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	<title>Steißbein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:27:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stei%C3%9Fbein&amp;diff=105790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Anatomie */ ISO-Datumsformat, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-09T17:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anatomie: &lt;/span&gt; ISO-Datumsformat, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gray97.png|mini|Kreuzbein und Steißbein (Ansicht von rechts)]]&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = S32.2&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Fraktur des Os coccygis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steißbein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schweifbein, Schwanzbein, Os caudae&amp;#039;&amp;#039; (zu lat. cauda), &amp;#039;&amp;#039;Kuckucksbein/-knochen, Os cuculi&amp;#039;&amp;#039; (zu lat. cuculus), &amp;#039;&amp;#039;Os coccygis, Os coccygeum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kokzyx&amp;#039;&amp;#039; (zu [[Latein|lat]]. coccyx, griech. κόκκυξ) des [[Mensch]]en ist der [[kaudal]]e (‚schwanzwärtig gelegene‘, untere) Abschnitt der [[Wirbelsäule]] und folgt auf das [[Kreuzbein]] (Os sacrum). Es dient verschiedenen [[Band (Anatomie)|Bändern]] und [[Muskulatur|Muskeln]] des [[Becken (Anatomie)|Beckens]], insbesondere des [[Beckenboden]]s und der [[Hüftgelenk]]e, als Ansatzpunkt. Typischerweise durch einen Sturz auf das [[Gesäß]] oder einen kräftigen Tritt kann das Steißbein [[Luxation|luxieren]] oder [[Knochenbruch|brechen]]. Beide Verletzungen sind sehr schmerzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
Das Steißbein besteht aus meist vier, variierend 2 bis 8 Steiß[[Wirbel (Anatomie)|wirbeln]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;WiesmannLinn2013&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |author=Martin Wiesmann, Jennifer Linn, Hartmut Brückmann |title=Atlas Klinische Neuroradiologie: Wirbelsäule und Spinalkanal |url=https://books.google.com/books?id=VCMjBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA38 |date=2013-12-30 |publisher=Springer-Verlag |isbn=978-3-642-38109-6 |pages=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die bei den meisten Menschen aber durch [[Synostose]] zu einem einheitlichen Knochen verschmolzen sind. Auch die typischen Merkmale von Wirbeln sind weitestgehend zurückgebildet. Das Steißbein wird als [[Rudiment]] der [[Schwanzwirbel]] der [[Wirbeltiere]] angesehen, die sich im Laufe der [[Stammesgeschichte des Menschen|menschlichen Entwicklung]] zurückgebildet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldeyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kreuzbein-Steißbein-Gelenk]] kann auch als [[Synchondrose]] (Knorpelhaft) ausgebildet sein und ab einem Alter von 30 Jahren verknöchern.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Graumann: &amp;#039;&amp;#039;CompactLehrbuch Anatomie&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Schattauer Verlag, 2004, ISBN 978-3-7945-2062-6, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erkrankungen ==&lt;br /&gt;
=== Steißbeinbruch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sacrum 1300283.JPG|mini|Steißbeinfraktur]]&lt;br /&gt;
Steißbeinbrüche (Steißbeinfrakturen, in der Regel Querfrakturen) entstehen durch [[Trauma (Medizin)|Traumata]] wie Tritte, Sturz auf das Gesäß oder bei Schwergeburten. Symptome eines Steißbeinbruchs sind neben den starken Schmerzen insbesondere beim Sitzen gegebenenfalls ein sichtbares [[Hämatom]] oder sogar rektale Blutungen. Bei der Untersuchung tritt ein Druckschmerz in der [[Analrinne|Gesäßfalte]] auf. Anders als bei der bloßen Prellung des Steißbeins und ebenso wie bei einer seltenen Steißbeinluxation kann bei einer rektalen Untersuchung eine schmerzhafte Beweglichkeit und [[Krepitation]] des Steißbeines festgestellt werden. Die Diagnose kann durch eine seitliche Röntgenaufnahme des Beckens gesichert werden. Die Behandlung erfolgt mittels [[Analgetikum|Analgetika]] und Ruhigstellung. Zur Entlastung kann auch ein [[Ringkissen (Medizin)|Ringkissen]] verwendet werden. Auch Abführmittel zur Erleichterung des Stuhlgangs können angezeigt sein. Eine operative Versorgung kann bei anhaltender schmerzhafter Instabilität ([[Kokzygodynie]]) oder Verletzungen des Mastdarms erforderlich sein. In diesem äußerst seltenen Falle erfolgt eine [[Resektion|chirurgische Entfernung]] des [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Anatomische Hauptrichtungen|distalen]] Knochenfragments.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark D. Bracker |Titel=The 5 Minute Sports Medicine Consult |Auflage= |Verlag=Lippincott Williams &amp;amp; Wilkins |Datum=2001 |ISBN=9780781730457 |Seiten=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steißbeinluxation ===&lt;br /&gt;
Die Verlagerung ([[Luxation]]) des Steißbeins kann nach Sturz, Tritt, bei der Geburt oder selten auch durch langanhaltende Fehlbelastungen wie das Fahrradfahren mit einem falschen Sattel auftreten. Das auslösende Ereignis kann schon lange zurückliegen, manchmal schon in der Kindheit, und die Symptome können infolge von Kompensationsmechanismen erst Jahre später auftreten. Betroffene haben bis zur richtigen Diagnose oft einen langen Leidensweg hinter sich. Die Behandlung erfolgt durch Einführung des Zeigefingers in den [[Mastdarm]]. Der Therapeut greift das Steißbein mit dem Zeigefinger von innen und dem Daumen von außen und zieht es vom Kreuzbein dorsal (rückenwärts) weg, während das Kreuzbein leicht kaudal (in Richtung Füße) gezogen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henrik Simon |Titel=Lehrbuch Chiropraktik |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2014 |ISBN=9783830476948 |Seiten=145–146 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Krankheiten ===&lt;br /&gt;
Das [[Steißbeinteratom]] ist ein Tumor, der bei Embryos und Kleinkindern auftreten kann.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Schuster, D. Färber (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Kinderradiologie. Bildgebende Diagnostik.&amp;#039;&amp;#039; Springer 1996, Band II, S.&amp;amp;nbsp;399 f., ISBN 3-540-60224-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sinus pilonidalis]] ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Gesäßfalte in der Steißbeinregion. Die Erkrankung steht allerdings in keinem kausalen Zusammenhang zum Steißbein, so dass der deutsche Name „Steißbeinfistel“ vermieden werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/081-009l_S3_Sinus_pilonidalis_2017-04.pdf Leitlinie &amp;#039;&amp;#039;Sinus pilonidalis&amp;#039;&amp;#039;] der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Steißbein}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Human coccyx|Steißbein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldeyer&amp;quot;&amp;gt;Anton Waldeyer: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2002, ISBN 978-3-11-016561-6, S.&amp;amp;nbsp;637.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4183078-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steissbein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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