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	<title>Steinernes Meer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinernes_Meer&amp;diff=187719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thgoiter: /* Höhlen */</title>
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		<updated>2026-02-01T10:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Höhlen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Grenzgebirge zwischen Bayern und dem Salzburger Land. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Steinernes Meer (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Steinernes Meer 2010.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick vom [[Großer Hundstod|Großen Hundstod]] über die Hochfläche des Steinernen Meeres&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Bayern]], [[Land Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Selbhorn]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2655&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47.495&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12.920&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY/AT-5&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=[[Karst]]stock&lt;br /&gt;
|GESTEIN=230 Mio. Jahre, [[Dachsteinkalk]] über [[Ramsaudolomit]] aus der [[Trias (Geologie)|Trias]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinerne Meer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ver[[karst]]eter [[Massiv|Gebirgsstock]] mit ausgeprägten Hochflächenbildungen in den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]]. Als eines der neun Teilgebirge der [[Berchtesgadener Alpen]] gehört das Steinerne Meer teils zu [[Bayern]], teils zu [[Land Salzburg|Salzburg]]. Seine größten Höhen erreicht es in seinen südlichen Randgipfeln ([[Selbhorn]] {{Höhe|2655|AT}}, [[Schönfeldspitze]] {{Höhe|2653}}). Gängige Namen bis Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts waren &amp;#039;&amp;#039;Scharpfes Gepürg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Weide&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Brettenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Salzburgs Synchronik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Alfred Winter, Salzburg 1987, ISBN 3-85380-055-6, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten grenzen der [[Hochkalter]]stock und der [[Watzmann]], nordöstlich das [[Hagengebirge]] und südöstlich der [[Hochkönig]] an das Gebirge. Es ist mit einer Fläche von rund 160&amp;amp;nbsp;km² der größte Gebirgsstock der [[Berchtesgadener Alpen]]. 55&amp;amp;nbsp;km² befinden sich oberhalb 2000&amp;amp;nbsp;Meter Meereshöhe. Gegen Süden fällt das Gebirge steil ins [[Saalfeldner Becken]] ab. Unmittelbar am Fuße seiner Nordabstürze befindet sich der [[Königssee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bayerischen Teile des Steinernen Meers gehören zum [[Nationalpark Berchtesgaden]], die österreichischen zum [[Naturschutzgebiet Kalkhochalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsbild ==&lt;br /&gt;
[[Dachsteinkalk]] und [[Karst]]erscheinungen prägen das Landschaftsbild. Etwa 800 Karsthöhlen wurden bisher im Steinernen Meer erfasst. Typisch ist auch der ausgeprägte Hochflächencharakter des Steinernen Meers oberhalb einer Höhe von 2000 Metern, der sich anhand zweier Parameter mit Zahlen belegen lässt: Erstens weisen 50 – also fast alle – Gipfel eine Höhe von 2000 bis 2600 m auf, nur rund zehn Gipfel sind niedriger; die durchschnittliche [[Schartenhöhe|Prominenz]] und [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]] der Gipfel ist niedrig; nur wenige Berge heben sich markant von der Hochfläche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Großen und Ganzen fällt die Hochfläche von Süden nach Norden ab. Im Norden gab es früher eine Reihe von [[Alm (Bergweide)|Almen]], die heute allesamt aufgelassen sind (z.&amp;amp;nbsp;B. die Oberlahneralm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steinernes Meer vom Seehorn.jpg|Blick vom [[Seehorn (Berchtesgadener Alpen)|Seehorn]] nach Osten ins Steinerne Meer&lt;br /&gt;
Steinernes Meer Zeller See Salzburg 0327.png|Südkamm des Steinernen Meers über dem [[Zeller See (Salzburg)|Zeller See]], Westabschnitt&lt;br /&gt;
