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	<title>Stecklikrieg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T00:08:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stecklikrieg&amp;diff=352726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LoopyLuzern: kleine Anpassung</title>
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		<updated>2025-12-21T14:02:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Anpassung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=&lt;br /&gt;
|TEILVON=&lt;br /&gt;
|BILD=ZehenderStecklikrieg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=300px&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Tod des Leutnants Rudolf [[Werdt (Patrizierfamilie)|von Werdt]] im Stecklikrieg, Federzeichnung von Karl Ludwig [[Zehender (Patrizierfamilie)|Zehender]] (1751–1814)&lt;br /&gt;
|DATUM=August [[1802]]&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=Oktober [[1802]]&lt;br /&gt;
|ORT=[[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Militärischer Sieg der Aufständischen&lt;br /&gt;
|FOLGEN=Sturz der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]], Erneute militärische Besetzung durch [[Frankreich]] im Oktober 1802&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=Einführung der von Napoléon diktierten [[Mediationsakte]] am 10. März [[1803]]&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1={{CHE-1798}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2=Föderalisten aus den Kantonen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Uri matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Uri|Uri]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Schwyz matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Schwyz|Schwyz]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Obwalden matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Obwalden|Obwalden]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Nidwalden matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Glarus matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Glarus|Glarus]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Zürich matt.svg|15px|class=noviewer]] Stadt [[Zürich]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:CHE Bern COA.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Bern|Bern]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Aargau matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Aargau|Aargau]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Solothurn matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Appenzell Ausserrhoden matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|Appenzell Ausserrhoden]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Appenzell Innerrhoden matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Appenzell Innerrhoden|Appenzell Innerrhoden]]&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT3=&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1=&lt;br /&gt;
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|NOTIZEN=&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stecklikrieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Föderalismus in der Schweiz|föderalistischer]] Aufstand gegen die [[Helvetische Republik]] im Spätsommer und Herbst 1802. Er erhielt seinen Namen von den «Stecken» (Knüppeln), welche die Aufständischen bäuerlicher Herkunft oft mangels anderer Waffen mit sich führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einschlussloch1802.JPG|mini|links|Bei der Belagerung Berns durch die Aufständischen traf eine Kanonenkugel die Ecke eines Hauses am Läuferplatz, das in den 1950er Jahren durch einen Neubau ersetzt wurde. Das Mauerstück des Altbaus mit dem Einschussloch wurde im Neubau wieder eingesetzt. Darunter befindet sich die Inschrift «Stäcklichrieg 1802».]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss den Bestimmungen des [[Friede von Lunéville|Friedens von Lunéville]] zogen die französischen Truppen im Sommer 1802 aus der Schweiz ab, wo sie sich seit dem [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Einmarsch 1798]] befunden und die Einrichtung einer französischen [[Tochterrepublik]] durchgesetzt hatten. Der Rückzug der Schutzmacht destabilisierte die Helvetische Republik, in zahlreichen Orten und Gegenden wurden vorhelvetische Institutionen wieder eingesetzt und Behördenmitglieder sowie Anhänger der Helvetischen Republik vertrieben. Der Aufstand, der sich vor allem in der [[Zentralschweiz]], in Zürich, Bern, Solothurn und im Aargau ausbreitete, konnte nach mehreren militärischen Konfrontationen mit den schlecht ausgerüsteten und wenig motivierten Regierungstruppen (Gefecht beim [[Renggpass]] am 28. August 1802, Beschiessungen von Bern und Zürich