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	<title>Stein-Wingert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:12:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stein-Wingert&amp;diff=203687&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Politik */ Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)</title>
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		<updated>2025-10-03T08:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Stein-Wingert COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/43/21/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/44/27/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Stein-Wingert im Westerwaldkreis.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Hachenburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 182&lt;br /&gt;
|PLZ               = 57629&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02688&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07143296&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Gartenstraße 11&amp;lt;br /&amp;gt;57627 Hachenburg&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.hachenburg-vg.de/ www.hachenburg-vg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Katja Fischer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stein-Wingert 001.jpg|mini|Stein-Wingert, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stein-Wingert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Westerwaldkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die Wohngemeinde gehört der [[Verbandsgemeinde Hachenburg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Westerwald]] zwischen [[Limburg an der Lahn|Limburg]] und [[Siegen]], an der [[Nister (Sieg)|Nister]] inmitten der [[Kroppacher Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile sind Wingert, Stein, Alhausen und Altburg. Nachbarorte von Stein und Wingert sind im Nordosten [[Mörsbach|Burbach (Mörsbach)]], im Osten [[Mörsbach]], im Süden [[Giesenhausen]] und [[Kroppach]]. Das 1&amp;amp;nbsp;km entfernt bereits im [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)|Kreis Altenkirchen]] gelegene [[Idelberg]] ist nur zu Fuß zu erreichen. Die Ortsteile Alhausen und Altburg liegen im Nordwesten von Stein-Wingert und sind zu Fuß über Wanderwege bzw. über die Straße nach Burbach erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Stein- Wingert.jpg|750|Stein-Wingert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Stein-Wingert gehörte im 12. Jahrhundert zunächst zur Grundherrschaft Nister. Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts kam der Ort zur [[Grafschaft Sayn|saynischen]] Landesherrschaft, 1649/71 zu [[Sayn-Hachenburg]], mit dem er 1799 an [[Nassau-Weilburg]] fiel. 1806 kam Stein-Wingert an das [[Herzogtum Nassau]], ab 1866 in [[Preußen]] dann zur [[Provinz Hessen-Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wingert ===&lt;br /&gt;
Der Ort wird erstmals 1408 als &amp;#039;&amp;#039;Wyngenroide&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der auf Rodungstätigkeit und wohl einen Personennamen hinweisende Name schliff sich im 18. Jahrhundert zu &amp;#039;&amp;#039;Wingert&amp;#039;&amp;#039; ab. 1579 hatte Wingert elf Häuser, 1624 acht und 1669 sechs Feuerstätten. 1793 werden 76 Einwohner genannt. Von 1763 bis 1832 ist im Ort der Betrieb von ein bis zwei Ölmühlen verbürgt. 1764 wird in Wingert ein Bergwerk (&amp;#039;&amp;#039;Erzgrube Silberschnur&amp;#039;&amp;#039;) erwähnt. Noch bis 1913 arbeiteten dort einige Bergleute. Auf der Halde der Grube hat man später ein Armenhaus errichtet. 700&amp;amp;nbsp;m nördlich von Wingert befand sich das Blei- und Eisenerzbergwerk &amp;#039;&amp;#039;Concordia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stein ===&lt;br /&gt;
Wilhelm, Herr zu [[Herrschaft Reichenstein|Reichenstein]] schenkte 1451 der [[Abtei Marienstatt]] den [[Zehnt]]en, u.&amp;amp;nbsp;a den &amp;#039;&amp;#039;„zom Steyne“&amp;#039;&amp;#039;. Diese Benennung ist wohl auf die Bebauung der ersten Hütten auf felsigem Untergrund oder auch als Hinweis auf einen steinernen Wehrbau zu deuten. Stein bildete schon 1635 mit Wingert zusammen eine Gemeinde; 1579 hatte Stein vier und 1793 sechs Häuser. Als [[Bannmühle]] für die Ortschaften Stein-Wingert, [[Giesenhausen]] und [[Mörsbach]] wurde 1744 die 100&amp;amp;nbsp;m nordwestlich Steins gelegene &amp;#039;&amp;#039;Steiner Mühle&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur geschichtlichen Entwicklung der Mühlen in der Grafschaft Sayn vgl. Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen, S. 219–239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs wurde die Mühle mit dem teilweise noch vorhandenen Mühlengraben mit Wasser versorgt. Später trieb man einen Stollen durch den Berg zur Nister. Die Mühle war in herrschaftlichem Besitz und wurde ständig verpachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walter Marenbach: Aus der Geschichte der Herrschaftlichen Steiner Mahl- und Ölmühle, S. 243–244.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war bis 1950 als Kundenmühle in Betrieb und dient heute noch der Stromerzeugung. Die alte Linde an der Mühle ist ein [[Naturdenkmal]]. Für das Jahr 1579 sind vier Häuser in Stein überliefert, für 1669 fünf Räuche, für 1746 sieben Häuser und für 1808 104 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alhausen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weltende.jpg|mini|Hinweistafel am &amp;quot;Weltende&amp;quot; bei Alhausen, Westerwald, Deutschland]]&lt;br /&gt;
