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	<title>Steinadler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steinadler&amp;diff=18523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brighida: Link wieder eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-25T09:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link wieder eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Steinadler&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aquila chrysaetos&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Echte Adler&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aquila&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Aquilinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Habichtartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Accipitridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Greifvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Accipitriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 015 Wild Golden Eagle in flight at Pfyn-Finges (Switzerland) Photo by Giles Laurent.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Steinadler (&amp;#039;&amp;#039;Aquila chrysaetos&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aquila chrysaetos&amp;#039;&amp;#039;) ist eine große [[Greifvögel|Greifvogelart]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Habichtartige]]n (Accipitridae). Steinadler besiedeln offene und halboffene Landschaften in der gesamten [[Holarktis]]. Sie ernähren sich meist von mittelgroßen, bodenbewohnenden [[Säugetiere]]n. Die Art war früher in Europa weit verbreitet, wurde aber systematisch verfolgt, so dass sie heute in vielen Teilen Europas nur noch in Gebirgsgegenden vorkommt. In Deutschland brüten Steinadler nur noch in den [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Steinadler zählen zu den größten Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Aquila&amp;#039;&amp;#039;. Die Geschlechter des Steinadlers unterscheiden sich deutlich in Größe und Gewicht. Das Weibchen kann eine Körperlänge von 90–100&amp;amp;nbsp;cm erreichen; das Männchen ist im Mittel rund 10&amp;amp;nbsp;cm kleiner. Die [[Flügelspannweite]] variiert zwischen 190 und 210&amp;amp;nbsp;cm beim Männchen und zwischen 200 und 230&amp;amp;nbsp;cm beim Weibchen. Weibchen wiegen 3,8 bis 6,7&amp;amp;nbsp;kg, die leichteren Männchen 2,8 bis 4,6&amp;amp;nbsp;kg. Steinadler haben 11 [[Handschwinge]]n, die äußerste (11.) Handschwinge ist jedoch sehr klein. Die sechste Handschwinge ist mit knapp 60&amp;amp;nbsp;cm die längste. Die 17 [[Armschwinge]]n sind zwischen 35 und 40&amp;amp;nbsp;cm lang. Der Schwanz wird aus 12 [[Steuerfeder]]n gebildet, die 34 bis 42&amp;amp;nbsp;cm lang sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundfarbe des [[Feder|Gefieders]] ist ein einheitliches dunkles Braun. Der Nacken ist goldgelb. Der [[Schwanz (Vogel)|Schwanz]] der [[adult]]en Tiere ist braun und mehr oder weniger deutlich mit einigen helleren Bändern durchsetzt. Der [[Schnabel]] ist dunkelgrau, die [[Iris (Auge)|Iris]] der [[Auge]]n dunkelbraun. Wie bei allen Arten der Unterfamilie Aquilinae sind die Beine bis zu den sehr kräftigen gelben [[Vogelfuß|Zehen]] befiedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinadler Aquila chrysaetos closeup2 Richard Bartz.jpg|mini|links|Kopf eines Steinadlers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:016 Wild Golden Eagle in flight at Pfyn-Finges (Switzerland) Photo by Giles Laurent.jpg|alternativtext=Wilder Steinadler im Flug bei Pfyn-Finges, Schweiz|mini|Wilder Steinadler im Flug bei Pfyn-Finges, Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquila chrysaetos USFWS.jpg|mini|Steinadler im [[Juvenil|Jugendkleid]]. Die weißen Flügelfelder sind gut erkennbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinadler im ersten Lebensjahr sind insgesamt dunkler braun und haben auffallende, weiße Federpartien auf den inneren [[Handschwinge]]n und den äußeren [[Armschwinge]]n. Der Schwanz ist weiß und zeigt eine scharf abgesetzte, breite schwarze [[Endbinde]]. Steinadler sind erst ab dem 5. bis 7. Lebensjahr voll ausgefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der unterschiedlichen Färbung war bis ca. 1900 auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Goldadler&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|χρυσός|chrysós|de=Gold}} und {{grcS|ἀετός|aëtós|de=Adler}}) für ausgewachsene Steinadler gebräuchlich. Jungtiere wurden für eine andere Art gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Flug wirkt der Steinadler trotz seiner Größe meist sehr leicht und elegant.