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	<title>Stedebach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stedebach&amp;diff=628355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-11-08T22:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Stedebach&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Weimar (Lahn)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/43/42&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 08/40/23&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 205 &amp;lt;!-- LAGIS --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 203&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 216&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 1.85&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 21&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011-05&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 35096&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06426&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Stedebach.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stedebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit aktuell zirka 25 Einwohnern der kleinste Ortsteil der Gemeinde [[Weimar (Lahn)]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Burg Rickelskopf ===&lt;br /&gt;
Etwa 600 m südlich der Siedlung befand sich die etwa um das Jahr 800 erbaute [[Burg Rickelskopf]], eine [[Höhenburg]] von etwa 32 m Durchmesser mit sichelförmigem [[Halsgraben]], die jedoch schon um 1000 aufgegeben wurde und danach verfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stedebach hstam karten nr p ii 16510 Vogelschau.jpg|mini|Der Freihof Stedebach mit der Wasserburg des Deutschen Ordens um 1700]]&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Stedebach erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stedebach&amp;#039;&amp;#039; und wird in die Zeit 1250–1260 datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Bereits im 9. und 10. Jahrhundert befand sich jedoch im Ort eine kleine [[Niederungsburg]] oder [[Motte (Burg)|Motte]], die [[Burg Stedebach]], um die sich dann das kleine Dorf entwickelte. Von dieser ersten Burg sind keine Reste mehr erhalten, und auch ihre genaue Lage ist nicht gesichert; vermutlich befand sie sich jedoch an der gleichen Stelle wir die spätere Burg des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit 1263 hatte die [[Deutschordensballei Hessen]] bzw. die [[Kommende|Landkommende]] Marburg erheblichen Grundbesitz in Stedebach,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-weimar.de/images/pdf/Heimatwelt/Heimatwelt14.pdf Herbert Kosog: &amp;#039;&amp;#039;Die Stedebacher Höfe und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Heimatwelt&amp;#039;&amp;#039;, Weimar/Lahn, 1983, Heft 14] (PDF; 6,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 1302 war Stedebach Sitz eines Deutschordensbruders. In der Tat wird, wohl auf einer 1894 in Marburg erschienene [[Dissertation]] fußend,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Heldmann (Historiker)|Carl Heldmann]]: [https://books.google.de/books?id=UaYPAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA172#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der ländlichen Rechtsverhältnisse in den Deutschordenscommenden Marburg und Schiffenberg.&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation, Marburg 1894, S. 35 (144) und S. 63 (172)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Ordensbruder namens Gobelo oder auch Goblo in der Zeit von 1302 bis 1319 gelegentlich als ‘’[[Komtur (Amt)|Komtur]]” in Stedebach bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=Ng4LAAAAIAAJ Carl Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschordensballei Hessen …&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, Neue Folge Bd. 20, Kassel 1895, S. 91.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatwelt, Weimar/Lahn, 1983, Heft 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist allerdings nicht klar, ob Stedebach demnach zumindest kurze Zeit des Status einer [[Kommende#Kommenden der Ritterorden|Kommende]] hatte, oder ob Gobelo vielmehr der dortige [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] oder [[Kastner]] war. Eine Schenkungsurkunde des Landgrafen [[Otto I. (Hessen)|Otto I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] vom 31. Dezember 1318 bezeichnet Goblo als [[Ordensbruder|Bruder]] und als „secretarius“ ([[Sekretär#Geschichte|„Geheimsekretär“]]) des Landgrafen, was mit der Stellung eines Komturs nicht vereinbar gewesen wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=RL |ID=690 |titel=online Regest Nr. 690 |datum=2019-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Schenkungen oder Tausch kamen bis spätestens 1476 alle Höfe im Ort in den Besitz des Ordens, einschließlich des 1375 und auch noch 1409 landgräflich genannten Hofs.