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	<title>Stefan Karner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan Karner April 2016 (26535766086) (cropped).jpg|mini|Stefan Karner im Jahr 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefan Karner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1952]] in Sankt Jakob bei [[Griffen]]) ist ein österreichischer [[Historiker]]. Er war bis zu seinem Ruhestand Ende Februar 2018 Vorstand des Institutes für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der [[Karl-Franzens-Universität Graz]], Gründer und Leiter des [[Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung|Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung]] und Leiter des Medienlehrgangs der Universität Graz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stefan Karner studierte [[Geschichte]] und [[Russische Sprache|Russisch]]. Er promovierte 1976 an der Universität Graz und erwarb dort im Jahr 1985 seine [[Habilitation]] für Neueste Wirtschafts- und Sozialgeschichte und für Österreichische Zeitgeschichte. Seine Dissertation über „Kärntens Wirtschaft 1938–1945“ erschien im Druck und enthält ein Nachwort von [[Albert Speer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Karner: &amp;#039;&amp;#039;Kärntens Wirtschaft 1938–1945. Unter besonderer Berücksichtigung der Rüstungsindustrie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Landeshauptstadt Klagenfurt.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Mit einem Nachwort von [[Albert Speer]]. Magistrat/Kulturamt, Klagenfurt 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Karner widmet sich der österreichischen Zeitgeschichte im wirtschafts- und sozialhistorischen Rahmen, der Zeitgeschichte Mittelost- und Osteuropas sowie der [[Geschichte der Sowjetunion]]. Im Rahmen der wissenschaftlichen Erforschung dieser Thematik gründete er 1993 das [[Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung]], zur Erforschung von politischen, wirtschaftlichen, humanitären und gesellschaftlichen Folgen nach Kriegen und Konflikten, besonders mit humanitären Kriegsfolgen des Zweiten Weltkrieges (Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Vertriebene).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karner beschäftigt sich mit [[Restitution (Österreich)|Restitution]], [[Wiedergutmachung]], Zwangsarbeiterentschädigung und Entschädigung ehemaliger österreichischer Kriegsgefangener. Er arbeitet als wissenschaftlicher Berater für österreichische Ministerien, darunter zu Fragen zu den [[AVNOJ-Beschlüsse]]n, den [[Beneš-Dekrete]]n und der Volksgruppen-Frage in Kärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Bundeskanzlers [[Wolfgang Schüssel]] war Stefan Karner 2005/2006 Mediator im Kärntner Minderheitenkonflikt ([[Ortstafelstreit]]). Unter seiner Führung entstand der Vorschlag, der unter dem Namen „[[Karner-Papier]]“ bekannt wurde. Karner hat einige Großausstellungen wissenschaftlich geleitet, zuletzt 2009 die niederösterreichische Landesausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Österreich. Tschechien. geteilt – getrennt – vereint]]&amp;#039;&amp;#039;, zuvor 2008 &amp;#039;&amp;#039;Österreich. 90 Jahre Republik&amp;#039;&amp;#039; im [[Parlamentsgebäude (Wien)|Parlament]] und 2005 die Staatsvertragsausstellung auf der [[Schallaburg]] &amp;#039;&amp;#039;Österreich ist frei!&amp;#039;&amp;#039; Er ist seit 2001 Vorsitzender der bilateralen österreichisch-slowenischen Historikerkommission und seit 2008 Vorsitzender der österreichisch-russischen Historikerkommission sowie seit 2006 Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des Bundesministeriums für Landesverteidigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 hatte sich Innenminister [[Wolfgang Sobotka]] mit seiner Ankündigung, das [[Adolf-Hitler-Geburtshaus|Hitler-Geburtshaus]] abreißen zu lassen, auf eine Empfehlung der vom Bundesministerium für Inneres eingerichteten Expertenkommission berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/politik/inland/sobotka-bestaetigt-hitler-haus-in-braunau-wird-abgerissen/225.900.364 |titel=Sobotka bestätigt: Hitler-Haus in Braunau wird abgerissen |werk=Kurier |datum=2016-10-17 |sprache=de |abruf=2022-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stefan Karner gehörte neben [[Oliver Rathkolb]] und [[Clemens Jabloner]] zu den prominenten Mitgliedern dieser Kommission. Konkret hatte die Expertenkommission jedoch nicht den völligen Abriss, sondern {{&amp;quot; |Text=eine tiefgreifende architektonische Umgestaltung, die den Wiedererkennungswert und die Symbolkraft des Gebäudes dauerhaft unterbinden soll}}, empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Nowak |url=https://www.diepresse.com/5103305/hitlers-geburtshaus-wird-abgerissen |titel=Hitlers Geburtshaus wird abgerissen |werk=DiePresse |datum=2016-10-17 |sprache=de |abruf=2022-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurde international darüber berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-09/adolf-hitler-geburtshaus-wolfgang-sobotka-abriss-braunau |titel=Mit der Abrissbirne gegen Neonazis |werk=Die Zeit |datum=2016-09-20 |sprache=de |abruf=2022-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 wurde das von der Expertenkommission entwickelte und von Innenminister [[Karl Nehammer]] präsentierte Konzept der „Neutralisierung“ des Hitler-Geburtshauses stark kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000117864524/nehammer-will-braunauer-hitlerhaus-neutralisieren-gedenkverbaende-empoert |titel=Nehammer will Braunauer Hitlerhaus &amp;quot;neutralisieren&amp;quot;, Gedenkverbände empört |hrsg=DerStandard |datum=2020-06-03 |sprache=de |abruf=2022-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Funktionen ==&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2010 war Karner Vertreter Österreichs in der „European Commission against Racism and Intolerance“ (ECRI) des [[Europarat]]es in Straßburg, zudem war er von 1995 bis 2010 Vizepräsident der [[Politische Akademie der ÖVP|politischen Akademie der ÖVP]] in Wien. Von 1997 bis 1999 übernahm er die Gesamtleitung der Denkwerkstatt „Österreich zukunftsreich“. Zwischen 1998 und 2004 war er Mitglied im Verwaltungsrat der „EU-Beobachtungsstelle von [[Rassismus]] und [[Fremdenfeindlichkeit]]“ (EUMC) in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karner war Mitglied des Kontaktkomitees der Österreichischen Bundesregierung zur Konzeption eines „[[Haus der Geschichte Österreich|Hauses der Geschichte der Republik Österreich]]“, zudem hatte er ab 2004 einen Sitz im Präsidium des [[Dr. Karl-Kummer-Institut|Karl-Kummer-Instituts]] für Sozialpolitik in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2007 und 2008 leitete er ein Forschungsprojekt mit ca. 80 Historikern, die am Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung in Graz den [[Prager Frühling]] beleuchteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wieninternational.at/de/node/9940?SESS88d3916a5a538ac67daaf1cded7e82f4=d815936da16873c41302ecf8f157965d |text=Prager Frühling: Die Angst der KP-Chefs vor der Droge Freiheit |archive-is=20130114234516}} (Abgerufen am 22. August 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Karner ist Gründungsdirektor des [[Haus der Geschichte Niederösterreich|Hauses der Geschichte Niederösterreich]]. Mit 1. Jänner 2018 folgte ihm [[Christian Rapp (Autor)|Christian Rapp]] als wissenschaftlicher Leiter nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://noe.orf.at/news/stories/2879952/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Rapp wird neuer Leiter im Haus der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 23. November 2017, abgerufen am 24. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 wurde er zum Präsidenten des [[Österreichisches Schwarzes Kreuz|Österreichischen Schwarzen Kreuzes]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.osk.at/fileadmin/images/zz-zeitungen/web-OSK-2-2025.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1976 Ehrenzeichen der Marktgemeinde [[Sankt Jakob im Rosental]]&lt;br /&gt;
* 1995 Österreichischer [[Wissenschafter des Jahres]]&lt;br /&gt;
* 1996 [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] I. Klasse&lt;br /&gt;
* 1996 [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
* 1997 [[Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern des Österreichischen Schwarzen Kreuzes]] für Verdienste um die Kriegsgefangenenforschung&lt;br /&gt;
* 1998 Großes Silbernes Ehrenzeichen der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft der [[Russland|Russischen Föderation]] für die Verdienste um die Rehabilitierung von Opfern politischer Repression&lt;br /&gt;
* 2004 Alois-Mock-Europaring des [[Katholischer Reichsbund|Katholischen Reichsbundes]]&lt;br /&gt;
* 2005 [[Ehrenzeichen des Landes Kärnten|Großes Ehrenzeichen des Landes Kärnten]]&lt;br /&gt;
* 2005 [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 2006 [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich|Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* 2007 [[Orden und Ehrenzeichen (Russland)|Medaille „Stolz Russlands“]]&lt;br /&gt;
* 2009 Goldenes Ehrenzeichen mit Kristallen der Stadt [[Völkermarkt]]&lt;br /&gt;
* 2009 [[Europäischer Bürgerpreis]] des [[Europäisches Parlament|Europaparlamentes]] gemeinsam mit der [[Kärntner Konsensgruppe]]&lt;br /&gt;
* 2009 [[Kulturpreis der Stadt Villach]] gemeinsam mit der Kärntner Konsensgruppe&lt;br /&gt;
* 2009 [[Österreichischer Verfassungspreis]] des „Forums Verfassung“ (gemeinsam mit der Konsensgruppe)&lt;br /&gt;
* 2011 [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* 2012 [[Gregoriusorden|Komtur des Päpstlichen Ritterordens vom heiligen Gregor dem Großen]] durch Papst [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
* 2013 [[Ehrenzeichen des Landes Kärnten|Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten]]&lt;br /&gt;
