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	<title>Stein SG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mombacher: /* Persönlichkeiten */ Beat Rudolf Jenny verstorben (siehe Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-11T05:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Beat Rudolf Jenny verstorben (siehe Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|SG|St. Gallen|Stein}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Stein&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Stein SG.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Wahlkreis Toggenburg|Toggenburg]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Nesslau&lt;br /&gt;
|BFS = 3356&lt;br /&gt;
|BILD=Toggenburg Stein2.JPG&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Blick über die Thur nach Stein&lt;br /&gt;
|PLZ = 9655&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.200001&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.233328&lt;br /&gt;
|HÖHE = 838&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 12.21&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = {{#expr:210+250}}&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 1. Juli 2022&lt;br /&gt;
|QUELLE = {{Bevölkerung pro PLZ|9655|2022-07-01}}&lt;br /&gt;
|WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[politische Gemeinde]] und eine Ortschaft der [[politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] [[Nesslau]] im [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1994 hiess die Gemeinde offiziell &amp;#039;&amp;#039;Stein (Toggenburg)&amp;#039;&amp;#039;, seither &amp;#039;&amp;#039;Stein SG&amp;#039;&amp;#039;. Auf den 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 fusionierte Stein mit der Gemeinde [[Nesslau-Krummenau]] zur neuen Gemeinde [[Nesslau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Stein ist ein zwischen [[Alpstein]], [[Churfirsten]] und [[Speer (Berg)|Speer]] gelegenes und von der [[Thur (Rhein)|Thur]] durchflossenes Bauerndorf mit den [[Weiler]]n Breitenau, Stiegen, Steinerberg, Hinterberg und Mühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Durch Stein fliesst die [[Wissthur]], welche am niedrigsten Punkt der ehemaligen Gemeinde auf {{Höhe|830|CH|link=true}} in die Thur mündet. Die ehemalige Gemeinde hat eine Fläche von 12.24 [[Quadratkilometer|km²]] und 382 Einwohner (per 31. Dezember 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1180 als &amp;#039;&amp;#039;Praittenouw&amp;#039;&amp;#039; und 1320 als &amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039; (späte Kopie) urkundlich erwähnt. Die Gerichtshoheit übten die [[Grafen von Montfort]] aus, deren [[Burg Starkenstein]] dem Dorf den Namen gab. Ihr Besitz ging 1180 und 1209 an das [[Kloster St. Johann (Alt St. Johann)|Kloster Alt St. Johann]] über. Die [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] gehörte zunächst den [[Grafen von Toggenburg]] und ab 1249 ebenfalls dem Kloster, das 1555 von der [[Fürstabtei St. Gallen]] [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]] wurde. Die Bewohner von Stein erhielten die gleichen Rechte wie die Toggenburger Landleute. Im Kanton St. Gallen war Stein ab 1803 Teil von [[Alt St. Johann]] und ab 1833 eine selbstständige Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfbrand von 1947 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfbrand Stein SG.png|mini|links|Dorfbrand von Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Stein SG 2010.png|mini|293px|Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Stein, Toggenburg, Obertoggenburg, Churfirsten-Inlandflüge-LBS MH01-001906.tif|mini|Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] aus dem Jahr 1919]]&lt;br /&gt;
In Stein ereignete sich 1947 der letzte grosse Dorfbrand der Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hei-001:1950:45#136 Der Dorfbrand in Stein im Toggenburg.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz = Patrimoine,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;45, 1950, S.&amp;amp;nbsp;124–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März, etwa um 13.15 Uhr, entdeckte man, wie aus dem Restaurant «Ochsen» in Stein Rauch aufstieg. Da schon die ganze Woche ein Föhnsturm geblasen und es lange nicht mehr geregnet hatte, konnte das Feuer nach kurzer Zeit auf andere Gebäude übergreifen, zuerst auf die Bäckerei «Anker». Mit Handspritzpumpe und Wasserkübeln konnte man das Feuer nicht stoppen, es verbreitete sich in Richtung vordere Laad. Die Laad ist ein hauptsächlich mit Bauernhöfen besiedeltes Gebiet oberhalb von Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stein gab es damals weder eine motorisierte Wasserpumpe noch [[Hydrant]]en. Die Feuerwehr musste also Schläuche verlegen, bevor sie mit ihrer Handspritzpumpe zu löschen beginnen konnte. Nach einiger Zeit eilte die Feuerwehr Nesslau mit einer Motorspritze herbei, die aber auch nichts ausrichten konnte. Schon bald trafen auch Feuerwehren aus [[Ebnat SG|Ebnat]], [[Kappel SG|Kappel]], [[Wattwil]], [[St. Gallen]], [[Buchs SG|Buchs]] und [[Rapperswil SG|Rapperswil]] ein. Das Gasthaus «Speer» und die neue Milchzentrale konnten gerettet werden, zwei Höfe in der Nähe brannten jedoch nieder. Menschen kamen keine zu Schaden, allerdings konnten nicht alle Tiere aus den Ställen gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am folgenden [[Palmsonntag]] wurde ein Hilfskomitee gegründet, das schon gleichentags einen namhaften Betrag und Naturalien sammelte. Die landesweite Sammelaktion brachte insgesamt 930&amp;#039;000 Franken ein, wovon etwa 670&amp;#039;000 Franken für Häuser und Stallbau und der Rest für eine neue Wasserversorgung verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Die 1280 erwähnte Kapelle in Breitenau wurde 1497 zur [[Pfarrkirche]] erhoben. 