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	<title>Steglitzer Kreisel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:40:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steglitzer_Kreisel&amp;diff=235601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muns: Abschnitt chronologisch passend verschoben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Steglitzer_Kreisel&amp;diff=235601&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-12T21:56:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnitt chronologisch passend verschoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Hochhaus&lt;br /&gt;
| Name                    = Steglitzer Kreisel&lt;br /&gt;
| Alternativnamen         = ÜBerlin Tower&lt;br /&gt;
| Bild                    = Steglitzer Kreisel Umbau.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt              = Steglitzer Kreisel, 2022&lt;br /&gt;
| Freizeile               = &amp;lt;!--Basisdaten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ort                     = [[Berlin-Steglitz]]&lt;br /&gt;
| von                     = 1968&lt;br /&gt;
| bis                     = 1980&lt;br /&gt;
| Eröffnung               = &lt;br /&gt;
| Sanierung               = seit 2015&lt;br /&gt;
| Abbruch                 = &lt;br /&gt;
| Status                  = &lt;br /&gt;
| Baustil                 = [[Moderne (Architektur)|Moderne]]&lt;br /&gt;
| Architekt               = [[Sigrid Kressmann-Zschach]]&lt;br /&gt;
| Architekten             = &amp;lt;!--Nutzung/Rechtliches--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nutzung                 = Gewerbe, Wohnen &amp;lt;small&amp;gt;(künftig)&amp;lt;/small&amp;gt;{{Zukunft|2025}}&lt;br /&gt;
| Arbeitsplätze           = &lt;br /&gt;
| Zimmer                  = &lt;br /&gt;
| Wohnungen               = &lt;br /&gt;
| Eigentümer              = [[Consus Real Estate]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2020)&amp;lt;/small&amp;gt;, &amp;lt;br /&amp;gt;vorher: CG Gruppe &amp;lt;small&amp;gt;(2017)&amp;lt;/small&amp;gt;, &amp;lt;br /&amp;gt;davor: Becker &amp;amp; Kries und [[Land Berlin]]&lt;br /&gt;
| Hauptmieter             = &lt;br /&gt;
| Bauherr                 = &lt;br /&gt;
| Hausverwaltung          = &amp;lt;!--Technische Daten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Offizielle Höhe         = 120&lt;br /&gt;
| Höhe Spitze             = &lt;br /&gt;
| Höhe Dach               = &lt;br /&gt;
| Höhe der höchsten Etage = &lt;br /&gt;
| Tiefe                   = &lt;br /&gt;
| Etagen                  = 30&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.skyscrapercenter.com/berlin/steglitzer-kreisel/4799/ &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel&amp;#039;&amp;#039;] bei CTBUH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aufzüge                 = &lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Geschossfläche          = &lt;br /&gt;
| Raum                    = &lt;br /&gt;
| Baustoffe               = &lt;br /&gt;
| Konstruktion            = &lt;br /&gt;
| Baukosten               = 323 Mio. [[Deutsche Mark|DM]]&lt;br /&gt;
| Sicherheit              = &amp;lt;!--Höhenvergleich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stadt                   = Berlin&lt;br /&gt;
| Rang_Stadt              = 5&lt;br /&gt;
| Land                    = Deutschland&lt;br /&gt;
| Rang_Land               = 49&lt;br /&gt;
| Kontinent               = Europa&lt;br /&gt;
| Rang_Kontinent          = &lt;br /&gt;
| Rang_Welt               = &amp;lt;!--Anschrift--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| StrasseHausnummer       = &lt;br /&gt;
| PLZ                     = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 52.455841366076434&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 13.320324599661006&lt;br /&gt;
| Region-ISO              = DE-BE&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:120409-Steglitz-Kreisel.JPG|mini|hochkant|Steglitzer Kreisel, 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steglitzer Kreisel 1973.jpg|mini|hochkant|Baustelle Steglitzer Kreisel, 1973]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bushof Berlin-Steglitz, bus station.jpg|mini|Busbahnhof im Steglitzer Kreisel bei Nacht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddy Bear SI Bär.jpg|mini|hochkant|Der SI-[[Buddy Bär]] vor dem Hotel im Komplex des Steglitzer Kreisel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gebäudekomplex mit [[Hochhaus]] aus den 1970er Jahren im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] im südlichen Bereich der [[Schloßstraße (Berlin-Steglitz) |Schloßstraße]] schräg gegenüber dem [[Rathaus Steglitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hauptteil