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	<title>Stefan Sarrach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:21:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stefan_Sarrach&amp;diff=520703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Beleg entfernt, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-05-13T16:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portraet.png|mini|Stefan Sarrach (2004)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefan Sarrach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1971]] in [[Frankfurt (Oder)]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist und [[Politiker]] ([[SPD]], bis 2009 [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] und [[Die Linke]]). Von Oktober 1999 bis November 2008 war er Mitglied des [[Landtag Brandenburg|Landtages Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur 1990 arbeitete Sarrach bis 1992 als Kreisgeschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Interessenvereinigung für [[Jugendweihe]] e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; in Fürstenwalde und blieb als Festredner dem Jugendweihegedanken bis heute verbunden. Von 1992 bis 1997 studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Europa-Universität Viadrina]] Frankfurt (Oder) und befand sich 1997 bis 1999 im Referendariat, Stammdienststelle [[Landgericht Frankfurt (Oder)]]. 1997 und 1999 legte Sarrach sein 1. und 2. juristisches Staatsexamen ab. Im Jahr 2000 erfolgte seine Zulassung zur [[Rechtsanwalt]]schaft, und er ließ sich als selbständiger Rechtsanwalt in Frankfurt (Oder), seit 2005 in [[Fürstenwalde/Spree]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen Einsatz gegen die [[Gebietsreform|Gemeindegebietsreform]] im Land Brandenburg verlieh ihm 2003 die Gemeinde [[Neuhardenberg|Quappendorf]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] das [[Ehrenbürger]]recht. Er war als Anwalt erfolglos gegen die vom Landesverfassungsgericht Brandenburg bestätigte Eingemeindung nach [[Neuhardenberg]] vorgegangen (Quappendorf II, VfGBbg 265/03). Das [[Bundesverfassungsgericht]] nahm 2006 eine daraufhin eingelegte kommunale Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Landesverfassungsgerichtes nicht zur Entscheidung an. Allerdings hatte das Landesverfassungsgericht 2002 in der Entscheidung Quappendorf I (VfGBbg 15/02) wichtige Maßgaben für künftige Eingemeindungen von Kleinstgemeinden formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreich waren jedoch andere vor dem Landesverfassungsgericht Brandenburg geführte Verfahren. Im Jahr 2000 vertrat Sarrach die Landtagsabgeordnete [[Esther Schröder]] (damals [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]) in einem Organstreitverfahren, mit dem die Landesregierung zur vollständigen Beantwortung parlamentarischer Anfragen verpflichtet wurde (VfGBbg 31/00). 2003 erstritt er in einem Kommunalverfassungsbeschwerdeverfahren der Stadt [[Uebigau-Wahrenbrück]] die Feststellung der Verfassungswidrigkeit mehrerer Vorschriften des Kita-Gesetzes Brandenburg (VfGBbg 54/01). In zwei weiteren Organstreitverfahren trug Sarrach dazu bei, dass die Rechte der Abgeordneten gestärkt wurden. So musste das Gericht den Umfang der Akteneinsicht in Personalakten wegen Trennungsgeldvorgängen herausgehobener Amtsträger (VfGBbg 42/06) und das Recht von Abgeordneten auf Gespräche mit Gefangenen und Zutritt zu Justizvollzugsanstalten (VfGBbg 53/06) klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde seine Abgeordneten-Webseite von der Redaktion der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Politik &amp;amp; Kommunikation&amp;#039;&amp;#039; mit Platz 1 von 1.843 Webseiten von deutschen Landtagsabgeordneten ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang November 2008 wurde Sarrach vom Richterwahlausschuss zum Richter (auf Probe) gewählt. Seit dem 1. Dezember 2008 ist Sarrach Richter in der [[Sozialgerichtsbarkeit]] des Landes Brandenburg. Er legte daher am 30. November 2008 sein Landtagsmandat und das Mandat im Kreistag Oder-Spree nieder und verzichtete auf die Zulassung als Rechtsanwalt. Im Februar 2011 ist Sarrach zum Richter am Sozialgericht (auf Lebenszeit) beim Sozialgericht Frankfurt (Oder) ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 trat er der [[Neue Richtervereinigung|Neuen Richtervereinigung]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater zweier Töchter ist in zweiter Ehe verheiratet und lebt in Fürstenwalde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1989 wurde er [[SED#Aufnahme|Kandidat der SED]], im Dezember 1989 wurde er dann Mitglied der SED-PDS bzw. [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]. Im September 2005 wurde er bis zur Vereinigung beider Parteien zur Partei Die Linke Doppelmitglied in der [[Arbeit &amp;amp; soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative|WASG]]. Vom 1. Mai 2007 bis 31. März 2009 war er außerdem Mitglied der Gewerkschaft [[Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft|ver.di]]. Vom August 2007 bis Januar 2009 war Sarrach Stadtvorsitzender der Partei