<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steilfeuer</id>
	<title>Steilfeuer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Steilfeuer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steilfeuer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T17:59:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steilfeuer&amp;diff=1024650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HobbyAstronaut am 23. September 2023 um 11:46 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steilfeuer&amp;diff=1024650&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-09-23T11:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Obere Wkgrp.png|miniatur|Steilfeuer – Obere Winkelgruppe]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steilfeuer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Wurffeuer&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man im [[Artillerie]]wesen eine Form von Beschuss, bei dem die Granaten in einem Winkel von mehr als 45&amp;amp;nbsp;Grad abgefeuert werden. In der Fachsprache bezeichnet man dies als Abschuss &amp;#039;&amp;#039;in der oberen [[Winkelgruppe]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plunging fire on armoured warships (Warships To-day, 1936).jpg|mini|Steilfeuer ermöglicht es auch das ungeschützte Oberdeck eines Schiffes zu treffen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ATP 3-21.90 Figure 5.1 Example of range coverage from defilade.png|mini|317x317px|Geschoss-[[Trajektorie (Physik)|Flugbahnen]] von Mörser, [[Feldkanone]], Haubitze und Rakete im [[Indirektes Feuer|indirekten Feuer]]]]&lt;br /&gt;
Seit man Belagerungswaffen entwickelte, wurden auch Verteidigungswaffen entwickelt. Eine dieser Waffen, wenn auch passiv, war die Mauer. Sie schützte eine Burg oder Stadt. Um diese Mauer zu überwinden, wurden Waffen entwickelt, die über die Mauer schossen. Dies war zuerst die [[Blide]] und schließlich, als weit kleinere Waffe, das [[Katapult]]. Mit der Entwicklung des Schießpulvers wurden verschiedene Varianten von Geschützen gebaut. Zum einen [[Mörser (Geschütz)|Mörser]], zum anderen Flachfeuergeschütze, wie etwa [[Feldschlange]]n. Erstere waren immer noch bei Belagerungen eingesetzt, sollten Mauern überwinden. Sie dienten nicht der Zerstörung einer Mauer, sondern der dahinter liegenden Objekte. Verteidiger verwendeten Mörser, um feindliche Artillerie zu bekämpfen und den Gegner von einem Sturm auf die Festung abzuhalten. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] dienten Mörser und Haubitzen zur Zerstörung der feindlichen [[Schützengraben|Grabensysteme]] und [[Bunker (Bauwerk)|Bunkerstellungen]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Geschütze bereits komplexer. Gerade bei der [[Rote Armee|Roten Armee]] wurde auf ein Konzept gesetzt, das heute noch verwendet wird. Dieses Konzept zielte auf die mehrzweckliche Verwendung von Geschützen ab. So entstanden Kanonen/Haubitzen. Waffen also, die sowohl Flach- als auch Steilfeuer schießen konnten. Als eins der wenigen reinen [[Steilfeuergeschütz]]e gibt es heute noch den [[Mörser (Geschütz)|Mörser]]. Ein weiterer wichtiger Typ des Steilfeuergeschützes ist die [[Haubitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Steilfeuer wird immer dann eingesetzt, wenn ein größeres geographisches Hindernis ([[Berg]], [[Wald]]) ein direktes Anvisieren eines Ziels verhindert oder direktes Feuer keine oder kaum Wirkung zeigen würde (beispielsweise gegen [[Schützengraben|eingegrabenen]] oder [[Feldbefestigung|befestigten]] Feind). Der große Abschusswinkel bewirkt dabei eine stark [[Parabel (Mathematik)|parabel]]förmige Flugbahn des [[Geschoss]]es und führt dazu, dass dieses in sehr steilem Winkel auf das Ziel einkommt und so größtmögliche Wirkung zeigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein hoher Teil der Abschussenergie dafür verbraucht wird, das Geschoss nach oben zu feuern, ist die Reichweite von Steilfeuergeschützen relativ begrenzt. Mit neuartiger Munition wie etwa „Rocket-assisted projectile“-Geschossen (RAP-Geschossen), also reichweitengesteigerten Geschossen, können heute aber auch Schussweiten von bis zu 30.000 Metern und mehr erreicht werden. Klassisches Beispiel sind hier die [[Panzerhaubitze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder verschiedener Steilfeuergeschütze ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wesel moerser.jpg|Mörser der [[Zitadelle Wesel]]&lt;br /&gt;
Datei:Dicke Bertha.Big Bertha.jpg|42-cm-Mörser &amp;#039;&amp;#039;[[Dicke Bertha]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
Datei:Mortar of 2nd Armored Cavalry Regiment, Stabilization Force, Bosnia and Herzegovina.jpg|Granatwerfer beim Ladevorgang&lt;br /&gt;
Datei:M110.jpg|Selbstfahrhaubitze [[M110 Self-propelled howitzer|M110]] der US-Army&lt;br /&gt;
Datei:USMC-081021-M-0007C-008.jpg|Schütze ermittelt Ausrichtung eines Mörsers&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christopher F. Foss]], David Miller: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Gefechtswaffen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Stocker Schmid, Dietikon, 1989, ISBN 3-7276-7092-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HobbyAstronaut</name></author>
	</entry>
</feed>