des Komplexes bildet ein 120&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/berlin/article213479041/Der-Steglitzer-Kreisel-wird-zu-UeBerlin.html &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel wird zu ÜBerlin&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; hohes vormaliges Verwaltungsgebäude mit 30&amp;amp;nbsp;Etagen, eines der höchsten [[Liste der Hochhäuser in Berlin|Hochhäuser von Berlin]], in dem das [[Bezirksamt (Berlin)|Bezirksamt]] [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf|Steglitz-Zehlendorf]] bis Ende 2007 untergebracht war und das seitdem leersteht. Das Sockelgebäude beherbergt zudem noch einen [[Busbahnhof]] der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] mit Zugang zum [[U-Bahnhof Rathaus Steglitz]], ein [[Hotel]] und zahlreiche Ladenlokale; ein [[Parkhaus]] schließt sich an. Seit 2015 befindet sich das Gebäude im Umbau in ein Wohnhochhaus, wegen andauernder Probleme wird inzwischen in den Medien von einer „[[Investitionsruine|Bauruine]]“ gesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tsp240612&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/neue-runde-fur-bauruine-steglitzer-kreisel-kleinanleger-mit-einem-cent-ausbezahlt-11813543.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Runde für Bauruine Steglitzer Kreisel – Kleinanleger mit einem Cent ausbezahlt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Bau ==&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des Kreisels wurde im Jahr 1968 nach Plänen der Architektin [[Sigrid Kressmann-Zschach]] begonnen. Die veranschlagten Kosten von 180 Millionen [[Deutsche Mark|DM]] wurden teilweise vom [[Senat von Berlin|Berliner Senat]], teilweise von der Bauträgergesellschaft Avalon der Architektin getragen. Die Bauarbeiten wurden 1974 wieder eingestellt ([[#Kreisel-Affäre|siehe unten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zwischenzeitlich bereits über eine Sprengung der [[Bauruine]] nachgedacht worden war, wurde das Gebäude im Jahr 1977 von Becker &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Kries ersteigert, die den Kreisel für 95&amp;amp;nbsp;Millionen DM fertigstellten. Nach Fertigstellung im September 1980 beliefen sich die Baukosten für den Kreisel auf 323&amp;amp;nbsp;Millionen DM (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|323| 1980| r=0}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro). Bis zum Verkauf des Sockels im Jahr 2015 befand sich der Steglitzer Kreisel im Eigentum der Gemeinschaft Becker &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Kries (Eigentümer des Sockels) und des [[Berlin#Land Berlin|Landes Berlin]] (Eigentümer des Turms).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach Fertigstellung des Hochhauses kein Mieter für die Büros gefunden werden konnte, zog schließlich das Bezirksamt Steglitz dort ein. Die Arbeitsgemeinschaft (Arge) BV:&amp;amp;nbsp;Steglitzer Kreisel bestand aus den Unternehmen Anton Schmittlein Bauunternehmung, [[Wiemer &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Trachte]], [[F.C. Trapp]], [[Siemens-Bauunion]], Heibus Bauunternehmung und [[Sager &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Woerner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüchteweise wird [[Kolportage|kolportiert]], dass im Parkhaus eine [[Schutzraum |Zivilschutzanlage]] für einen Teil der Angehörigen der [[United States Army|amerikanischen Streitkräfte]] eingebaut wurde. Die Architektin Kressmann-Zschach hatte eine derartige Anlage auch im Zusammenhang mit ihrem Projekt [[Ku’damm-Karree-Hochhaus|Ku’damm-Karree]] erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Grundstücks ==&lt;br /&gt;
Das heutige Grundstück des Steglitzer Kreisels war früher der südliche Teil des Gutsdorfs Stegelitz, das sich bis zum Bau der ersten gepflasterten Straße [[Königreich Preußen|Preußens]], der späteren [[Reichsstraße&amp;amp;nbsp;1]] (danach: [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1]]), 1792 in einer abgelegenen Randlage befand. Hier standen vier Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hv2010&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.heimatverein-steglitz.de/steg_heim/steglitzer-heimat-2-10-netz.