Saalfelden Steinernes Meer.jpg|Südkamm des Steinernen Meers über Saalfelden, Ostabschnitt, im [[Alpenglühen]]&lt;br /&gt;
Westteil des Steinernen Meeres Hochbrunnsulzen.jpg|Blick von der Hochbrunnsulzen über den Westteil mit [[Schönfeldspitze]]&lt;br /&gt;
Ostteil des Steinernen Meeres Hochbrunnsulzen.jpg|Blick von der Hochbrunnsulzen in den wilderen Ostteil des Steinernen Meeres&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Funtensee]] in einem Talkessel inmitten des Steinernen Meers ist als Deutschlands Kältepol bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert wird jährlich am 24. August, dem [[Bartholomäustag]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Almer Wallfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Maria Alm am Steinernen Meer|Maria Alm]] nach St. Bartholomä am Königssee begangen. Der Pilgerweg, der das Steinerne Meer von Süd nach Nord durchquert (über das [[Riemannhaus]], das [[Kärlingerhaus]] und durch die [[Saugasse]]), ist aus örtlichem Naturstein sorgfältig ausgebaut worden; der heutige Erhaltungszustand ist sehr ungleichmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20150822 Breithorngruppe im Steinernen Meer, Saalfelden, Österreich (01890).jpg|mini|[[Persailhorn]] (links), [[Mitterhorn (Berchtesgadener Alpen)|Mitterhorn]] (Bildmitte) und Gratausläufer des [[Breithorn (Steinernes Meer)|Breithorns]]]]&lt;br /&gt;
Der markanteste und zugleich bekannteste Gipfel des Steinernen Meers ist die am Südrand auf der Pinzgauer Seite gelegene [[Schönfeldspitze]] ({{Höhe|2653}}), deren Gipfelpyramide auch von [[Berchtesgaden]] aus sichtbar ist und zu den Wahrzeichen des [[Landkreis Berchtesgadener Land|Berchtesgadener Landes]] zählt. Das weniger bekannte [[Selbhorn]] ({{Höhe|2655}}) ist der höchste Gipfel des Steinernen Meeres. Weitere hohe und bekannte Gipfel sind das Brandhorn ({{Höhe|2610}}), welches den „Knotenpunkt“ des Berchtesgadener Lands mit dem Pinzgau und Pongau bildet; der [[Großer Hundstod|Große Hundstod]] ({{Höhe|2593}}), der [[Funtenseetauern]] ({{Höhe|2578}}) und das [[Breithorn (Steinernes Meer)|Breithorn]] ({{Höhe|2504}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine [[Schartenhöhe]] von 30&amp;amp;nbsp;Metern als Kriterium bei der Zählung der Gipfel anlegt, gibt es im Steinernen Meer mindestens 63 Gipfel. 47 Gipfel haben eine Schartenhöhe von mindestens 50&amp;amp;nbsp;Metern, 22 Gipfel haben eine Schartenhöhe von über 100&amp;amp;nbsp;Metern, nur fünf Gipfel haben eine Schartenhöhe von über 200&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 20 Gipfel sind mit einem markierten Wanderweg oder -steig erschlossen. So konzentriert sich die touristische Nutzung auf einige wenige Ziele, manche Gipfel werden nur selten bestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Erhebungen des Steinernen Meers, geordnet nach der Höhe (unvollständige Liste):&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Selbhorn]], {{Höhe|2655}}&lt;br /&gt;
* [[Schönfeldspitze]], {{Höhe|2653}}&lt;br /&gt;
* [[Brandhorn (Steinernes Meer)|Brandhorn]], {{Höhe|2609}}&lt;br /&gt;
* [[Großer Hundstod]], {{Höhe|2594}}&lt;br /&gt;
* Langeck, {{Höhe|2593}}&lt;br /&gt;
* [[Funtenseetauern]], {{Höhe|2578}}&lt;br /&gt;
* [[Wildalmkirchl]], {{Höhe|2578}}&lt;br /&gt;
* Schareck, {{Höhe|2567}}&lt;br /&gt;
* Schwarze Schneid, {{Höhe|2565}}&lt;br /&gt;
* Poneck, {{Höhe|2559}}&lt;br /&gt;
* [[Grießkogel (Steinernes Meer)|Grießkogel]], {{Höhe|2543}}&lt;br /&gt;
* Graskopf, {{Höhe|2519}}&lt;br /&gt;
* [[Wildalmrotkopf]], {{Höhe|2515}}&lt;br /&gt;
* [[Breithorn (Steinernes Meer)|Breithorn]], {{Höhe|2504}}&lt;br /&gt;
* [[Mitterhorn (Berchtesgadener Alpen)|Mitterhorn]], {{Höhe|2491}}&lt;br /&gt;
* [[Toter Hund]], {{Höhe|2471}}&lt;br /&gt;
* Wurmkopf, {{Höhe|2451}}&lt;br /&gt;
* [[Reißhorn]], {{Höhe|2411}}&lt;br /&gt;
* Schindlkopf, {{Höhe|2356}}&lt;br /&gt;
* Alpriedelhorn, {{Höhe|2351}}&lt;br /&gt;
* [[Seehorn (Berchtesgadener Alpen)|Seehorn]], {{Höhe|2321}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochkalter&amp;quot;&amp;gt;Bayrischerseits auch zur [[Südliche Wimbachkette|Südlichen Wimbachkette]] des [[Hochkaltergebirge]]s gerechnet&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Persailhorn]], {{Höhe|2347}}&lt;br /&gt;