&amp;lt;ref&amp;gt;R. F. Porter, I. Willis, S. Christensen, B. P. Nielsen: &amp;#039;&amp;#039;Flight Identification of European Raptors.&amp;#039;&amp;#039; T. &amp;amp; A. D. Poyser London 1981: S.&amp;amp;nbsp;45&amp;lt;/ref&amp;gt; Auffallend ist neben der für Adler typischen starken Fingerung der Handschwingen der relativ lange, nur leicht gerundete Schwanz. Im Gegensatz zu allen anderen Vertretern der Gattung hebt der Steinadler seine Flügel im Segelflug leicht an, so dass ein leicht V-förmiges [[Flugbild]] zustande kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dick Forsman: &amp;#039;&amp;#039;The Raptors of Europe and the Middle East.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London 1999, ISBN 0-85661-098-4: S.&amp;amp;nbsp;391&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AquilaChrysaetosIUCNver2018 2.png|miniatur|hochkant=2|Verbreitung des Steinadlers:&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriges Vorkommen}}{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinadler besiedelt die [[Boreale Zone|borealen]], die gemäßigten sowie die [[mediterran]]en Zonen der gesamten [[Holarktis]]. Er ist damit der am weitesten verbreitete Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Aquila&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Paläarktis]] erstreckt sich die Verbreitung im Westen von [[Irland (Insel)|Irland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BirdWatch Ireland |url=https://www.birdwatchireland.ie/IrelandsBirds/Raptors/GoldenEagle/tabid/1049/Default.aspx |titel=Golden Eagle |abruf=2018-08-22 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt; über [[Schottland]] in einem breiten Streifen durch Europa und Asien bis [[Kamtschatka]] und [[Japan]]. Außerdem ist der Norden und Westen Nordamerikas von der Art besiedelt. Durch jahrhundertelange massive Verfolgung ist die Verbreitung in Europa heute stark zersplittert. In [[Mitteleuropa]] sind die Vorkommen des Steinadlers im Wesentlichen auf den [[Alpen]]bogen und die [[Karpaten]] beschränkt, in [[Deutschland]] lebt er nur in den [[Bayerische Alpen|Bayerischen Alpen]]. Abseits der Alpen liegen die Vorkommen in [[Dänemark]] und im Osten [[Polen]]s Deutschland am nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinadler besiedeln offene und halboffene Landschaften aller Art, die ein ausreichendes Nahrungsangebot bieten und Felswände oder ältere Baumbestände für die Nestanlage aufweisen. Sein Lebensraum reicht von [[Alpine Matten|alpinen Matten]] über große [[Moor]]e mit kleinen Wäldern im [[Baltikum]] bis zu Halbwüsten im Norden Afrikas. Große, geschlossene Wälder werden nur randlich besiedelt. Die heutige starke Konzentration auf gebirgige Landschaften ist zumindest in Europa eine Folge der intensiven Verfolgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GoldenEagle-Nova.jpg|mini|Amerikanischer Steinadler (&amp;#039;&amp;#039;A. c. canadensis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquila chrysaetos Flickr.jpg|alternativtext=Ein Steinadler im Zoo von San Francisco|mini|Ein Steinadler im Zoo von San Francisco]]&lt;br /&gt;
