<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steineh%C3%BCpfen</id>
	<title>Steinehüpfen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steineh%C3%BCpfen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steineh%C3%BCpfen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T05:05:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steineh%C3%BCpfen&amp;diff=281242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahreg01: Aus der Versionsgeschichte. Unbelegt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steineh%C3%BCpfen&amp;diff=281242&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-16T04:47:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aus der Versionsgeschichte. Unbelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stone skimming -Patagonia-9Mar2010.jpg|mini|hochkant=1.5|Ein mehrfach von der Wasseroberfläche abprallender Stein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinehüpfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (für andere Bezeichnungen siehe den [[#Synonyme|Abschnitt zu Synonymen]]) ist ein sportlicher Zeitvertreib, bei dem es gilt, einen flachen [[Stein]] so über eine [[Wasseroberfläche]] zu schleudern, dass er möglichst oft davon abprallt (also „hüpft“ oder „springt“), bevor er versinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche umgangssprachliche bzw. regionale Bezeichnungen dafür, Steine über das Wasser hüpfen zu lassen. Bereits [[Friedrich Ludwig Jahn]] zählte 1816 eine Reihe von Synonymen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In allen Wassergegenden ist das Schirken eine Belustigung der Knaben, und hat nach den einzelnen Mundarten in Landschaften und [[Gau]]en verschiedene Namen: bämmeln, das Bäuerlein lösen, bleiern, die Braut führen, Brot schneiden, Butterbämmen streichen, Butterbrot schmieren, ~ werfen, Butterstollen werfen, fischeln, flacheln, Flätter – auch Pflätter – werfen, flötzen, flözern, Frösche werfen, hitzerlen, Jungfern schießen, ~ werfen[,] – eine ein- zwei- oder dreibeinige Jungfer, Kindli werfen, die liebe Frau lösen, pfleizern, pflinzern, plätschern, plätteln, putjen, Schiffchen machen[,] ~ schlagen, schiffeln, schippern, Schneller schlagen, schnellern, Schüsselchen werfen, spätzeln, Staaren stechen, Steinblitzer machen, steineln, stelzeln, Suppen schlagen[,] ~ schmeißen[,] ~schmelzen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Friedrich Ludwig Jahn/[[Ernst Wilhelm Bernhard Eiselen|Ernst Eiselen]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=Die deutsche Turnkunst&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Ludwig Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1816. S. 125–126. {{Digitalisat|1=https://books.google.de/books?id=RKFAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA125#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa drei Jahrzehnte zuvor sieht ein anonymer Autor &amp;#039;&amp;#039;Butterstullenwerfen&amp;#039;&amp;#039; als den „gewöhnlichen“ Ausdruck an und weist noch auf das Synonym &amp;#039;&amp;#039;Froscherlösen&amp;#039;&amp;#039; hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Anon. [P.]: &amp;#039;&amp;#039;An den P.B. in C.&amp;#039;&amp;#039; In: Allerneueste Mannigfaltigkeiten. Eine gemeinnützige Wochenschrift, Band 3 (1784), 49. Woche, S. 795f. {{Digitalisat|GB=382IkVIKrrIC|SZ=PA795}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Wagners &amp;#039;&amp;#039;Spielbuch für Knaben&amp;#039;&amp;#039; (1864) spricht nur von &amp;#039;&amp;#039;Steinwerfen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Wagner: Illustrirtes Spielbuch für Knaben. 1001 unterhaltende und anregende Belustigungen, Spiele und Beschäftigungen für Körper und Geist, im Freien sowie im Zimmer. 2. unveränd. Aufl. Leipzig: Spamer 1864, S. 116 (Nr. 331). {{Digitalisat|GB=qFVeAAAAcAAJ|SZ=PA116}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;die Braut führen&amp;#039;&amp;#039; ist bereits 1616 belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Henisch: Teutsche Sprach und Weißheit. Thesaurus linguae et sapientiae Germanicae. Auguste Vindelicorum 1616, S. 486. {{Digitalisat|GB=JQlmAAAAcAAJ|SZ=RA1-PT156}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Synonyme oder lautliche Varianten zu den im Zitat von Jahn/Eiselen genannten Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Ditschen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schnellen/Schnellern&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[{{LAGIS|ref=LNK}}de/subjects/rsrec/sn/shwb/entry/schnellen ‚schnellen‘] im Südhessischen