Aus dem gleichen Anlass wie Stein wurde der Ortsteil 1451 als &amp;#039;&amp;#039;Aldeshausen&amp;#039;&amp;#039; erstmals genannt. Als &amp;#039;&amp;#039;-hausen&amp;#039;&amp;#039;-Siedlung geht er wohl auf das 8. oder 9. Jahrhundert zurück. Nach Alhausen führte von alters her nur ein Weg; deshalb wird der Ort [[Das Ende der Welt#Heute verwendete Bezeichnungen|&amp;quot;Weltende&amp;quot;]] genannt. 1579 gab es dort vier Häuser, 1669 drei Räuche und 1793 40 Einwohner. Im Ort stehen drei Fachwerkhäuser und eine Scheune aus dem 18. Jahrhundert. 700&amp;amp;nbsp;m nördlich von Alhausen befand sich am Grenzbach zum Kreis Altenkirchen ein Eisenerzbergwerk, an die noch Abraumhalden und Schlacken erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altburg ===&lt;br /&gt;
Wie Stein und Alhausen wird der Weiler erstmals 1451 als &amp;#039;&amp;#039;„zor Alderburgh“&amp;#039;&amp;#039; genannt; die Ortsbezeichnung festigte sich über &amp;#039;&amp;#039;Altenburg&amp;#039;&amp;#039; im 18. Jahrhundert zu &amp;#039;&amp;#039;Altburg&amp;#039;&amp;#039;. Der Name weist auf eine alte Befestigungsanlage hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Christian Möller: Die Altburg, S. 174–179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Altburg bestand 1579 aus zwei und 1793 aus drei Häusern. In dem Ort stehen zwei alte Fachwerkhäuser, eines trägt die Jahreszahl &amp;#039;&amp;#039;1780&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweise zur Geschichte der vier Ortsteile bei: Walter Kwasnik und Dieter Trautmann: Landschaftsmuseum Westerwald Hachenburg: Westerwälder Beiträge 1 – Naturkundliche und kulturhistorische Denkmäler im Westerwald: Kroppacher Schweiz und Hachenburg, Hachenburg 1981, S. 92 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Stein-Wingert, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;key=0714302296&amp;amp;id=3537&amp;amp;l=3&amp;amp;nv=t Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 104&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 135&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 179&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 187&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 161&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 163&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 203&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 217&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || align=&amp;quot;right&amp;quot; | {{EWZT|DE-RP|07143296}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Stein-Wingert besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeisterin]] als Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörg Fischer (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042910614-OL-411-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses zur Wahl des Gemeinderates Stein-Wingert am 9. Juni 2024 |werk=Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 25/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-14 |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Katja Fischer wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeisterin von Stein-Wingert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Fischer (Ortsbürgermeisterin) |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/28/2024/artikel/00000000000043198446-OL-411-2024-28-28-0|titel=Aus der konstituierenden Gemeinderatssitzung vom 03.07.2024 |werk=Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 28/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 war sie als einzige Bewerberin mit einem Stimmenanteil von 90,2 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1430229600 |titel=Stein-Wingert, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Stein-Wingert |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vorgänger Jörg Fischer hatte das Amt seit dem 1.&amp;amp;nbsp;September 2022 innegehabt. Da für eine angesetzte Direktwahl keine Vorschläge eingereicht wurden, oblag die Neuwahl gemäß rheinland-pfälzischer [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] dem damaligen Rat. Dieser wählte einstimmig den bisherigen Beigeordneten Fischer ins Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/36/2022/artikel/00000000000032760246-OL-411-2022-36-36-0 |titel=Gemeinderatssitzung am 30.08.2022 |werk=INFORM – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 36/2022 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2022-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Vorgänger Christian Funk hatte die Aufgabe des Ortsbürgermeisters am 15.&amp;amp;nbsp;Juli 2014 übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Funk_2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-gewaehlt-christian-funk-ist-neuer-ortschef-_arid,1181268.html |titel=Gewählt: Christian Funk ist neuer Ortschef |werk=Westerwälder Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2014-07-16 |abruf=2020-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 87,39 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1430000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Hachenburg, Verbandsgemeinde, 29. Ergebniszeile |abruf=2020-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Juli 2022 kündigte Funk jedoch an, sein Amt aus persönlichen Gründen zum 31.