* 2016 Ehrendoktorwürde der [[Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität|Russisch Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität]] in Moskau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://noe.orf.at/news/stories/2810613/ Karner ist Ehrendoktor an Moskauer Universität] auf ORF vom 24. November 2016, abgerufen am 25. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019 [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf2985164&amp;quot;&amp;gt;[https://steiermark.orf.at/news/stories/2985164/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Land ehrte Gerhard Draxler&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 3. Juni 2019, abgerufen am 5. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019 Ritterkreuz des [[Ungarischer Verdienstorden|Verdienstordens der Republik Ungarn]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bik.ac.at/hohe-auszeichnung-fuer-stefan-karner-2/ |titel=Hohe Auszeichnung für Stefan Karner – Ludwig-Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung |werk=bik.ac.at |abruf=2019-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021 [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.news.steiermark.at/cms/beitrag/12832912/154271287/ |titel=Verdiente Persönlichkeiten wurden für ihr Engagement geehrt. Überreichung von Bundesauszeichnungen in der Alten Universität |werk=steiermark.at |datum=2021-06-30 |abruf=2022-05-06}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.news.steiermark.at/cms/dokumente/12832912_154271287/0d4097e4/Bundesauszeichnungen_29Juni2021.pdf |titel=Bundesauszeichnungen. Dienstag, 29. Juni 2021 um 16.00 Uhr, in der Aula der Alten Universität |werk=steiermark.at |datum=2021-06-30 |abruf=2022-05-06 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Karner veröffentlichte über 300 wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften und rund 20 Monographien, darunter:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kärntens Wirtschaft 1938–1945&amp;#039;&amp;#039;. Klagenfurt 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Steiermark im Dritten Reich 1938–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1. und 2. Aufl. 1986, 3. Aufl. 1994, ISBN 3-7011-7171-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krieg aus der Luft. Kärnten und Steiermark 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Graz 1992 (mit [[Siegfried Beer]]), ISBN 3-900310-38-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geheime Akten des KGB&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Margarita Ottilinger&amp;#039;&amp;#039;. Graz 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Archipel GUPVI. Kriegsgefangenschaft und Internierung in der Sowjetunion 1941–1956&amp;#039;&amp;#039;. Wien/München 1995, ISBN 3-7029-0399-2 (Wien), ISBN 3-486-56119-7 (München). Russisch: Moskau 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Beuteakten aus Österreich“. Der Österreichbestand im russischen „Sonderarchiv“ Moskau&amp;#039;&amp;#039;. Graz 1996 (mit [[Gerhard Jagschitz]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschsprachige Volksgruppe in Slowenien 1939–1997&amp;#039;&amp;#039;. Klagenfurt/Ljubljana/Wien 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haus der Geschichte Österreich|Haus der Geschichte der Republik Österreich]] (HGÖ): Machbarkeitsstudie im Auftrag des [[Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten|BMUK]]&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Wien/Klagenfurt 1999 (mit [[Manfried Rauchensteiner]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit in der Land- und Forstwirtschaft auf dem Gebiet Österreichs 1939 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Wien/München 2004 (mit Peter Ruggenthaler).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Steiermark im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Graz 2000, 2. Aufl. Graz 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der erste Schritt auf dem langen Weg zum Staatsvertrag. Sowjetische Überlegungen zum Staatsaufbau 1945/46&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2005, ISBN 3-7007-3250-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steiermark. Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck/Wien 2012.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wachstum in der Bewegung. 85 Jahre MIBA. Growth in Motion: 85 Years of MIBA&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von F. Mitterbauer – Therse Niss und MIBA. Laakirchen 2012 (mit Christoph H. Benedikter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karner fungierte als Herausgeber unter anderem für:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als Mitteleuropa zerbrach&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Wien 1990 (mit [[Gerald Schöpfer]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefangen in Russland&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Wien 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschen nach dem Krieg. Schicksale 1945–1955&amp;#039;&amp;#039;. St. Pölten 1995 (mit Gerhard Jagschitz).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stabsbesprechungen der NS-Zivilverwaltung in der Untersteiermark&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Wien 1996.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg gegen die Sowjetunion 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Wien 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kalter Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Graz 2002 (mit Erich Reiter und Gerald Schöpfer).