Der Artstatus des Steinadlers ist unumstritten, nach neueren molekulargenetischen Untersuchungen ist der nächste Verwandte der afrikanische [[Klippenadler]]. Je nach Autor werden fünf bis sechs Unterarten anerkannt, die Abgrenzung erfolgt anhand geringer Größen- und Färbungsunterschiede und die Übergänge sind fließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. c. chrysaetos&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Linnaeus}}, 1758): Europa ohne [[Iberische Halbinsel]], [[Sibirien|Westsibirien]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquila chrysaetos chrysaetos MHNT.ZOO.2010.11.92.2.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Aquila chrysaetos chrysaetos&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. c. homeyeri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Nikolai Alekseevich Severtsov|Severtsov]]}}, 1888: Etwas kleiner und dunkler als Nominatform. Südlich an Nominatform anschließend; [[Iberische Halbinsel]], Nordafrika, [[Kleinasien]], [[Kaukasus]], [[Arabische Halbinsel]], von dort bis in den [[Iran]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. c. daphanea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Severtsov}}, 1888: Noch dunkler als &amp;#039;&amp;#039;A. c. homeyeri&amp;#039;&amp;#039;, größte Unterart; vom Osten des Iran über [[Afghanistan]], [[Pakistan]], den Norden [[Indien]]s und [[Nepal]] bis [[Westchina|West-]] und [[Zentralchina]] und die [[Mongolei]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. c. kamtschatica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Severtsov}}, 1888: Dunkelste Unterart, Nackenfleck eher rotbraun; Mittelsibirien bis [[Kamtschatka]]. Manche Autoren erkennen diese Unterart nicht an, sondern vereinigen sie mit &amp;#039;&amp;#039;A. c. canadensis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. c. japonica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Severtsov}}, 1888: Ebenso dunkel wie &amp;#039;&amp;#039;A. c. kamtschatica&amp;#039;&amp;#039;, aber wesentlich kleiner, kleinste Unterart; [[Japan]] und [[Korea]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. c. canadensis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Linnaeus}}, 1758): Färbung wie &amp;#039;&amp;#039;A. c. kamtschatica&amp;#039;&amp;#039;, aber etwas kleiner; Nordamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinadler jagen meist in offenen oder halboffenen Landschaften im bodennahen Flug unter optimaler Ausnutzung jeglicher Deckung. Sie gleiten dabei dicht an Hängen entlang, über Kuppen und kleine Hügel und versuchen ihre Beute auf kurze Distanz zu überraschen. Häufig jagen sie auch von einem Ansitz aus. Die Beute greifen die Adler meist auf dem Boden oder im bodennahen Luftraum und töten sie mit den außerordentlich kräftigen Zehen und Krallen. Sehr große Beutetiere wie Kitze des [[Steinbock]]s oder junge [[Gämse]]n greifen sie am Kopf. Der Steinadler schlägt dabei seine Krallen durch die Schädeldecke in das Gehirn. In den wenigen beobachteten Fällen wurden diese großen Beutetiere innerhalb von Sekunden getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger häufig ist die Jagd im freien Luftraum; die Erbeutung von ziehenden [[Kormoran (Art)|Kormoranen]] ist jedoch zum Beispiel schon mehrfach beobachtet worden. In Anbetracht ihrer Größe bewegen sich Steinadler in der Luft außerordentlich wendig und schnell, so wurde mehrfach beobachtet, wie sich ein Steinadler im Flug auf den Rücken drehte und so zum Beispiel einen [[Hassen|verfolgenden]] [[Kolkrabe]]n erbeutete.&lt;br /&gt;
Steinadler können keine Kadaver im Flug tragen, deren Gewicht das eigene Körpergewicht übertrifft. Schwere Beutetiere zerteilen sie daher und deponieren portionsweise, oder sie fliegen den Kadaver über mehrere Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmot killed.jpg|mini|[[Alpenmurmeltier]]e sind die Hauptbeute des Steinadlers im Alpenraum. Bei so großen Beutetieren bleiben die Innereien meist ungenutzt und die Haut wird umgestülpt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinadler sind außerordentlich kräftig und sehr geschickt. Sie erbeuten regelmäßig Tiere, die erheblich schwerer sind als sie selbst. Das maximale Beutegewicht liegt bei etwa 15 Kilogramm. Es gibt nur einen dokumentierten Fall, in dem ein noch schwererer [[Sikahirsch]] erlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.zsl.org/conservation/news/golden-eagle-attacks-deer-in-rare-camera-trap-footage|title=Golden