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	<title>Steingletscher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T05:52:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steingletscher&amp;diff=206830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peteremueller: CH-bez./-Schreibweisen, Gr, Typos, Format</title>
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		<updated>2026-02-13T03:14:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CH-bez./-Schreibweisen, Gr, Typos, Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Steingletscher1.jpg|mini|Steingletscher im Sommer 2006 von der Passstrasse aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinwasser (Gadmerwasser).JPG|mini|Der Abfluss des [[Steinsee (Schweiz)|Steinsees]] mündet ins [[Steinwasser (Gadmerwasser)|Steinwasser]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steingletscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steigletscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://s.geo.admin.ch/egtdnjrx3dad Bezeichnung] nach dem {{GeoQuelle|CH|GS|ref=0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist ein Talgletscher südlich des [[Sustenpass]]es in den [[Urner Alpen]], im äussersten Osten des Kantons [[Kanton Bern|Bern]], [[Schweiz]]. Er hat eine Länge von 4,3&amp;amp;nbsp;km und bedeckt eine Fläche von knapp 8&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Seinen Ausgangspunkt nimmt der Steingletscher auf dem Bergrücken zwischen dem [[Gwächtenhorn]] ({{Höhe|3404|CH}}) im Westen und dem [[Sustenhorn]] ({{Höhe|3502|CH}}) im Osten. Von hier fliesst der Gletscher nach Norden entlang der Westflanke des Vorder Sustenhorns ({{Höhe|3318|CH}}) und des Sustenspitzes ({{Höhe|2931|CH}}). Die Gletscherzunge befindet sich derzeit auf {{Höhe|2000|CH}} oberhalb des [[Steinsee (Schweiz)|Steinsees]] (Swisstopo: Steisee); eine weitere Zunge überlappt den Kamm zwischen dem Tierbergli und dem Bockberg. Der Gletscher entwässert in das [[Steinwasser (Gadmerwasser)|Steinwasser]], das durch das Gadmertal fliesst und als Gadmerwasser bei [[Innertkirchen]] in die [[Aare]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem oberen Teil ist der Steingletscher gegen Westen über [[Firn]]felder am Nordhang des Gwächtenhorns mit dem Steinlimigletscher verbunden. Dieser ist 2,8&amp;amp;nbsp;km lang und bedeckt eine Fläche von 2,5&amp;amp;nbsp;km². Er fliesst vom [[Vorder Tierberg]] parallel zum Steingletscher nordostwärts, gesäumt vom Tierbergli im Südosten und vom Giglistock ({{Höhe|2900|CH}}) im Nordwesten. Seine Gletscherzunge liegt auf {{Höhe|2120|CH}} Der Abfluss mündet erst unterhalb des Steinsees in das [[Steinwasser (Gadmerwasser)|Steinwasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steingletscher 1813 01.jpg|mini|Stich von F. Hegi, Steingletscher um 1813]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steingletscher um 1920.jpg|mini|Steingletscher um 1920]]&lt;br /&gt;
Während des Hochstadiums in der [[Kleine Eiszeit|Kleinen Eiszeit]] um die Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war der Steingletscher noch rund 1&amp;amp;nbsp;km länger als heute. Beim Rückzug bildete sich ab 1940 in der Ebene der früheren Gletscherzunge der zwölf [[Hektar]]en grosse [[Steinsee (Schweiz)|Steinsee]] auf einer Höhe von {{Höhe|1934|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den Walliser Gletschern, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Arollagletscher|Arolla]], liegen die 1850er-[[Endmoräne|End-]] und &amp;amp;#8209;[[Seitenmoräne]] hier allerdings noch relativ nahe am heutigen Gletscherbett. Betrachtet man die umliegenden Gipfel ([[Sustenhorn]], Hinter Tierberg, [[Dammastock]], Tieralplistock und Diechterhoren), sind diese 3400–3500&amp;amp;nbsp;m hoch (Kammumrahmung). Dadurch ergibt sich ein sehr grosses Einzugsgebiet, wenn man die 3000-m-Höhenlinie als Grenze zwischen Einzugs- und Zehrgebiet bestimmt. Insgesamt gab es hier seit 1850 trotz dem grösseren Einzugsgebiet und der grösseren Mächtigkeit des Eises weniger Vorstösse. Kräftige Vorstösse gab es 1912–1921 sowie 1969–1981 um knapp 300 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lorenz King]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur postglazialen Gletscher- und Vegetationsgeschichte des Sustenpassgebietes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Basler Beiträge zur Geographie.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18. 125 Seiten, 3 Pollendiagramme im Anhang, 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Führer durch den Gletscherpfad Steinalp am Sustenpass / Meiringen Region Hasliberg&amp;#039;&amp;#039;. Arbeitsgemeinschaft Gletscherpfad Steinalp, Meiringen 1996, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuoberst auf dem Felskamm des Tierbergli steht auf {{Höhe|2795|CH}} die [[Tierberglihütte]] des [[Schweizer Alpen-Club]]s (SAC). Sie dient als Ausgangspunkt für Bergbesteigungen sowie für die alpine Gletscherwanderung nach Süden über die {{Höhe|3089|CH}} hohe Sustenlimi in das Chelenalptal (hinterster Teil des [[Göschenertal]]s).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sustenpass.jpg|Blick vom Sustenpass auf Steingletscher und Steinsee, ganz rechts der Steinlimigletscher, in der Mitte hinten das [[Gwächtenhorn]], Stand 2003&lt;br /&gt;
 Steingletscher 2020.jpeg|Gleiche Ansicht 2020. Der Rückzug des Gletschers ist deutlich erkennbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explosionsunglück von 1992 ==&lt;br /&gt;
Am 2. November 1992 kam es in einer an der Steinalp gelegenen Anlage der Schweizer Armee zur Munitionsentsorgung zu einem [[ Explosionsunglück am Steingletscher|Explosionsunglück]], bei dem sechs Menschen getötet wurden. Feststoffbooster des Flugabwehrsystems [[Bristol Bloodhound]] und Pyrotechnik für einen Festakt entzündeten rund 800 Tonnen Munition. Die Anlage wurde vollständig vernichtet, der darüberliegende Bergrücken stürzte ein. Die Leichen der dabei Verschütteten wurden nie gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Gasser: [https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/120930/ &amp;#039;&amp;#039;Defektes Geheimmaterial führt zur Katastrophe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jungfrau Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 2. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Urfer: [https://www.bernerzeitung.ch/die-erinnerungen-an-die-tragoedie-sind-allgegenwaertig-768919482648 &amp;#039;&amp;#039;Die Erinnerungen an die Tragödie sind allgegenwärtig.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 1. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=mYes6ymKB5k &amp;#039;&amp;#039;Explosionskatastrophe Steingletscher Sustenpass 2. November 1992.&amp;#039;&amp;#039;] «Channel of Mirko», auf [[YouTube]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Führer durch den Gletscherpfad Steinalp am Sustenpass / Meiringen Region Hasliberg. Arbeitsgemeinschaft Gletscherpfad Steinalp, Meiringen 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Steingletscher}}&lt;br /&gt;
* {{NaturgefahrenGletscherVAW|ID=stein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gletschervergleiche.ch/Pages/ImageCompareDet.aspx?Id=15 Interaktive Vorher-nachher-Vergleichsbilder vom Steingletscher ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/42/43/N |EW=8/26/14/E |type=waterbody |region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1247734366|VIAF=4270163997953302140002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Aare|GSteingletscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Innertkirchen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peteremueller</name></author>
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