<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stein_AG</id>
	<title>Stein AG - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stein_AG"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stein_AG&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T20:12:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stein_AG&amp;diff=429342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Geschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stein_AG&amp;diff=429342&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-14T15:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AG|Aargau|[[Stein (Begriffsklärung)|Stein]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Stein&lt;br /&gt;
| BILD = Stein AG.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Stein von der [[Mumpferflue]]&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Stein AG 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Stein COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Rheinfelden|Rheinfelden]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Rheinfelden&lt;br /&gt;
| BFS = 4260&lt;br /&gt;
| PLZ = 4332&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH STN&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.54336&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.95092&lt;br /&gt;
| HÖHE = 300&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.83&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Beat Käser&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.gemeinde-stein.ch/behoerden/6827 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gemeinde-stein.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ʃtæi}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=408–409 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Rheinfelden]] und liegt im Zentrum der Region [[Fricktal]] am [[Hochrhein]], an der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am linken Ufer des [[Rhein]]s, gegenüber der deutschen Stadt [[Bad Säckingen]]. Der von zwei Brücken überspannte Fluss ändert auf einer Strecke von nur zwei Kilometern zweimal seine Fliessrichtung, zuerst von Westen nach Süden, dann wieder nach Westen. Das alte Dorfzentrum liegt an der zweiten Flussbiegung. Die neueren Dorfteile erstrecken sich in Richtung Osten und Norden in das flache Sisslerfeld. Südlich des Dorfkerns und der Eisenbahnlinie und der Autobahn erhebt sich der Eikerberg mit der [[Mumpferflue]] im Nordwesten. Dieser Hügel des [[Tafeljura]]s besitzt zum Rhein sehr steile Flanken und geht dann in eine flache und ausgedehnte Hochebene über.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1049 und 1069, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 283 [[Hektar]]en, davon sind 63 Hektaren bewaldet und 121 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf {{Höhe|490|CH|link=true}} auf der Hochebene des Eikerbergs, der tiefste auf {{Höhe|285|CH}} am Rhein. Nachbargemeinden in der Schweiz sind [[Mumpf]] im Westen, [[Obermumpf]] im Süden, [[Münchwilen AG|Münchwilen]] im Südosten und [[Sisseln]] im Nordosten. Im Norden grenzt Stein an die deutsche Stadt Bad Säckingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Stein stammt aus dem Jahr 1281. Allfällige frühere Dokumente sind wahrscheinlich 1272 beim Stadtbrand von [[Bad Säckingen|Säckingen]] verloren gegangen. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;(ze) steine&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «beim Felsen».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Das Dorf gehörte zum ältesten Besitz des [[Damenstift Säckingen]] und war jahrhundertelang eine recht kleine Siedlung. Landesherren und [[Vogt|Schutzherren]] des Klosters waren die [[Habsburg]]er, die nach dem [[Waldshuterkrieg]] von [[1468]] das gesamte [[Fricktal]] an [[Haus Burgund|Burgund]] verpfändeten. Als die Burgunder von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] während der [[Burgunderkriege]] vernichtend geschlagen worden waren, kam Stein [[1477]] wieder unter österreichische Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reichsreform (Heiliges Römisches Reich)|Reichsreform]] des österreichischen Kaisers [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] im Jahr [[1491]] gehörte Stein zu [[Vorderösterreich]] und lag in der Landschaft Fricktal, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der [[Kameralherrschaft Rheinfelden]] (ab 1752 im [[Oberamt Breisgau]]). Das Dorf lag etwa einen Kilometer südlich der Rheinbrücke nach Säckingen. Die mindestens seit dem 13. Jahrhundert bestehende Holzbrücke wurde in den Jahren 1408, 1480 und 1570 durch Hochwasser zerstört. 1573 entstand ein Neubau mit steinernen Pfeilern, die heute noch existieren. Im 17. Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Der [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkrieg]], ein Bauernaufstand, der im Nachbardorf [[Mumpf]] ausbrach, dauerte von 1612 bis 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährige Krieg]], der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. So wurde 1633 die Brücke durch [[Schweden|schwedische]] Truppen zerstört; erst zwanzig Jahre später konnte sie wieder aufgebaut werden. Doch bereits 1678 wurde die Brücke erneut zerstört, diesmal während des [[Holländischer Krieg|Holländischen Krieges]] durch [[Frankreich|französische Soldaten]]. Auch während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region. 1699 war die Brücke wieder passierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1680 hatte Österreich seine herrschaftlichen Rechte über Stein, [[Hornussen AG|Hornussen]], [[Zeihen|Niederzeihen]], [[Hellikon]] und [[Zuzgen]] an das Kloster Säckingen verpfändet und löste das Pfand 1740 mit 15&amp;#039;000 [[Gulden]] wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Stein-LBS H1-012568.tif|mini|links|Luftansicht (1949)]]&lt;br /&gt;
[[1797]] wurde das Fricktal nach dem [[Frieden von Campo Formio]] ein französisches [[Protektorat]]. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen Frankreichs und [[Habsburgermonarchie|Österreich]]s. Nach dem [[Frieden von Lunéville]] musste die Stadt Säckingen ihre linksrheinischen Gebiete abtreten, diese gelangten zum grössten Teil zur Gemeinde Stein. Am 20. Februar 1802 wurde Stein eine Gemeinde im Distrikt [[Frick]] des [[Kanton Fricktal|Kantons Fricktal]], der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss. Seit dem 19. Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. August 1875 erhielt die Gemeinde mit der Eröffnung der [[Bözbergstrecke|Bözbergbahn]] und des [[Bahnhof Stein-Säckingen|Bahnhofs Stein-Säckingen]] einen Anschluss an das [[Geschichte der Schweizer Eisenbahn|Eisenbahnnetz]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1892 folgte die Zweigstrecke durch das Hochrheintal nach [[Koblenz AG|Koblenz]]. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wuchs Stein enorm. 1957 eröffnete das Pharmaunternehmen Ciba-Geigy AG (heute [[Novartis]]) eine riesige Produktionsanlage. 1966 wurde das grosse [[Rheinkraftwerk Säckingen]] mit einem Stauwehr über den ganzen Fluss in Betrieb genommen. Im Jahr 1979 wurde die [[Fridolinsbrücke]] über den Rhein eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Rot eine schräg gestürzte weisse [[Fidel]].» Um 1840 führte die Gemeinde ein redendes Wappen, das den «Stein am Rhein» symbolisieren sollte, aber [[Heraldik|heraldischen]] Ansprüchen überhaupt nicht genügte: Über einem weissen Quaderstein im Schildfuss ein weisses Wellenband in Grün, das Wellenband hatte zusätzlich die Aufschrift «Rhein». 1939 besann man sich auf ein historisch gerechtfertigtes Vorbild und verwendete (vorerst inoffiziell) das Fidelwappen der einst vor Ort begüterten [[Stein (Schwarzwälder Adelsgeschlecht)|Herren von Stein]]. Die definitive Einführung erfolgte 1965.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=282 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Stein AG}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzbruecke Bad Saeckingen2.jpg|mini|[[Holzbrücke Bad Säckingen]] Richtung Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stein AG evangelisch-reformierte Kirche.jpg|mini|[[Reformierte Kirche Stein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stein AG roemisch-katholische Kirche.jpg|mini|Römisch-katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1768 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 149 || 375 || 566 || 738 || 756 || 1060 || 1763 || 1798 || 1891 || 2414 || 2818 || 3253&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 2000 hat sich die Bevölkerungszahl mehr als verdreifacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4260}} Menschen in Stein, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4260}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 33,6 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 17,0 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 49,4 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-15 05:32:46 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 86,6 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,6 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 3,0 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 2,0 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] und 0,9 % [[Türkische Sprache|Türkisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Rheinfelden zuständig. Stein gehört zum Friedensrichterkreis XIV (Rheinfelden).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Stein gab es 2015 laut der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 3700 Arbeitsplätze, davon weniger als 1 % in der Landwirtschaft, 58 % in der Industrie und 41 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-11 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-15 05:32:46 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das mit weitem Abstand grösste Unternehmen ist [[Novartis]] mit einer riesigen Produktionsanlage für pharmazeutische Produkte.&lt;br /&gt;
