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	<title>Stefan Mazurkiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:24:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stefan_Mazurkiewicz&amp;diff=1116407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Samuel Adrian Antz: Knaster-Kuratowski-Mazurkiewicz-Lemma hinzugefügt.</title>
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		<updated>2025-06-04T15:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Knaster-Kuratowski-Mazurkiewicz-Lemma hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stefan Mazurkiewicz.jpg|mini|Stefan Mazurkiewicz 1935]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefan Mazurkiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1888]] in [[Warschau]]; † [[19. Juni]] [[1945]] in  [[Grodzisk Mazowiecki]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Mathematiker]] der [[Warschauer Mathematikerschule]]. Schwerpunkte seiner Arbeit waren [[Analysis]], [[Topologie (Mathematik)|Topologie]] und [[Wahrscheinlichkeitstheorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mazurkiewicz studierte Mathematik in Krakau, München und Göttingen und wurde 1913 bei [[Wacław Sierpiński]] über raumfüllende Kurven promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|12547|Kommentar=abgerufen am 4. Juni 2025.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1915 wurde er Professor an der neu gegründeten [[Universität Warschau|Warschauer Universität]], nachdem die russische Herrschaft in diesem Teil Polens im Ersten Weltkrieg endete. Er blieb an der Universität und war dort zeitweise Vize-Rektor und neun Jahre lang Dekan der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befasste sich zunächst mit Allgemeiner Topologie. Mit [[Zygmunt Janiszewski]] hatte er schon 1917 ein Topologie Seminar in Warschau. Vor [[Karl Menger]] und [[Pavel Urysohn]] führte er die Dimension kompakter Mengen ein. Einige topologische Sätze von Mazurkiewicz wurden unabhängig von [[Hans Hahn]] um dieselbe Zeit gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] (1919–1921) arbeitete er im &amp;#039;&amp;#039;[[Biuro Szyfrów]]&amp;#039;&amp;#039;, dem „Chiffren-Büro“ des polnischen Generalstabs, erfolgreich an der [[Entzifferung#Entzifferung in der Kryptologie|Entzifferung]] sowjetischer [[Geheimtext|Geheimnachrichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wandte er sich der Wahrscheinlichkeitstheorie zu, wobei er 1922 unabhängig von [[Francesco Cantelli]] das [[Starkes Gesetz der großen Zahlen|Starke Gesetz der großen Zahlen]] bewies, ein Axiomensystem entwickelte und während der deutschen Besatzung Polens ein Buch über Wahrscheinlichkeitstheorie schrieb. Das Manuskript verbrannte zwar, aber vor seinem Tod konnte er noch Teile neu fertigstellen, die 1956 veröffentlicht wurden. Er starb bei einer Operation wegen eines Magengeschwürs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war, zusammen mit Sierpiński und Janiszewski, der Begründer der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Fundamenta Mathematicae]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1920 deren Herausgeber mit Sierpinski. 1922 wurde er Mitglied der [[Polska Akademia Nauk]] und 1917 Mitglied der [[Polska Akademia Umiejętności]]. 1933 bis 1935 war er Präsident der Polnischen Mathematischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihn gehen mehrere Sätze zurück, so der [[Satz von Mazurkiewicz (Mengenlehre)|Satz von Mazurkiewicz]] über ebene Punktmengen, der [[Gδ-Satz von Hausdorff#Umkehrung|Satz von Mazurkiewicz]] in der mengentheoretischen Topologie und der [[Kontinuum (Mathematik)#Peano-Räume|Satz von Hahn-Mazurkiewicz]] über Peano-Räume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Knaster-Kuratowski-Mazurkiewicz-Lemma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung.&amp;#039;&amp;#039; (Polnisch: &amp;#039;&amp;#039;Podstawy rachunku prawdopodobienstwa.&amp;#039;&amp;#039;) Mathematische Monographien Nr. 32, 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Travaux des topologie et ses applications.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber [[Karol Borsuk]]. Warschau 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Mazurkiewicz}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/mazurkiewicz.stefan Stefan Mazurkiewicz] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027675697|LCCN=n84801679|VIAF=41833500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mazurkiewicz, Stefan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kryptoanalytiker in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Biuro Szyfrów)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warschauer Mathematikerschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mazurkiewicz, Stefan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juni 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Grodzisk Mazowiecki]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Samuel Adrian Antz</name></author>
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