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	<title>Steiff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
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		<updated>2026-03-31T14:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Spielzeughersteller. Für weitere Bedeutungen siehe [[Steiff (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Margarete Steiff GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Steiff logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1880&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Giengen an der Brenz]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Frank Rheinboldt (CEO), Ralf Holz (CFO)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.steiff.com/de-de/i/impressum |titel=Impressum - Steiff.com |abruf=2023-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 1.312 (2021)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA&amp;quot;&amp;gt;Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der Steiff Beteiligungsgesellschaft mbH im elektronischen Bundesanzeiger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = Spielwaren&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.steiff.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiff logo.svg|mini|hochkant|Steiff-Logo (&amp;#039;&amp;#039;Knopf im Ohr&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nachbildung 55PB Steiff Museum Giengen.jpg|mini|hochkant|Nachbildung des [[55 PB]] im [[Steiff Museum]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Markenname der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete Steiff GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Giengen an der Brenz]], einem Hersteller von weltweit vertriebenem Spielzeug, vor allem von [[Teddybär]]en und anderen [[Kuscheltier|Plüschtieren]] („Steiff-Tier“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit die Produktion 2010 nach einem kurzen Ausflug aus Ostasien abgezogen wurde, produziert Steiff hauptsächlich in Tunesien (550 Mitarbeiter) und Portugal (100 Mitarbeiter);&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michaela Schießl |Titel=Globalisierung: Friedhof der Kuscheltiere |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2010-01-04 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/a-670025.html |Abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; andere Medien berichten von gesamt 1.000 Mitarbeitern im Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Graven |url=https://www.stern.de/wirtschaft/news/ende-eines-ausflugs-warum-steiff-china-wieder-den-ruecken-kehrte-3149886.html |titel=Warum Steiff China wieder den Rücken kehrte |werk=Stern |datum=2009-12-14 |sprache=de |abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland (300 Mitarbeiter) befinden sich Entwicklung, Vertrieb und Management, sowie ein kleiner Teil der Produktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michaela Schießl |Titel=Globalisierung: Friedhof der Kuscheltiere |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2010-01-04 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/a-670025.html |Abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textilien für Kleinkinder, wie Strampler, Greiflinge oder Kleidung, werden in der Türkei und [[Alexandria]] gefertigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michaela Schießl |Titel=Globalisierung: Friedhof der Kuscheltiere |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2010-01-04 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/a-670025.html |Abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(Stand 2010)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2009 gehört der Stoffhersteller &amp;#039;&amp;#039;Schulte&amp;#039;&amp;#039; zur Firma, der ausschließlich in [[Duisburg]] webt, färbt und veredelt. Er liefert das