Novartis kündigte im November 2025 einen Stellenabbau an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/news/schweiz/stellenabbau-bei-pharmakonzern-novartis-streicht-550-stellen-in-stein-ag &amp;#039;&amp;#039;Novartis streicht 550 Stellen in Stein AG&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Syngenta]] hat in Stein einen grossen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Pflanzenschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.syngenta.ch/standort-stein (abgerufen am 25. November 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche kleine und mittelgrosse Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen in Stein. Viele Menschen aus der Region [[Pendler|pendeln]] zur Arbeit nach Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Stein liegt verkehrsgünstig an der [[Hauptstrasse 3]] zwischen [[Basel]] und [[Zürich]]. Hier zweigt auch die [[Hauptstrasse 7]] durch das Rheintal in Richtung [[Winterthur]] ab. Der nächstgelegene Anschluss der Autobahn [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] ist vier Kilometer entfernt bei [[Eiken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Brücken führen über den Rhein nach [[Bad Säckingen]]: die [[Fridolinsbrücke]] für den motorisierten Verkehr und die [[Holzbrücke Bad Säckingen|Säckinger Holzbrücke]]. Sie ist die älteste und längste gedeckte Holzbrücke Europas und wird von Fussgängern und Radfahrern genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Stein-Säckingen]] ist ein Schnellzugshalt an der [[Bözbergstrecke]]. Hier teilt sich die von Basel kommende Linie S1 der [[S-Bahn Basel]] in Äste nach [[Frick]] und nach [[Bahnhof Laufenburg|Laufenburg]]. Für die Feinverteilung sorgen zwei [[Postauto]]linien nach Frick und Laufenburg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-----An Wochenenden verkehren eine Nacht-S-Bahn von Basel durch das Fricktal nach [[Bahnhof Brugg|Brugg]] sowie ein Nachtbus von Möhlin durch das [[Möhlintal]] und das [[Fischingertal]] zurück nach Möhlin.--- Beleg + Datum fehlen---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Stein führt die «Rhein-Route» des von [[SchweizMobil]] markierten [[Fahrrad|Velo]]wegnetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über drei [[Kindergarten|Kindergärten]] und zwei Schulhäuser, in denen [[Primarschule|Primar-]], [[Realschule|Real-]] und [[Sekundarschule|Sekundarschüler]] unterrichtet werden. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] besucht werden. Aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung können Jugendliche aus Teilen des Fricktals das Gymnasium in [[Muttenz]] ([[Kanton Basel-Landschaft]]) oder in [[Basel]] absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis spätestens 2029 soll das Fricktal eine eigene [[Kantonsschule]] erhalten. Als Standorte zur Wahl standen [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]], [[Frick]] und das Areal Neumatt Ost in Stein. 2021 entschied sich der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] für Stein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/bks/ueber_uns_bks/dossiers_projekte_bks/raeumliche_entwicklung_mittelschulen/raeumliche_entwicklung.jsp |titel=Langfristige räumliche Entwicklung der Aargauer Mittelschulen |hrsg=[[Kanton Aargau]] – Departement Bildung, Kultur und Sport |datum=2020 |abruf=2021-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Haus]] (1652–1725), Weihbischof von Basel&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Haus]] (1672–1745), Weihbischof von Basel&lt;br /&gt;
* [[Adolf Reinle]] (1920–2006), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Walter Saxer]] (1896–1974), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Schmid-Bruggisser]] (1923–2014), erste Grossratspräsidentin des Kantons Aargau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1805|Stein (AG)|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Edith Hunziker, Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IX, Bezirk Rheinfelden |Ort=Bern |Jahr=2011 |ISBN=978-3-906131-94-8 |Seiten=414–422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stein, Aargau|Stein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-stein.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Stein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Rheinfelden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4714775-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hochrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1281]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
	</entry>
</feed>