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Armee in Österreich. Sowjetische Besetzung 1945–1955. Band 1: Beiträge, Band 2: Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. 1. und 2. Aufl. Wien/München 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kärnten und die nationale Frage im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände. Klagenfurt/Ljubljana/Wien 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;. Wien/München 2005 (mit [[Günter Bischof]] und [[Barbara Stelzl-Marx]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;GrenzenLos. Österreich – Slowenien – Ungarn 1914–2004&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Fehring 2007 (mit [[Wolfram Dornik]] und Rudolf Graßmug).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Österreich 1938–1945: Die Beiträge der Parlaments-Enquete 2005&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Wien 2007 (mit Karl Duffek).&lt;br /&gt;
* Wolfram Dornik, Stefan Karner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Besatzung der Ukraine 1918. Historischer Kontext – Forschungsstand – wirtschaftliche und soziale Folgen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11). Graz/Wien/Klagenfurt 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreich. Tschechien. geteilt – getrennt – vereint, Beitragsband und Katalog der Niederösterreichischen Landesausstellung 2009&amp;#039;&amp;#039;. Schallaburg 2009, mit Michal Stehlík.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Česko. Rakousko. Rozděleni – odloučeni – spojeni. Ve spolupráci s Arminem Lausseggerem a Philippem Lesiakem. Sborník a katalog Dolnorakouské zemské výstavy 2009&amp;#039;&amp;#039;. Schallaburg/Jihlava 2009 (mit Michal Stehlík).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Prague Spring and the Warsaw Pact Invasion of Czechoslovakia in 1968&amp;#039;&amp;#039;. The Harvard Cold War Studies Book Series. Lanham/Boulder/New York/Toronto/Plymouth 2009 (mit Günter Bischof und Peter Ruggenthaler).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordberg. Der Weg in den Weltraum. Beitragsband zu Symposium und Ausstellung in Fehring 2010&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Fehring 2010. (mit Bruno P. Besser und Walter M. Iber).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Juden in Lettland. Flucht – Asyl – Internierung&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck/Wien/Bozen 2010 (mit Philipp Lesiak und Heinrichs Strods).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wiener Gipfel 1961. Kennedy – Chruschtschow.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck/Wien/Bozen 2011 (mit Barbara Stelzl-Marx, Natalja Tomilina, Alexander Tschubarjan, Günter Bischof, Viktor Iščenko, Michail Prozumenščikov, Peter Ruggenthaler, Gerhard Wettig, [[Manfred Wilke]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren Wallenbergs&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erster Weltkrieg. Globaler Konflikt – lokale Folgen. Neue Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;, Innsbruck/Wien/Bozen: StudienVerlag 2014 (Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung; 27), ISBN 978-3-7065-5386-5 (mit Philipp Lesiak).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Kalten Krieg der Spionage: [[Margarethe Ottillinger]] in sowjetischer Haft 1948–1955&amp;#039;&amp;#039;, unter Mitarbeit von Sabine Nachbaur, Dieter Bacher und Harald Knol, StudienVerlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2016, ISBN 978-3-7065-5521-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die umkämpfte Republik. Österreich von 1918–1938&amp;#039;&amp;#039;, StudienVerlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2018, ISBN 978-3-7065-5637-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Zu seinem 60. Geburtstag wurde ihm eine umfangreiche Festschrift mit Beiträgen führender Historiker gewidmet: Gerald Schöpfer, Barbara Stelzl-Marx (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft. Macht. Geschichte. Brüche und Kontinuitatsbruch im 20. Jahrhundert. Festschrift Stefan Karner&amp;#039;&amp;#039;, Graz/Wien 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122547071}}&lt;br /&gt;
* [https://wirtschaftsgeschichte.uni-graz.at/de/institut/institutsteam/stefan-karner/ Stefan Karner auf der Website der Karl-Franzens-Universität Graz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122547071|LCCN=n/86/107117|VIAF=59103073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karner, Stefan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ludwig Boltzmann Gesellschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger einer Auszeichnung des Österreichischen Schwarzen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschafter des Jahres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Völkermarkt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreichisches Schwarzes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karner, Stefan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Historiker und Publizist, Gründer des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=St. Jakob bei [[Völkermarkt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15116-62</name></author>
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