuhn]] als eine Art beschrieben. Mittlerweile hat es sich jedoch durchgesetzt, dass beide Formen selbständige Arten sind. Ausschlaggebend dafür war vor allem das sehr unterschiedliche Stimmrepertoire der beiden Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Steinhuhn als Jagdwild, Nutz- und Haustier ==&lt;br /&gt;
Das Steinhuhn ist sehr leicht zähmbar und seinem Halter und Standort treu, weswegen es in [[Indien]], [[China]], [[Afghanistan]], der [[Türkei]] und anderen südlichen Ländern zum Teil zum [[Haustier]] geworden ist. Die Tiere werden auch wegen der Eier und des Fleischs gezüchtet, auf die [[Weide (Grünland)|Weide]] getrieben, laufen frei in Haus und Garten umher und werden auch zu [[Kampf]]spielen benutzt. Man hält sie wegen ihres angenehmen Gesangs in sehr engen, kegelförmigen [[Käfig]]en. In [[Griechenland]] und der Türkei glaubt man, dass sie einen Schutz gegen [[Magie|Zauberei]] bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Sigurd Raethel]]: &amp;#039;&amp;#039;Wachteln, Rebhühner, Steinhühner, Frankoline und Verwandte&amp;#039;&amp;#039;, Verlagshaus Reutlingen, Reutlingen 1996, ISBN 3-88627-155-2&lt;br /&gt;
* [[Steve Madge]], [[Phil McGowan]] und [[Guy M. Kirwan]]: &amp;#039;&amp;#039;Pheasants, Partridges and Grouse – A Guide to the Pheasants, Partridges, Quails, Grouse, Guineafowl, Buttonquails and Sandgrouse of the world&amp;#039;&amp;#039;, Christopher Helm, London 2002, ISBN 0-7136-3966-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alectoris graeca|Steinhuhn}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2023.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22678684&lt;br /&gt;
| ScientificName = Alectoris graeca&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2020&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 1. März 2024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=44437074E18EB422|ScientificName=Alectoris graeca|CommonName=Steinhuhn}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= rocpar2 |Name= Steinhuhn (&amp;#039;&amp;#039;Alectoris graeca&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Alectoris-graeca|ScientificName=Alectoris graeca|Name=Steinhuhn}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45513759|Name=Rock Partridge|Wissenschaftlich=Alectoris graeca}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/steinhuhn Steinhuhn] bei der [[Schweizerische Vogelwarte Sempach|Schweizerischen Vogelwarte Sempach]]&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/sthu.htm Federn des Steinhuhns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinhuhn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fasanenartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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