* [[Kleiner Hundstod]], {{Höhe|2263}}&lt;br /&gt;
* [[Schneiber]], {{Höhe|2330}}&lt;br /&gt;
* [[Laubwand]], {{Höhe|2312}}&lt;br /&gt;
* [[Schottmalhorn (Steinernes Meer)|Schottmalhorn]], {{Höhe|2232}}&lt;br /&gt;
* [[Großes Palfelhorn]], {{Höhe|2222}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochkalter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Viehkogel]], {{Höhe|2158}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Erhebungen des Steinernen Meers, geordnet nach der Prominenz oder [[Schartenhöhe]] und nach der [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]]:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |liste=&lt;br /&gt;
* Großer Hundstod, 475&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Selbhorn, 408&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Schönfeldspitze, 384&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Breithorn, 327&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Funtenseetauern, 212&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Selbhorn, 5,1&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* Großer Hundstod, 4,5&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* Funtenseetauern, 3,95&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* Breithorn, 2,45&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* Brandhorn, 2,4&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Große Hundstod, der das Westende der Gruppe dominiert, nur vierthöchster Gipfel des Steinernen Meers, hinsichtlich orographischer Kriterien mindestens die „Nummer 2“ des Gebirges ist – noch vor der Schönfeldspitze, deren Bekanntheit in erster Linie aus der schlanken Form ihres Gipfelaufbaus resultiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hütten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20150822 Peter-Wiechenthaler-Hütte, Saalfelden, Österreich (01766).jpg|mini|[[Peter-Wiechenthaler-Hütte]] auf dem Kienalkopf über [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]]]]&lt;br /&gt;
Der westliche Teil des Steinernen Meeres ist durch vier [[Alpenvereinshütte]]n für Wanderer und Bergsteiger erschlossen. Dies sind auf deutscher Seite das [[Kärlingerhaus]] ({{Höhe|1630}}) am [[Funtensee]] und auf österreichischer Seite das [[Riemannhaus]] ({{Höhe|2177}}) an der Ramseider Scharte, das [[Ingolstädter Haus]] ({{Höhe|2119}}) an der Dießbachscharte unterhalb des Großen Hundstods sowie die [[Peter-Wiechenthaler-Hütte]] ({{Höhe|1707}}) auf dem Kienalkopf. Im weniger zugänglichen östlichen Teil des Gebirgsstocks steht den Alpinisten unterhalb des Wildalmkirchls eine [[Biwakschachtel]] ({{Höhe|2457}}) als Stützpunkt und Notunterkunft offen. In der [[Röth]], am Übergang zum Hagengebirge, bietet die in der Sommersaison bewirtete [[Wasseralm]] ({{Höhe|1423}}) eine Übernachtungsmöglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kärlingerhaus am Funtensee kann von der Bootshaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Salet&amp;#039;&amp;#039; am [[Königssee]] über den Sagerecksteig oder – etwas einfacher – von [[St. Bartholomä (Königssee)|St. Bartholomä]] über die [[Saugasse]] aufgestiegen werden. Die Saugasse war in früheren Zeiten auch der Versorgungsweg für das Kärlingerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf österreichischer Seite kann man von [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] über den Bürgerberg und den Ramseider Steig oder von [[Maria Alm am Steinernen Meer|Maria Alm]] aus durch &amp;#039;&amp;#039;die Sandten&amp;#039;&amp;#039; zum Riemannhaus gelangen. Das Ingolstädter Haus kann direkt von [[Weißbach bei Lofer|Weißbach]] aus erreicht werden. Von dort ist der Abstieg über das [[Wimbachgries]] zwischen Watzmann und Hochkalter möglich. Zur Wiechenthaler-Hütte wird in der Regel von Saalfelden aus aufgestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Steinerne Meer wird auch von zwei österreichischen [[Weitwanderweg]]en, dem [[Nordalpenweg]] und dem [[Rupertiweg]], durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skitouren ==&lt;br /&gt;
