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	<title>Stefan Heymann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stefan_Heymann&amp;diff=2085417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: Walter Bartel verlinkt und Name korr.</title>
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		<updated>2026-04-28T08:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Walter_Bartel&quot; title=&quot;Walter Bartel&quot;&gt;Walter Bartel&lt;/a&gt; verlinkt und Name korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-52145-001, 70. Geburtstag von Robert Siewert.jpg|mini|70. Geburtstag von Robert Siewert am 30. Dezember 1957, v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: [[Robert Siewert]], Stefan Heymann, [[Walter Bartel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefan Heymann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1896]] in [[Mannheim]]; † [[3. Februar]] [[1967]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[nd|Neues Deutschland]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Februar 1967, S. 8. (Traueranzeige)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ost-Berlin]]) war ein [[deutscher]] [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär, [[Redakteur]], KZ-Häftling, Kulturfunktionär der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED), [[Botschafter]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in [[Ungarn]] und [[Polen]] sowie [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heymann entstammte einer jüdischen Familie [[Deutschnationalismus|deutschnationaler]] Überzeugung. Nach dem Besuch der [[Bürgerschule]] besuchte er das Gymnasium in Mannheim und machte anschließend eine Banklehre. Heymann meldete sich im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Freiwilliger zum [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heeresdienst]] und wurde als [[Leutnant der Reserve]] als Flieger mehrmals verwundet. Nachdem er 1919 Anschluss an [[Ernst Toller]] und [[Erich Mühsam]] gefunden hatte, beteiligte er sich an der [[Proklamation]] der [[Räterepublik#Deutschland (ab 1918)|Räterepublik Kurpfalz]]. Danach war er im [[militär]]ischen Apparat der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) unter dem [[Deckname]]n &amp;#039;&amp;#039;Dietrich&amp;#039;&amp;#039; tätig. Beruflich war er bei einer Mannheimer Bank beschäftigt. Er engagierte sich aktiv als Betriebsratsvorsitzender und im Allgemeinen Verband der deutschen Bankangestellten, was zu seiner Entlassung führte. 1923 wurde Heymann Kampfleiter der KPD in Unterbaden und beteiligte sich im September 1923 am oberbadischen Aufstand. Nach dem Verbot der KPD im November 1923 wurde er bei einer illegalen Zusammenkunft in Stuttgart verhaftet. 1924 wurde er vom Staatsgerichtshof in Leipzig zu dreieinhalb Jahren [[Gefängnis]]haft wegen &amp;quot;Vorbereitung zum Hochverrat&amp;quot; verurteilt, jedoch 1926 [[amnestie]]rt. Er wurde Mitglied im [[Rotfrontkämpferbund]] (RFB), der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] (RH) und der [[Internationale Arbeiterhilfe|Internationalen Arbeiterhilfe]] (IAH). Ab 1926 war er [[Chefredakteur]] der Mannheimer &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039; und von 1930 bis 1932 als politischer Redakteur der [[Die Rote Fahne|&amp;#039;&amp;#039;Roten Fahne&amp;#039;&amp;#039;]] in Berlin tätig. Von 1928 bis 1929 war er als Nachfolger von [[Paul Schreck]] Mitglied des [[Landtag der Republik Baden|Landtages der Republik Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 1933 war Heymann Chefredakteur der [[Schlesische Arbeiter-Zeitung|Arbeiterzeitung]] in Breslau. Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Heymann 1933 verhaftet und kam 1936 als &amp;quot;Schutzhäftling&amp;quot; ins [[KZ Kislau]], 1938 wurde von dort ins [[KZ Dachau]] &amp;quot;verschubt&amp;quot; sowie 1940 ins [[KZ Buchenwald]], wo er als [[Blockältester]] im Block 3 für junge jüdische Häftlinge eingesetzt war, später als [[Desinfektor]]. 1942 kam er ins [[KZ Auschwitz III Monowitz|KZ Auschwitz-Monowitz]], wo er Schreiber im Krankenbau war, und im Januar 1945 ein weiteres Mal ins KZ Buchenwald, wo er in der Arbeits[[statistik]] des [[KZ Buchenwald|Kleinen Lagers]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Heymann war in erster Ehe verheiratet mit Erika Geck (Heymann), der Tochter des Reichstagsabgeordneten und Offenburger Verlegers [[Adolf Geck]]. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die Tochter Sonja Heymann (Nerlich) und der Sohn Dieter Heymann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] war Heymann Mitglied der KPD-Landesleitung [[Thüringen]] und Gründer des [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Antifa-Komitees]] Thüringen. Danach übernahm er eine Funktion in der Abteilung Kultur und Erziehung im [[ZK der SED|Zentralkomitee (ZK) der SED]]. Von Ende 1950 bis 1953 war er Botschafter in der Volksrepublik Ungarn und von 1953 bis 1957 in Volkspolen. Danach war er Leiter der Presseabteilung im [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]] und 1960 [[Professor]] an der [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft|Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Walter Ulbricht&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1963 war er [[Emeritierung|emeritiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Koch, Udo Wohlfeld: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Buchenwaldkomitee. Die Periode von 1945 bis 1958.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 2010, ISBN 978-3-935275-14-9, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der sozialisten pergolenweg jan2017 - 12.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]]  des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung in der DDR ==&lt;br /&gt;
* 6. Mai 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Lehrhefte für das Fernstudium / Lehrgang 9. / Themenreihe 2. / T. 3. / Kap. 15. &amp;#039;&amp;#039;Die Herausbildung u. Entwicklung d. Arbeiter-und-Bauern-Macht als d. Basis d. Kampfes d. deutschen Volkes unter Führung d. Arbeiterklasse u. ihrer Partei um d. Sicherung d. Friedens u. d. nationale Wiedergeburt Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. / Abschnitt 1945–1949 / T. 1.1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marxizmus a rasová otázka&amp;#039;&amp;#039;. Tatran, Bratislava 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Balzac, der grösste kritische Realist der französischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Volk u. Wissen, Berlin 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft, Horatio! Wirtschaft!&amp;#039;&amp;#039; Werden und Wirken, Weimar 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marxismus und Rassenfrage&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Wahrheit und Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Thür. Volksverlag, Weimar 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Volkskatechismus der Altenburger Republikaner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Douai, Adolf.&amp;#039;&amp;#039; Thür. Volksverlag, Weimar 1948.&lt;br /&gt;
* (Mitherausgeber) &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald&amp;#039;&amp;#039;. Thüringer Volksverlag, Weimar. 1949&lt;br /&gt;
* „Warum keine Jugendweihe?“ in: &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 31. März 1950 ([https://oops.uni-oldenburg.de/777/1/becinu07.pdf Auszug])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Otto Watzinger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Mannheim 1650–1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Stadtarchivs Mannheim.&amp;#039;&amp;#039; 12). 2. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1987, ISBN 3-17-009646-X, S. 101–102.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=stefan-heymann|lemma=Stefan Heymann|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=1415}}&lt;br /&gt;
* David Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Stefan Heymann (1896–1967) – Überzeugter Kommunist und Funktionär der SED.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilhelm Kreuz, Volker von Offenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Schüler des Vereinigten Großherzoglichen Lyceums – Karl-Friedrich-Gymnasiums Mannheim – Porträts aus zwei Jahrzehnten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Karl-Friedrich-Gymnasiums Mannheim in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2). Mannheim 2014, ISBN 978-3-95428-153-4, S. 209–218.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012407152}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=375 Redebeiträge] von Stefan Heymann im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/ab52dbb7-98cb-48b3-9a95-860807450c4d/ Nachlass Bundesarchiv NY 4193]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Botschafter der DDR in Ungarn&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Botschafter der DDR in Polen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012407152|LCCN=n90683530|VIAF=172080501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heymann, Stefan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR in Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heymann, Stefan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, KPD-Funktionär, politischer KZ-Häftling, Landtagsabgeordneter und DDR-Botschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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