Plüschgewebe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schulte-mohair.de/produktion.html |titel=Schulte-Mohair |abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tochterfirma ist der Automobilzulieferer &amp;#039;&amp;#039;Aigo-Tec GmbH&amp;#039;&amp;#039; mit 250 Mitarbeitern und Produktion in Giengen an der Brenz und [[Nekla|Nekla (Polen)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aigo-tec.com/unternehmen |titel=AIGO-TEC - Unternehmen |datum=2020-04-28 |sprache=de |abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F008314-0004, Giengen, Firma Steiff.jpg|mini|Nähen von Plüschtieren, 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Welt von Steiff Museum Giengen 2006-03.jpg|mini|hochkant|Platz vor dem Steiff-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiff-fabrikgebaeude.jpg|mini|hochkant|Firmengelände&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://doksite.de/de/doku/eigen?rel=s301 |titel=Hausgemachtes &amp;amp;#124; DOKsite Filmportal |abruf=2023-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giengen Fabrikhalle Steiff.jpg|mini|hochkant|Eines der gläsernen Firmengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiffnewyork.jpg|mini|hochkant|Reklame für Steiff 1905 in New York]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiff Trauerbär.jpg|mini|Trauerbär, der in Gedenken an die Titanic produziert wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1877 eröffnete [[Margarete Steiff]] in ihrem Heimatort Giengen ein [[Filz]]konfektionswarengeschäft, in dem sie selbstgenähte Kleidungsstücke und Haushaltsartikel verkaufte. Dieses entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem kleinen Unternehmen mit mehreren fest angestellten Näherinnen. Kurz darauf (1880) erfolgte die offizielle Gründung der Margarete Steiff GmbH, in dem auch das erste textile weich gestopfte Spieltier entwickelt wurde: Anhand des Schnittmusters einer Modezeitschrift fertigte Margarete Steiff einen kleinen Elefanten aus Filz. Dieses ursprünglich als [[Nadelkissen]] gedachte „Elefäntle“ erfreute sich binnen kürzester Zeit großer Beliebtheit als Kinderspielzeug. Während ihr Bruder Fritz im Jahr 1881 18 dieser Elefanten auf dem [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheimer]] Weihnachtsmarkt verkaufte, wurden bereits im Jahre 1886 5066 Elefanten verkauft. Bis 1890 wurde das Sortiment auf sieben Tiere ausgeweitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Haas |Titel=Capital History. Pionierinnen der Wirtschaft. Die Bärenmutter |Sammelwerk=Capital |Verlag=Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien |Ort=Berlin |Datum=2021-05 |Seiten=52–57}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Fabrikgebäude wurde 1890 in der Mühlstraße gebaut, in dem sich auch eine behindertengerechte Wohnung für Margarete befand. Der illustrierte Steiff Katalog erschien kurz darauf im Jahre 1892, um den Kunden einen Überblick über das inzwischen entstandene Sortiment zu verschaffen. 22 der 32 Seiten waren in diesem Katalog bereits den Spielwaren gewidmet und zeigten insgesamt 256 Stofftiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;  Ein Jahr später präsentierte sich die Firma in Leipzig erstmals auf einer Messe. Die Firma wurde als Spielwarenfabrik ins Handelsregister eingetragen. 1895 wurden ausländische Geschäftsbeziehungen zu [[Harrods]] in London aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Steiff]], der Neffe von Margarete, trat 1897 ins Unternehmen ein. Er entwickelte 1902 einen Spielbären aus zotteligem Mohairfell mit dem Namen Bär 55PB (55&amp;amp;nbsp;cm stehend, P = Plüsch, B = beweglich). Im März des darauffolgenden Jahres wurde dieser Bär erstmals auf der Leipziger Frühjahrsmesse vorgestellt. Zu Anfang hielt sich das Interesse der Besucher noch in Grenzen. Gegen Ende der Messe fand sich jedoch Hermann Berg, ein Bruder des Komponisten [[Alban Berg]]. Als Chefeinkäufer von [[Geo. Borgfeldt &amp;amp; Co.]] bestellte er bei Steiff 3000 Bären.