Der Funtenseetauern, der Hüttengipfel des Kärlingerhauses, bietet Abfahrten in alle vier Himmelsrichtungen. Die unter Skialpinisten bekannten Routen der Großen Reibn und der Hundstod-Reibn führen über das Diesbacheck, den Hochwieskessel und den Loferer Seilergraben ins Wimbachgries. Eine weitere Abfahrt im östlichen Steinernen Meer ist der Weg vom Brandhorn oder vom Marterlkopf über das Tauchertal ins Blühnbachtal. Das Wimbachgries und in noch stärkerem Maße das Blühnbachtal sind lange und flache Täler, die aufgrund der geringen Höhenlage früh ausapern. Bei guten Firnverhältnissen sind die Buchauer Scharte und die Torscharte beliebt, deren sonnseitige Hänge von den nahe bei Saalfelden gelegenen Ortschaften Maria Alm bzw. Hinterthal aus zu erreichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlen ==&lt;br /&gt;
Das bislang größte Höhlensystem im deutschen Teil des Steinernen Meeres ist die [[Salzgrabenhöhle]], von der bisher nur ein Eingang bekannt ist. Dieser liegt auf der Nordseite des [[Simetsberg (Steinernes Meer)|Simetsbergs]], ca. 350 Höhenmeter über dem Königssee.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alpenvereinskarte]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Höhle wird von der [[Nationalpark Berchtesgaden|Nationalparkverwaltung]] unter Verschluss gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolkbläser-Monsterhöhle, Nordpol.jpg|mini|Schneekegel in der [[Kolkbläser-Monsterhöhle-System|Kolkbläser-Monsterhöhle]].]]&lt;br /&gt;
Ein schwer begehbares Höhlensystem ist das [[Kolkbläser-Monsterhöhle-System]], dessen erster Eingang in der Südwand des Schindlkopfes entdeckt wurde. Es handelt sich um ein Riesensystem mit einer derzeit bekannten Ausdehnung von 44,5&amp;amp;nbsp;km Länge und 723&amp;amp;nbsp;m Tiefe.&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Österreichischer Höhlenforscher: [https://hoehle.org/downloads/laengste.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die längsten Höhlen Österreichs.&amp;#039;&amp;#039;] Stand Oktober 2016 (PDF; 125&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Maßgeblich an der Erschließung beteiligt war die Höhlenforschergruppe SAGA (Speläologische ArbeitsGruppe Aachen). Im Gebiet um den Leiterkopf, im Osten des Steinernen Meeres, waren unterschiedliche Gruppen unterwegs, unter anderem aus Frankfurt, Nürnberg und München. Viele von ihnen verdanken ihre Inspiration Toni Müller, der seit Jahrzehnten als Mentor der [[Höhlenforschung]] wirkt. Andere deutsche Höhlenforschergruppen arbeiten seit Jahren im Schneibergebiet. Schwerpunkt der Forschungen im zentralen Steinernen Meer sind u. a. die Bereiche Rotwandl und Ramseider Birg. Die Höhlenfreunde Giengen haben seit Ende der 1980er-Jahre fast 300 Höhleneingänge vermessen und zahlreiche Objekte erforscht. Längste Höhle ist hier mit über 9 km Länge das Stang-Rotwandl-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nicht allzu schwierig erreichbare und leicht begehbare kurze Höhle ist die [[Schindlkopfhöhle]], östlich des Schindlkopfes. Sie ist vom Ingolstädter Haus aus zugänglich. In die Eishalle scheint Tageslicht; sie ist der Boden einer großen [[Doline]], die Decke der Halle ist eingestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Anreise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergtouren OEPNV V2025.jpg|mini|Erreichbarkeit des Steinernen Meeres mit dem Öffentlichen Verkehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Steinerne Meer gilt als abgelegen und schwer erreichbar – und ist dennoch vergleichsweise gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.&lt;br /&gt;
Neben Regionalbus, Stadtbus und Almerlebnisbus sind Loigom-Soifen-Shuttle und ein Bergsteigertaxi verfügbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bergsteigertaxi.at/ bergsteigertaxi.at], abgerufen am 23. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* Der Schriftsteller [[Clemens Eich]] ließ sich vom Steinernen Meer zu seinem gleichnamigen Roman 1995 inspirieren, der in einem fiktiven Ort in der Gegend von [[Bad Reichenhall]] spielt. Das Steinerne Meer selbst ist allerdings nicht unmittelbarer Bestandteil der Handlung.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Weißenborn]] veröffentlichte 1986 einen Band mit Erzählungen, der ebenfalls den Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Steinerne Meer&amp;#039;&amp;#039; trägt.&lt;br /&gt;