eagle attacks deer in rare camera trap footage|publisher=ZSL Conservation|date=2013-09-26|accessdate=2014-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angriffsversuche auf annähernd ausgewachsene Gämsen sind dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube | uploader=David Rerat | id=XRvmuvQab_Y | title=Adler vs. Gämse – damit hat die Gams nicht gerechn | upload=2015-11-24 | abruf=2024-02-25 | laufzeit=1:44 min}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.redbull.com/at/de/adventure/stories/1331761889855/wie-brueder-im-wind-natur-und-fiktion-verschmelzen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verteidigungsstrategie der Gämsen besteht darin, hangabwärts zu springen und sich überschlagend zu rollen, was eine erhebliche Verletzungsgefahr für beide bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beutespektrum dominieren meist bodenbewohnende, kleine bis mittelgroße [[Säugetiere]] von [[Ziesel]]- bis [[Steinbock]]kitz-Größe, Vögel spielen meist nur eine kleinere Rolle. Meist bilden wenige Säugerarten den Hauptteil der Nahrung. Daneben erbeutet der Steinadler jedoch fast alle kleinen und mittelgroßen Säuger und Vögel, die im jeweiligen Gebiet vorkommen. Insbesondere im Süden des Verbreitungsgebietes frisst er auch regelmäßig [[Reptilien]], dort lassen Steinadler ähnlich wie [[Bartgeier]] auch [[Landschildkröten]] auf Felsen fallen, um so deren harten Panzer zu zerbrechen. Insbesondere im Winter, regional aber auch im Sommer, spielt Aas eine wichtige Rolle in der Ernährung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schweiz]]er Kanton [[Graubünden]] dominierten zur Brutzeit im Beutespektrum [[Alpenmurmeltier]]e mit 60,2 % aller Beutetiere, an zweiter Stelle folgten junge [[Gämse]]n mit 8,0 %. Danach folgten [[Schneehase]], [[Alpenschneehuhn]] und [[Birkhuhn]] mit jeweils 5,2 %.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Haller: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinadler in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Ornithologische Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 9, 1996, S.&amp;amp;nbsp;89&amp;lt;/ref&amp;gt; Im schweizerischen Alpenvorland bestand die Nestlings-Nahrung in 4 Revieren vor allem aus [[Feldhase]]n (36,2 % aller Beutetiere), danach folgten [[Hauskatze]]n (27,5 %), [[Reh]]kitze (14,1 %) und [[Haushuhn|Haushühner]] (8,1 %).&amp;lt;ref&amp;gt;H. Haller: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinadler (Aquila chrysaetos) als Brutvogel im schweizerischen Alpenvorland. Ausbreitungstendenzen und ihre populationsökologischen Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Ornithologische Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;91, 1994, S.&amp;amp;nbsp;243&amp;lt;/ref&amp;gt; Populationen im [[Zentralmassiv]] [[Frankreich]]s jagen hauptsächlich Wildkaninchen. In [[Schottland]] wurden je nach Region [[Hasenartige]] in 10,7 % bis 46,9 % aller im Sommer gefundenen Gewölle nachgewiesen. Weitere wichtige Beutetiere waren dort Schafe und Ziegen (in 0,6 bis 26,8 % aller Gewölle), [[Raufußhühner]] (5,4 bis 47,8 %) und Rothirsche (als Aas) (1,2 bis 22,3 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Watson 1997, S.&amp;amp;nbsp;320&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raumnutzung und Siedlungsdichte ==&lt;br /&gt;
Trotz des großen Verbreitungsgebietes liegen bisher nur wenige Daten zur Größe des [[Aktionsraum]]es, also zu der von einem Brutpaar genutzten Fläche vor. Die festgestellten Werte schwanken je nach Lebensraum und Nahrungsangebot erheblich. Im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]] betrug die Größe des Aktionsraumes nach Sichtbeobachtungen in 26 Revieren zwischen 29 und 88&amp;amp;nbsp;km², im Mittel 53&amp;amp;nbsp;km². In [[Idaho]] beflogen vier Steinadlerpaare ebenfalls nach Sichtbeobachtungen Flächen zwischen 11,6 und 49,0&amp;amp;nbsp;km², im Mittel 32,8&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;M. W. Collopy, T. C. Edwards: &amp;#039;&amp;#039;Territory size, activity budget, and role of undulating flight in nesting Golden Eagles.