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Heimat, Mitteilungsblatt des Heimatvereins Steglitz e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 2/2010 |format=PDF |wayback=20140119120039 |archiv-bot=2018-08-28 00:43:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1801 kaufte [[Carl Friedrich von Beyme]] das Gutsdorf und hob 1806 die Erbuntertänigkeit der Bauern auf, sodass das Gelände zu Bauernland wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;simon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 oder 1831 gründete Carl Stephani an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Steglitz#Albrechtstraße*|Albrechtstraße]] einen [[Gaststätte|Gasthof]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hv2010&amp;quot; /&amp;gt; Im Juni 1840 wurde auf seinem Gelände auch das &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Eisenbahn-Theater&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Auf der in einem [[achteck]]igen Holzhaus eingerichteten Bühne wurden [[Lustspiel|Lust-]] und [[Singspiel]]e aufgeführt, unter anderem gastierte hier der damals berühmte [[Karl Wolfgang Unzelmann|Karl Unzelmann]]. Das Theater bestand nur zwei Jahre lang.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Wille: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge in Steglitz&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener Verlag, Berlin 1989, S.&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gastwirtschaft wurde ab 1863 von [[Karl Friedrich Wilhelm Albrecht]] übernommen und unter dem Namen Albrechtshof weitergeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hv2010&amp;quot; /&amp;gt; Nach einer Quelle soll bereits in diesem Jahr sogar „ein Mehrzweckbau mit Hotel, Restaurant und Theater“ erbaut worden sein,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=12 |id=A152 |zlb98=29 |kaupert=Albrechtstrasse-12165-12167-Berlin |name=Albrechtstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vermutlich beschränkten sich die ersten Baumaßnahmen aber auf Gartenhalle und Orchesterbühne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;simon&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1871 pflanzte Albrecht eine Eiche, die heute noch steht. Der Albrechtshof wurde erst 1904/1905 durch den Bau des mehrgeschossigen Hauses Schloßstraße&amp;amp;nbsp;82/83 wesentlich erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;simon&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1912 gab es hier auch das Kino &amp;#039;&amp;#039;Albrechtshof-Lichtspiele&amp;#039;&amp;#039; mit 700 Plätzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;allekinos&amp;quot;&amp;gt;[http://www.allekinos.com/BERLINAlbrechtshof.htm Albrechtshof-Lichtspiele] auf allekinos.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übrige Teil des Grundstückes blieb bäuerlich geprägt. Auf einem Foto von 1904 sind die einfachen Bauernhäuser der Berlinickes an der Schloßstraße zu sehen, während hinter der Bahnlinie im Bereich der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Steglitz #Berlinickestraße*|Berlinickestraße]] bereits mehrgeschossige Wohnhäuser stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hv2010&amp;quot; /&amp;gt; Noch 1936 wurden im Albrechtshof von der Gaststätte zwölf Schweine sowie 500–600 Hühner gehalten, Anwohner der direkt gegenüberliegenden Häuser [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Steglitz #Kuhligkshofstraße*|Kuhligkshofstraße]]&amp;amp;nbsp;3–5 beschwerten sich deswegen über die Geräuschbelästigung und den „Gestank“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;simon&amp;quot;&amp;gt;Christian Simon: &amp;#039;&amp;#039;Vom größten Dorf Preußens – Steglitz im Wandel der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1997, S.&amp;amp;nbsp;58/59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kino wurde nach [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|schweren Beschädigungen]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1948 in vereinfachter Form mit nur noch 480 Plätzen wiedererrichtet und bestand bis 1967.&amp;lt;ref name=&amp;quot;allekinos&amp;quot; /&amp;gt; Danach wurden alle Gebäude abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steglitzer Kreisel wurde auf dem Block der ehemaligen Grundstücke Schloßstraße&amp;amp;nbsp;71–85, Albrechtstraße&amp;amp;nbsp;1–6, Kuhligkshofstraße&amp;amp;nbsp;1–25 und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Steglitz#Birkbuschstraße*|Birkbuschstraße]]&amp;amp;nbsp;96–98 errichtet, abzüglich eines südlichen Teilbereichs, auf dem die [[Bundesautobahn 103|Westtangente]] gebaut wurde. Die Albrechtstraße und die Kuhligkshofstraße wurden verbreitert und zum Block hin verschwenkt, sodass Raum für eine Vergrößerung des [[Hermann-Ehlers-Platz]]es bzw. die Autobahn entstand. Auch die Schloßstraße wurde verbreitert. Lediglich die im Jahr 1871 von Albrecht vor dem Grundstück Schloßstraße&amp;amp;nbsp;81 gepflanzte [[Liste der Naturdenkmale im Bezirk Steglitz-Zehlendorf|Friedenseiche]] blieb stehen und steht bis heute dort. Die übrigen heute für den Gebäudekomplex verwendeten Hausnummern Schloßstraße&amp;amp;nbsp;78–82, Albrechtstraße&amp;amp;nbsp;1–3 und Kuhligkshofstraße&amp;amp;nbsp;1–4 wurden völlig neu verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.histomapberlin.de/de/index.html |text=histomap Berlin – Historische und aktuelle Karten im Vergleich |wayback=20161116052835 |archiv-bot=2018-08-28 00:43:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisel-Affäre ==&lt;br /&gt;