Die Linke in Fürstenwalde/Spree. Im Februar 2009 trat er aus der Partei Die Linke aus und begründete dies mit seinem Richteramt sowie Unzufriedenheit mit der örtlichen Parteigliederung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1990 gehörte er zunächst als Jugendvertreter des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes der [[Freidenker]] der DDR&amp;#039;&amp;#039; (VdF), später als Vertreter der [[Arbeitsgemeinschaft Junge GenossInnen|AGJG]] in der PDS zu den Mitbegründern des &amp;#039;&amp;#039;[[Runder Tisch|Runden Tisches]] der Jugend des [[Kreis Fürstenwalde|Kreises Fürstenwalde]]&amp;#039;&amp;#039; (späterer Kreis[[jugendring]]) und nahm auch an Sitzungen des Runden Tisches im Kreis Fürstenwalde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende Mai 2009 ist Sarrach Mitglied der [[SPD]] im Unterbezirk Frankfurt (Oder), ab 2011 im Ortsverein Fürstenwalde im Unterbezirk Oder-Spree&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/prominenter-ex-linker-geht-zur-spd-7627873.html |titel=Brandenburg: Prominenter Ex-Linker geht zur SPD |hrsg=[[Tagesspiegel]]|datum=2009-05-11 |abruf=2024-05-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als gleichzeitiges Mitglied der Demokratischen Linke 21 (DL 21) organisiert er sich neben der Mitarbeit in der [[Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen]] (ASJ) im linken Flügel der SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2014 wurde Sarrach zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Fürstenwalde gewählt. Dieser stellte ihn als Kandidaten für verschiedene Ämter auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/926685.ein-stueck-zurueck-in-die-politik.html |datum=2014-03-12 |abruf=2024-05-01 |hrsg=[[Neues Deutschland]] |titel=Ein Stück zurück in die Politik: Der frühere PDS-Landtagsabgeordnete Sarrach tritt bei der Kommunalwahl für die SPD an}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spd-fuerstenwalde.de/meldungen/kommunalwahl-2024/ |titel=Kommunalwahl 2024 |hrsg=SPD Fürstenwalde |datum=2024-04-06 |abruf=2024-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
1990 bis 1993 war Sarrach Mitglied des Kreistages Fürstenwalde für die PDS und stellvertretender [[Fraktionsvorsitzender]] sowie [[Parlamentarischer Geschäftsführer|Fraktionsgeschäftsführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1993 bis 2003 gehörte er der [[Stadtvertretung|Stadtverordnetenversammlung]] der Stadt Frankfurt (Oder) für die PDS an, davon 1993 bis 1998 als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und von 1998 bis 1999 bis zu seiner ersten Wahl in den [[Landtag Brandenburg]] als Fraktionsvorsitzender. Bei den Kommunalwahlen am 28. September 2008 errang Sarrach erneut zwei kommunale Mandate. So gehörte er nun erstmals dem [[Landkreis Oder-Spree|Kreistag Oder-Spree]] und der Stadtverordnetenversammlung Fürstenwalde/Spree als Vorsitzender der Fraktion „Die Linke“ an. Die kommunalen Mandate gab Sarrach mit seiner Wahl zum Richter bzw. im Zusammenhang mit seinem Parteiaustritt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 wurde Sarrach für die SPD in die Stadtverordnetenversammlung Fürstenwalde/Spree gewählt und ist seit Januar 2016 Vorsitzender der SPD-Stadtverordnetenfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1999 bis November 2008 war Stefan Sarrach Mitglied des Landtages Brandenburg (zunächst über die [[Landesliste]] der PDS). Im September 2004 wurde er mit 37,4 % direkt für den Wahlkreis Oder-Spree III (Städte Fürstenwalde und Beeskow sowie die Gemeinden Grünheide, Steinhöfel, Rietz-Neuendorf und das Amt Odervorland) in den Landtag gewählt&amp;lt;ref name=&amp;quot;landtag&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/person?search=11554 |titel=Parlamentsdokumentation: Sarrach, Stefan |hrsg=Landtag Brandenburg |abruf=2024-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Sarrach war [[Rechtspolitik|rechtspolitischer]] Sprecher der [[Linksfraktion]] im Landtag Brandenburg und war von 2004 bis 2007 Mitglied des Fraktionsvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war in der 4. Wahlperiode des Landtages Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses sowie ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses und des Richterwahlausschusses. Zudem war er stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss und stellvertretendes Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Sonderausschuss zur Überprüfung von Normen und Standards&amp;#039;&amp;#039; (besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Sonderausschuss [[Bürokratieabbau]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1262595479|VIAF=6367165814922059860004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sarrach, Stefan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landessozialgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sarrach, Stefan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (Die Linke), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1971&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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