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartwig Moltzow: &amp;#039;&amp;#039;Borgfeldt, Georg&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck&amp;#039;&amp;#039;. Band 13. Wachholtz Verlag, Neumünster 2011, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits ein Jahr später verkaufte Steiff schon 12.000 Stück davon. Dank des amerikanischen Präsidenten [[Theodore Roosevelt]] erhielt der zunächst namenlose Bär seinen bis heute bekannten Namen Teddy. Dieser weigerte sich bei einem Jagdausflug, einen angebundenen Bären zu erschießen und wurde aufgrund dieses Vorfalls von dem Karikaturisten Clifford K. Berryman in der Washington Post immer mit einem Bären dargestellt. Dies war für den Teddybären die beste Werbung – der Teddy-Boom begann und die Marke Steiff erreichte einen weltweiten Bekanntheitsstatus. Im gleichen Jahr wurde auch der im Volksmund als „[[Steiff-Fabrikhalle|Jungfrauenaquarium]]“ bezeichnete Ostbau in einer Doppelglas-Stahlkonstruktion gebaut. Später folgten weitere Gebäude dieser Art, die heute allesamt unter Denkmalschutz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Steiff entwickelte 1904 das bis Anfang 2014 geschützte Markenzeichen, den berühmten „Knopf im Ohr“, um die Steiff-Tiere vor Nachahmung zu schützen. Dieser Knopf war zunächst mit einem Elefanten versehen, wurde im Laufe der Jahre jedoch durch den Schriftzug „Steiff“ ersetzt. Richard Steiff überarbeitete in dieser Zeit das Design grundsätzlich. Es entstand das noch heute gültige Basis-Design. Die Margarete Steiff GmbH wurde 1906 ins Leben gerufen und ein Jahr später unter die Leitung der fünf Neffen Margaretes gestellt. In diesem Jahr produzierten die 400 Mitarbeiter und 1.800 Heimarbeiter 1.700.000 Spielartikel sowie 973.999 Teddybären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margarete Steiff starb am 9. Mai 1909 im Alter von 61 Jahren im Kreise ihrer Familie an den Folgen einer Lungenentzündung. Das Unternehmen wurde in ihrem Sinne weitergeführt und das Spielwaren- und Plüschtiersortiment weiter ausgeweitet. Bekannte Beispiele aus dem historischen Steiff-Sortiment:&lt;br /&gt;
* Flug-Drachen &amp;#039;&amp;#039;[[Roloplan]]&amp;#039;&amp;#039; (1909)&lt;br /&gt;
* Teddy Clown (1926)&lt;br /&gt;
* Comic-Figur &amp;#039;&amp;#039;[[Mecki]]&amp;#039;&amp;#039; und Teddybär &amp;#039;&amp;#039;[[Zotty]]&amp;#039;&amp;#039; (1951)&lt;br /&gt;
* Teddybär &amp;#039;&amp;#039;Jackie&amp;#039;&amp;#039; zum 50. Teddybär-Geburtstag (1953)&lt;br /&gt;
* Kuschelteddy &amp;#039;&amp;#039;Petsy&amp;#039;&amp;#039; (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 wurde zum Gedenken an die Opfer der Titanic ein schwarzer Teddybär auf Anfrage eines britischen Einzelhändlers für Spielzeuge produziert. Es wurden jedoch nur 494 Exemplare in fünf verschiedenen Größen hergestellt und die Produktion vorzeitig eingestellt, da sich das Plüschtier nicht sonderlich gut verkaufte. Aufgrund der geringen Produktionszahl ist der Teddybär bei vielen Sammlern begehrt und wurde für bis zu 22.000 Pfund erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.walesonline.co.uk/news/uk-news/teddy-bear-made-cash-titanic-24301037 |titel=Teddy bear made to cash in on Titanic disaster of 1912 sells for £22k |autor=Phil Norris |datum=2022-06-25 |abruf=2025-05-03 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Herrschaft der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] stellte das Unternehmen eine [[Sturmabteilung|SA]]-Filzfigur mit Kulleraugen und Knopf im Ohr her. Im Frühling 1934 wurde die Produktion jedoch eingestellt. Einer firmennahen Darstellung zufolge verbot das Württembergische Landesgewerbeamt die SA-Puppe mit dem Hinweis, sie sei „geeignet, das Gefühl von der Würde der nationalen Symbole zu verletzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Iken |url=https://www.spiegel.de/geschichte/nazi-spielzeug-als-adolf-hitler-ins-kinderzimmer-draengte-a-1243124.html |titel=Nazi-Spielzeug: Als Adolf Hitler ins Kinderzimmer drängte |werk=Der Spiegel |datum=2018-12-17 |abruf=2022-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wagte das Unternehmen einen Neustart. 