&amp;lt;ref&amp;gt;Der landgräfliche Hof war 1375 an den Ritter Emmerich von Linden verpfändet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Sicherung und Verwaltung dieses Besitzes errichtete der Orden spätestens im 15. Jahrhundert am Ostrand der Siedlung ein [[Festes Haus#Weiherhaus|Weiherhaus]],&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Zeichnung: Heimatwelt, Weimar/Lahn, 1983, Heft 14, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; wahrscheinlich an der Stelle der alten, kleinen [[Burg Stedebach]]. Die Burg des Ordens war auf allen vier Seiten von einem sehr breiten [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] umgeben, sodass man auch von einem [[Teich|Burgteich]] sprach, und wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts zu einer dreiflügeligen [[Wasserburg]] ausgebaut. Ob und wie lange Ordensangehörige permanent in Stedebach residierten, ist ungewiss. Gewiss ist jedoch, dass spätestens im 16. Jahrhundert ein [[Schultheiß]] vom Orden ernannt und bezahlt wurde; er wohnte wahrscheinlich im Nebenflügel der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 1476 befreiten Landgraf [[Heinrich III. (Hessen)|Heinrich III.]], der Regent von [[Oberhessen (Region)|Oberhessen]], und sein Sohn Ludwig (III.) die Burg (die in diesem Zusammenhang erstmals als Burg bezeichnet wird) und die Höfe des Ordens in Stedebach von allen Diensten, [[Abgabe]]n und [[Heerfahrt]] und übertrugen dem Orden auch die [[Blutgerichtsbarkeit|Hohe Gerichtsbarkeit]] am Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=12xBAAAAcAAJ Georg Lennep: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung von der Leyhe zu Landsiedel-Recht.&amp;#039;&amp;#039;] Marburg 1768, S. 100–106&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=8tw2AAAAYAAJ Johann Bapt. Rady (Johann Michael Raich, Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der katholischen Kirche in Hessen (722 – 1526).&amp;#039;&amp;#039; Mainzer Verlagsanstalt, Mainz 1904, S. 386]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bereits am 19. August 1466 hatte Landgraf Heinrich III. die damaligen drei Höfe des Ordens in Stedebach dem Orden als Freihöfe übereignet. (Landesarchiv Baden-Württemberg, Bestand JL 425: Sammlung Breitenbach zur Geschichte des Deutschen Ordens; Zweiter Teil: Das Meistertum und die Balleien des Deutschen Ordens im Reich; Tom. XXXI: Balleien Deutschen Gebiets; Teil 2: Ballei Marburg bzw. Hessen; JL 425 Bd. 31 Qu. 28)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit kam es allerdings sehr häufig zu Streit zwischen landgräflichen [[Ministeriale]]n und dem Orden hinsichtlich der Zuständigkeit ihrer Gerichte. Die Bestellung eines eigenen Schultheißen und die Existenz eines Gefängnisses in der Burg des Ordens weisen zweifellos darauf hin, dass der Orden zumindest bis 1679 die hohe und niedere Gerichtsbarkeit in Stedebach ausübte. Ab 1702 hinderte der landgräflich Schultheiß von [[Fronhausen]] den Orden an der Ausübung der Gerichtsbarkeit in Stedebach, und erst 1747 wurde dem Orden die Niedere Gerichtsbarkeit wieder eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1561 wurde der von seiner Niederlassung in Stedebach verwaltete Grundbesitz des Ordens von [[Leibeigenschaft|Leibeigenen]] oder [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörigen]] des Landgrafen und zum [[Frondienst]] verpflichteten Bauern bearbeitet. Im Jahre 1561 verlieh der Orden dieses Land erstmals an drei [[Bauernhof|Hofleute]] auf jeweils neun Jahre. Ab 1577 war der Stedebacher Besitz des Ordens auf vier Höfe aufgeteilt, die immer wieder für neun Jahre, und ausdrücklich nach [[Landsiedelrecht]], in praktisch ständige [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pacht]] an vier sogenannte Hofbeständer verliehen wurden. Noch 1679 hieß es im Pachtvertrag des Marburger [[Komtur (Amt)|Komturs]] Johann Daniel von Priort mit den vier Hofleuten in Stedebach ausdrücklich, dass dies nicht als [[Erbpacht|Erbleihe]] ausgedeutet werden solle.&amp;lt;ref&amp;gt;Lennep, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1715 fand sich diese Klausel im neuen Landsiedel-Pachtvertrag.