* Der 1995 veröffentlichte Roman [[Morbus Kitahara (Roman)|Morbus Kitahara]] von [[Christoph Ransmayr]] spielt im Gebiet des Steinernen Meeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Burghardt: &amp;#039;&amp;#039;Steinernes Meer – Spurensuche im Niemandsland&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Plenk, Berchtesgaden 2024, ISBN 978-3-98504-092-6 ([https://www.steinernes-meer.com Internetpräsenz]; enthält ein Literaturverzeichnis mit über 200 Büchern und Aufsätzen zum Steinernen Meer).&lt;br /&gt;
* Dieter Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Höhlenforschung im Steinernen Meer (Berchtesgadener Alpen) – Versuch einer umfassenden Darstellung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Atlantis. Mitteilungen des Landesvereins für Höhlenkunde Salzburg&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1–2/2000, Salzburg 2000, S. 3–39.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kyselak]]: &amp;#039;&amp;#039;Skizzen einer Fußreise durch Oesterreich, Steiermark, Kärnthen, Berchtesgaden, Tirol und Baiern nach Wien – nebst einer romantisch pittoresken Darstellung mehrerer Ritterburgen und ihrer Volkssagen, Gebirgsgegenden und Eisglätscher auf dieser Wanderung, unternommen im Jahre 1825&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1829 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10469131?page=170,171 Digitalisat], Abschnitt mit der Überquerung des Steinernen Meers ca. von S. 156 bis 205).&lt;br /&gt;
* Anita Strasser: &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen aus dem Steinernen Meer&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag 2020, ISBN 978-1-5272-6510-3 ([https://www.anitastrasser.com/steinernenmeer.htm Internetpräsenz]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Österreichischen Alpenvereins 1969&amp;#039;&amp;#039; (= [[Alpenvereinsjahrbuch]]). München 1969, S. 37–110 ([https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/01_Alpenvereins-Publikationen/01_AV-Jahrbuch/AV_Jahrbuch_094.1969-web.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Nationalparkverwaltung Berchtesgaden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wallfahrt über das Steinerne Meer&amp;#039;&amp;#039;. Forschungsbericht 30. Berchtesgaden 1994 ([https://www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de/service/publikationen/forschungsberichte/doc/fb_30.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Sektion Berchtesgaden des DAV: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Funtenseehaus&amp;#039;&amp;#039;. Berchtesgaden 2004 ([https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/02_AV-Sektionsschriften/Sektion_Berchtesgaden/Festschriften/SektionBerchtesgadenFS125JahreFuntenseehaus1879-2004.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] Blatt 10/1 &amp;#039;&amp;#039;Steinernes Meer&amp;#039;&amp;#039; (1:25.000), ISBN 978-3-948256-41-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.ingolstaedter-haus.de/Dokumente/Steinernes_Meer__Von_Huette_zu_Huette_08.pdf |titel=Das Steinerne Meer |hrsg=Verschiedene Sektionen des [[Österreichischer Alpenverein|OeAV]] und [[Deutscher Alpenverein|DAV]], Naturfreunde München in Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle des DAV |datum=2008-04 |zugriff=2012-09-07 |format=PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4394993-9|VIAF=242718428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Berchtesgadener Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Maria Alm am Steinernen Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saalfelden am Steinernen Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weißbach bei Lofer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sankt Martin bei Lofer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karstlandschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thgoiter</name></author>
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