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Field Ornithology.&amp;#039;&amp;#039; 60, S.&amp;amp;nbsp;43–51, zitiert in: J. Watson: &amp;#039;&amp;#039;The Golden Eagle.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London 1997, S.&amp;amp;nbsp;92, dort fehlerhafte Quellenangaben korrigiert&amp;lt;/ref&amp;gt; Methodisch bedingt stellen die hier dargestellten Werte vermutlich eher die Untergrenze der tatsächlichen Aktionsraumgrößen dar. Steinadler verteidigen ihren gesamten Aktionsraum ganzjährig vehement gegen Artgenossen, eine früher gelegentlich vorgenommene Trennung zwischen dem verteidigten Revier und der zur Nahrungssuche genutzten Fläche ist also nicht gerechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großräumige Siedlungsdichte zeigt ebenfalls erhebliche Unterschiede, sie reicht von 1,9 Brutpaaren (BP)/1000&amp;amp;nbsp;km² in der Umgebung des belarussischen [[Wizebsk]] bis zu 22,7 BP/1000&amp;amp;nbsp;km² in Teilen [[Schottland]]s. Weltweit bewegen sich die Werte meist zwischen 5 und 20 BP/1000&amp;amp;nbsp;km². In den [[Alpen]] wurden recht einheitliche Werte zwischen 7,4 BP/1000&amp;amp;nbsp;km² in den [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]] Österreichs und 14,3 BP/1000&amp;amp;nbsp;km² in [[Graubünden]] festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Haller: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinadler in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Ornithologische Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 9, 1996, S.&amp;amp;nbsp;31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
=== Horst und Nistplatz ===&lt;br /&gt;
Der Steinadler nistet in Felswänden und auf hohen Bäumen. Nistplätze an Felsen liegen meist in Höhlungen oder unter Überhängen, Expositionen zur Hauptwindrichtung (in Mitteleuropa West- und Südwestseiten) werden deutlich gemieden. Ein (Felsen-)[[Horst (Nest)|Horst]] wird flach und oval begonnen, Horste auf Bäumen sind runder und werden bereits anfangs höher gebaut. Felsnester in Schottland maßen im Mittel 1,33&amp;amp;nbsp;m × 1,06&amp;amp;nbsp;m und waren 0,79&amp;amp;nbsp;m hoch, Baumhorste in Schweden hatten im Mittel einen Durchmesser von 1,4&amp;amp;nbsp;m und waren 1,1&amp;amp;nbsp;m hoch&amp;lt;ref&amp;gt;Watson 1997, S.&amp;amp;nbsp;331&amp;lt;/ref&amp;gt;. Je nach Dauer der Nutzung werden die Horste ständig erweitert, ergänzt und repariert, so dass über Jahre hinweg mächtige, nicht selten mehr als zwei Meter in Höhe und Breite messende Horste entstehen. Das Nest wird aus kräftigen Ästen und Zweigen angelegt und mit belaubten Zweigen und Büscheln ausgepolstert. Diese Polsterung erfolgt während der gesamten Brutsaison.&lt;br /&gt;
Die von beiden Tieren erbauten Horste werden mehrjährig benutzt, und meist hat ein Paar mehrere sogenannte Wechselhorste. Im Gebirge liegen die Horstplätze meist unterhalb der Jagdgebiete, da der Transport der Beute nach unten einfacher ist als nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brut und Aufzucht der Jungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinadler Baby vierzehn Tage alt 12052007 01.jpg|mini|Etwa 14 Tage altes Steinadlerküken und ein unbefruchtetes Ei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquila chrysaetos MWNH 0836.JPG|miniatur|Ei, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