&amp;lt;ref&amp;gt;Lennep, S. 141–145&amp;lt;/ref&amp;gt; In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden diese Pachten in Erbleihen umgewandelt und die Hofbauern wurden Erbbeständer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte bezahlte Schultheiß wurde 1679 abberufen und auf eine Hospitalverwalterstelle versetzt, und seine Pflichten wurden nunmehr von einem der vier Hofleute ausgeübt, wobei das Amt jährlich unter ihnen rotierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Bauernbefreiung]] wurden die vier Hofleute durch die [[Kurhessische Verfassung von 1831|Kurhessische Verfassung vom Januar 1831]] aus der Leibeigenschaft entlassen, hatten dafür allerdings einen hohen Preis in Form des zwanzigfachen jährlichen Pachtzinses zu zahlen. Erst 1878, nachdem sie die vereinbarten [[Ablösung (Recht)|Ablösen]] nebst Zinsen in Raten schließlich abbezahlt hatten, waren sie freie Grundbesitzer ihrer Höfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wasserburg Stedebach]] verfiel bereits ab der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; ein Teil wurde bereits 1778 abgerissen. Der Burgteich wurde 1781 trockengelegt und danach als Gemüsegarten genutzt. Der Rest der Burg wurde 1857 abgetragen, und heute sind nur noch Reste der äußeren [[Futtermauer]] des einstigen Burgteichs zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der französische Kaiser [[Napoleon Bonaparte|Napoléon]] am 24. April 1809 den Deutschen Orden in den [[Rheinbund]]staaten für aufgelöst erklärte, wurde der Ordensbesitz in Stedebach Eigentum des 1807 gebildeten [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]], nach dessen Ende 1813 Staatsbesitz des restaurierten [[Kurfürstentum Hessen|Kurfürstentums Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Stedebach zum 1. Juli 1974 durch [[Landesgesetz]] in die [[Großgemeinde]] Weimar (Lahn) [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg (Lahn) (GVBl. II 330-27) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=6 |seiten=154 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;11 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=404}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Stedebach wurde wie für die übrigen Ortsteile von Weimar ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gemeinde-weimar.de/images/Satzungen/0-1%20HauptsatzungFassungIINachtrag20110428.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;7|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Weimar |format=PDF;&amp;amp;nbsp;18&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2019-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Stedebach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], Gericht Reizberg&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], [[Gericht Lohra]]&lt;br /&gt;
* ab 1592: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, Gericht Oberwalgern&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]]), Gericht Lohra&lt;br /&gt;
* ab 1648: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Gericht Oberwalgern&lt;br /&gt;
* ab 1686: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, [[Amt Fronhausen]], Gericht strittig mit dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]]&lt;br /&gt;
* bis ca. 1697: Gerichtsbarkeit durch den Deutschen Orden in Marburg.&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Fronhausen, Gericht Lohra&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Marburg]], [[Kanton Lohra]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Fronhausen, Gericht Lohra&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Oberhessen (Kurhessische Provinz)|Provinz Oberhessen]], [[Landkreis Marburg|Kreis Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;73 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Amtsgericht Fronhausen|Justizamt Fronhausen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],  Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]], Gemeinde Weimar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Stedebach 21 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren keine Einwohner unter 18 Jahren, 6 zwischen 18 und 49, 9 zwischen 50 und 64 und 6 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 9 Haushalten. Davon waren 3 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 3 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 3 Paare mit Kindern, sowie keine [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 3 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 3 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Da der Ort immer nur aus vier landwirtschaftlichen Höfen (und dem herrschaftlichen Amtssitz) bestand, war die Zahl der Einwohner entsprechend gering. Lediglich unmittelbar nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verdoppelte sie sich einige Jahre lang auf Grund der Einquartierung von Ausgebombten und Heimatvertriebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Quelle: || Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || 4 [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || 4 Höfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || 12 Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Stedebach|width=450|float=none|maxEinwohner=90&lt;br /&gt;