Wörterbuch; [http://www.woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=RhWB&amp;amp;lemid=RS10820 ‚schnellern‘] im Rheinischen Wörterbuch&amp;lt;/ref&amp;gt; (in der Bedeutung „sich mit Federkraft schnell fortbewegen“),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Christoph Adelung]] |Titel=Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart |Auflage=2. |Verlag=[[Johann Gottlob Immanuel Breitkopf|Johann Gottlob Immanuel Breitkopf und Compagnie]] |Ort=Leipzig |Datum=1793 |Kommentar=Wörterbucheintrag „Schnellen“ |Online=http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Schnellen |Abruf=2020-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Pfitscheln&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Flitschen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=PfWB&amp;amp;lemid=PF03916 ‚flitschen‘] im Pfälzischen Wörterbuch&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Fitscheln&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sachsenwelt.de/sachsen/mundart/woerterbuch-a.html |titel=Sachsen Welt – Sächsisches Wörterbuch und Dialekt |abruf=2020-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Sachsen, Thüringen), im Österreichischen &amp;#039;&amp;#039;Flacherln&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Blattln&amp;#039;&amp;#039;, im Schweizerdeutschen &amp;#039;&amp;#039;Schiferen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.idiotikon.ch/p/lem/181592 &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Idiotikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8, Sp. 379]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Bämmelen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.idiotikon.ch/p/lem/244348 &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Idiotikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4, Sp. 1229]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] beschrieb [[Minucius Felix]] in seinem Dialog &amp;#039;&amp;#039;Octavius&amp;#039;&amp;#039;, wie Kinder dieses Spiel am Strand spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Minucius Felix: Octavius (cap. 3). [http://khazarzar.skeptik.net/books/octaviul.htm Latein], [http://www.tertullian.org/fathers2/ANF-04/anf04-34.htm Englisch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Iulius Pollux|Julius Pollux]] dokumentiert das Spiel in seinem &amp;#039;&amp;#039;Onomastikon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Dindorf (Hrsg.): Julii Pollucis Onomasticon. Leipzig 1824, [https://archive.org/stream/onomasticon01polluoft#page/n589/mode/2up archive.org, S. 191 (Abschnitt 9,119)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1585 erwähnt John Higgins in seiner Übersetzung des Lexikons &amp;#039;&amp;#039;Nomenclator&amp;#039;&amp;#039; von [[Hadrianus Junius]], dass neben Steinen auch Austernschalen verwendet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Digitalisat|GB=AbWcY0qAj5gC|SZ=PA299|LT=Eintrag „Epostracismus“ im &amp;#039;&amp;#039;Nomenclator&amp;#039;&amp;#039; 1585, Seite 299}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eskimos]] und die [[Beduinen]] kennen das Spiel auch und benutzen Eis bzw. Sand als Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltrekordhalter im &amp;#039;&amp;#039;[[Guinness-Buch der Rekorde]]&amp;#039;&amp;#039; ist seit September 2013 Kurt Steiner mit 88 Sprüngen,&amp;lt;ref&amp;gt;Guinness World Records: [http://www.guinnessworldrecords.com/world-records/most-skips-of-a-skimming-stone Most skips of a skimming stone], abgerufen am 31. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei er eine Distanz von fast 100 Metern überbrückte.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Joachim Schlichting: [https://www.spektrum.de/magazin/der-trick-beim-steinehuepfen/1400769 &amp;#039;&amp;#039;Hüpf, Steinchen, hüpf!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spektrum.&amp;#039;&amp;#039; 23. März 2016, abgerufen am 16. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturwissenschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
=== Physikalische Grundlagen ===&lt;br /&gt;