Steinadler werden erst mit etwa sechs Jahren geschlechtsreif. Brutpaare führen, soweit bekannt, eine [[Monogamie|monogame]] Dauerehe. Die [[Balz]] beginnt im Januar mit teils spektakulären Balzflügen. Die Eiablage erfolgt mit höherem Breitengrad immer später, in [[Oman]] im Mittel Anfang Dezember, im Norden von [[Alaska]] und [[Sibirien]] Anfang Mai. In ganz Europa liegt der Legebeginn recht einheitlich zwischen Mitte März und Mitte April und verändert sich von Norden nach Süden nur unwesentlich. So erfolgten die frühesten Eiablagen in Finnland Anfang März, in der Schweiz Ende Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weibchen legt im Abstand von drei bis vier Tagen meistens zwei Eier, seltener nur eines oder drei. Die kurzspindelförmigen Eier sind glanzlos und meist schmutzigweiß mit brauner, braunvioletter oder hellgrauer Fleckung. Bei mehr als einem Ei sind die weiteren meist gar nicht mehr oder nur sehr spärlich gefleckt. Eier aus den Alpen maßen im Mittel 76,4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;58,0&amp;amp;nbsp;mm. Das Gelege wird ab dem ersten Ei überwiegend vom Weibchen bebrütet, das Weibchen wird während der Brut vom Männchen mit Futter versorgt. Die Brutzeit dauert 43 bis 45 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frisch geschlüpften Adler haben ein weißes Daunenkleid, das zweite Daunenkleid wird im Alter von 9 bis 15 Tagen angelegt, ist schmutzig weiß und besteht aus dichteren und gröberen Federn.&lt;br /&gt;
Das älteste Junge tötet in den ersten Lebenswochen oft seine jüngeren Geschwister. Dieser sogenannte [[Kainismus]] ist jedoch im Gegensatz zu anderen Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Aquila&amp;#039;&amp;#039;, wie etwa dem [[Schreiadler]], nicht obligat, sondern tritt vor allem bei Nahrungsknappheit auf. Etwa sieben Wochen nach dem Schlüpfen können die Jungvögel selbst Beute zerteilen. Bis dahin werden sie vom Weibchen mit vom Männchen geschlagener und an den Horst gebrachter Beute gefüttert. Im Alter von 74 bis 80 Tagen absolvieren die Jungvögel die ersten erfolgreichen Kurzflüge. Die Jungvögel verbringen die ersten 60 bis 70 Tage nach dem Ausfliegen in der unmittelbaren Nestumgebung; etwa 5 Monate nach dem Ausfliegen verlassen die Jungvögel das Revier der Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben zur durchschnittlichen Lebenserwartung freilebender Steinadler liegen kaum vor, nach Beobachtungen in der Schweiz scheinen revierbesitzende Vögel aber regelmäßig Lebensalter über 20 Jahre zu erreichen. Die durch [[Vogelberingung]] nachgewiesenen Maximalwerte waren 26 Jahre (Schweiz) und 32 Jahre (Schweden). In Gefangenschaft soll eine Reihe von Steinadlern über 40 Jahre alt geworden sein, viele dieser Daten gelten jedoch als fraglich. Der mit Stand 2016 älteste in Deutschland gehaltene Steinadler ist am 21. Mai 1984 geschlüpft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.tierpark-sababurg.de/unsere_tiere/greifvogelstation/detailansicht/browse/2/article/331/steinadler-aquila-chrysaetos/|titel=Tierpark Sababurg {{!}} Mitten im Reinhardswald: Steinadler (Aquila chrysaëtos)|werk=www.tierpark-sababurg.de|abruf=2016-08-12|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160812063300/http://www.tierpark-sababurg.de/unsere_tiere/greifvogelstation/detailansicht/browse/2/article/331/steinadler-aquila-chrysaetos/|archiv-datum=2016-08-12|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er lebt im Tierpark Sababurg in Nordhessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandsentwicklung und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swiss National Park 041.JPG|mini|Typischer Lebensraum des Steinadlers in den Alpen ([[Schweizer Nationalpark]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh sahen Menschen den Steinadler nicht mehr nur als „König der Lüfte“, sondern auch als Jagdkonkurrenten sowie als Feind der Nutztiere. Bereits im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begann die systematische Verfolgung und Ausrottung des Steinadlers, parallel zu [[Braunbär]], [[Wolf]], [[Eurasischer Luchs|Luchs]], [[Bartgeier]] und anderen Beutegreifern. Die Adler wurden in Europa geschossen oder mit Fangeisen und Giftköder gefangen, die Horste wurden ausgenommen und zerstört.&lt;br /&gt;