Das Projekt geriet schon bald nach Baubeginn durch steigende Baukosten in die Schlagzeilen. Im Jahr 1974 musste die Bauträgergesellschaft [[Insolvenz]] anmelden, woraufhin die Bauarbeiten eingestellt wurden. Aufgrund einer [[Bürgschaft]] in Höhe von 42&amp;amp;nbsp;Millionen DM (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|42|1974}}&amp;amp;nbsp;Millionen [[Euro]]) musste der [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] für die Schulden der Architektin [[Sigrid Kressmann-Zschach]] aufkommen. Finanzsenator [[Heinz Striek]] ([[SPD Berlin|SPD]]) und Bausenator [[Rolf Schwedler]] (SPD) hatten dem Bauprojekt leichtfertig vertraut und die Bürgschaft unterzeichnet. Zudem waren 35&amp;amp;nbsp;Millionen DM für die Verkehrsbauten im Kreisel versprochen worden und Mittel bereits geflossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner van Bebber |url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/politische-affaeren-und-skandale-in-berlin-hat-der-filz-tradition/13344232.html |werk=[[Der Tagesspiegel]] |titel=In Berlin hat der Filz Tradition |datum=2016-03-20 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160909214822/http://www.tagesspiegel.de/berlin/politische-affaeren-und-skandale-in-berlin-hat-der-filz-tradition/13344232.html |archiv-datum=2016-09-09 |abruf=2016-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Staatsanwaltschaft]] ermittelte in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts des [[Betrug (Deutschland)|Betruges]] gegen die Architektin Sigrid Kressmann-Zschach, musste die Ermittlungen aber im Jahr 1975 ergebnislos einstellen. Ebenfalls ohne Ergebnis musste der parlamentarische [[Untersuchungsausschuss]] seine Arbeit einstellen, der gegen Heinz Striek und Rolf Schwedler ermittelte. Striek musste 1975 zurücktreten. Der Oberfinanzpräsident der [[Oberfinanzdirektion]] Berlin, Klaus Arlt, der Kressmann-Zschach beruflich half und ihr auch privat nahestand, wurde vom Amt suspendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Asbestbelastung ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1990 geriet der Kreisel, inzwischen ein Steglitzer Wahrzeichen, erneut in die Schlagzeilen, da [[Asbest]]funde im Bürohochhaus bekannt wurden. Diese wurden allerdings nur bei auftretenden Schäden und somit auch nur partiell beseitigt. Dieses Verfahren hatte zur Folge, dass bis zum Oktober 2004 ein Gutachten erstellt werden musste. Die Gutachter kamen zu dem Ergebnis, dass&lt;br /&gt;
* spätestens 2007 Teile des Hochhauses gesperrt werden müssten,&lt;br /&gt;
* wegen der Lage der Technikzentrale und der Rettungswege eine Teilnutzung während der Sanierung ausgeschlossen sei,&lt;br /&gt;
* die Kosten für eine Sanierung bei 82–84&amp;amp;nbsp;Millionen Euro liegen würden und&lt;br /&gt;
* ein Neubau an anderer Stelle für lediglich 41,5&amp;amp;nbsp;Millionen Euro möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Juni 2005 wurden zwei weitere Gutachten erstellt. Aus ihnen geht hervor, dass&lt;br /&gt;
* der Büroturm Ende 2007 geschlossen werden muss, falls bis dahin keine vollständige [[Asbestsanierung]] erfolgt sei und&lt;br /&gt;
* die Sanierungskosten sich auf 75&amp;amp;nbsp;Millionen Euro belaufen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Immobilienunternehmen Becker &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Kries bot an, die Kosten zu übernehmen und die Sanierung allmählich durchzuführen, wenn der Kreisel weiterhin durch das Bezirksamt genutzt werden würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Lange: [https://www.welt.de/print-welt/article511431/Der-Steglitzer-Kreisel-muss-bleiben.html &amp;#039;&amp;#039;Der Steglitzer Kreisel muß bleiben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. März 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leerstand des Steglitzer Kreisels ab 2007 kostete den Berliner Senat (bis zur Veräußerung im Jahr 2017) jährlich mehr als 700.000&amp;amp;nbsp;Euro (Stand: 2012).&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Lange, Brigitte Schmiemann: [https://www.morgenpost.de/berlin/article106218214/Steglitzer-Kreisel-kostet-jaehrlich-mehr-als-700-000-Euro.html &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel kostet jährlich mehr als 700.000&amp;amp;nbsp;Euro&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Mai 2012, abgerufen am 11. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 wurde von der Senatsverwaltung für Finanzen bekannt gegeben, dass die Kosten der Asbestsanierung infolge einer EU-weiten Ausschreibung und des „durchdachten Sanierungskonzepts“ von ursprünglich veranschlagten 31&amp;amp;nbsp;Millionen Euro auf voraussichtlich 20&amp;amp;nbsp;Millionen Euro gesenkt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Zawatka-Gerlach: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/kampf-gegen-asbest-sanierung-des-steglitzer-kreisel-wird-billiger-/8414388.html &amp;#039;&amp;#039;Sanierung des Steglitzer Kreisel wird billiger&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Juni 2013, abgerufen am 11. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende der im Auftrag des Landes Berlin durchgeführten Asbestsanierung im Jahr 2016 wurden die tatsächlichen Kosten auf 18,5&amp;amp;nbsp;Millionen Euro beziffert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/-steglitzer-kreisel--asbest-raus--menschen-rein--der-kreisel-lebt--24387664 &amp;#039;&amp;#039;„Steglitzer Kreisel“: Asbest raus, Menschen rein: Der Kreisel lebt!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juli 2016, abgerufen am 11. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzungspläne bis 2015 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-07-10 Steglitzer Kreisel.jpg|mini|hochkant|Entkerntes Gebäude, Juli 2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berliner Senat beschloss am 27. Juni 2006, das Bürohochhaus aufzugeben und die dort beschäftigten Mitarbeiter des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf in anderen landeseigenen Immobilien unterzubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=https://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/archiv/20060627.1425.43114.html |text=Asbestsanierung des Bürohochhauses ‚Steglitzer Kreisel‘ |wayback=20080618235418}}&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung Nr. 06-048, [[Senatsverwaltung für Finanzen]], Berlin, 27. Juni 2006, bei Archive.org.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 23. November 2007 war das Haus daher geräumt worden. Die zwei Jahre dauernden Sanierungsarbeiten hätten 2009 beginnen sollen, nachdem die Berliner Finanzverwaltung und der Liegenschaftsfonds nochmals vergeblich versucht hatten, das Gebäude im unsanierten Zustand zu verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Keiner will den Kreisel kaufen.&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] |Datum=2008-07-24 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/keiner-will-den-kreisel-kaufen-1677778.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weitere Nutzung blieb ungeklärt; neben dem Verkauf an private Investoren war ein Abriss zwar nicht auszuschließen gewesen, war in der Öffentlichkeit jedoch sehr umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Der Kreisel verpackt in 21.000 Kisten&amp;#039;&amp;#039;. |Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] |Datum=2007-10-17 |Online=https://web.archive.org/web/20071019044232/http://www.tagesspiegel.de/berlin/Steglitz-Zehlendorf-Rathaus;art270,2401038}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendschau-20071101&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Abendschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Immobilienunternehmen Becker &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Kries überlegte der Senat im Jahr 2010, den Steglitzer Kreisel im März 2010 auf der internationalen Immobilienmesse [[MIPIM]] in Cannes zum Verkauf anzubieten. Die Kosten für die zuvor nötige Beseitigung des Asbests allein wurden zu diesem Zeitpunkt auf 31,2&amp;amp;nbsp;Millionen Euro geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel im Angebot&amp;#039;&amp;#039;. |Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] |Datum=2010-01-28 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/berlin/steglitzer-kreisel-im-angebot-6773017.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. November 2010 wurde bekannt, dass es zwei Kaufinteressenten gebe: Einer wolle den Kreisel nur saniert kaufen, der andere wolle zwar die Sanierung übernehmen, dafür aber vom Land Berlin eine Kostenbeteiligung erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/berlin/steglitzer-kreisel-interessiert-nur-noch-zwei-investoren/2009344.html &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel interessiert nur noch zwei Investoren&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; meldete am 11. August 2011, dass die Sanierung des Steglitzer Kreisels ab „Sommer nächsten Jahres beginnen und im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen sein“ solle. In einem ersten Schritt hatte die [[BIM Berliner Immobilienmanagement]] dazu