1948 beschäftigte es fast 1.000 Mitarbeiter, fünf Jahre später schon doppelt so viele. Auch das Design der Teddybären wurde verändert und entwickelte sie immer weiter zu einem drolligen Bärenkind. Steiff begann 1980, für die Steiff-Liebhaber Repliken in limitierter Anzahl zu fertigen. Zum 100-jährigen Firmenjubiläum wurde das Steiff-Museum in Giengen eröffnet. Das Unternehmen gründete 1992 den Steiff Club für Liebhaber und Sammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 150. Geburtstag der Firmengründerin Margarete Steiff im Jahre 1997 wurde das erste Steiff Festival für Liebhaber und Sammler veranstaltet. Im Rahmen des Steiff Franchise-Konzepts eröffnete im Februar 1999 die erste Steiff Galerie in Hamburg. Der 100. Geburtstag des Teddybären 2002 wurde mit der Welturaufführung des Musicals „Teddy- ein musikalischer Traum“ von [[Uli Brée]] in Giengen gefeiert. Das Geburtshaus der Firmengründerin Margarete Steiff kann seit 2003 von der Öffentlichkeit besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlass des 125-jährigen Firmenjubiläums eröffnete 2005 das [[Steiff Museum]], ein [[Erlebnismuseum]] mit Schaufertigung. Ein Jahr später fand erstmals der &amp;#039;&amp;#039;Steiff Sommer&amp;#039;&amp;#039; für Mitarbeiter und Freunde der Margarete Steiff GmbH&amp;#039; statt. Im Rahmen des vierten Steiff Sommers wurde 2009 die Teddybärklinik und Spa eröffnet, in der Steiff-Tiere repariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde Peter Hotz, ein Ururgroßneffe von [[Margarete Steiff]], Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Steiff Beteiligungsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt am Sonntag&amp;quot;&amp;gt;Welt am Sonntag Nr. 44, 4. November 2018, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um auch Möbel mit dem Steiff-Logo zu verkaufen, schloss Hotz eine Lizenzpartnerschaft mit dem Möbel-Hersteller &amp;#039;&amp;#039;Wellemöbel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt am Sonntag&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
Hauptprodukte des Unternehmens sind Plüschtiere. Bis Ende der 1970er Jahre wurde auch [[Holzspielzeug]] hergestellt, sowie andere Artikel, wie Leiterwagen oder [[Drachen]]. Der berühmteste war ein speziell von Steiff entwickelter [[Einleinerdrachen]], der [[Roloplan]]. In den letzten Jahren wurde verstärkt auch [[Kinderkleidung]] produziert. Besondere Herstellungsmerkmale sind die verschiedenfarbigen Fahnen und verschiedenen Knöpfe im Ohr der Plüschtiere. Älteres Steiff-Spielzeug ist zum begehrten Sammelobjekt geworden und erzielt teilweise hohe Preise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Markenzeichen der Steifftiere ist der meist metallene Knopf im Ohr, erfunden 1904 von Franz Steiff, und die zugehörige Fahne, sowie ein meist an der Brust befindliches Schild. Im Laufe der Zeit veränderte sich der Knopf (eingeführt am 1.&amp;amp;nbsp;November 1904) in Form und Größe stark. Fahne und Schild (wohl ab 1897) veränderten sich ebenfalls. Kenner können anhand dieser Merkmale die Entstehungszeit eines Tieres oft genau erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem EuG-Urteil ([[Gericht der Europäischen Union]], Luxemburg) am 16. Januar 2014 kann der Hersteller Steiff nicht mehr einen europaweiten Schutz des Markenzeichens „Knopf im Ohr“ beanspruchen (Az. T-433/12 und T-434/12).