Zur perfekten Ausführung des Steinehüpfens sind einige physikalische Bedingungen zu erfüllen. Der Stein muss die Form eines flachen [[Ellipsoid]]s oder einer Scheibe haben und so geworfen werden, dass die abgeflachte Seite und die Wasseroberfläche einen Winkel zwischen 0° und 45° bilden. Die Abwurfhöhe sollte so tief wie möglich sein, am besten nicht viel höher als die Wasseroberfläche selbst. Notwendig ist auch ein wellenarmes, ruhiges Gewässer sowie möglichst wenig Seitenwind. Außerdem muss der Stein in [[Rotation (Physik)|Rotation]] um seine lotrechte Achse versetzt werden. Von [[Kreisel]]n ist dieses Verhalten bekannt: Solange kein die Bewegung störendes [[Drehmoment]] auf den Körper wirkt, bleibt die Rotation unverändert erhalten und stabilisiert den Flugkörper. Wirft man Steine ohne diesen zusätzlichen [[Drehimpuls]], so verlieren sie durch kleine Störungen während des Fluges ihre Ausrichtung. Beim Aufprall auf das Wasser tauchen sie dann unter. Eine Eigendrehbewegung des Steins ist dadurch erreichbar, indem der Stein zwischen Daumen und Mittelfinger festgehalten und im Augenblick des Abwurfs mit dem Zeigefinger auf den Rand des Steines Druck ausgeübt wird. Größere Steine hält man zwischen Daumen und Mittelfinger und legt den Zeigefinger auf der Schmalseite an, wo er beim Abwurf durch tangentiale Kraftwirkung die Rotation erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Stein auf die Wasseroberfläche aufprallt, springt er allerdings nicht wie ein Ball zurück, denn die Wasseroberfläche wirkt nicht wie ein fester Körper. Filmaufnahmen zeigen, dass der im spitzen Winkel zur Wasseroberfläche geworfene Stein mit seiner hinteren Kante zuerst auf das Wasser trifft. Der Stein gleitet dann, durch seine Drehbewegung stabilisiert, zunächst ein kleines Stück auf der Wasseroberfläche und schiebt dabei einen kleinen Wasserwall wie eine [[Bugwelle]] vor sich her, die er, bei ausreichender [[Geschwindigkeit]], einholt: Wie an einer [[Skisprungschanze|Sprungschanze]] gleitet er an dieser [[Wasserwelle|Welle]] hoch und geht in den nächsten Sprung über. Durch [[Reibung]]sverluste verliert er bei jedem Kontakt mit der Wasseroberfläche Bewegungs- und Drehenergie. Die Sprünge werden dadurch zunehmend kürzer und gehen dann in eine Art Schlittern über. Schließlich ist entweder die Geschwindigkeit des Steins so gering, dass er die Bugwelle nicht mehr einholen kann und im Wasser versinkt, oder sein Drall reicht – dies ist vor allem bei kleinen Steinen der Fall – zur Stabilisierung seiner Bahn nicht mehr aus. Der Stein trifft dann nicht mehr flach auf das Wasser und taucht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tcenter&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Skipping stones.svg|mini|zentriert|x200px|Bewegungsablauf beim Steinehüpfen. Im Detail der Aufprall des Steins auf die Wasseroberfläche.&amp;lt;br /&amp;gt;Er erzeugt eine Bugwelle, die&amp;amp;nbsp;– falls seine Geschwindigkeit höher ist als die der Welle&amp;amp;nbsp;– wie eine Sprungschanze wirkt.]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendung in der Militärtechnik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bouncing bomb dam.gif|mini|Prinzip einer Rollbombe]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden [[Rollbombe]]n beim [[Edersee#Die Talsperre im Zweiten Weltkrieg|Edersee]] und der [[Möhnekatastrophe#Angriff|Möhnetalsperre]] im Rahmen der [[Operation Chastise]] eingesetzt, um deutsche Staumauern zu zerstören. Diese Bomben wurden in Rotation versetzt und im schnellen Tiefflug aus dem Flugzeug abgeworfen. Dadurch prallten sie – analog zu den Steinen beim Steinehüpfen – mehrmals von der Wasseroberfläche ab. So konnten die im Wasser befindlichen [[Torpedoschutznetz|Torpedoschutznetze]] umgangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Untersuchungen ===&lt;br /&gt;
Die Forscher Lionel Rosellini, Christophe Clanet, Fabien Hersen und Lydéric Bocquet der Universitäten [[Marseille]] und [[Lyon]] haben die Bedingungen für den optimalen Steinwurf experimentell untersucht. Sie konstruierten eine Wurfmaschine, die Aluminiumscheiben als flache Modellsteine auf eine Wasseroberfläche schleuderte. Bei den Würfen variierten die Wissenschaftler die Abwurfgeschwindigkeit des Steins, seinen Aufprallwinkel auf dem Wasser sowie die Eigenrotation der Scheibe. Der Bewegungsablauf wurde mit einer [[Hochgeschwindigkeitskamera]] dokumentiert. Bei der Auswertung der Daten kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass kurze Kontaktzeiten mit der Wasseroberfläche die Anzahl der möglichen Sprünge entscheidend beeinflussen: Je kürzer der Kontakt, desto weniger Energie geht durch Reibung verloren. Im Experiment betrug diese Zeit weniger als 10&amp;amp;nbsp;ms. Die Energieverluste sind auch der Grund, warum Steine mit kleinen Anfangsgeschwindigkeiten wenig erfolgreich sind. Unabhängig von der Eigenrotation oder der Geschwindigkeit des Steins wurde die optimale Berührungszeit dann erreicht, wenn der Stein in einem Winkel von 20° auf die Wasseroberfläche prallte. Bei Aufprallwinkeln