nach einer Ausschreibung einen Generalplaner ausgewählt, der die Sanierung managen sollte. Die Arbeitsgemeinschaft K5&amp;amp;nbsp;Arge Generalplanung Steglitzer Kreisel, zu der Unternehmen aus den Bereichen Hochbau, Haustechnik, Statik und Schadstoffsanierung gehören, bekam daraufhin den Zuschlag für die Planung der Asbestsanierung des Steglitzer Kreisels. Was nach der Sanierung mit dem Bauwerk geschehen solle, blieb allerdings noch offen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Paul: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/falls-sich-kein-kaeufer-fuer-den-steglitzer-kreisel-findet--koennte-das-prominente-buerohochhaus-das-gleiche-schicksal-erleiden-wie-der-palast-der-republik-nach-der-asbestsanierung-droht-der-abriss,10810590,10948048.html &amp;#039;&amp;#039;Nach der Asbestsanierung droht der Abriss&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article105069435/Planung-der-Asbestsanierung-beginnt.html &amp;#039;&amp;#039;Planung der Asbestsanierung beginnt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt Gert Eckel unterbreitete im Februar 2012 dem Stadtentwicklungssenator einen neuen Vorschlag zur Nutzung des asbestverseuchten Gebäudes, an dem dieser sich „sehr interessiert gezeigt“ hatte. Demzufolge sollte das Gebäude befristet auf 15&amp;amp;nbsp;Jahre als kleinräumiges Lagerhaus, für Ateliers von bildenden Künstlern und als Begegnungsstätte der [[Jüdische Kultur|jüdischen Kultur]] mit [[Restaurant]] genutzt werden. Die Außenfassade sollte abends mit [[Laser]]licht und [[Leuchtdiode|LED]]-Technik künstlerisch gestaltet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/berlin/steglitzer-kreisel-ein-licht-kunstwerk-fuer-15-jahre/6209684.html &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel: Ein Licht-Kunstwerk für 15 Jahre&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geplante Umgestaltung durch die CG Gruppe ==&lt;br /&gt;
Anfang 2015 wurde bekannt, dass der Senat plante, den Turm an die [[CG Gruppe]] zu verkaufen. Anfänglich gab es dabei Probleme, da die CG Gruppe bereits den Sockel des Turms vom Voreigentümer Becker &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Kries für einen Kaufpreis von 45&amp;amp;nbsp;Millionen Euro erworben hatte und an diesem ebenfalls Baumaßnahmen notwendig gewesen wären, sofern eine Asbestsanierung und eine Verbesserung des Brandschutzes stattgefunden hätten. Hätte man den Turm also verkauft, wäre eine Sanierung nicht möglich gewesen. Die CG Gruppe meldete sich als möglicher Käufer, doch anfangs gingen Gerüchte um, wonach das Unternehmen kein Geld für die Sanierung des Turms habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_sanierung&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-steglitz-steglitzer-kreisel-unternehmer-und-senat-kaempfen-um-hochhaus-und-sockel/11268694.html &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel: Unternehmer und Senat kämpfen um Hochhaus und Sockel&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hätte dazu geführt, dass der Turm weiterhin unbenutzt bliebe. Später stimmte das Land Berlin dann aber doch dem Erwerb des Turms durch die CG Gruppe zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berliner_zeitung_sanierung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/berlin/steglitzer-kreisel-im-bueroturm-sollen-wohnungen-entstehen-1019098 &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Kreisel: Im Büroturm sollen Wohnungen entstehen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Juni 2017 übergab das Land Berlin den Turm an den neuen Eigentümer (Kaufpreis: 21 Millionen Euro).&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Lange: [https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article211068011/Wohnungen-im-Steglitzer-Kreisel-mit-Blick-auf-Berlin.html &amp;#039;&amp;#039;Wohnungen im Steglitzer Kreisel mit Blick auf Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Juni 2017; abgerufen am 11. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Planungen der CG Gruppe sollen in dem ehemaligen Büroturm 330 Eigentumswohnungen entstehen und zu diesem Zweck allein in den Turm 180&amp;amp;nbsp;Millionen Euro investiert werden. Nach einer Komplettsanierung sollte der Umbau des Turms Ende 2020{{Zukunft|2021}} fertiggestellt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Schönball |url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/steglitz-zehlendorf-berliner-bausuenden-steglitzer-kreisel-soll-wohnturm-werden/13865934.html |titel=Berliner Bausünden: Steglitzer Kreisel soll Wohnturm werden |werk=[[Der Tagesspiegel]] |sprache=de |datum=2016-07-12 |abruf=2016-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Lange: [https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article211199927/600-Stufen-Der-neue-Eigner-erklimmt-den-Steglitzer-Kreisel.html &amp;#039;&amp;#039;600 Stufen: Der neue Eigner erklimmt den Steglitzer Kreisel&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juli 2017; abgerufen am 11. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Pläne gingen jedoch von einer Fertigstellung von zunächst Anfang 2022,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Lange |url=https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article229399740/Am-Kreisel-in-Steglitz-steht-der-Baukran-still.html |titel=Am Kreisel in Steglitz steht der Baukran still |datum=2020-06-27 |sprache=de |abruf=2020-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann 2024 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhart Bünger |Titel=„Von außen kaum wahrnehmbar“ |Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] |Datum=2021-09-28 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/stadtentwicklung-von-aussen-kaum-wahrnehmbar/27643000.html |Abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwürfe und Umbaupläne stammen vom [[Leipzig]]er Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;Fuchshuber Architekten&amp;#039;&amp;#039;, das bereits zahlreiche andere (Groß-)Bauprojekte in Berlin geplant und begleitet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Fuchshuber_Architekten_planen_Hochhausumbau_in_Berlin_5515378.html |titel=Wohnen im Steglitzer Kreisel |werk=[[Baunetz|BauNetz]] |datum=2018-10-15 |sprache=de |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Vermarktung des Hochhauses wurde der Begriff „ÜBerlin Tower“ erfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ueberlin-tower.de/ |titel=Wohnungen im ÜBerlin Tower {{!}} Steglitzer Kreisel I Berlin Steglitz-Zehlendorf |sprache=de |abruf=2020-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sockelgebäude sollen abgerissen und neugebaut werden. Der neue Sockel soll eine Außenhülle aus Glas und Stein bekommen. Es soll Platz für Einzelhandel, Büros und ein Ärztehaus geben. Außerdem soll ein neues Hotel Platz bekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/so-soll-der-sockel-des-steglitzer-kreisels-aussehen |titel=So soll der Sockel des Steglitzer Kreisels aussehen |werk=[[B.Z.]] |sprache=de |datum=2020-05-13 |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Lange |url=https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article229111825/Steglitzer-Kreisel-Gebaeude-am-Fuss-werden-abgerissen.html |titel=Steglitzer Kreisel: Gebäude am Fuß werden abgerissen |datum=2020-05-13 |werk=[[Berliner Morgenpost]] |sprache=de |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Neubauten sollen 2025 fertiggestellt sein. Allerdings wurde im Februar 2022 bekannt, dass der Investor [[Adler Group]] den Sockel abstoßen will.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/skandal-um-steglitzer-kreisel-geht-in-die-naechste-runde |titel=Skandal um Steglitzer Kreisel geht in die nächste Runde |werk=[[B.Z.]]  |sprache=de |datum=2022-02-12 |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der BVG-Bushof und der Hermann-Ehlers-Platz sollen zusammenhängend umgestaltet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/alles-neu-im-kreis-um-den-steglitzer-kreisel |titel=Alles neu im Kreis um den Steglitzer Kreisel |werk=[[B.Z.]] |sprache=de |datum=2019-12-07 |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischennutzung (seit 2024) ==&lt;br /&gt;
Seit Anfang 2024 wird der Sockelbereich des Steglitzer Kreisels, in dem zuvor eine Filiale der Outdoorkette [[Globetrotter Ausrüstung|Globetrotter]] untergebracht war, durch das Projekt &amp;#039;&amp;#039;ZiK – Zeit ist knapp&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&amp;lt;ref name=tip&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.tip-berlin.de/kultur/ausstellungen/zeit-ist-knapp-zik-steglitzer-kreisel-kulturzentrum-ausstellung/ | titel=„Zeit ist knapp“ im Steglitzer Kreisel | werk=[[tip Berlin]] | datum=2025-02-25 | zugriff=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=rik&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.rik-berlin.de/2025/02/27/er%C3%B6ffnungsfeier-vom-zeit-ist-knapp-zik-im-steglitzer-kreisel/ | titel=Eröffnungsfeier vom „Zeit ist knapp“ im Steglitzer Kreisel | werk=rik-berlin.de | datum=2025-02-27 | zugriff=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Fläche von rund 4500&amp;amp;nbsp;m² entstand ein Kultur- und Familienzentrum mit Ausstellungen, Konzerten, Workshops und Sportangeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://zeitistknapp.de/presse-media | titel=Pressebereich „Zeit ist knapp“ | werk=zeitistknapp.de | zugriff=2025-10-02 | hrsg=Zeit ist knapp}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Initiative versteht sich als Zwischennutzung, die Leerstand temporär für kulturelle Zwecke aktiviert.