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	<title>Steinerne Agnes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:06:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinerne_Agnes&amp;diff=1680695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-10-11T15:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Steinerne Agnes, Bergseite.jpg|mini|Steinerne Agnes, Bergseite]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinerne Agnes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine bizarre [[Pilzfelsen|Felsform]] am [[Dreisesselberg (Lattengebirge)|Dreisesselberg]] im [[Lattengebirge]] in den [[Berchtesgadener Alpen]]. Auf alten Karten findet sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Sennerin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;[http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?lon=4568356.0&amp;amp;lat=5283523.5&amp;amp;zoom=13&amp;amp;base=952 BayernAtlas: Uraufnahme (1808-1864)]. &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Sennerin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rothofen-Alpe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Felsformation am Südabhang des &amp;#039;&amp;#039;Keilkopfes&amp;#039;&amp;#039; im Lattengebirge liegt ca. {{Höhe|1305|link=true|DE-NHN}} in der [[Gemarkung]] [[Bischofswiesener Forst]] der Gemeinde [[Bischofswiesen]]. Der Felszacken ist talseitig etwa 15 Meter hoch und besteht aus [[Ramsaudolomit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.andreaskrebs.de/html/steinerne_agnes.html Die Steinerne Agnes]; abgerufen am 11. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gestein entstand in der [[Mitteltrias|Mittleren]] ([[Ladinium|Ladin]]) und [[Obertrias|Oberen Trias]] ([[Karnium]] und [[Norium]]) vor ungefähr 242 bis 208 Millionen Jahren durch die Sedimentation in einem tropischen Flachmeer. In Lagunen, die vom offenen Meer abgeschnitten sind, wird das Kalzium von Magnesium ersetzt, und es entsteht [[Dolomit (Mineral)|Dolomit]]. Die Schichten weisen verschiedene Resistenz gegenüber der [[Erosion (Geologie)|Verwitterung]] auf.  Wenn sie nicht durch die Gebirgsauffaltung gekippt werden, sind weichere Schichten (der dünne „Hals“ der Steinernen Agnes) von härteren, darüberliegenden (der „Kopf“) geschützt, was die Bildung von Pilzfelsen begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Steinerne Agnes.jpg|Die Steinerne Agnes, Position am Hang&lt;br /&gt;
 20180724 Steinerne Agnes Ostseite.jpg|Steinerne Agnes, gesehen von Osten&lt;br /&gt;
 20180724 Steinerne Agnes Talseite.jpg|Steinerne Agnes, Talseite (Süd)&lt;br /&gt;
 20180724 Steinerne Agnes Kopf.jpg|Steinerne Agnes: „Kopf“ und „Hut“&lt;br /&gt;
Steinerne Agnes mit Schnee.jpg|Steinerne Agnes mit Schnee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigung ==&lt;br /&gt;
Zur Steinernen Agnes führen vier Steige aus dem Tal zwischen [[Bad Reichenhall]] und Bischofswiesen empor: einer vom Parkplatz südlich des [[Hallthurm]]s über den Rotofensattel, ein zweiter vom Schwarzenlehen, der dritte vom Bichllehen nahe der Deponie Winkl, der vierte und längste aus dem Frechenbachtal, über die Osthänge des Lattengebirges und am Steinbergsee vorbei. Von der Steinernen Agnes führt ein Wanderweg weiter zum Dreisesselberg und zum Karkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besteigung des Felsens weist den [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad V (UIAA)]] auf. Erstmals wurde die Steinerne Agnes 1929 von M. Hartmann und M. Bode erklettert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= Hermann Froidl| Titel= Bayern - Tirol für Kletterlehrlinge und Gesellen| Verlag=Touristiktopoverlag | Ort= München| Jahr= 2006| ISBN=3-9802381-1-3 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erläuterungstafel fünf Minuten unterhalb des Felsturm verweist auf den „freiwilligen Geotopschutz“ und ruft Kletterer zum Verzicht auf die Besteigung auf, Beschädigung der Formation durch Schlagen von Haken o.&amp;amp;nbsp;ä. ist jedenfalls nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergseitig befindet sich ein vom Weg darunter nicht ganz einfach zu erreichender kleiner Rastplatz inmitten der [[Bergkiefer|Latschen]], von dem man den besten Blick auf die Steinerne Agnes und den weit südlich liegenden [[Watzmann]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Der Name verdankt sich dem ungewöhnlichen Aussehen des Felskopfes und wird durch zwei [[Ätiologie (Erzählung)|ätiologische]] Sagen erklärt. Nach der einen handelt es sich bei der Steinernen Agnes um eine versteinerte, gottesfürchtige und keusche Sennerin. Um sie vor den Nachstellungen des Teufels zu schützen, wurde sie in Stein verwandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berchtesgadener-land.com/natur/wandern/wander-touren/wanderwege/steinerne-agnes Wanderung zur Steinernen Agnes – Ein steinerner Pilz wächst aus dem Felsen]; abgerufen am 11. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderer Überlieferung war sie ganz im Gegenteil eine Dirne, die ihr eigenes uneheliches Kind tötete und dafür versteinert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sagen.at/texte/sagen/deutschland/bayern/div/steinerne_agnes.html Sagen.at - Die steinerne Agnes]; abgerufen am 3. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Der Felsturm ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als wertvolles [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 172R012) und [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 erfolgte die Aufnahme der Steinernen Agnes in die Liste der 77 ausgezeichneten [[Nationaler Geotop|Nationalen Geotope]] Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanni Eichner: &amp;#039;&amp;#039;Weitsicht einer Dame - Die &amp;quot;Steinerne Agnes&amp;quot; im Lattengebirge bei Berchtesgaden.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst-Rüdiger Look, Ludger Feldmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination Geologie. Die bedeutende Geotope Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2006, ISBN 3-510-65219-3, S. 152f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Felsformation wurde außerdem vom Bayerischen Landesamt für Umwelt mit dem offiziellen Gütesiegel „[[Liste der schönsten Geotope in Bayern|Bayerns schönste Geotope]]“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: &amp;#039;&amp;#039;Ihre Hoheit - die Allerhöchste: Steinerne Agnes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Meisterwerke - Die schönsten Geotope Bayerns&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 2012, ISBN 978-3-936385-89-2, S. 188f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Südlich und östlich der Steinernen Agnes befand sich die heute aufgelassene Rotofenalm (Hinterrotofen-Alm und Vorderrotofen-Alm), von der nur noch die rund 100 Meter südlich der Steinernen Agnes liegende Rotofenalm-Diensthütte besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Agrarkulturerbe|6650|NAME=Rotofen-Alm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere ins Auge fallende Formation, allerdings größerer Dimension, in dem Gebiet ist die im Volksmund sogenannte [[Rotofen|Schlafende Hexe]] (mit der sogenannten  &amp;#039;&amp;#039;Montgelas-Nase&amp;#039;&amp;#039;), die am Ostende des Lattengebirges liegt und sich aus der Zusammenschau mehrerer Nebengipfel des Bergzuges ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/25/index.htm Steinerne Agnes], Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 11. Oktober 2012&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=172R012 Steinerne Agnes], Geotopkataster des Bayerischen Landesamts für Umwelt, abgerufen am 3. August 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=172R012 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Agnes&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 19. Oktober 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.68655|EW=12.90898|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bischofswiesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Berchtesgadener Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kletterfelsen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Berchtesgadener Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lattengebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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