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	<title>Steigbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:45:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steigbaum&amp;diff=1127192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Militärtechnik */</title>
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		<updated>2025-08-03T17:48:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärtechnik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steigbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Steighaken, [[Steigleiter]], [[Sturmleiter]], [[Leiter (Gerät)#Einholmleiter|Einholmleiter]]&amp;#039;&amp;#039;) ist ein einfaches Gerät zur Überwindung von Höhen, das im Militär und im Bergbau schon lange bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärtechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Echelle.d.assaut.png|mini|hochkant|Zweiholmige Sturmleiter]]&lt;br /&gt;
Der Steigbaum ist vermutlich seit der vorchristlichen Zeit bekannt und wurde bei Tiefbauarbeiten in [[Lindau (Bodensee)]] gefunden. Als Ursprung ist ein langer Baumstamm mit seitlich eingesteckten Tritthölzern zu vermuten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für diesen Steigbaum, auch [[Leiter (Gerät)#Einholmleiter|Einholmleiter]], sind auch andere Begriffe bekannt, wie Steighaken oder Sturmleiter. Mit Steighaken und der [[Sturmleiter]] als Weiterentwicklung des Steigbaums, später zweiholmig, erschließt sich die Bedeutung der besonderen [[Leiter (Gerät)|Leiterform]]. In der zweiholmigen Ausführung war auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mauerbrecher&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. Die heutige moderne Form ist die ebenfalls zweiholmige [[Leiter (Gerät)#Hakenleiter|Hakenleiter]] der [[Feuerwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=X. Feuerwehr-Olympiade 1993 in Berlin |Sammelwerk=Florian Hessen 9/1993 |Verlag=Munkelt Verlag |Ort=Wiesbaden |Datum=1993 |ISSN=0936-5370 |Seiten=24-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eskaladierwand|Eskaladieren]] (Eskalade, frz.: escalader, escalade), bedeutet mittels Sturmleitern ersteigen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/eskaladieren Erläuterung des Duden - Deutsches Universalwörterbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt;, also die Ersteigung von Mauern oder steilen Böschungen. Dieses Gerät war ein wichtiges mittelalterliches [[Wehrtechnik|Kriegsgerät]]. Häufig einholmig mit an der Spitze angebrachten Haken war es leicht und gut zu handhaben. So sollten die Sturmkolonnen den Wall der Burg oder Festung auf Sturmleitern ersteigen, versuchen sich dort festzusetzen und das Tor von innen öffnen, um den Reserven den Weg frei zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zivile Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenau - Haidsteig, Steigbaum.JPG|mini|hochkant|Steigbaum als Kletterhilfe (Einholmleiter) am [[Hans-von-Haid-Steig]]]]&lt;br /&gt;
In der Oeconomischen Encyclopädie (1773–1858) von J. G. Krünitz wird der Steigbaum den Treppenwangen gleichgesetzt: „Treppenwange, Treppenbacke, Quartierbaum, Steigebaum, beim Zimmermanne, die Seitenbohle einer Treppe, worein die Stufen eingelocht werden. Eine frei liegende Treppe, oft auch eine an der Wand liegende, hat zwei dergleichen Wangen zu beiden Seiten der Stufen, worin diese befestiget werden, so auch die Setzstufen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kruenitz1.uni-trier.de/ Oeconomischen Encyclopädie (1773–1858) von J. G. Krünitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bergmann|Bergleute]] bezeichnen einen mit tiefen Kerben versehenen Baumstamm zum Überwinden steiler Stellen in der