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	<title>Steckelsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-06T09:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Steckelsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rathenow&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/36/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/17/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 21&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 14 &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 742&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2001-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14712&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03385&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Steckelsdorf church 2016 SW.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Dorfkirche Steckelsdorf|Dorfkirche]] von Südwesten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathenow-Steckelsdorf-DorfkircheOrgel2-Asio.jpg|mini|Orgel der Dorfkirche Steckelsdorf von [[Friedrich Hermann Lütkemüller]] 1859]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steckelsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈʃtɛkl̩sdɔʁf}}] ist ein [[Ortsteil]] der Kreisstadt [[Rathenow]] im [[Landkreis Havelland]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ortskern Steckelsdorfs liegt 1 km westlich der Kernstadt Rathenow, links der Havel, an der [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 96|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;96]] Richtung [[Schollene]]. Durch das südliche Ortsgebiet führt die [[Bundesstraße 188]]. Auf dem Ortsgebiet liegen der Steckelsdorfer See und der Trittsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steckelsdorf hat 742 Einwohner &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: 31. Dezember 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteilgliederung ===&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Steckelsdorf gehören die Wohnplätze &amp;#039;&amp;#039;Bölkershof&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ludwigslust&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Steckelsdorf-Ausbau&amp;#039;&amp;#039;, weiters die an Rathenow-[[Neue Schleuse]] angrenzende &amp;#039;&amp;#039;Gebhardtsiedlung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Gemarkung]] des Dorfes Steckelsdorf unmittelbar an der [[Havel]] befinden sich die Überreste eines [[Slawischer Burgwall|slawischen Burgwalls]], des [[Burgwall „Alt Rathenow“|Burgwalls „Alt Rathenow“]] vermutlich aus dem 11. Jahrhundert. 1335 wurde Steckelsdorf erstmals in einem Pfandbrief des Wittelsbacher [[Ludwig V. (Bayern)|Markgrafen Ludwig I.]] als „Steggelsdorp et Buckow, gelegen dicht by Ratnowe“ erwähnt. 1354 fiel Steckelsdorf in den Besitz des [[Erzstift Magdeburg|Erzbischofs von Magdeburg]]. Seit dem 15. Jahrhundert gehörten die Ländereien zum Besitz derer [[Tresckow (Adelsgeschlecht)|von Treskow]]. Margarete von Treskow führte 1538 die [[Reformation]] ein. 1682 wurden die Besitztümer [[Schollene]] und Buckow durch Balthasar Ferdinand von Treskow vereinigt. 1722 wurde das Gut für 14.500 Taler an die Familie &amp;#039;&amp;#039;von [[Katte (Adelsgeschlecht)|Katte]] auf Wust&amp;#039;&amp;#039; verkauft.&lt;br /&gt;
Von 1786 bis 1789 wurde auf dem Kiezhügel ein Königlich Preußisches Proviantamt errichtet, das von [[Havel]]armen umflossene Gebiet wurde seither als [[Magazininsel]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1819 brannte das Dorf ausgehend von einem Brand in der Gutsbrennerei bis auf die Windmühle nieder. Beim Wiederaufbau des Dorfes siedelten einige Bauern außerhalb des Dorfkerns und es entstanden die Wohnplätze Bölkershof, Ludwigslust und Gebhardshof. 1820 wurde die evangelische Dorfkirche wiederaufgebaut und 1822 eingeweiht. 1880 wurde eine Chaussee von Rathenow nach [[Havelberg]] durch Steckelsdorf gebaut. Sie band das Dorf enger an Rathenow.&lt;br /&gt;
1901 wurde eine große Havelschleuse auf Steckelsdorfer Gebiet im Rahmen des Havelausbaus für den Großschifffahrtsweg [[Berlin]]–[[Hamburg]] errichtet. Es entstand auf dem Gebiet des Wohnplatzes Gebhardtshof die Siedlung [[Neue Schleuse]], welche 1910 als eigenständige Gemeinde aus Steckelsdorf ausgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der Hauptteil vom [[Gutsbezirk]] Steckelsdorf mit der Landgemeinde Steckelsdorf, die Kolonie Forst und das Forsthaus Ebelgünde wurden mit der Landgemeinde Grütz vereinigt.