&amp;lt;ref name=tip /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienberichte charakterisieren die Nutzung als Beispiel für die Belebung des zuvor ungenutzten Sockelbereichs und als Modellfall für kulturelle Zwischennutzung in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article409854001/steglitzer-kreisel-so-ist-der-plan-fuer-das-naechste-halbe-jahr.html | titel=Steglitzer Kreisel: So ist der Plan für das nächste halbe Jahr | werk=[[Berliner Morgenpost]] | datum=2025-03-02 | zugriff=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://entwicklungsstadt.de/steglitzer-kreisel-neuer-treffpunkt-fuer-kultur-und-bewegung/ | titel=Steglitzer Kreisel: Neuer Treffpunkt für Kultur und Bewegung | werk=Entwicklungsstadt | datum=2025-02-20 | zugriff=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2025 wurde bekannt, dass Teile des Gebäudes als Kältehilfe-Einrichtung benutzt werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/neue-unterkunft-fur-obdachlose-kaltehilfe-zieht-in-steglitzer-kreisel-ein-13438267.html |titel=Neue Unterkunft für Obdachlose: Kältehilfe zieht in Steglitzer Kreisel ein |werk=[[Tagesspiegel]] |sprache=de |datum=2025-03-26 |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
An der Schloßstraße direkt neben dem Steglitzer Kreisel steht die [[Liste der Naturdenkmale im Bezirk Steglitz-Zehlendorf|Friedenseiche]], ein Berliner [[Naturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtspunkt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlossstr-Steglitz vom Kreisel.jpg|mini|Blick vom Kreisel über die [[Schloßstraße (Berlin-Steglitz)|Schloßstraße]] Richtung Norden, 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 24. Etage des Kreisels befand sich bis zum 2.&amp;amp;nbsp;November 2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendschau-20071101&amp;quot; /&amp;gt; eine [[Kantine]], von der man bei klarer Sicht den freien Blick nach Norden auf die [[Berliner Innenstadt]] mit vielen Sehenswürdigkeiten bis an die nördliche Stadtgrenze hatte; von der [[Schnellrestaurant#Cafeteria|Cafeteria]] blickte man in Richtung Südwesten bis zum [[Fläming|Hohen Fläming]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung als Drehort ===&lt;br /&gt;
Das Bürogebäude wurde 1984 als Außenkulisse im Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;[[Didi – Der Doppelgänger]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Dieter Hallervorden]] für das fiktive Millionenunternehmen ‚Immer International‘ genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Mai 2018 ausgestrahlte [[ARD]]-[[Reportage]] &amp;#039;&amp;#039;Ungleichland&amp;#039;&amp;#039; zeigt den Steglitzer Kreisel als Illustration des Berliner Wohnungsbaus und Immobilienmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/ungleichland-wie-aus-reichtum-macht-wird-folge-2-video-102.html |titel=Ungleichland: Wie aus Reichtum Macht wird (Video) |werk=DasErste.de |hrsg=Bayerischer Rundfunk |datum=2018-05-07 |abruf=2018-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sabine Weißler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Über Steglitz der Kreisel. Eine Hochhausgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Neuauflage, Kulturamt Steglitz-Zehlendorf, Berlin 2012 (Originalausgabe 1998, Bildungswerk Berlin der [[Heinrich-Böll-Stiftung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cg-gruppe.de/Projekte/In-Ausfuehrung/Steglitzer-Kreisel?sortBy=date&amp;amp;sortOrder=DESC &amp;#039;&amp;#039;Wohnprojekt City Tower: Steglitzer Kreisel&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der [[CG Gruppe]]&lt;br /&gt;
* [http://www.emporis.com/buildings/109282/steglitzer-kreisel-berlin-germany Geschichte des Steglitzer Kreisels]&lt;br /&gt;
* [http://www.urbanophil.net/staedtebau-architektur/30-jahre-kreisel-tripper &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre Kreisel-Tripper&amp;#039;&amp;#039;,] auf der Website Urbanophil, 13. November 2010&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=g6E7zJ-P_y8 So soll der Steglitzer Kreisel umgebaut werden] Video der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Juli 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochhaus in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürogebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Steglitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochhaus in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloßstraße (Berlin-Steglitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muns</name></author>
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