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Steiff-Urteil: EuGH hält Knopf im Ohr für kein Markenzeichen |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2014-01-16 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/steiff-urteil-eugh-haelt-knopf-im-ohr-fuer-kein-markenzeichen-a-943829.html |Abruf=2022-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist es nun auch anderen Produzenten möglich, diese Bezeichnung zu verwenden. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass es diesem Markenzeichen an Unterscheidungskraft fehle, da Knöpfe und kleine Schilder „übliche Gestaltungselemente“ für Stofftiere seien. Wenn lediglich ein Knopf im Ohr mit Fähnchen an einem Stofftier hängt, sei es für einen Verbraucher nicht erkennbar, dass es sich dabei um ein spezielles Produkt von Steiff und nicht von einem anderen Hersteller handele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Roloplan Steiff Museum Giengen.jpg|Roloplan-Drache&lt;br /&gt;
STEIFF Knopf im Ohr, Werbung 1913.jpg|Steiff Knopf im Ohr, Werbung 1913&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Die Margarete Steiff GmbH ist Teil der Steiff-Gruppe, die in Giengen (Brenz) ansässig ist, und die derzeit drei Beteiligungen hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb der Kinderkleidung erfolgt mehrschienig: eigene Geschäfte (hier nimmt die Bekleidung ungefähr gleich viel Raum ein wie die Plüschtiere), eigener Webshop, Einzelhandel und auch Online-Versandhändler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichtliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Jungfrauenaquarium]]&amp;#039;&amp;#039; fand der Volksmund für die damals hochmodernen, aus [[Stahl]] und [[Glas]] konstruierten Fabrikhallen der Firma, die gut belüftete Räumlichkeiten mit Tageslicht boten&amp;amp;nbsp;– damals wohl noch eine Seltenheit. Diese Fabrikhallen sind bis heute erhalten und stehen unter Denkmalschutz. Der Architekturkritiker [[Falk Jaeger]] schrieb 1985: Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude „lassen [[Walter Gropius]]’ berühmte [[Fagus-Werk|Schuhleistenfabrik]] in [[Alfeld (Leine)|Alfeld]] an Konsequenz weit hinter sich“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JaegerS131&amp;quot;&amp;gt;Falk Jaeger 1985, zitiert nach Axel Föhl: Bauten der Industrie und Technik, o.&amp;amp;nbsp;J., Schriftenreihe des deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz Bd. 47, S.&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anerkennung aus der Fachwelt blieb „diesen Pionierbauten der Moderne“ zunächst verwehrt: „Noch bevor namhafte Architekten und Ingenieure die ersten wegweisenden Lösungen im modernen Industriebau entwickelten, entsteht mit dem Ostbau der Steiff Spielwarenfabrik ein Gebäude, welches konstruktiv in perfekter Art und Weise auf die neuen produktionstechnischen Anforderungen reagiert und durch seine radikale Modernität überzeugt. Dabei kommt vor allem der innovativen Fassadenkonstruktion eine besondere Bedeutung zu. Es handelt sich um eine doppelt verglaste Vorhangfassade, die hier vermutlich erstmals in der Geschichte des Industriebaus zur Anwendung kommt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Niethammer und Anke Fissabre: &amp;#039;&amp;#039;Die Steiff Spielwarenfabrik in Giengen / Brenz. Ein unbekanntes Meisterwerk der frühen Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Geymüller, Aachen 2017, ISBN 978-3-943164-03-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem bedeutsam ist der umfassende, teils autodidaktische Input der Neffen der Margarete Steiff, insbesondere Richards und Hugos, der die entstehenden Neubauten und die spätere Ausrichtung der Firma in nicht unerheblicher Weise prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stammhaus der Stofftiere – Die Firma Steiff in Giengen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;made in Südwest.&amp;#039;&amp;#039; Folge 71). 