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	<title>Stefansfeld-Kapelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T00:20:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stefansfeld-Kapelle&amp;diff=407778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stefansfeld-Kapelle.jpg|mini|hochkant|Stefansfeld-Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefansfeld-Kapelle (Altar).jpg|mini|hochkant|Blick auf den Altar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefansfeld-Kapelle (Kuppel).jpg|mini|hochkant|Detail des Kuppeldachs]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapelle Sancta Maria Victoria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, meist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefansfeld-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, in [[Stefansfeld (Salem)|Stefansfeld]] bei [[Salem (Baden)|Salem]] im [[Bodenseekreis]] in [[Baden-Württemberg]], ist eine kleine [[barock]]e [[Kirchengebäude|Kirche]], die der [[Vorarlberg]]er [[Baumeister]] [[Franz Beer]] von 1710 bis 1712 für das nahe gelegene [[Reichsabtei Salem|Kloster Salem]] errichtete. Heute dient sie als Filialkirche der [[Salemer Münster|Münsterpfarrei Salem]] im [[Dekanat Linzgau]] der [[Erzdiözese Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Franz Beer]] errichtete von 1697 bis 1710 die Klostergebäude der Reichsabtei. Im Auftrag des [[Liste der Äbte von Salem|Salemer Abtes]] Stephan I. Jung (Amtszeit 1698–1725) plante Beer eine zusätzliche Klosterkirche auf der Freifläche nördlich des [[Salemer Münster]]s, also innerhalb des Klosterbezirks. Die Pläne für die sogenannte Bruderschaftskirche wurden jedoch verworfen. Stattdessen errichtete Beer schließlich einen Kilometer östlich des Klosters in der Nähe der Brücke über die [[Linzer Aach]] die [[Votiv]]kapelle Sancta Maria Victoria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem die Kapelle gebaut werden sollte, wurde mit Bezug auf das neu errichtete Abteigebäude gewählt: Sie liegt genau auf der verlängerten Mittelachse von dessen Ostfassade. Beers Neubau des Klosters bezog so zum ersten Mal in der Baugeschichte des Klosters die weitere landschaftliche Umgebung der Anlage in die Planung mit ein. Seit dieser Zeit trägt der Ort auch nach Stephan Jung den Namen &amp;#039;&amp;#039;Stefansfeld&amp;#039;&amp;#039;. Um das Kirchlein herum wurde der Laienfriedhof des Klosters angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Maria Victoria“, „siegreiche [[Jungfrau Maria]]“ erinnert an die Siege der [[Habsburg]]er in den [[Türkenkriege]]n. Eine heute verschollene hölzerne Skulpturengruppe über dem Eingangsportal, gestaltet von [[Franz Joseph Feuchtmayer]], erinnerte auf drastische Weise an diesen Zweck: Im Zentrum stand eine hölzerne Marienfigur mit einem Jesuskindlein, „welches mit sein Creuzli den daiffel (Teufel) durchsticht“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp 2004&amp;quot;&amp;gt;Zit. n. Knapp 2004, S. 278&amp;lt;/ref&amp;gt; Die triumphierende Maria war umringt von Figuren gefangener osmanischer Soldaten, abgeschlagenen Türkenköpfen sowie den Wappen und Waffen der Kriegsparteien. Den Habsburgern sah sich Salem besonders verpflichtet, weil das Kloster seit dem 13. Jahrhundert unter dem Schutz dieses Herrscherhauses stand und ihm Reichtum und Einfluss verdankte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Stefansfeld-Kapelle ist ein [[Zentralbau]] mit kreisförmigem Sakralraum ([[Rotunde]]), an den vier gleich lange Arme anschließen, so dass sich die Form eines [[Kreuz (Symbol)|griechischen Kreuzes]] ergibt. Die Außenwände sind durch [[Pilaster]] gegliedert, die eine rund um das ganze Gebäude laufende [[Attika (Architektur)|Attika]] tragen. Das [[Kuppel]]dach trägt eine achteckige [[Laterne (Architektur)|Laterne]] mit [[Zwiebelturm|Zwiebelhaube]]. Das Dach war ursprünglich mit [[Schindel]]n gedeckt, erhielt jedoch 1834 eine neue Eindeckung mit [[Dachziegel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Westarm sitzt über dem Eingangsgiebel ein hölzerner [[Dachreiter]], der die beiden historischen [[Kirchenglocke|Glocken]] aus [[Glockenbronze|Bronze]] enthält. Die größere Glocke wurde 1712 von [[Ernst (Glockengießerfamilie)|Iohann