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	<title>Stedingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T16:27:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stedingen&amp;diff=38864&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8206:BA35:3F00:B4D7:6384:793:511C: Das Werft steht in Bardenfleth. Aus das Bild zeigt Bardenfleth. Lediglich derf Hauptsitz der Werft ist in Motzen!</title>
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		<updated>2025-06-28T07:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das Werft steht in Bardenfleth. Aus das Bild zeigt Bardenfleth. Lediglich derf Hauptsitz der Werft ist in Motzen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur ehemaligen Gemeinde siehe [[Stedingen (Gemeinde)]], zum Schiff [[Stedingen (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Unterweser.jpg|miniatur|Unterwesergebiet mit dem Stedinger Land]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stedingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stedingerland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Landstrich in der [[Oldenburg (Land)|oldenburgischen]] [[Weser#Unterweser|Weser]][[Marschland|marsch]] und umfasst heute im Wesentlichen das Gebiet der Gemeinden [[Lemwerder]] und [[Berne]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Wesermarsch]]. Stedingen wurde im 13. Jahrhundert von der expandierenden Grafschaft [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]] annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im späten [[Mittelalter]] und in der frühen [[Neuzeit]] umfasste Stedingen neben dem heutigen Gebiet die vormaligen vier Marschvogteien [[Moorriem]], [[Oldenbrok|Oldenbrook]], [[Strückhausen]] und [[Hammelwarden]], die Vogtei [[Wüstenlande]] (Stedingerwüste oder Wösting genannt), das jenseits der Weser gelegene [[Osterstade]] und wahrscheinlich auch den damals schon vorhandenen Teil des nachmaligen Vogteidistrikts [[Schwei]]. Da Stedingen erst nach dem Ende der Gauverfassung besiedelt wurde, hat es einen [[Gau]] namens Stedingen vermutlich nie gegeben. Das Gebiet des später Stedingen genannten Gebiets war im frühen und im hohen Mittelalter Teil des [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] [[Largau]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm von Hodenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Diöcese Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland&amp;#039;&amp;#039;. Capaun-Karlowa, Celle 1858, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;, Nieder-Stedingen des [[Landkreis Ammerland|Ammergaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm von Hodenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Diöcese Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland&amp;#039;&amp;#039;. Capaun-Karlowa, Celle 1858, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ist in lateinischsprachigen Urkunden von einem „populus Stedingorum Rustringiae“ die Rede, damit sind jedoch nicht die [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] Stedinger aus den Gebieten südlich des [[Stadland]]es gemeint, sondern [[Friesen|friesische]] [[Butjadingen (Landschaft)|Butjadinger]] und Stadlander aus den [[Rüstringen|rüstringischen]] Stammlanden.&amp;lt;ref&amp;gt;T.D. Wiarda: &amp;#039;&amp;#039;Asega-Buch – ein alt-friesisches Gesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Nicolai, Berlin / Stettin 1805, S. LXXXIV. [http://books.google.de/books?id=iz9GAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR84&amp;amp;lpg=PR84&amp;amp;dq=%22Gau+Stedingen%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=LPAaq1SKwV&amp;amp;sig=McVjw_KZY_gt67h0YmZVm4JWuYc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=FqqbT4W9KsX48QPA0NzfDg&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=%22Gau%20Stedingen%22&amp;amp;f=false Faksimile der Originalausgabe]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine geistige Verwandtschaft der Stedinger mit ihren friesischen Nachbarn bestand insofern, als sich die Stedinger bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts Rechte erkämpften, die mit denen in den benachbarten friesischen Siedlungen vergleichbar waren. In diesem Zusammenhang wird oft der Begriff „[[Bauernrepublik]]“ verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bauernkriege.de/Bauernrepublik.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Altenesch St.-Gallus von NW256.JPG|Ort der Schlacht von Altenesch: [[St.-Gallus-Kirche (Altenesch)|St. Gallus]] in Süderbrook&lt;br /&gt;