Der Rückgang ist für Deutschland recht gut dokumentiert. Bereits im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren die letzten Brutpaare aus dem [[Thüringer Wald]], dem [[Zittauer Gebirge]] und dem [[Erzgebirge]] verschwunden, um 1750 aus dem [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] und um 1800 aus der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Letzte Bruten wurden für 1816 aus dem [[Schwarzwald]] und der [[Eifel]], ca. 1840 bei [[Celle]], 1860 im [[Fläming]], 1864 im [[Riesengebirge]], 1865 in [[Mecklenburg]], um 1870 in [[Ostpreußen]], 1876 in [[Brandenburg]] und 1887 in [[Pommern]] verzeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Glutz von Blotzheim u.&amp;amp;nbsp;a. 1989, S.&amp;amp;nbsp;651&amp;lt;/ref&amp;gt;. Danach gab es in Deutschland nur noch in den [[Bayerische Alpen|Bayerischen Alpen]] Steinadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der intensiven Verfolgung auch im gesamten Alpenraum überlebte der Steinadler dort, da viele Horste hier unzugänglich und unerreichbar waren. Anfang der 1920er Jahre wurde die Jagd auf Steinadler hier eingeschränkt, 1925 erhielt er in Bayern und Tirol ganzjährige Schonzeit, in der Schweiz wurde die Bejagung erst 1953 vollständig untersagt. Intensive Nachstellungen fanden bis Mitte der 1960er Jahre statt, so wurden in Österreich zwischen 1959 und 1965 trotz Schutzprogrammen, gesetzlicher Schutzvorkehrungen und Bewachung mehr als 100 Exemplare geschossen. Auch wurden Abschüsse genehmigt, obwohl der Bestand von damals ca. 50 Paaren als stark gefährdet einzustufen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ab Mitte der 1970er Jahre setzte im gesamten Alpenraum eine deutliche und nachhaltige Bestandszunahme ein. So wurde der Bestand in Bayern Ende der 1960er-Jahre auf 15 bis 17 Brutpaare (BP) geschätzt, 1999 auf 45–50 Brutpaare. Im Schweizer Kanton Graubünden brüteten auf einer Fläche von 4585&amp;amp;nbsp;km² in den Jahren 1965–1971 42 BP, Mitte der 1990er-Jahre 105 BP.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Haller: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinadler in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Ornithologische Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 9, 1996, S.&amp;amp;nbsp;26–27&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich brüteten 2004 300–350 BP, in der Schweiz 2003 320–340 BP. Der Gesamtbestand in den Alpen wird heute auf 1100–1200 BP geschätzt. Große Bestände beherbergen in Europa außerdem [[Spanien]] (ca. 1300 BP in den Jahren 1998–2002), [[Norwegen]] (860–1040 BP, 2003) und [[Finnland]] (300–350 BP, 2002).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Mebs]], Daniel Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-440-09585-0, S.&amp;amp;nbsp;208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] unterliegt die Art seit 1952 dem &amp;#039;&amp;#039;Bald and Golden Eagle Protection Act&amp;#039;&amp;#039;, die Haltung von lebenden Tieren und der Besitz toter Adler und ihrer Körperteile ist stark reglementiert. Das [[National Eagle Repository]] stellt Genehmigungen aus und vergibt tot aufgefundene Tiere an die Nachfahren [[Indianer Nordamerikas|nordamerikanischer Indianer]] zu religiösen und kulturellen Zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit gesehen wird der Bestand des Steinadlers von der [[IUCN]] auf etwa 250.000 Tiere geschätzt und für stabil gehalten. Daher wird die Art als „nicht gefährdet“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation in Bayern ===&lt;br /&gt;
In den Bayerischen Alpen wurden bis Anfang der 1990er-Jahre immer mehr Paare beobachtet, die entweder gar nicht anfingen zu brüten oder aber die Brut sehr früh aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Schöpf: &amp;#039;&amp;#039;Brutbiologie und Populationsdynamik des Steinadlers im Werdenfelser Land/Oberbayern.&amp;#039;&amp;#039; In: Ökologischer Jagdverein Bayern e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gefiederte Beutegreifer.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S.&amp;amp;nbsp;47–52&amp;lt;/ref&amp;gt; In den meisten Fällen war dies auf [[Hubschrauber]] oder [[Gleitschirm]]flieger zurückzuführen, welche während der Bebrütungsphase oder in den ersten Lebenswochen der Jungvögel, in denen sie noch nicht zur selbständigen Temperaturregulierung fähig sind, zu nahe an die Horste heranflogen und die Altvögel zum Abflug brachten. Oftmals kühlten dann bis zur Rückkehr der Eltern die Eier aus und starben ab oder die bereits geschlüpften Jungvögel erfroren.&lt;br /&gt;
