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	<title>Steilvisur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:28:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steilvisur&amp;diff=1525779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Links, Linkfix, Ausdruck</title>
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		<updated>2020-08-06T20:34:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Links, Linkfix, Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steilvisur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet der [[Geodät]] und [[Bauingenieur]] eine steil nach oben oder unten geneigte [[Visur|Zielung]] zu einem [[Messpunkt]]. In der Fachsprache sind damit [[Höhenwinkel|Höhen]]- bzw. Tiefenwinkel über etwa&amp;amp;nbsp;30° gemeint ([[Zenitdistanz]] unter&amp;amp;nbsp;60° oder über&amp;amp;nbsp;120°).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von der unbequemen Körperstellung beim Zielen und Ablesen des [[Theodolit]]s haben Steilvisuren – die allerdings im [[Hochgebirge]] unvermeidlich sind – noch andere Nachteile:&lt;br /&gt;
* der Einfluss des [[Kippachsfehler|Kippachs-]] und [[Stehachsfehler]]s kann erhebliche Werte erreichen; wenn man diesen Einfluss unter der [[Messgenauigkeit]] halten will (beim [[Sekundentheodolit]] 1–3[[Bogensekunde|&amp;quot;]] oder &amp;lt;&amp;amp;nbsp;1m[[gon]]), muss man in beiden [[Kreislage]]n und mit gutem [[Neigungssensor]] oder [[Reiterlibelle]] arbeiten&lt;br /&gt;
* die [[Reduktion (Messung)|Reduktion]] der [[Elektronische Distanzmessung|Distanzmessung]] auf die horizontale Strecke hängt von der Messgenauigkeit des Höhenwinkels ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Landesvermessung]] bevorzugt man daher flache Visuren, insbesondere im Grundlagennetz [[Netz erster Ordnung|Erster Ordnung]]. Wenn die [[trigonometrischer Punkt|trigonometrischen Punkte]] auf etwa gleich hohen Bergen liegen, ist dies auch für die oft störende [[Luftunruhe]] vorteilhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zeit- und Winkelmessung nach [[Gestirn]]en – also in der [[Astrometrie]] und der [[Geodätische Astronomie|Geodätischen Astronomie]] – herrschen naturgemäß Steilvisuren vor. Hier sind für große Spezialinstrumente besonders genaue Reiter- und Hängelibellen in Gebrauch, die direkt auf der Kippachse angebracht werden. Ein Vorteil steiler Sternvisuren ist jedoch, dass die [[Astronomische Refraktion]] kaum Abweichungen vom [[Rechenmodell]] aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zielachse]]&lt;br /&gt;
* [[Mire]]&lt;br /&gt;
* [[Höhenmessung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodäsie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrometrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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