Mitte September 1802, [[Gefecht bei Faoug]] am 3. Oktober 1802) die helvetische Zentralmacht stürzen, die sich nach einer militärischen Kapitulation am 18. September 1802 von Bern nach Lausanne zurückgezogen hatte und der nur noch die Kantone Waadt und Freiburg folgten. Die Macht im Land übernahmen kantonale Regierungen und eine von [[Alois von Reding]] geleitete [[Tagsatzung]] in Schwyz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sogenannten  «Zwetschgenkrieg» kam es am 21. September 1802 zu einem Überfall auf die  [[Surbtal]]er Juden. Die etwa 800 Angreifer setzten sich zusammen aus Bauern, Handwerkern und auch einigen Patriziern. Der Überfall kam nicht ganz unerwartet, denn die Spannungen hatten sich über mehrere Tage hinweg aufgebaut und die jüdische Bevölkerung war vorgewarnt, Frauen und Kinder waren zuvor in Sicherheit gebracht worden.&lt;br /&gt;
Die Angreifer plünderten und zerstörten die Häuser der jüdischen Bevölkerung,  die christlichen Einwohner von [[Endingen AG|Endingen]] und [[Lengnau AG|Lengnau]] blieben weitgehend unbehelligt. Die gängige Deutung der Gründe für den Überfall geht davon aus, dass die Juden als Anhänger der neuen, liberalen Ordnung galten.&lt;br /&gt;
Ein Ausschuss, der den Vorfall untersuchte, erstellte ein Protokoll über 52 Seiten. Daraus geht hervor, dass die Angaben der Gründe teilweise widersprüchlich waren, einige Angreifer bezeichneten die Juden als Profiteure des [[Geschichte der Schweiz#Ancien Régime 1712–1798|Ancien Régime]], andere als Profiteure der neuen Ordnung der [[Helvetische Republik|Helvetik]].&lt;br /&gt;
Auf den Bericht des Untersuchungsausschusses folgten keine weiteren Massnahmen, die Juden erhielten keine Entschädigung für die Schäden, und die Täter hatten keine Konsequenzen zu tragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Tumulte – Excesse – Pogrome: Kollektive Gewalt gegen Juden in Europa 1789–1900.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein 2020, ISBN 978-3-8353-3645-2, S. 134 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzibiet/der-zwetschgenkrieg-gegen-die-juden-wie-kam-es-zum-angriff-von-1802-ld.1445003 |titel=Zwetschgenkrieg gegen die Juden |datum=2017-08-15|abruf=2022-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse des Aufstands machten die französischen Truppen wieder rückgängig, die im Oktober 1802 wieder einrückten und dabei auf keinen Widerstand trafen. [[Napoléon Bonaparte]] erachtete den Aufstand als gefährlich für die geltende politische Ordnung in Europa. Er machte in der von ihm diktierten [[Mediationsakte]] von 1803 Zugeständnisse an die Gegner der Helvetik und gab den Einheitsstaat zugunsten einer föderalistisch strukturierten Schweiz auf. Da die französische Intervention eine Verletzung der Bestimmungen des [[Friede von Lunéville|Friedens von Lunéville]] war, nahm Grossbritannien dies neben anderem zum Anlass, Frankreich den Krieg zu erklären (18. Mai 1803).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Umsetzung ==&lt;br /&gt;
[[William Wordsworth]]s Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Thought of a Briton on the Subjugation of Switzerland&amp;#039;&amp;#039; und [[Friedrich von Schiller]]s Arbeit am &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; gehen unmittelbar auf den Stecklikrieg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Erismann: &amp;#039;&amp;#039;Aarau im Stecklikrieg Anno 1802.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, 1952, S. 3–21 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1952%3A26#12 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Beat Junker: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kantons Bern seit 1798.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Helvetik, Mediation, Restauration 1798–1830&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern.&amp;#039;&amp;#039; Band 66). Stämpfli, Bern 1982, ISBN 3-85731-005-7 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/gesch_kant_bern_seit_1798_bd_01_helvetik_mediation_restauration.pdf Digitalisat]), S.&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{HLS|41551|Stecklikrieg|Autor= [[Jürg Stüssi-Lauterburg]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Noah Businger: [https://blog.nationalmuseum.ch/2024/09/der-stecklikrieg-von-1802/ &amp;#039;&amp;#039;Der Stecklikrieg von 1802.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 17. September 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg in der Schweizer Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Helvetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsulat und Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LoopyLuzern</name></author>
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