Bauernhof in Altenesch260.jpg|Bauernhof in Altenesch&lt;br /&gt;
Bauernhaus in Krögerdorf Ollen338.jpg|Bauernhaus an der Ollen in Krögerdorf&lt;br /&gt;
Ollen moderner Bauernhof265.JPG|Landschaft an der Ollen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebiete südwestlich des Stadlandes und nordwestlich der Hunte wurden früher &amp;#039;&amp;#039;Niederstedingen&amp;#039;&amp;#039;, die Gebiete südöstlich der Hunte &amp;#039;&amp;#039;Oberstedingen&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das jetzige Stedingerland beschränkt sich auf das frühere Oberstedingen; es wird durch die Flüsse [[Ochtum]], [[Weser]] und [[Hunte]] begrenzt sowie im Süden durch das (fast vollständig trockengelegte) Moor nördlich von [[Hude (Oldenburg)|Hude]] und [[Bookholzberg]]. Es wird von mehreren kleinen Flüssen, der Berne, Hörspe und der [[Ollen]], durchströmt und berührt im Süden den Geestrand. Der Marschenboden ist fruchtbar und wird überwiegend als von Entwässerungsgräben durchzogenes Grünland genutzt. Das Gebiet ist hochwassergefährdet und entlang der Flüsse durch Deiche geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Stedingen deckt den Südosten des Landkreises Wesermarsch ab, ragt aber als Landschaft ein Stück in den [[Landkreis Oldenburg]] hinein, da der [[Geest]]rand und damit die Grenze der Wesermarsch etwas südlich der Grenze zwischen den Landkreisen verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stedinger Weserdörfer sind von der Schifffahrt geprägt. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war das nahe [[Vegesack]] Heimathafen der [[Walfang in Bremen|Bremer Walfangflotte]]. In der Straße entlang des Weserdeichs bauten sich Walfänger ihre [[Reetdach|reetgedeckten]] Häuschen, später auch Kapitäne kleine Villen. Im Deichvorland liegen die Produktionsstätten dreier Werften, [[Abeking &amp;amp; Rasmussen]], [[Fassmer]] und [[Lürssen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;140&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ritzenbüttel Schifferhäuser Schafe468.JPG|Weserdeich in [[Lemwerder]]-Ritzenbüttel&lt;br /&gt;
Datei:Motzen Schifferhäuser + Fassmer470.JPG|Schifferhäuser und eine Halle der [[Fassmer]]-Werft (Stammsitz in Motzen) in [[Berne]]-Bardenfleth&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann A. Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Stedinger&amp;#039;&amp;#039;. Beitrag zur Geschichte der Weser-Marschen, Bremen 1865 ([https://www.google.de/books/edition/Die_Stedinger/dT_wGrbzMeEC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hermann+A.+Schumacher,+Die+Stedinger&amp;amp;printsec=frontcover Link zum Digitalisat des Werkes])&lt;br /&gt;
* Heinrich Munderloh: &amp;#039;&amp;#039;Das Wüstenland. Eine landeskundliche Darstellung der Entwicklung in einer oldenburgischen Moormarschengemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Reihe Oldenburger Studien, Band 20, Heinz Holzberg Verlag, Oldenburg 1981, ISBN 3-87358-140-X&lt;br /&gt;
* Gerold Meiners: &amp;#039;&amp;#039;Stedingen und die Stedinger&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1987&lt;br /&gt;
* Heinz B. Maaß: &amp;#039;&amp;#039;Neues aus dem alten Stedigen&amp;#039;&amp;#039;. Kleine Stedinger Heimatbücherei. Stedinger Verlag, Lemwerder 1990&lt;br /&gt;
* {{LexMA|8|83||Stedingen, Stedinger|[[Heinrich Schmidt (Historiker)|Heinrich Schmidt]]}}&lt;br /&gt;
* Jens Schmeyers: &amp;#039;&amp;#039;Die Stedinger Bauernkriege&amp;#039;&amp;#039;. Wahre Begebenheiten und geschichtliche Betrachtungen. Zur Erinnerung an die Schlacht bei Altenesch 1234. Stedinger Verlag, Lemwerder 2004&lt;br /&gt;
* [[Bernd Ulrich Hucker]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Sannau]] 880 Jahre. Zur Frühgeschichte eines Stedinger Dorfes&amp;#039;&amp;#039;. Bremen 2019. ISBN 978-3-938275-97-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[St.-Veit-Denkmal|Stedingsehre]]&lt;br /&gt;
* [[Stedinger]]&lt;br /&gt;
* [[Stedingerkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|15|253|spezialkapitel=Stedingerland}}&lt;br /&gt;
* [http://www.neundorfer-ulf.de/stedingen/frameset-sted.html Stedinger Online Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.eckhart.de/index.htm?bauer.htm#Stedinger Meister Eckhart und seine Zeit - Bauer - Stedinger]&lt;br /&gt;
* [https://www.niedersaechsische-bibliographie.de/REL?PPN=1042649197 Literatur über Stedingen] in der [[Niedersächsische Bibliographie|Niedersächsischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Wesermarsch)]]&lt;/div&gt;</summary>
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