&amp;amp;nbsp;August 2022 vorzeitig niederzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Hoffmann-Heidrich |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-ruecktritt-in-steinwingert-ortschef-christian-funk-legt-sein-amt-zum-31-august-nieder-_arid,2433086.html |titel=Rücktritt in Stein-Wingert: Ortschef Christian Funk legt sein Amt zum 31. August nieder |werk=Westerwälder Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2022-07-27 |abruf=2022-09-10 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgänger von Christian Funk war sein Vater Jürgen Funk, der das Amt 22 Jahre ausübte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Funk_2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stein-Wingert-Rennen.jpg|mini|Backtrog-Rennen in Stein-Wingert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 2011 fand, alle zwei Jahre, am letzten Wochenende im Juni das [[Backtrog]]-Rennen statt. Dieser aus Süddeutschland importierte Brauch bestand darin, in Holztrögen einen Abschnitt der [[Nister (Sieg)|Nister]] runter und wieder herauf zu paddeln. Ab 2007 wurde das Fest in ungeraden Jahren veranstaltet, da es 2006 auf Grund der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006|Fußball-Weltmeisterschaft]] nicht stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felsformation &amp;#039;&amp;#039;Spitzlei&amp;#039;&amp;#039; 200 m nördlich von Wingert ist eine Felsformation 40&amp;amp;nbsp;m oberhalb der Nister und dient als Aussichtspunkt ([[Naturdenkmal]]). Weitere Naturdenkmäler sind alte Eichen am Ortsrand von Wingert; die Eiche am Weg Ehrlich-Spitzlei-Stein ist über 400 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Naturpfad &amp;#039;&amp;#039;Weltende&amp;#039;&amp;#039; führt von Alhausen über Flögert nach Stein-Wingert durch das Tal der Nister; nahe liegt die Erhebung &amp;#039;&amp;#039;Spitze Ley&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|265|DE}}). In unmittelbarer Nähe kann man „Auf dem Burghardt“ oberhalb des Ortsteils Altburg die Bodenreste einer [[Ringwall]]anlage von 19 Hektar Innenfläche erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Schäfer: [https://www.academia.edu/38328730/Bericht_%C3%BCber_die_geomagnetischen_Prospektionen_innerhalb_der_Wallanlage_von_Stein-Wingert_Westerwaldkreis._Berichte_zur_Arch%C3%A4ologie_in_Rheinhessen_und_Umgebung_11_2018_27-33 &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die geomagnetischen Prospektionen innerhalb der Wallanlage von Stein-Wingert, Westerwaldkreis&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Archäologie in Rheinhessen und Umgebung 11/2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kulturdenkmäler in Stein-Wingert]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Südlich des Ortes verläuft die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;414]], die von [[Altenkirchen (Westerwald)]] nach [[Hachenburg]] führt. Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind in [[Siegen]], [[Wilnsdorf]] oder [[Herborn]] an der [[Bundesautobahn 45|A&amp;amp;nbsp;45]] ([[Dortmund]]–[[Gießen]]). Der nächstgelegene [[Intercity-Express|ICE]]-Halt ist der [[Bahnhof Montabaur]] an der [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hofmann: Band 2 &amp;#039;&amp;#039;Dorfsippenbuch Stein-Wingert&amp;#039;&amp;#039;, Erscheinungsjahr 1957.&lt;br /&gt;
* Kurt Idelberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Mutung des Heinrich Schüler zu Wingert.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 41 (1998), S. 149–151.&lt;br /&gt;
* Norbert Langenbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Grube „Ludwig“ bei Stein-Wingert.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 35 (1992), S. 180–183.&lt;br /&gt;
* Walter Marenbach: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Herrschaftlichen Steiner Mahl- und Ölmühle im Nistertal.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 54 (2011), S. 243–244.&lt;br /&gt;
* Christian Möller: &amp;#039;&amp;#039;Stein-Wingert. Die Altburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Helmut Wegner (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Der Westerwald.&amp;#039;&amp;#039; (Führer zu den archäologischen Denkmälern in Deutschland, Band 26), Stuttgart 1993, ISBN 3-8062-1093-4, S. 174–179.&lt;br /&gt;
* Kurt Pfeifer/Horst Schumacher/Dieter Trautmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen der Gemeinde Stein-Wingert.&amp;#039;&amp;#039; In: Von Land und Leuten an der Nister 26 (2008), S. 1–27.&lt;br /&gt;
* Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59 (2016), S. 219–237.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hachenburg-vg.de/unsere-gemeinden/stein-wingert/ Ortsgemeinde Stein-Wingert auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Hachenburg]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14302296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Hachenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1148686398|VIAF=3866151353527652720000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinwingert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Westerwaldkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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