Grube (z. B. Felsstufen) als Steigbaum, welcher an steileren Stellen neben dem Fördergestänge zu finden ist. Diese Steigbäume dienten als Aufstiegshilfen, anstelle von Leitern, auf denen die Bergknappen das Erz über Tag befördern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.indra-g.at/datenbanken/bergbauliche-begriffe/berg-s.htm Bergbauliche Begriffe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum für Archäologie des Kantons Thurgau im schweizerischen Frauenfeld kann man einen 5400 Jahre alten Steigbaum aus dem Pfahlbaudorf Arbon-Bleiche betrachten; dieser Steigbaum diente somit bereits in der [[Jungsteinzeit]] als Leiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Steigbäume bzw. Einholmleitern z.&amp;amp;nbsp;B. im Obstanbau (z.&amp;amp;nbsp;B. Tiroler Steigtanne) und im Schachtbau aufgrund ihres geringen Gewichts eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
* Steigbaum &amp;#039;&amp;#039;(Treppenwange)&amp;#039;&amp;#039; → Baumstamm oder Seitenbohle einer Treppe, worin die Stufen eingelocht werden, siehe [[Treppe#Holz|Einbaumleiter, eingekerbte Baumstamm und Holztreppe]]&lt;br /&gt;
* Steigbaum &amp;#039;&amp;#039;(Einholmleiter)&amp;#039;&amp;#039; → Leiter in Form einer Stange, aus welcher zu beiden Seiten die Sprossen hervorstehen&lt;br /&gt;
* menschlicher Steigbaum → „[[Leiter (Gerät)#Räuberleiter|Räuberleiter]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heraldik ==&lt;br /&gt;
In der [[Heraldik]] ist er als [[Gemeine Figur#Waffen|gemeine Figur]] selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Wappen]] der Familie von [[Bredow (Adelsgeschlecht)|Bredow]] ist er abgebildet. „Das Geschlecht führte einen roten Steighaken in seinem Wappen, der gleichsam als Sinnbild für seinen Aufstieg in die erste Reihe des brandenburgischen Adels steht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karla Lindt |url=https://www.berliner-zeitung.de/die-bredows-gehoeren-zu-den-bedeutendsten-maerkischen-adelsgeschlechtern-roter-steighaken-im-wappen-li.59456?pid=true |titel=Roter Steighaken im Wappen |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=1994-10-15 |abruf=2022-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso führen Orte, die unter der Herrschaft derer von Bredow standen, den Steigbaum in ihrem Wappen. Dies betrifft vor allem viele Orte im [[Havelland]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Brieselang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiholmige Ausführung ist die [[Sturmleiter]] im Wappen der [[Lützow (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Lützow]] (Beschlag der Familiengruft in der [[Dorfkirche Eickelberg|Kirche von Eickelberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Risch von Chur aus der Stadt [[Chur]] (Schweiz) zeigt zwei unterschiedliche Steigbäume in ihrem Wappen anno 1887.&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Jäklin: &amp;#039;&amp;#039;Wappen der Anno 1887 lebenden Bürgergeschlechter der Stadt Chur. Zusammengetragen aus den Wappenbüchern, älterer u. neuerer Zeit sowie nach Sigillen und Pettschaften in der Sammlung Bündnerischer Wappen.&amp;#039;&amp;#039; B. Gerhardt, Chur 1889.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist:&lt;br /&gt;
* In Rot auf drei grünen Spitzen goldener Steigbaum&lt;br /&gt;
* In Blau auf drei grünen Spitzen grüner Steigbaum&lt;br /&gt;
