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	<title>Steindörfel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:08:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steind%C3%B6rfel&amp;diff=1586838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Fläche; Einleitung</title>
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		<updated>2026-03-17T08:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Fläche; Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname = Trjebjeńca&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Hochkirch&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/09/12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/32/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe-von = 255&lt;br /&gt;
| Höhe-bis = 269&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.001&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141483 |titel=Gemarkung Steindörfel, Gemeinde Hochkirch |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner = {{Metadaten Einwohnerzahl Hochkirch}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Hochkirch|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahlen laut Gemeindeverwaltung Hochkirch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 02627&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 035939&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochkirch Steindörfel Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steindörfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Trjebjeńca|Audio=Trjebjeńca.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im Osten des [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]], das seit 1974 zur Gemeinde [[Hochkirch]] gehört. Es zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0590072 Hochkirch-Kuppritz. Oberreit, Sect. Bautzen, 1844-46.jpg|miniatur|Topographische Karte von 1844]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich zwei Kilometer westlich des Gemeindezentrums [[Hochkirch]] auf 264 m ü. NN direkt an der [[Bundesstraße 6]]. Nach Norden hin fällt das Gebiet auf unter 200 m ü. NN ab, während es in der südlichen Umgebung auf teilweise über 300 m ü. NN ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte von Steindörfel sind Hochkirch im Osten, [[Meschwitz]] im Süden und [[Waditz]] im Nordwesten. Die Stadt [[Bautzen]] befindet sich sieben Kilometer westlich der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Siedlungsanlage ist Steindörfel ein Platzdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname Trebnitz – wie Steindörfel einst hieß – ist im sorbischen Namen noch erkennbar. Der ältere sorbische Ortsname bezeichnet eine [[Rodungssiedlung]] bzw. einen Bach, der durch gerodete Gebiete fließt (&amp;#039;&amp;#039;trjebić&amp;#039;&amp;#039; = roden). Erstmals urkundlich erwähnt wird Steindörfel aber – bezugnehmend auf [[Flamen|flämische]] Siedler – unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Vlemischentorff&amp;#039;&amp;#039; (1419) und &amp;#039;&amp;#039;Flemmingsdorff vel Trebnitz&amp;#039;&amp;#039; (1512), später tritt der von den deutschen Siedlern vergebene Name Steindörfel (1657) hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1974 war Steindörfel eine eigenständige Landgemeinde, seit 1936 mit dem Ortsteil [[Waditz]]. Danach wurde es nach Hochkirch eingemeindet, Waditz kam später zur Gemeinde [[Kubschütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trjebjeńca – wjesna tafla.jpg|mini|Ortsschild von Steindörfel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für den Ort eine Bevölkerungszahl von 186 Einwohnern; davon waren 177 Sorben (95 %) und neun Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 zählte Ernst Tschernik noch 40 Prozent sorbischsprachige Bevölkerung. Seither ist der Gebrauch des Sorbischen weiter stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1925 sind für Steindörfel 169 Einwohner verzeichnet. Durch die Eingemeindung von Waditz und später die Aufnahme von [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlingen und Vertriebenen]] nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl auf zeitweise 363 an, nimmt seitdem aber wieder ab und betrug in den 1990er Jahren rund 140 und in den 2000er Jahren rund 130 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil der gläubigen Bevölkerung ist evangelisch-lutherisch. Der Ort ist nach Hochkirch gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 6]] (Bautzen–Görlitz) durchquert den Ort. Die Bahnlinie Dresden–Görlitz führt nördlich an Steindörfel vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* 1739 wird in Steindörfel [[Johann Georg Vogel (Geistlicher)|Johann Georg Vogel]] geboren. Zunächst Hauslehrer in [[Görlitz]], studierte er in [[Göttingen]] Theologie. In [[Bad Muskau|Muskau]] wurde er dann Pfarrer und Superintendent. Hier beschäftigte er sich auch intensiv mit der Bienenzucht (in engem Kontakt zu dem [[Kleinbautzen]]er Pfarrer [[Adam Gottlob Schirach]]); auch Gesandte der russischen Zarin Katharina I. holten sich diesbezüglich hier Rat. Vogel starb 1826.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl August Kubitz: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Parochie Hochkirch&amp;#039;&amp;#039;, in: Neue Sächsische Kirchengalerie, 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochkirch vor dem Czorneboh&amp;#039;&amp;#039;. Das schöne Bautzener Land, Heft 12, Bautzen 1965&lt;br /&gt;
* {{WdH|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hochkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steindorfel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im sorbischen Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hochkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1419]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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