über 45° konnte das Sprungphänomen überhaupt nicht mehr beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Klingt ja alles ganz nett über die französischen Forscher, aber wo ist die Quellenangabe? Gab es keine Veröffentlichung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf feuchtem [[Sand]] lassen sich Steinsprünge ausführen. Dabei kann beobachtet werden, dass kurze und lange Sprungweiten einander abwechseln. Filmaufnahmen zeigen, dass die kurzen Abstände entstehen, wenn die hintere und vordere Kante des Steins auf den im Vergleich zum Wasser festeren Sand treffen. Der Stein wird durch den Aufprall so abgebremst, dass er kippt, bevor er erneut zum Sprung ansetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleich mit dem Wiedereintritt in die Atmosphäre (Raumfahrt) ===&lt;br /&gt;
Der Hüpf-Effekt der Steine wird &amp;lt;!-- von wem? --&amp;gt; auch als Erklärung für das „Abprallen“ eines [[Raumfahrzeug]]s beim zu flachen [[Wiedereintritt]] in die Erdatmosphäre genommen. Dies ist jedoch falsch, übliche Wiedereintrittskörper erzeugen dafür zu wenig Auftrieb. Das vermeintliche „Abprallen“ ist ein geometrischer Effekt: Durch zu geringes Abbremsen bleibt die Bahn näherungsweise eine Ellipse, auf der sich der Körper zuerst dem Planeten nähert (siehe [[Erdnähe]] oder &amp;#039;&amp;#039;Perigäum&amp;#039;&amp;#039;) und später wieder entfernt. Wenn diese Bahn als Höhe über der Planetenoberfläche interpretiert wird, ergibt sich anfangs ein Absinken und später wieder ein Ansteigen. Auch ein mehrfaches Eintauchen in die Atmosphäre bei einer [[Atmosphärenbremsung]] zeigt bei einer einfachen Auftragung der Bahnhöhe ein ähnliches Bild wie der hüpfende Stein, hat jedoch eine ganz andere Ursache. Hypothetische Raumgleiter mit einem wesentlich stärkeren Auftrieb wie der [[Silbervogel]] oder der [[Waverider]] würden ein Hüpfen ähnlich dem Stein in der Hochatmosphäre möglich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|VI,1|251||Ἐποστρακισμός|[[August Mau]]|RE:Ἐποστρακισμός}}&lt;br /&gt;
* C. L. Stong: In: &amp;#039;&amp;#039;Scientific American&amp;#039;&amp;#039;. Band 219, 1968, S. 112&lt;br /&gt;
* J. Trefil: &amp;#039;&amp;#039;Physik im Strandkorb&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Verlag Hamburg 1991&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Lydéric Bocquet&lt;br /&gt;
| Titel=The physics of stone skipping&lt;br /&gt;
| Sammelwerk=[[American Journal of Physics]]&lt;br /&gt;
| Band=71&lt;br /&gt;
| Nummer=2&lt;br /&gt;
| Datum=2003&lt;br /&gt;
| Sprache=en&lt;br /&gt;
| Seiten=150–155&lt;br /&gt;
| arXiv=physics/0210015&lt;br /&gt;
| bibcode=2003AmJPh..71..150B&lt;br /&gt;
| DOI=10.1119/1.1519232 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Christophe Clanet, Fabien Hersen, Lydéric Bocquet&lt;br /&gt;
 | Titel=Secrets of successful stone-skipping&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Nature]]&lt;br /&gt;
 | Band=427&lt;br /&gt;
 | Datum=2004&lt;br /&gt;
 | Sprache=en&lt;br /&gt;
 | Seiten=29&lt;br /&gt;
 | DOI=10.1038/427029a&lt;br /&gt;
 | Online=[https://www.researchgate.net/publication/8937381_Secrets_of_successful_stone-skipping researchgate.net]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Lionel Rosellini, Christophe Clanet, Fabien Hersen, Lydéric Bocquet&lt;br /&gt;
 | Titel=Skipping Stones&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Journal of Fluid Mechanics]]&lt;br /&gt;
 | Band=543&lt;br /&gt;
 | Datum=2005&lt;br /&gt;
 | Sprache=en&lt;br /&gt;
 | Seiten=137-146&lt;br /&gt;
 | DOI=10.1017/S0022112005006373&lt;br /&gt;
 | Online=[https://www.researchgate.net/publication/232022119_Skipping_stones researchgate.net]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=S1KfuErAcj0 Video von Kurt Steiners Weltrekord im Steinehüpfen von September 2013] auf [[YouTube]], abgerufen am 7. Dezember 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Steinehüpfen&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Steinehuepfen-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 7:23&lt;br /&gt;
|größe        = 7,85 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Max Lankau&lt;br /&gt;
|geschlecht   = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 153059670&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2016-04-07&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|23. Oktober 2005|10221224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinehupfen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschicklichkeitsspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
	</entry>
</feed>