<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steinen_SZ</id>
	<title>Steinen SZ - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steinen_SZ"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinen_SZ&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T01:58:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinen_SZ&amp;diff=178138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Willy Keller (Archivar) verlinkt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinen_SZ&amp;diff=178138&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-27T15:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Willy Keller (Archivar) verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|SZ|Schwyz|Steinen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Steinen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Steinen 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Steinen SZ-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Steinen Schwyz von der Schlagstrasse 135.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Steinen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SZ&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Schwyz&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Schwyz&lt;br /&gt;
| BFS = 1373&lt;br /&gt;
| PLZ = 6422&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH SNE&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.049163&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.611666&lt;br /&gt;
| HÖHE = 474&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 11.85&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 7,7 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sz.ch/documents/Wohnbevoelkerung_2015.pdf |wayback=20160504100950 |text=sz.ch |archiv-bot=2019-05-15 21:22:34 InternetArchiveBot }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.steinen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Schwyz]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Schwyz|Schwyz]] in der [[Schweiz]]. Der Ort wird auch als «Stauffacherdorf» oder als «Chriesidorf» ({{gswS-CH|Chriesi|de=Kirsche}}) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Steinen-LBS H1-023905.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1963]]&lt;br /&gt;
Steinen liegt eingebettet zwischen dem Massiv des [[Rossberg (Zentralschweizer Voralpen)|Rossbergs]] und dem [[Lauerzersee]] in der [[Zentralschweiz]]. Die Gemeinde wird im Osten begrenzt vom Schwyzer Talkessel durch die Hügelformation Burg-Chämiloch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einige Daten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorfplatz bei der Kirche: 474&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.&lt;br /&gt;
* Tiefster Punkt: 447&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.&lt;br /&gt;
* Höchster Punkt: 1142&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M. (Gmeinmärcht)&lt;br /&gt;
* Gesamtfläche 1185&amp;amp;nbsp;ha, davon:&lt;br /&gt;
* Kulturland 763&amp;amp;nbsp;ha (64,4 %)&lt;br /&gt;
* Wald 200&amp;amp;nbsp;ha (16,9 %)&lt;br /&gt;
* Übrige Fläche 222&amp;amp;nbsp;ha (18,7 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Ort ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1124 wurde das Dorf erstmals als «Steina» geschichtlich erwähnt. Der Name stammt wohl von den zahlreichen Steinen und sonstigem Geröll, welche durch den hier fliessenden Bach (sinnigerweise die [[Steiner Aa]]) angeschwemmt wurden, weshalb der Ort einst so zu seinem Namen «Steina» oder «Ze Stein» kam.&lt;br /&gt;
[[Datei:00 steinen.jpg|mini|Steinen im 19. Jahrhundert (Stich)]]&lt;br /&gt;
Das [[Kloster Einsiedeln]] verfügte im 13. Jahrhundert über Rechte an Steinen und der näheren Umgebung. Einige Güter, die zum Hof Arth gehörten, waren um 1300 noch im Besitz der [[Habsburger]]. Trotzdem dürfen Steinen und die nähere Umgebung zum damaligen Zeitpunkt bereits als Teil der [[Bezirk Schwyz|Talschaft Schwyz]] betrachtet werden. Die in Steinen ansässige Familie Stauffacher stellte um 1300 mehrere [[Landammann|Landammänner]]; nicht näher belegte Quellen sprechen davon, dass sie Besitzerin des steinernen Wohnturms gewesen sein könnte, dessen Grundmauern heute noch bei dem am Dorfplatz gelegenen Haus „Zur Krone“ zu sehen sind. Leute aus Steinen beteiligten sich zudem an den verschiedenen Zügen in das Gebiet des Klosters Einsiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Stauffacher und die «Stauffacherin» ===&lt;br /&gt;