|53|46|44|58|57|56|58|57|58|62|55|59|53|45|94|90|48|41|27&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,30)(1980,-1)(1990,-1)(2000,28)(2005,25)(2011,21)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Gemeinde Weimar:&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2000&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Quelle: || Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1861: || 57 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]], zwei [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]], ein andersgläubiger Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 52 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 89,66 %), keine katholischen, 6 sonstige christliche (= 10,34 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 31 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 75,61 %), 10 katholische (= 24,39 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 20 Land- und Forstwirtschaft, 1 Produzierendes Gewerbe, 1 Handel und Verkehr, 1 Dienstleistungen und Sonstiges&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Besonders sehenswürdig sind die alten [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stedebach Eisenbahnbrücke Aar-Salzböde-Bahn von SO.jpg|mini|Brücke der ehemaligen Aar-Salzböde-Bahn südöstlich von Stedebach]]&lt;br /&gt;
Der Ort ist noch heute stark geprägt durch die landwirtschaftlichen Betriebe, die teilweise auch Hofläden betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Straßen und Wege in Stedebach sind Privat- und Wirtschaftswege. Im Ort gibt es nur die Straße „Stedebach“; die einzelnen Häuser sind einfach nummeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aar-Salzböde-Bahn]] führte von 1894 bis 1995 auf der Strecke von Niederwalgern nach [[Hartenrod]] südöstlich an Stedebach vorbei. Der nächstgelegene Haltepunkt war „Lager Damm“ mittig zwischen [[Damm (Lohra)|Damm]] und Stedebach gelegen. Südöstlich des Ortes ist noch eine Brücke der Bahn erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=12xBAAAAcAAJ Georg Lennep: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung von der Leyhe zu Landsiedel-Recht.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1768] (S. 107–158: Stedebacher Pachtbriefe von 1561 bis 1742)&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6 (S. 269)&lt;br /&gt;
* Ewald Gutbier: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Stedebach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessenland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 44, 1933 (S. 45 ff.)&lt;br /&gt;
* Herbert Kosog: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg zu Stedebach&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Heimatwelt&amp;#039;&amp;#039;, Weimar/Lahn 1978, Heft 5 [https://www.gemeinde-weimar.de/images/pdf/Heimatwelt/Heimatwelt04.pdf (online als PDF)] (4,40&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Herbert Kosog: &amp;#039;&amp;#039;Die Stedebacher Höfe und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Heimatwelt&amp;#039;&amp;#039;, Weimar/Lahn, 1983, Heft 14 [https://www.gemeinde-weimar.de/images/pdf/Heimatwelt/Heimatwelt14.pdf (online als PDF)] (6,24&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116326158 |GNDfehlt=2022-02}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|title:(Stedebach)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-weimar.de/rathaus/politik/ortsteile/stedebach/category/13-stedebach |titel=Ortsteil Stedebach |werk=Webauftritt |hrsg= Gemeinde Weimar |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=534020090|titel=Stedebach, Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=534020090|titel=Stedebach, Landkreis Marburg-Biedenkopf | datum=2020-10-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.gemeinde-weimar.de/Einwohner.html| titel=Einwohnerzahlen | werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Weimar |zugriff=2019-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20010113131400/http://www.gemeinde-weimar.de/Einwohner.html}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=36 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=32 und 72 |abruf=2021-07 |format=PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=36 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=112 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA112}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Weimar (Lahn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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