Die Eindeutigkeit der heraldischen Figur als Steigbaum war nicht immer klar. Oft als Handrammen, Gondelschnäbel und zuletzt als Steigbaum wurde sie beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Mayer von Mayerfels]]: &amp;#039;&amp;#039;Heraldisches A.B.C. Buch.&amp;#039;&amp;#039; In Commission bei J. A. Finsterlin, München 1857, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10455218_00306.html S. 284].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Brieselang.png|Wappen von [[Brieselang]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wappenbeschreibung – &amp;#039;&amp;#039;Brieselang:&amp;#039;&amp;#039; „Auf blauem Wellenschildfuß, belegt mit dem Wappen von Bredow - in Silber ein roter Steigbaum mit drei Quersprossen - in Silber zwei Birken mit natürlichem Stamm, grüner Krone und grünen Kätzchen.“ ([https://service.brandenburg.de/lis/detail.php?template=wappen_text_d&amp;amp;id=17023 Land Brandenburg – Wappen Gemeinde Brieselang])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Amt Bruessow (Uckermark).png|Steigbaum im Wappen von [[Amt Brüssow (Uckermark)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/rechtsgrundlagen/hauptsatzung20amt2024.02.2009.pdf |titel=Wappenbeschreibung – &amp;#039;&amp;#039;Amt Brüssow (Uckermark)&amp;#039;&amp;#039; |titelerg=„Von Silber und Rot gespalten, darin eine Steigleiter mit vier Sprossen in verwechselten Farben.“ Die Sprossen und der Mittelbalken symbolisieren die 5 amtsangehörigen Gemeinden. |hrsg= |werk=verwaltungsportal.de |datum= |abruf=2023-02-04 |sprache= |format=PDF |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Doksy CoA CZ.svg|Steigbaum im Wappen von [[Doksy u Kladna|Doksy]]&lt;br /&gt;
 Wappen Gemeinde Loewenberger Land.png|Steigbaum im Wappen vom [[Löwenberger Land]]&lt;br /&gt;
 Bredow-Wappen.png|[[Bredow (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
 Wappen Vehlefanz.png|[[Vehlefanz]]&lt;br /&gt;
 Wappen Bruessow.png|[[Brüssow]]&lt;br /&gt;
 Šedivec.svg|[[Šedivec]]&lt;br /&gt;
 Joachim Bredow.png|[[Joachim I.]] (1441–1507), Bischof von Brandenburg, Holzschnitt im Messbuch des Bistums Brandenburg um 1480&lt;br /&gt;
 Wappen Bredow.png|Ortsteil Bredow Gemeinde Brieselang&lt;br /&gt;
 Wappen Zeestow-Brieselang.svg|Ortsteil [[Zeestow]] Gemeinde Brieselang&lt;br /&gt;
 Wappen Freiherr Donop Spießen T106A.png |Wappen der Freiherren von [[Donop (Adelsgeschlecht)|Donop]] von 1548 im Wappenbuch des Westfälischen Adels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/80821490 Steigbaum als Kletterhilfe (Einholmleiter)]&lt;br /&gt;
* [http://www.steinfeld-aktiv.at/wirtschaft/b_geschichte.html Steigbaum im Bleibergwerk (Treppenwange)]&lt;br /&gt;
* [http://www.silberberg-davos.ch/bildandres4.html Steigbaum im Andreasstollen im Silberberg Davos, BSD]&lt;br /&gt;
* [http://www.bergbauverein-bad-bleiberg.at/linpha/get_thumbs_on_fly.php?imgid=5033&amp;amp;nw=607&amp;amp;nh=900&amp;amp;fullsize=1 Ein alter Steigbaum in einer Zeche]&lt;br /&gt;
* [http://www.dieuniversitaet-online.at/uploads/pics/sammlung_05.jpg Bronzezeitlicher Steigbaum (Treppenwange)]&lt;br /&gt;
* [http://www.untertage.com/cms/images/stories/mp_rosia/steigbaum.jpg Römischer Steigbaum (Treppenwange)]&lt;br /&gt;
* [https://www.glogger.de/wp-content/uploads/2016/10/Steigbaum-fallschutzschiene.pdf Moderner Steigbaum: Steigbaum mit Fallschutzschiene (Schachtbau)] (PDF-Datei; 68 kB)&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=ej4Ji2FBsnEC&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;dq=Mann%20Wappenfigur&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA85#v=onepage&amp;amp;q=Mann%20Wappenfigur&amp;amp;f=false google.com Google Books, abgerufen am 16. Oktober 2022] im Curt O. von Querfurth: &amp;#039;&amp;#039;Kritisches Wörterbuch der heraldischen Terminologie.&amp;#039;&amp;#039; Beck, Nördlingen 1872, S. 85. (Mauerbrecher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiter (Gerät)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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