Wie durch verschiedene Quellen belegt ist, waren Männer aus dem Geschlecht der Stauffacher im 13. und 14. Jahrhundert Landammänner des alten Landes Schwyz. [[Werner Stauffacher]] war zur Zeit des [[Schlacht am Morgarten|Morgartenkrieges]] im Jahre 1315 Landammann und wohl auch der erfolgreiche Führer der Schwyzer und ihrer Miteidgenossen in der Schlacht am Morgarten. Im Gemeindearchiv wird ein besonders kostbarer Schatz gehütet: eine alte [[Gült]] (Schuldbrief), welche Werner Stauffacher am 29. Juni 1368 besiegelt hat. Auf dem Siegel ist das Wappen des Stauffacher-Geschlechts zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1983 wurde in Steinen das [[Stauffacherin-Denkmal]] zum Gedenken an Stauffachers Gattin eingeweiht, der in [[Friedrich Schiller]]s Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; eine Schlüsselrolle zukommt. Es handelt sich um eines von nur wenigen [[Liste von Denkmälern für Frauen in der Schweiz|Frauendenkmälern in der Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stauffacherin.jpg|[[Stauffacherin-Denkmal]] in Steinen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchbezirk ===&lt;br /&gt;
Nach archäologischen Erkenntnissen im Zuge von Renovierungen der [[Pfarrkirche St. Jakob (Steinen SZ)|Pfarrkirche St. Jakob]] muss bereits eine Vorgängerkirche gestanden haben, die im 12. Jahrhundert erweitert und neu geweiht wurde. Im Jahre 1318 wurde die [[Gotik|gotische]] Kirche (geweiht dem [[Jakobus der Ältere|Hl. Jakob]]) neu erbaut. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] wurde im Jahre 1540 erweitert. In der Zeit vom 17. bis ins 19. Jahrhundert wurde die Kirche [[barock]]isiert und mehrfach erweitert. Zum Kirchengelände gehört das direkt neben der Kirche stehende [[Beinhaus]] (1509 geweiht). Auf dem Gemeindegebiet von Steinen befinden sich verschiedene beachtenswerte Kapellen: Am Dorfausgang Richtung Schwyz die [[Stauffacherkapelle]], am Dorfausgang Richtung [[Goldau]] die [[St.-Vinzenz-Kapelle]] (1618) und die [[Kapelle zum Grossen Herrgott]] (1691). Bis ins Jahr 1640 existierte ein Frauenkloster in der Au (oder auch Auw geschrieben), welches erstmals 1262 erwähnt wurde. Die dortige Gemeinschaft bekannte sich zur [[Zisterzienser]]regel. Das Kloster erlebte gute und schlechte Zeiten, bis es nach dem verheerenden Brand von 1640 endgültig zerfiel und aufgegeben wurde. Nach der Aufgabe wurden die Gebäude Stück für Stück für andere Bauwerke abgebrochen und neu verwendet. Die heute erhaltene [[Kapelle der schmerzhaften Mutter]] entstand 1691–1693, als die östliche Hälfte der Klosterkirche wieder aufgebaut worden war. Im Jahre 1870 erwarb die Gemeinde Steinen die Liegenschaft und errichtete darauf ein Armenhaus. Aus dem ehemaligen Armenhaus wurde durch Erweiterungen und Modernisierungen das heutige Alters- und Pflegeheim.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stauffacher.jpg|Stauffacherkapelle&lt;br /&gt;
Herrgottkapelle-SteinenSZ-B4034940.jpg|Kapelle zum Grossen Herrgott&lt;br /&gt;
SteinenSZ-B4034428.jpg|Pfarrkirche St. Jakob im Dorfkern von Steinen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiner Aufstand ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Steiner Aufstand}}&lt;br /&gt;
Im Herbst 1942 ereignete sich in Steinen nach einem Aufruhr in Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen einen Schwarzhändler ein Ordnungsdiensteinsatz der Schweizer Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Der schwarze Adler sitzt auf einem roten Baumstrunk mit sechs grünen Blättern, auf silbernem Grund. Das Wappen entspricht dem Familienwappen des alten Geschlechtes der Stauffacher. Am 22. April 1946 beschloss die Gemeindeversammlung, die grossen Verdienste des Geschlechts der Stauffacher rund um die Gründung der Eidgenossenschaft zu würdigen und das geschichtlich beglaubigte Wappen der im 16. Jahrhundert ausgestorbenen Stauffacher von Steinen als offizielles Gemeindewappen zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Steinen ist das Kleingewerbe, die [[Landwirtschaft]] und das Gastgewerbe weit verbreitet. Zwischen dem Lauerzersee und der [[Eisenbahnstrecke]], die ein Bestandteil der [[Gotthardbahn]] ist, liegt die Industriezone Frauholz, in der sich unter anderem seit 1960 die Kunststofffabrik styro ag&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://styro.ch/ueber-uns/meilensteine |titel=Geschichte des Unternehmens {{!}} styro ag {{!}} dufco {{!}} Hansa |abruf=2023-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (ehemals Spichtig &amp;amp; Co bzw. Spichtig AG) befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich des Bahnhofs betreiben die [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] ein [[Unterwerk]], das [[Bahnstrom]] vom [[Etzelwerk]] importiert.&lt;br /&gt;
