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	<title>Steinerner Tisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:01:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HLFan: Kurzlinks entfernt</title>
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		<updated>2024-07-27T13:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurzlinks entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederdorla Mallinden Steintisch.jpg|mini|Steinerner Tisch unter den Mallinden bei Niederdorla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rennstieg Steinerner Tisch.jpg|mini|Steinerner Tisch am Rennstieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinerner Tisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dient der Verortung und Vermarkung eines Gerichts- und Verhandlungsortes in der Landschaft. Er ist somit als Symbol für eine Gerichtshoheit anzusehen. Steinerne Tische dienen auch als Ruhe- und Rastplätze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wild-annweiler.homepage.t-online.de/region/hessen/Mossautal.htm |titel=Sühnekreuze und Mordsteine |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus [[Thüringen]] sind zahlreiche Steinerne Tische bekannt. Häufig sind sie auch mit Sitzbänken versehen. Als historische Orte werden sie häufig von Vereinen und Kommunen gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinerner Tisch, Waldwimmersbach.jpg|mini|Steinerner Tisch bei Lobbach-Waldwimmersbach]]&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch unter der [[Mallinden|Mallinde]] bei [[Niederdorla]]&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch im Birkicht, bedeutendster Steinerner Tisch im [[Hainich]]: Er wird bereits 1588 urkundlich erwähnt, als er von dem Flarchheimer Holzförster Hans Ludwig restauriert wurde.&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch am [[Rennstieg]]: Er wurde am 5. Mai 1838 von Friedrich Wilhelm Carl von Seebach erbaut und als Ruhe- und Aussichtsplatz genutzt.&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch am Lehdeborn im Hainich bei [[Langula]]; der Tisch weist eine Inschrift von 1746 auf.&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch auf dem Gaiberg bei [[Hildebrandshausen]] ([[Eichsfeld]])&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch am Rondel bei Langula&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch auf dem Anger von [[Bickenriede]]&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch östlich von [[Burgtonna]] am Fuß der [[Fahner Höhe]]&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch bei [[Stadt Wehlen]] in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]]: Der Tisch aus Elbsandstein wurde 1710 anlässlich einer Jagd von [[August II. (Polen)|August dem Starken]] errichtet.&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch bei [[Nieder-Beerbach]] im [[Odenwald]]: Der Tisch wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von Pfarrer Heyer gespendet und an einem Aussichtspunkt oberhalb des Ortes auf einem alten Mühlrad errichtet.&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch, eine alte Gerichtsstätte bei Niddertal-Kaichen.&lt;br /&gt;
* [[Steinerner Tisch (Dimbach)|Steinerner Tisch]], eine alte Gerichtsstätte bei Bretzfeld-Dimbach&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch nördlich von Lobbach-[[Waldwimmersbach]] im [[Kleiner Odenwald|Kleinen Odenwald]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.com/maps/place/49.3959444,8.8893611&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Überlieferung zufolge in der [[Walpurgisnacht]] ein „Hexentanzplatz“&amp;lt;ref&amp;gt;https://books.google.de/books?id=opSnDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA32&amp;amp;lpg=PA32&amp;amp;dq=%22Steinerne+Tisch+waldwimmersbach+walpurgis&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Apt4L3f8WP&amp;amp;sig=ACfU3U0CxhblUZj_TGO7gTRyjOdJF-tBSA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj5hrfMyMvlAhVmyqYKHW95D4gQ6AEwD3oECAkQAQ#v=snippet&amp;amp;q=Hexentanzplatz&amp;amp;f=false&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch im [[Süntel|Nordsüntel]] (ehem. Münchhausengut [[Auetal|Nienfeld]],&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.com/maps/place/52.2451667,9.3199722/@52.2452072,9.319977,32m&amp;lt;/ref&amp;gt; einst Besitz des [[Alexander von Münchhausen]]. Ein Knecht von dessen Vorfahre Claus soll hier erschlagen worden sein).