Baptista Ernst]], Lindau gegossen. Sie hat einen Durchmesser von 592 mm, wiegt etwa 100 kg und klingt mit dem Schlagton fis&amp;quot;-1. Die andere Glocke aus dem Jahr 1738 stammt von [[Glockengießerei Rosenlächer|Leonhard Rosenlecher (III)]], Konstanz, hat einen Durchmesser von 526 mm bei einem Gewicht von etwa 80 kg und klingt auf g&amp;quot;+4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenwände der Rotunde sind durch acht [[Korinthische Ordnung|korinthische]] Pilaster gegliedert, die einen ornamental verzierten [[Fries]] tragen. Die Stuckdekoration im Kirchenraum schuf wahrscheinlich [[Franz Schmuzer]] ([[Wessobrunner Schule]]). Die breiteren Kreissegmente öffnen sich zu den vier Kreuzarmen, die schmaleren Segmente zu vier großen [[Fenster|Rundbogenfenstern]]. Jeder Kreuzarm besitzt zwei zusätzliche Rundbogenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im östlichen Kreuzarm befindet sich der [[Hochaltar]], während sich ihm gegenüber im Westen das [[Portal (Architektur)|Portal]] öffnet. Süd- und Nordarm sind als Seitenkapellen mit je einem Altar ausgestattet. Den Hochaltar und die beiden Seitenaltäre gestaltete [[Franz Joseph Feuchtmayer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuchtmayers Sohn [[Joseph Anton Feuchtmayer]] schuf 1757 einen geschnitzten [[Kreuzweg]] mit vierzehn Stationen (heute in der Pfarrkirche von [[Weildorf (Salem)|Weildorf]]). Der Maler [[Johann Michael Feuchtmayer]] schuf drei Altargemälde, die heute verschollen sind. Er malte wohl auch die Decken der Seitenarme und die Innenseite der Kuppel mit farbigen Motiven aus, von denen jedoch heute nur noch Bruchstücke zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einer umfassenden Renovierung um 1856 ist die Kuppeldecke mit einer gemalten [[Kassettendecke|Kassettierung]] versehen, die – dem Geschmack des [[Historismus]] entsprechend – an die Kuppel des [[Pantheon (Rom)|Pantheons]] in Rom angelehnt ist. Zwei neue Altarblätter lieferte der Münchener Historienmaler [[Bernhard Endreß (Historienmaler)|Bernhard Endreß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde von dem Orgelbauer [[Johannes Klais]] (Bonn) erbaut und am 1. Juni 2008 eingeweiht. Es handelt sich dabei um die erste Orgel der Kapelle überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.kath-salem.de/html/salem250.html?t= |text=Orgel |archivebot=2019-05-15 20:20:56 InternetArchiveBot}} auf der Website der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt; Das rein mechanische Instrument hat 7 Register auf zwei Manualen und Pedal.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur [http://www.orgelbau-klais.com/m.php?tx=96 Disposition]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Octave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremblant doux&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
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| 5. || Gedeckt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremblant doux&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Knapp, Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Salem: Die Gebäude der ehemaligen Zisterzienserabtei und ihre Ausstattung.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Theiss 2004, ISBN 3-8062-1359-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stefansfeld-Kapelle|Stefansfeld-Kapelle}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|projekte|12386}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kath-salem.de/pfarreien/salem/ Website der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47/46/35/N|EW=9/17/14/E|type=landmark|elevation=|region=DE-BW|dim=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Salem, Maria Victoria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Salem (Baden)|StefansfeldKapelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Salem (Baden)|StefansfeldKapelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Salem, StefansfeldKapelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-Victoria-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle im Erzbistum Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsabtei Salem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
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