An der Gotthardbahn befindet sich ein kleiner Bahnhof, der wie viele Stationen automatisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktplatz ===&lt;br /&gt;
Steinen kam als Marktplatz durch die Lage an der «Transitachse» regionale Bedeutung zu. Um 1416 wurde erstmals der Viehmarkt am St. Mauritius-Tag (22. September) erwähnt. Ausserdem fand in Steinen regelmässig ein [[Pferdemarkt]] statt (die genauen Intervalle sind nicht belegt).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20011000635 Steinen], Pierer’s Universal-Lexikon, Band 16. Altenburg 1863, S. 735.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals im Jahre 1572 erwähnte man die Obermühle zu Steinen. Erst viel später, nämlich um 1715 ist auch von einer Untermühle die Rede, sie dürfte aber älteren Datums sein. Als Durchgangsort hatte Steinen von Anbeginn bis ins 19. Jahrhundert einige Bedeutung. Der Bau der Schlagstrasse in den Jahren 1859–1864, welche Schwyz direkt mit dem über Steinen gelegenen Sattel verband, schnitt Steinen dann vom Verkehrsstrom zwischen dem Zürichseegebiet und Schwyz ab. Auch der Bau der Gotthardbahn um 1882 und die damit verbundenen wirtschaftlichen Impulsen bewogen viele Bewohner von Steinen zwischen 1880 und 1930 zum Auswandern. Arbeit boten damals die am oberen Laufe der Steiner Aa gelegenen Hammerschmieden, die vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert neben der Landwirtschaft von einiger Bedeutung waren. Vom späten 19. Jahrhundert an erlangten die beiden Mühlen als Arbeitgeber ein grösseres Gewicht, wobei die Obermühle ab 1893 das Dorf darüber hinaus mit Elektrizität versorgte. Erst 1912 erfolgte der Anschluss an das zentrale Stromnetz des Bezirks Schwyz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Erzeugnis aus Steinen, auch über die Landesgrenzen hinaus, ist der Steiner [[Kirschwasser|Kirsch]]. Aufgrund des Wandels in der Landwirtschaft sind viele Obstbäume allerdings verschwunden, so dass der Steiner Kirsch eine Rarität werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinen war Standort eines eidgenössischen [[Zeughaus]]betriebs (Zweigstelle des Zeughauses Seewen) und beherbergt eine im Jahre 1993 neu erbaute Mittelpunktschule (MPS Steinen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Wie jedes Dorf in der Innerschweiz hat auch Steinen lokale Bräuche und Festivitäten. Im speziellen Fall von Steinen sind zwei Anlässe über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fasnacht ===&lt;br /&gt;
Steinen kennt keinen eigentlichen Schmutzigen Donnerstag der wie in z.&amp;amp;nbsp;B. in Luzern als Auftakt zu den närrischen Tägen gilt. Dafür (oder gerade deswegen) herrscht an den anderen Fasnachtstagen Hochstimmung (1. Fasnachtstag, Güdelmontag, Güdeldienstag). Am Abend des Güdeldienstag bildet das «Underemache» um 19.30 Uhr den traditionellen einen Höhepunkt. Der Narrenvater besteigt auf dem Dorfplatz inmitten aller Maschgeraden und in Begleitung der «Steiner Räbe» eine kleine Bühne und lässt in einem Gsätzli (Reimvers) im Wechsel mit den musikalischen Begleitklängen Behörden, Klerus, die Akteure der Fasnacht (Maschgeraden), jung und alt hochleben. Talibasch und Välädi vergraben zum abschliessenden Narrentanz den Schellen-Under (eine [[Jass#Deutschschweizer Blatt|Jasskarte]]) im Dorfplatz (früher wurde tatsächlich ein kleines Loch ausgehoben als der Platz noch bekiest war, seit der Asphaltierung in den 60er Jahren wird der Schellenunder in einem «blinden» Kanalisationsschacht begraben) und damit symbolisch die Fasnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rott der Steiner Nüssler, die erstmals im Jahre 1861 erwähnt wird, und deren Hauptfigur neben Domino, Bajazzo, Alter Herr, Hudi und Zigeuner der Blätz ist, wird vom Talibasch und Välädi angeführt. Beide tragen das eine Blätzkleid und traditionelle Holzmasken: Der Talibasch eine mit hängender roter Zunge, Filzkappe und einem Gurt mit mehreren grossen Rollen, der Välädi eine ohne mit einem offenen Mund, dazu einen blechernen Söldnerhut und einen Gurt mit einer Treichel. Nach mehr als 90 Jahren in der Obhut des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Landesmuseums]], wohin der Kirchenmaler [[Joseph Schilter]] die Original-Masken Talibasch und Välädi 1921 verkauft hatte, nachdem er sie vor der Verbrennung durch einen Steiner Tischmacher gerettet hatte, kehrten sie im November 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.schwyzkultur.ch/suche/masken-duo-nach-92-jahren-zurueck-steinen_Ajg7tnu?