&amp;lt;ref&amp;gt;Entsprechend bezieht sich die Sage „ein Münchhausen sitze zur Geisterstunde ruhelos am steinernen Tisch“ auf einen älteren Originaltisch an der Stelle, der schon vor 1914 existiert haben muss, da er bereits bei Meissel (1907, 1. Aufl.) – &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Beschreibung, Geschichte und Sagenkunde des Kreises Springe&amp;#039;&amp;#039; – Erwähnung findet – und dort wird schon anmerkt, die Sage habe es bereits zu &amp;#039;&amp;#039;großelterlichen Zeiten,&amp;#039;&amp;#039; d.&amp;amp;nbsp;h. Mitte des 19. Jh., gegeben (vgl. Wildhagen, Gudrun/Mierau, Udo, Über den Deister gehn. Wahre Geschichte Sagen und Märchen von diesseits und jenseits des Deisters, 1996, S. 163f.; B. Althammer, [https://www.sn-online.de/Schaumburg/Rodenberg/Pohle/Kriegsgefangene-hinterliessen-ihre-Namen Kriegsgefangene hinterließen ihre Namen], Schaumburger Nachrichten vom 4. Oktober 2014.). Für ein höheres Alter spricht auch das in der Sage verwendete, im 17./18. Jh. gängige, Sühnemotiv des &amp;quot;kopflosen Junkers&amp;quot;. Im Süntel finden sich weitere [https://www.hoefingen.net/suentel/homesueg.htm steinerne Tische], z.&amp;amp;nbsp;B. am [[Hohenstein (Süntel)|Hohenstein]], am [[Süntelturm]] und nahe [[Hameln|Welliehausen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im [[Grabfeld]]gau (Südthüringen/Nordbayern) markierten zwei steinerne Tische die Gerichtsstätte des südlichen Banzgaues, einer am Dorfausgang von [[Medlitz]], einer ca. 5&amp;amp;nbsp;km nördlich davon bei [[Messenfeld]], wo auch eine [[Geißelsäule|Martersäule]] stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst |Verlag=Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte |Datum=1962 |Online=https://books.google.de/books?id=RapVAAAAYAAJ&amp;amp;q=%22Gerichtsst%C3%A4tte+des+s%C3%BCdlichen%22&amp;amp;dq=%22Gerichtsst%C3%A4tte+des+s%C3%BCdlichen%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj3-Pm6vsvlAhVlwqYKHYsZDvEQ6AEIMTAB |Abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Noch im 20. Jh. fanden sich in der [[Soester Börde|Soester Boerde]] „mit den Stadt-Siegel versehene steinerne Tische“ ([https://books.google.de/books?id=y-xKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA304&amp;amp;dq=%22steinerne+tische%22gerichtsst%C3%A4tten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi6vazPssvlAhW8w8QBHdR3BuMQ6AEIMTAB#v=onepage&amp;amp;q=%22steinerne%20tische%22gerichtsst%C3%A4tten&amp;amp;f=false Siegel auf der Tischplatte]), die ursprünglich vom Freygericht aus dem 16/17. Jh. stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;In Diesterweg’s &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=PhILAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA244&amp;amp;dq=soester+b%C3%B6rde+steinerne+tische&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjHgPWcuMvlAhU2xMQBHbGHD6sQ6AEIMjAB#v=onepage&amp;amp;q=%22magistrat%20zu%20soest%22&amp;amp;f=false Rheinischen Blättern]&amp;#039;&amp;#039; (1850er) werden [https://kirche.ostoennen.de/ein-altes-privileg-ostoennen/ solche Orte] auch als Versammlungsplätze beschrieben, man versuchte damals wohl sie in eine Kontinuität zu germanischen [[Thing]]-Plätzen zu stellen: „Die Kommunalverwaltung der ländlichen Gemeinden ging fürher vom Magistrat zu [[Soest]] aus. In jedem Dorfe wurde unter den Bauern einer zum Vorsteher oder Bauerrichter gewählt. Sollte sich die Gemeinde versammeln, um über gemeinsame Angelegenheiten zu beraten, so wurde das ‚Bauernhorn‘ geblasen und der Versammlungsplatz war ein Erdhügel, auf dem unter einer [https://books.google.de/books?id=GbJZAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22steinerne+tische%22germanen&amp;amp;dq=%22steinerne+tische%22germanen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwidpfO5ssvlAhVG2aYKHaopBNkQ6AEIXDAH