Da seit Ende der 1990er-Jahre das Artenhilfsprogramm Steinadler fast alle bayerischen Brutpaare in einem [[Monitoring]]system genau beobachtet, kann es solche [[anthropogen]]en Störungen seither meist verhindern. 2016 gab es in Bayern wieder 50 Brutpaare.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.steinadlerschutz.de/schutz-programm.html|titel=schutz-programm {{!}} Steinadlerschutz.de|abruf=2016-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Stein-, Kaffern- und Keilschwanzadler.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Westarp-Wissenschaft, Magdeburg 2006, ISBN 3-89432-223-3 (&amp;#039;&amp;#039;Die Neue Brehm-Bücherei.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;500).&lt;br /&gt;
* Dick Forsman: &amp;#039;&amp;#039;The Raptors of Europe and the Middle East.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London 1999, ISBN 0-85661-098-4.&lt;br /&gt;
* [[Urs N. Glutz von Blotzheim]], [[Kurt Bauer (Ornithologe)|Kurt M. Bauer]], [[Einhard Bezzel|E. Bezzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Falconiformes.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Aula, Wiesbaden 1989, ISBN 3-89104-460-7 (&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;4).&lt;br /&gt;
* Heinrich Haller: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinadler (Aquila chrysaetos) als Brutvogel im schweizerischen Alpenvorland: Ausbreitungstendenzen und ihre populationsökologischen Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Ornithologische Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;91, 1994, S.&amp;amp;nbsp;237–254.&lt;br /&gt;
* Heinrich Haller: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinadler in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Ornithologische Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 9, 1996, ISBN 3-9521064-0-2.&lt;br /&gt;
* Jeff Watson: &amp;#039;&amp;#039;The Golden Eagle.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London 1997, ISBN 0-85661-099-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Aquila chrysaetos}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Steinadler}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4183017-9}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2023.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22696060&lt;br /&gt;
| ScientificName = Aquila chrysaetos&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2023&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 16. Juni 2023&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= goleag |Name= Steinadler (&amp;#039;&amp;#039;Aquila chrysaetos&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=5F8E7CA845BD413F|ScientificName=Aquila chrysaetos|CommonName=Steinadler}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Aquila-chrysaetos|ScientificName=Aquila chrysaetos|Name=Steinadler}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45511389|Name=Golden Eagle|Wissenschaftlich=Aquila chrysaetos}}&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [https://blascozumeta.com/specie_files/02960_Aquila_chrysaetos_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.gefiederkunde.de/html/steinadler.html Federauswahl]&lt;br /&gt;
* [http://www.steinadlerschutz.de/ Steinadler-Schutzprojekt im Allgäu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tier des Jahres in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|12. September 2006|21369247}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4183017-9|LCCN=sh85055748|NDL=01062678}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Adler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beizvogel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Japan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brighida</name></author>
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