|title=Masken-Duo nach 92 Jahren zurück – Nachrichten – SchwyzKultur|date=|accessdate=|last=(programming)|first=David Clavadetscher (concept, design), Alexander Albrecht and Urs Casagrande|publisher=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Steinen zurück und können seit März 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.srf.ch/news/regional/zentralschweiz/talibasch-und-vaelaedi-sind-im-gemeindehaus|title=Talibasch und Välädi sind im Gemeindehaus|first=17:30 Uhr|last=vogb; Regionaljournal Zentralschweiz|date=2015-04-18|publisher=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Foyer der Gemeindeverwaltung besichtigt werden. An den Fasnachtstagen zieht die Rott durch Gassen des Dorfes und verteilt Esswaren (Orangen und Süssigkeiten) an das Volk. Die Maschgraden führen nach dem Rhythmus der Trommeln den Narrentanz auf, auch Nüsseln genannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Talibasch.jpg|Maske des Talibasch (Gipsabguss)&lt;br /&gt;
Välädi.jpg|Maske des Välädi (Gipsabguss)&lt;br /&gt;
Fasnacht steinen.jpg|Talibsch und Välädi, Bronzeskulptur von Martin Schibig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chilbi ===&lt;br /&gt;
Dieser Brauch geht auf die Kirche zurück: Chilbi heisst [[Kirchweih]]. In Steinen ist diese das Fest des Kirchenpatrons St. Jakob. Es findet immer am fünften Sonntag nach dem 1. September, damit meist am ersten Sonntag im Oktober, statt und dauert jeweils drei Tage, von Samstag bis Montag. Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war die Chilbi mit einem Vieh- und Warenmarkt verbunden, dem «Steiner Märcht». Dieser hat eine alte Geschichte: Schon 1501 erwähnt das Landbuch von Schwyz, auf dem Hofmattli nahe der Steineraa-Brücke werde «allda auf St. Mauriti Tag ein grosser Jahrmarkt, sonderlich von Pferden», gehalten. Der Tag von St. Mauritius ist der 22. September.&lt;br /&gt;
[[Jost Ribary]] sen. sorgte mit seinem [[Schottisch (Musik)|Schottisch]] «[[Steiner Chilbi]]» ab 1934 dafür, dass die Chilbi bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Diesem Umstand wird heute mit einer Talent-Suche in den verschiedenen Restaurants am Chilbi-Samstag Rechnung getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Steinen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
  id:back value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:bars value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:650 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:3300&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:1000 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:200 start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:back&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  bar:1850 text:1850&lt;br /&gt;
  bar:1860 text:1860&lt;br /&gt;
  bar:1870 text:1870&lt;br /&gt;
  bar:1880 text:1880&lt;br /&gt;
  bar:1890 text:1890&lt;br /&gt;
  bar:1900 text:1900&lt;br /&gt;
  bar:1910 text:1910&lt;br /&gt;
  bar:1920 text:1920&lt;br /&gt;
  bar:1930 text:1930&lt;br /&gt;
  bar:1940 text:1940&lt;br /&gt;
  bar:1950 text:1950&lt;br /&gt;
  bar:1960 text:1960&lt;br /&gt;
  bar:1970 text:1970&lt;br /&gt;
  bar:1980 text:1980&lt;br /&gt;
  bar:1990 text:1990&lt;br /&gt;
  bar:2000 text:2000&lt;br /&gt;
  bar:2010 text:2010&lt;br /&gt;
  bar:2011 text:2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:bars width:25 align:left&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:0 till:1570&lt;br /&gt;
  bar:1860 from:0 till:1413&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:0 till:1364&lt;br /&gt;
  bar:1880 from:0 till:1596&lt;br /&gt;
  bar:1890 from:0 till:1410&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:0 till:1420&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:0 till:1490&lt;br /&gt;
  bar:1920 from:0 till:1400&lt;br /&gt;
  bar:1930 from:0 till:1455&lt;br /&gt;