Linde] [Anm.: Femlinde] ein [https://books.google.de/books?id=NUlhAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=%22steinerne+tische%22germanen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwidpfO5ssvlAhVG2aYKHaopBNkQ6AEIKzAA#v=onepage&amp;amp;q=%22steinerne%20tische%22germanen&amp;amp;f=false steinerner Tisch und eine steinerne Bank] stand. Dieser Versammlungs- und Rathplatz hieß [[Tyr|Tig]] (niedersächs. Tie oder Tih, althd. Zieh – das Wort gehört wohl zu gothisch teihan, melden, sagen, ansagen, und zeihen). Noch jetzt ist fast in jedem Dorfe ein solcher Tig zu sehen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch an der [[Asseln (Lichtenau)|Lichtenauer]] Torfbruchstraße, mutmaßlich Frühe Neuzeit, im 19. Jh. zu einem Rastplatz für Waldarbeiter umfunktioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.asseln.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=23:steinerner-tisch-in-der-egge-laedt-zum-verweilen-ein&amp;amp;catid=26&amp;amp;Itemid=43 |titel=ASSELNonline – Steinerner Tisch in der Egge lädt zum Verweilen ein |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Münchhausen-Steintisch im Süntel bei Nienfeld.jpg|mini|Steinbänke mit Tisch (Platte auf dem Gutshof Nienfeld) im Süntel]]&lt;br /&gt;
* [[Zum steinernen Tisch]], historisches Gebäude in Magdeburg&lt;br /&gt;
* Steinerner Tisch zwischen [[Hirschhorn (Neckar) |Hirschhorn]] und [[Igelsbach (bei Eberbach)|Igelsbach]] im Odenwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ein steinerner Tisch spielt auch in dem Phantasieroman [[Sternenschweif]] – &amp;#039;&amp;#039;Flug durch die Nacht&amp;#039;&amp;#039; eine Rolle. Durch ihn blicken Einhörner vom Ältestenrat von Arkadia, dem Einhornland, in die Welt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kyffhäuser]]-Sagen um Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] verorten selbigen in einer [[Barbarossahöhle|Höhle]] an einem steinernen Tisch (angeblich [[Marmor]]) sitzend&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.bad-sachsa.de/natur-aktiv/ausflugsziele-suedharz/barbarossahoehle/ | title=Barbarossahöhle | publisher=bad-sachsa.de | accessdate=2019-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – ähnlich soll es bei Karl dem Großen im [[Untersberg]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.barbarossahoehle.de/barbarossa/barbarossasage.html |titel=Barbarossahöhle – Barbarossasage |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dergleichen gibt es legendenumwobene „Karlstische“ an mehreren Orten, bspw. in Baden bei Wien und/oder Herstelle bei Höxter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.suehnekreuz.de/nrw/herstelle.htm |titel=Herstelle |abruf=2019-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Heringsdorf]] wurde 1888, nach der Seebadgründung, durch Greifswalder Studenten ein an historischen Vorbildern orientierter Sandsteintisch errichtet, der als Verweileinrichtung am Buchenhallenwald gedacht war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kur-und-heilwald.de/waldhistorie/ |titel=Waldhistorie – 1. Kur und Heilwald in Europa – Gesundheitsstudio der Natur |werk=Kur- &amp;amp; Heilwald |abruf=2019-11-02 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Flori, R. (2014): Neckarweg: Neckarsteig von der Quelle bis zur Mündung. Bergverlag Rother GmbH, Seite 195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/37531/?path=7160;10561; Steinerner Tisch bei Lobbach-Waldwimmersbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.kreuzstein.eu/html/body_herstelle.html Herstelle bei Höxter]&lt;br /&gt;
* [http://www.kyffhaeuserbund-lv-shb-ev.de/Geschichte/Barbarossa-Sage.htm Kyffhäuser-Sagen]&lt;br /&gt;
* [http://www.vestenrohr-karlstisch.at/der-karlstisch/ Karlstisch Baden bei Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmal in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HLFan</name></author>
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