29:45 Min. Drehbuch: Hanspeter Michel. Deutschland 2015 ([https://www.youtube.com/watch?v=QedaVI5CrHk Online] bei [[YouTube]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.fernsehserien.de/made-in-suedwest/folgen/71-stammhaus-der-stofftiere-die-firma-steiff-in-giengen-788357 | titel=Stammhaus der Stofftiere – Die Firma Steiff in Giengen | werk=Fernsehserien.de | abruf=2024-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Cieslik, Marianne Cieslik: &amp;#039;&amp;#039;Knopf im Ohr. Die Geschichte des Teddybären und seiner Freunde.&amp;#039;&amp;#039; Cieslik, Jülich 1989, ISBN 3-921844-16-9.&lt;br /&gt;
* Jürgen Cieslik, Marianne Cieslik: &amp;#039;&amp;#039;Steiff-Teddybären. Eine Liebe fürs Leben.&amp;#039;&amp;#039; Cieslik, Jülich 1994, ISBN 3-921844-39-8.&lt;br /&gt;
* Daniel Hentschel: &amp;#039;&amp;#039;Teddys-kreativ Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Steiff-Bären unter der Lupe.&amp;#039;&amp;#039; Wellhausen &amp;amp; Marquardt, Hamburg 2012, ISBN 978-3-939806-60-8.&lt;br /&gt;
* Elke Gottschalk: &amp;#039;&amp;#039;Geliebte Steiff-Tiere. Teddybären, Stofftiere, Puppen.&amp;#039;&amp;#039; Laterna Magica, München 1984, ISBN 3-87467-260-3 (5. Auflage: Battenberg, Augsburg 1995, ISBN 3-89441-283-6).&lt;br /&gt;
* Edith Koskinen, Johan Koskinen: &amp;#039;&amp;#039;Steiff-Preisführer. Teddybären, Tiere und Puppen.&amp;#039;&amp;#039; Cieslik, Jülich 1989, {{ZDB|1120352-3}}.&lt;br /&gt;
* Edith Koskinen, Johan Koskinen: &amp;#039;&amp;#039;Steiff. Teddybären, Tiere und Puppen.&amp;#039;&amp;#039; Cieslik, Jülich 1992–1998, {{DNB|016498399}}, {{ZDB|1120360-2}}.&lt;br /&gt;
* Günther Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Steiff Teddybären.&amp;#039;&amp;#039; Heel, Königswinter 2001, ISBN 3-89880-023-7.&lt;br /&gt;
* Günther Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Steiff Sortiment 1897–1943.&amp;#039;&amp;#039; GAF Günther Pfeiffer, Taunusstein 2002, ISBN 3-9804712-3-3.&lt;br /&gt;
* Günther Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Steiff Sortiment 1947–2003.&amp;#039;&amp;#039; GAF Günther Pfeiffer, Taunusstein 2003, ISBN 3-9804712-4-1.&lt;br /&gt;
* Günther Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Steiff Firmengeschichte. Die Margarete-Steiff-GmbH.&amp;#039;&amp;#039; Heel, Königswinter 2005, ISBN 3-89880-387-2.&lt;br /&gt;
* Rolf Pistorius, Christel Pistorius: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Teddys und Tiere von Steiff.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Weingarten, Weingarten 1990, ISBN 3-8170-1008-7 (2. Auflage: Kunstverlag Weingarten, Weingarten 1993, ISBN 3-8170-1008-7).&lt;br /&gt;
* Rolf Pistorius, Christel Pistorius: &amp;#039;&amp;#039;Mecki, Zotty und ihre Freunde. Steiff-Tiere und Bären 1950–1970.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Puppen und Spielzeug, Duisburg 1995, ISBN 3-87463-223-7.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Schnurrer: &amp;#039;&amp;#039;Das Steiff Teddybären Buch.&amp;#039;&amp;#039; Dorling Kindersley, München 2022, ISBN 978-3-8310-4347-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steiff.com/de-de Offizielle Website der &amp;#039;&amp;#039;Margarete Steiff GmbH&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/spiele_und_spielzeug/geschichte_des_spielzeugs/pwiemargaretesteiffmutterdersteifftiere100.html &amp;#039;&amp;#039;Margarete Steiff – Mutter der Steifftiere&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Planet Wissen|Planet-Wissen.de]]&lt;br /&gt;
* [https://www.monumente-online.de/09/03/sonderthema/margarete_steiff_spielwarenfabrik_teddybaer.php &amp;#039;&amp;#039;Geschichte einer Spielwarenfabrik – Steiffs Tierleben&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Monumente|Monumente Online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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