  bar:1940 from:0 till:1652&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:0 till:1751&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:0 till:1918&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:0 till:2131&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:0 till:1998&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:0 till:2411&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:0 till:2788&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:0 till:3179&lt;br /&gt;
  bar:2011 from:0 till:3250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  bar:1850 at:1570 fontsize:S text:1570 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1860 at:1413 fontsize:S text:1413 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1870 at:1364 fontsize:S text:1364 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1880 at:1596 fontsize:S text:1596 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1890 at:1410 fontsize:S text:1410 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1900 at:1420 fontsize:S text:1420 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1910 at:1490 fontsize:S text:1490 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1920 at:1400 fontsize:S text:1400 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1930 at:1455 fontsize:S text:1455 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1940 at:1652 fontsize:S text:1652 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1950 at:1751 fontsize:S text:1751 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1960 at:1918 fontsize:S text:1918 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1970 at:2131 fontsize:S text:2131 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1980 at:1998 fontsize:S text:1998 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:1990 at:2411 fontsize:S text:2411 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:2000 at:2788 fontsize:S text:2788 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:2010 at:3179 fontsize:S text:3179 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
  bar:2011 at:3250 fontsize:S text:3250 shift:(-12,5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  fontsize:S pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:Quelle Bundesamt für Statistik (BFS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altersverteilung ===&lt;br /&gt;
* 0 – 19 Jahre: 26,2 %&lt;br /&gt;
* 20 – 64 Jahre: 60,7 %&lt;br /&gt;
* 65 und älter: 13,1 %&lt;br /&gt;
(Stand 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Rickenbacher]] (1925–2004), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Josef Steiner (Schachspieler)|Josef Steiner]] (1932–2003), Grossmeister im Fernschach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Linus Birchler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band II: Die Bezirke Gersau, Küssnacht und Schwyz. Kunsthistorischer Überblick.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1930.&lt;br /&gt;
* [[Willy Keller (Archivar)|Willy Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Blätter aus der Steiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 61. 1968. S. 91–117 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1968%3A61#102 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Josef Kessler-Mächler: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gemeindebackofen in Steinen aus der Zeit um 1300: ein Beitrag zur Geschichte der Ofen- und Backhäuser der Innerschweiz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 61. 1968. S. 119–125 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1968%3A61#130 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Josef Kessler-Mächler: &amp;#039;&amp;#039;Ein gotisches Steinhaus in Steinen : das Haus des Landammann Werner von Stauffach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 61. 1968. S. 127–140 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1968%3A61#138 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Steinen SZ|Steinen SZ|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steinen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Steinen SZ]&lt;br /&gt;
* {{HLS|737|Steinen (Gemeinde)|Autor=Andreas Meyerhans}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3300|Steinen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steinenfeiert.ch/ Website 900 Jahre Steinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Schwyz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4227149-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinen SZ| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1124]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
	</entry>
</feed>