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	<title>Stefan Lichter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T21:06:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stefan_Lichter&amp;diff=2436961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-23T17:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:11-01-15-buchmesse-ffm-by-RalfR-09.jpg|miniatur|hochkant|Stefan Lichter 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefan Lichter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1957]] in [[Düsseldorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;; † [[17. Dezember]] [[2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wirtrauern.de/traueranzeige/stefan-lichter |titel=Traueranzeigen von Stefan Lichter |werk=Wir trauern |datum=2024-01-13 |sprache=de-DE |abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Fernsehproduzent]], [[Autor]] und [[Journalist]]. Er wurde vor allem durch die von seiner Produktionsfirma GUM Studios GmbH hergestellte Puppen-Satireserie &amp;#039;&amp;#039;[[Hurra Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stefan Lichter studierte nach dem Abitur [[Humanmedizin]] an der [[Universität des Saarlandes]], der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]] und schließlich am [[Klinikum rechts der Isar]] der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]], an der er 1983 mit der [[Dissertationsschrift]] &amp;#039;&amp;#039;800 [[Dacryocystografie|Dacryocystographien]]: Vermessung der Röntgenbilder mit dem Computer und Vergleich mit den zugehörigen Befunden&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Approbationsordnung|Approbation]] nahm er jedoch keine ärztliche Tätigkeit auf, sondern begann freie fachjournalistische Tätigkeiten beim &amp;#039;&amp;#039;Medizin Magazin&amp;#039;&amp;#039; des [[WDR Fernsehen|Westdeutschen Fernsehens]] (1984) und der &amp;#039;&amp;#039;[[Ärzte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (1985) sowie als Berater bei der Produktion von medizinischen Informationsfilmen (1985–1987).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://drlichter.com/ |titel=Dr. Stefan Lichter |datum=2014-01-12 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140112090122/http://drlichter.com/ |abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurde er alleiniger Entwickler und Autor der Spiele in der neuen [[ARD]]-Fernsehshow &amp;#039;&amp;#039;[[Mensch Meier]]&amp;#039;&amp;#039;, die auf Wunsch ihres Moderators [[Alfred Biolek]] aktuelle wissenschaftliche Bezüge haben sollten. Für insgesamt 42 Live-Sendungen bis 1991 entstanden so 200 aufwändig ausgestattete Kandidatenspiele zu neuen Forschungsergebnissen aus [[Medizin]], [[Psychologie]], [[Umwelt]], [[Technik]] und weiteren Wissenschaftsgebieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zur Visualisierung setzte Stefan Lichter zunehmend [[Computer]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 gründete und führte Lichter die Multimediafirma Tevox GmbH, die zunächst [[Computeranimation]]en, [[Computerspiel]]e und [[Internetpräsenz]]en, und ab 1995 als eine der ersten deutschen Firmen virtuelle Charaktere und ganze Fernsehserien mit digitalen Darstellern herstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Wichtigste der etwa 40 Kunden waren [[RTL Television|RTL]], [[Super RTL]], [[Sat.1|SAT.1]] und der [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]], [[Volkswagen AG|VW]], [[Aventis]] und die [[DKV Deutsche Krankenversicherung|DKV]]. Die stärkere Konzentration auf animierte Charaktere führte zunehmend zur Zusammenarbeit mit Stefan Lichters Puppenproduktionsfirma GUM GmbH, die meist das [[Charakterdesign]] verantwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 lizenzierte Lichter sein Gameshow-Konzept &amp;#039;&amp;#039;Spiegelei&amp;#039;&amp;#039; an den Privatsender RTL und schrieb dafür auch die Bücher. 60 Sendungen dieser erfolgreichen Show um [[Vorurteil]]e und [[Menschenkenntnis]] wurden innerhalb von zwei Jahren jeweils samstags abends ausgestrahlt. Die Moderation übernahmen [[Helga Guitton]] und [[Uwe Hübner]], Produzentin war [[Christiane Ruff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Auftritt der britischen Satirepuppenproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[Spitting Image]]&amp;#039;&amp;#039; in der Show &amp;#039;&amp;#039;Mensch Meier&amp;#039;&amp;#039; führte zur Idee einer Adaption für das deutsche Fernsehen. Im Herbst 1988 gründeten Stefan Lichter, sein Bruder Andreas Lichter und Alfred Biolek die in [[Köln]] ansässige Puppenproduktionsfirma GUM Gesellschaft für Unterhaltung und für moderne Medien mbH (kurz GUM GmbH). Sie stellte von 1989 bis 1991 die viel beachtete – und kritisierte – Satireserie &amp;#039;&amp;#039;[[Hurra Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; mit Puppen deutscher Prominenter für die ARD her. Stefan Lichter war hierfür auch als Autor tätig. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Serie als erste derartige Puppenshow im deutschen Fernsehen überhaupt nicht nur künstlerisches Neuland betrat, sondern vor allem darin, dass sie eher als eine „&amp;#039;&amp;#039;[[Muppet Show]]&amp;#039;&amp;#039; für Erwachsene“ denn als scharfe politische Satiresendung konzipiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. dazu Sven Behrmann: Kapitel 4.5.3 &amp;#039;&amp;#039;Hurra Deutschland (ARD)&amp;#039;&amp;#039; in ders.: &amp;#039;&amp;#039;Politische Satire im deutschen und französischen Rundfunk&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücker Beiträge zur vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft (Band 20). Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2002, ISBN 3-8260-2346-3, S. 188–194&amp;lt;/ref&amp;gt; Die lebensgroßen Puppen entwarf [[Ute Krafft]], die seither als Chefbildhauerin eine der wichtigsten kreativen Stützen für die GUM-Produktionen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. auch die Angaben im [http://www.gum-studios.de/html/unternehmen.html GUM-Unternehmensprofil]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Stimmenimitatoren wirkten unter anderem die Kabarettisten [[Thomas Freitag (Kabarettist)|Thomas Freitag]] und [[Stephan Wald]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2021 befindet sich ein Teil der Puppen der Serie &amp;#039;&amp;#039;Hurra Deutschland&amp;#039;&amp;#039; im Haus der Geschichte in Bonn, in dem sie restauriert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Kliemann |url=https://ga.de/news/kultur-und-medien/tag-der-restaurierung-im-haus-der-geschichte-in-bonn_aid-78284429 |titel=Tag der Restaurierung im Haus der Geschichte in Bonn |hrsg=Generalanzeiger |datum=2022-10-13 |sprache=de |abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 erwarb Stefan Lichter alle Geschäftsanteile und verantwortete als [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] der GUM bis 2003 weitere 20 TV-Puppenserien für alle großen deutschen Sendeanstalten, sowie zahlreiche [[Werbefigur]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lichter&amp;quot;&amp;gt;[http://drlichter.com/ Lebenslauf von Stefan Lichter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gum-studios.de/html/tv_.html Liste der Produktionen] der GUM GmbH bzw. der GUM Studios GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Crew united Name|6184|GUM Studios Gesellschaft für Unterhaltung und für moderne Medien mbH|Abruf=2021-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So brachte es etwa die Figur des Weltraumbriefträgers &amp;#039;&amp;#039;Romeo&amp;#039;&amp;#039; als Moderator für das Kinderprogramm des Pay-TV-Senders [[Geschichte der Premiere AG|Premiere]] von 1992 bis 1994 auf 600 Episoden, die Fortsetzung von &amp;#039;&amp;#039;Hurra Deutschland&amp;#039;&amp;#039; in Sketchform auf über 1000 Einspielfilme.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gum-studios.de/html/unternehmen.html GUM-Unternehmensprofil]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein ganz ähnliches Konzept lag auch der von [[Yleisradio|YLE TV]] produzierten sechsteiligen Show &amp;#039;&amp;#039;Spott I Oegad&amp;#039;&amp;#039; zum Wahlkampf in [[Finnland]] 1994 zugrunde, für die GUM die Puppen anfertigte sowie das Casting und Training der Puppenspieler übernahm. Die im Auftrag des [[Schweizer Fernsehen|Schweizer Fernsehen (SF)]] entstandene GUM-Serie &amp;#039;&amp;#039;Cocolino&amp;#039;&amp;#039; (1997–1998), geschrieben von [[Mites van Oepen]], die schon an &amp;#039;&amp;#039;Hurra Deutschland&amp;#039;&amp;#039; beteiligt gewesen war, erhielt eine Nominierung für den [[Stiftung Prix Jeunesse|Prix Jeunesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sitcom &amp;#039;&amp;#039;Drachenfels&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Dragon&amp;#039;s Rock&amp;#039;&amp;#039;, 2004) kam die seinerzeit weltweit neue Computertechnologie „Chronomation“, die Puppenbau und [[Computer Generated Imagery|Computer Generated Imagery (CGI)]] miteinander verband, zum Einsatz. Dafür erhielten die Macher um Stefan Lichter 2004 den [[Animago Award]].&amp;lt;ref&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Preisgekrönte Zeichentrickserie mit neuester Computertechnik bei Super RTL: GUM Studios präsentieren 26 Folgen „Drachenfels“&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung von TV-Looonland/Super RTL vom 5. September 2004 ([http://www.dragonsrock.de/ Online-Fassung])&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanzierungsprobleme bei dieser coproduzierten 26-teiligen 3D-Computertrickserie führten im Vorfeld der Veröffentlichung allerdings dazu, dass Tevox und GUM mit insgesamt etwa 20 festen Mitarbeitern am 18. Juli 2003 [[Insolvenz]] anmelden mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Amtsgericht Köln, Aktenzeichen: 72 IN 430/03 zum Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 18401 eingetragenen GUM Gesellschaft für Unterhaltung und für moderne Medien mbH ([https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/cgi-bin/bl_suche.pl über die Detailsuche] auch im NRW-Online-Justizportal zu finden)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechte an nahezu allen Charakteren und Serien der GUM wurden daraufhin in die im selben Jahr gegründete GUM Studios GmbH überführt, deren Geschäftsführer Stefan Lichter seither war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie entwarf und betreute unter anderem die seit 2003 eingesetzten neuen [[Mainzelmännchen]]-[[Walkact]]s für das [[ZDF]], den [[Goleo VI#Pille|sprechenden Fußball &amp;#039;&amp;#039;Pille&amp;#039;&amp;#039;]] (entworfen von Ute Krafft) für die [[FIFA]] (2005) und das [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]-Maskottchen &amp;#039;&amp;#039;Paule&amp;#039;&amp;#039;, einen Adler mit schwarzem Federkleid und gelbem Schnabel (2006). Die Schweizer Satireserie &amp;#039;&amp;#039;Les Bouffons de la Confederation&amp;#039;&amp;#039; (2009–2010, [[Schweizer Fernsehen|DRS]]) wurde von Lichters GUM komplett mit Puppen (entworfen von Ute Krafft) ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war Stefan Lichter als freier Comedy-Autor tätig, widmete sich aber auch wieder dem [[Medizinjournalismus]] und arbeitete an entsprechenden Informationsplattformen für das [[Internet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://drlichter.com/ Webpräsenz von Stefan Lichter]&lt;br /&gt;
* [http://www.gum-studios.de/index.html Webpräsenz der GUM Studios GmbH]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1622263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-07-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lichter, Stefan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Informationstechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lichter, Stefan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fernsehproduzent, Autor und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 2023&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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