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	<title>Stehachsenfehler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:01:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stehachsenfehler&amp;diff=48462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: BKS aufgelöst</title>
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		<updated>2024-12-19T11:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stehachsenfehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stehachsfehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Geodäsie]] die Abweichung der vertikalen Achse ([[Stehachse]]) eines [[Theodolit]]s von der örtlichen [[Lotrichtung]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum sogenannten [[Zielachse]]n- und [[Kippachsenfehler]] von Theodoliten und verwandten Messgeräten ist der Stehachsfehler nicht [[Instrumentenfehler|instrumentell]] bedingt, sondern ein [[operativer Fehlereinfluss]] bei der Aufstellung des Messgeräts am [[Stativ]] oder [[Messpfeiler]]  (mittels der 3 Fußschrauben am Unterteil des Theodolits). Er kann nie zur Gänze beseitigt werden, sondern höchstens so genau, wie es die verwendete [[Libelle (Messtechnik)|Libelle]] zulässt. Bei der üblichen [[Alhidade]]n-Libelle eines [[Sekundentheodolit]]s ist dies etwa 3 bis 10″ oder 1 bis 3 [[Milligon| mgon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung des Stehachsfehlers auf die Messung eines [[Höhenwinkel]]s entfällt weitgehend, wenn die Ablesung am [[Vertikalkreis (Instrument)|Höhenkreis]] durch einen Kompensator korrigiert wird (vor 1970 waren dafür „Versicherungslibellen“ in Gebrauch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen werden [[Richtungsmessung|Richtungs]]- bzw. [[Horizontalwinkel]] merklich beeinflusst, wenn die [[Visur]] nicht horizontal ist. Der Fehlerbetrag nimmt mit dem [[Tangens]] des Höhenwinkels zu und kann daher bei einer Steilvisur von 45° den Betrag der Achsschiefe selbst annehmen (in 90°-Richtung quer zur Achsneigung mit [[Vorzeichen (Zahl)|Vorzeichen]] + bzw. −).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dieser Einfluss die [[Messgenauigkeit]] i.a. merklich übertrifft, werden in moderne, digitale Theodolite spezielle [[Kompensator (Vermessungstechnik)|Neigungskompensatoren]] (Vertikalsensoren) eingebaut, mit denen die [[Reduktion (Winkelmessung)|Reduktion]] der Winkelablesung möglich wird. Sie ist jedoch nur dann exakt, wenn auf jedem Standpunkt mehrere Zielpunkte in &amp;#039;&amp;#039;beiden [[Kreislage]]n&amp;#039;&amp;#039; gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Geodätische Astronomie]], bei der Steilvisuren zu Gestirnen unvermeidbar sind, hat für diesen Problemkreis besonders genaue [[Hängelibelle|Hänge]]- bzw. [[Reiterlibelle]]n. Sie haben [[Parswert]]e (Empfindlichkeiten) von nur 1″ bis 5″ und werden direkt auf die [[Kippachse]] gehängt bzw. gestellt. Damit sind einige Zehntelsekunden erreichbar, von kleinen [[Temperatur]]effekten an der Libellenblase abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim [[Nivellement]] spielt der Stehachsenfehler eine Rolle, weil das Horizontieren des [[Nivellierinstrument]]s nur mit der üblichen [[Dosenlibelle]] erfolgt. Auch automatische Nivelliere können den verbleibenden Stehachsfehler (etwa 10 bis 50″) nur zu etwa 99 % kompensieren; der verbleibende Effekt kann sogar beim [[Präzisionsnivellement]] einige mm/km erreichen. Er lässt sich aber durch abwechselndes [[Horizontieren]] im Vor- und Rückblick vermindern ([[Verfahren „Rote Hose“]] wegen der Möglichkeit, dies immer mit Blick auf denselben der zwei Messgehilfen zu tun).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Präzisionsmessungen wird neben dem (pro Standpunkt konstanten) Stehachsfehler noch ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sekundärer [[Achsfehler]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wirksam, der nach seiner mechanischen Ursache auch [[Taumelfehler]] genannt wird. Die Stehachse ist ja im Unterbau des Theodolits als Zylinderachse oder als [[Kugellager]] realisiert und behält beim Drehen nicht genau dieselbe Richtung bei. Bei manchen Bauarten hat dieses geringfügige [[Taumeln]] von etwa 1″ einen periodischen Verlauf und kann durch 180°-Umsetzen des Theodolits bzw. [[Universalinstrument]]s auf dem Unterbau verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messabweichung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodäsie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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