1524 bis 1531 erfolgte die [[Reformation]], 1601 führte die Fürstabtei den katholischen Gottesdienst wieder ein. Die Reformierten waren 1585 bis 1711 nach Nesslau kirchgenössig und benutzten später die Kirche in Stein [[Simultankirche|paritätisch]] mit den Katholiken. Mit dem Bau der neuen katholischen Kirche 1930 wurde das Simultanverhältnis beendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Eine steinerne Bogenbrücke überquert die Thur, eine gedeckte Holzbrücke die Wissthur. 1905 nahm in Stein eine Skifabrik die Produktion auf, der Ort wurde zu einem Ausgangspunkt für Skifahrer, und von 1966 bis 2001 war der Skilift Eggli-Stiegenrain in Betrieb. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bildeten Landwirtschaft und Kleingewerbe die wirtschaftlichen Schwerpunkte, ergänzt durch Tourismus im Wander- und Skitourengebiet Risi-Stockberg und am Thur-Wanderweg. 2000 arbeiteten etwa 40 % der Erwerbstätigen auswärts, der erste [[Wirtschaftssektor]] stellte 2005 53 % der Arbeitsplätze in Stein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable clear-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ccd2ee&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung Stein SG&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;    || 1827 || 1850 || 1900 || 1950 || 2000 || 2012 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||  717 ||  605 ||  611 ||  588 ||  398 ||  369 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=right| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt;|| colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;/&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Stein SG.svg|links|60px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goggeien Januar 17.jpg|mini|Der Wappenberg Goggeien]]&lt;br /&gt;
Der Berg im Wappen der Gemeinde zeigt den markanten 1631 m hohen Gipfel des Goggeien südwestlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Stein liegt an der [[Hauptstrasse 16]] Wil–Wildhaus–Buchs und wird im öffentlichen Verkehr im [[Taktfahrplan|Halbstundentakt]] von der [[Postautolinie Nesslau-Neu St. Johann–Buchs SG|Postautolinie  Nesslau–Wildhaus–Buchs]] bedient.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fahrplanfelder.ch/fileadmin/fap_pdf_fields/2020/80.790.pdf &amp;#039;&amp;#039;80.790 Wattwil - Nesslau - Wildhaus - Buchs (Churfirsten-Linie).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Offizielles Kursbuch&amp;#039;&amp;#039;, Fahrplanjahr 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfang des Skisports ==&lt;br /&gt;
Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Anfang des Skisports im Toggenburg am Häderenberg bei Stein gemacht. Eine örtliche Schreinerei stellte die ersten [[Ski]] her. Bis ins Jahr 2001 wurde auch der [[Skilift]] &amp;#039;&amp;#039;Eggli&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Heute ist Stein beliebter Ausgangspunkt für [[Skitour]]engänger. Beliebtes Ziel ist der Stockberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Beat Rudolf Jenny]] (1926–2025), Historiker und Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Arnold Forrer]] (* 1978), Schwinger, aufgewachsen in Stein und lebt dort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2010-08-08 07-40-53 Switzerland St. Gallen Nesslau Nesslau.jpg|Kirche Stein an der Thur&lt;br /&gt;
2011-08-04 11-10-26 Switzerland Starkenbach.jpg|Blick vom Strichboden auf Stein&lt;br /&gt;
Breitenau Brücke über die Thur, Stein SG 20190724-jag9889.jpg|Steinerne Thurbrücke bei der Breitenau&lt;br /&gt;
2010-08-08 07-50-50 Switzerland St. Gallen Nesslau Nesslau.jpg|Holzbrücke über die Wissthur&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1379|Stein (SG)|Autor=[[Hans Büchler (Heimatforscher)|Hans Büchler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://jwalker.ch/stein-dorfbrand/stein-dorfbrand.html &amp;#039;&amp;#039;Der Dorfbrand von Stein&amp;#039;&amp;#039;] mit Bildern des Brandes. Webseite von Jörg Walker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1379|Stein (SG)|Autor=[[Hans Büchler (Heimatforscher)|Hans Büchler]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Toggenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nesslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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