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	<title>Steingrubenkaserne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T03:50:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steingrubenkaserne&amp;diff=1595315&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammerlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-15T10:58:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammerlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steingrubenkaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der größten [[Kaserne]]n in [[Hildesheim]]. Sie befand sich etwa einen Kilometer östlich der Innenstadt im Stadtteil [[Oststadt (Hildesheim)|Oststadt]] an der [[Steingrube (Hildesheim)|Steingrube]], einem ehemaligen und aufgefüllten Steinbruch, der als Exerzierplatz diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf Befehl König [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelms von Preußen]] wurde Hildesheim 1866 [[Garnison]]sstadt, um das 1. und 3.&amp;amp;nbsp;[[Bataillon]] des neu gegründeten III.&amp;amp;nbsp;Hannoverschen Infanterieregiments Nr.&amp;amp;nbsp;79 in der Stadt zu stationieren. Während das 1.&amp;amp;nbsp;Bataillon in bestehende Kasernen im Bereich der Bahnhofsallee einrücken konnte, musste das 3.&amp;amp;nbsp;Bataillon anfangs in Privatquartieren untergebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steingrubenkaserne wurde 1874–1876 für das 1.&amp;amp;nbsp;Bataillon erbaut. Es handelte sich um einen repräsentativen gelben Ziegelbau mit einem Flachdach sowie einem dreigeschossigen, in Nordsüdrichtung angelegten Hauptflügel mit drei viergeschossigen Querflügeln in Ostwestrichtung. Finanziert wurde der Bau aus Reparationsmitteln, die Frankreich 1871 nach seiner Niederlage im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] zahlen musste. Die westlich an der Kaserne vorbeiführende Straße wurde 1876 nach Generalfeldmarschall [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|Helmuth von Moltke]] benannt, während eine Nebenstraße unmittelbar nördlich der Steingrubenkaserne 1879 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kasernenstraße&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Jahren wurden in Hildesheim noch fünf weitere Kasernen gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Steingrubenkaserne besser an die Stadt und den [[Hildesheim Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] anzuschließen, wurde 1929 die neue Linie 4 der [[Städtische Straßenbahn Hildesheim|Hildesheimer Straßenbahn]] eingerichtet. Sie verkehrte vom Bahnhof über Ostertor und Einumer Straße zur Orleansstraße. Ihre Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Moltkestraße&amp;#039;&amp;#039; befand sich nur wenige Gehminuten von der Steingrubenkaserne entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt; Bölke, Stefan: &amp;#039;&amp;#039;Die Elektrische in Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;, Hildesheim 2008, S. 179&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einzige Hildesheimer Kaserne wurde die Steingrubenkaserne im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört. Bei den [[Luftangriffe auf Hildesheim|Luftangriffen am 22.&amp;amp;nbsp;März 1945]] wurde sie von Spreng- und Brandbomben getroffen und brannte vollständig aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung des Geländes ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde die Ruine der Kaserne abgetragen und auf dem Gelände das [[Scharnhorstgymnasium Hildesheim|Scharnhorstgymnasium]] gebaut. Der Exerzierplatz wurde in die heutige Parkanlage [[Steingrube (Hildesheim)|Steingrube]] umgewandelt. Eine Zeit lang erinnerte noch der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Kasernenstraße&amp;#039;&amp;#039; an die Steingrubenkaserne, bis er 1957 anlässlich des 100.&amp;amp;nbsp;Todestages des Dichters [[Joseph von Eichendorff|Eichendorff]] in &amp;#039;&amp;#039;Eichendorffstraße&amp;#039;&amp;#039; geändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brinkmann, Jens-Uwe: &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim – so wie es war&amp;#039;&amp;#039;, S. 80f., Düsseldorf 1976&lt;br /&gt;
* Bohn, Helmut: &amp;#039;&amp;#039;Corporal Neumann&amp;#039;&amp;#039;, in: Merian-Heft Bd. 8, S. 84ff, Hamburg 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.152039|EW=9.963741|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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