&amp;lt;ref name=AB-RB-Magdeburg&amp;gt;{{Literatur | Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg| Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg | Ort=Magdeburg | Datum=1928 | Seiten=224 | ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Rittergüter Schneider und Scharper während der [[Bodenreform]] enteignet und an 48 Siedler aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steckelsdorf gehörte seit 1816 zum [[Landkreis Jerichow II]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Sachsen]] und damit nach 1945 zum neu entstandenen Land [[Sachsen-Anhalt]]. Vom 1. Juli 1950 an gehörte es zum sachsen-anhaltischen [[Landkreis Genthin]]. Am 25. Juli 1952 kam Steckelsdorf zum [[Kreis Rathenow]] im [[Bezirk Potsdam]] und somit 1990 zum Land [[Brandenburg]]. Der ehemalige Ortsteil Neue Schleuse wurde bereits am 1. Juli 1950&amp;lt;ref name=Metzler-Poeschel&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Statistisches Bundesamt | Titel = Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern | Jahr = 1995 | Verlag = Metzler-Poeschel | Ort = Stuttgart | ISBN = 3-8246-0321-7 | Seiten=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Rathenow eingemeindet und trug 1952 den Namen Rathenow-West. Der Wohnplatz Steckelsdorf-Ausbau stellt eine Erweiterung der Siedlung Rathenow-West auf Steckelsdorfer Gebiet dar. Hier entstand 1962 die römisch-katholische [[St. Josef (Steckelsdorf)|St.-Josef-Kirche]], die bis 2024 bestand (Steckelsdorf gehört im Gegensatz zur Kernstadt Rathenow zum [[Bistum Magdeburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2001 erfolgte nach einer Volksabstimmung die Eingemeindung von Steckelsdorf in die Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwerk Steckelsdorf ===&lt;br /&gt;
Im Horstweg in Steckelsdorf-Ausbau gründete die jüdische Jugendorganisation [[Bachad]] 1934 im Rahmen der [[Hachschara|Hachschara-Bewegung]] eine für etwa 70 Personen ausgelegte Ausbildungsstätte für jugendliche Auswanderer, die dort gärtnerische oder landwirtschaftliche Berufe erlernen konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rösch&amp;quot;&amp;gt;Barbara Rösch: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte und Kultur in Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsverlag Potsdam, Potsdam 2009, ISBN 978-3-940793-38-6, S. 102 (pdf-S. 104) ([https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/deliver/index/docId/2570/file/roesch_handreichung.pdf Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die zu diesem Lager gehörenden Grundstücke und Gebäude waren 1933 von dem jüdischen Anwalt Dr. H. A. Meyer aus Berlin erworben worden, vielleicht bereits mit der Absicht dort ein Hachschara-Lager einzurichten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wayback&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/pdfs/Museumsblaetter/Heft_13/k_13_Goetze.pdf |wayback=20170818174322 |text=Bettina Götze: &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung auf das gelobte Land. Das Hachschara-Lager in Steckelsdorf&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Museumsblätter. Mitteilungen des Museumsverbandes Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Heft 13, Dezember 2008, S. 42 ff.|archiv-bot=2019-05-15 18:04:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Rösch handelte es sich beim Landwerk Steckelsdorf um die erste Hachschara-Einrichtung in Brandenburg.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zu den Anlagen des Lagers gehörte das Wirtschaftsgebäude, in dem sich auch die Wohnungen des Betriebsleiters, des Gärtners und die Zimmer der Mädchen befanden. Kuh- und Pferdeställe sowie Geräteschuppen und Scheune bildeten mit dem Wirtschaftsgebäude das eigentliche Gehöft. Die Jungen waren in der so genannten Sommervilla untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Ob es sich dabei um die in der früheren Fassung des Artikels erwähnte „Jagdvilla eines jüdischen Berliner Industriellen, der seiner Gemeinde das Gebäude (mit angeschlossener Gärtnerei) zur Einrichtung eines Erholungsheims 1936/1937 geschenkt“ habe, handelte, ließ sich nicht mehr verifizieren.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Anlage gehörten auch ein Gewächshaus, Mistbeete und ein Hühnerstall. Obstplantagen, Gemüse- und Getreidefelder sowie ein Nadelwald umgaben das Gelände.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Zitiert nach Bettina Götze: &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung auf das gelobte Land&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
Nach Götze betrug das Durchschnittsalter der 1939 in Steckelsdorf lebenden Jugendlichen 18 Jahre. Es habe allerdings – außer den ebenfalls etwas älteren Betreuern – auch eine kleine Gruppe von 25- bis 30-Jährigen gegeben. Am 1. August 1938 hielten sich im Landwerk Steckelsdorf 70 Auszubildende auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert J. Fiebig: [https://d-nb.info/011839953 &amp;#039;&amp;#039;Statistische Tabellen&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Almanach des Schocken Verlags auf das Jahr 5699&amp;#039;&amp;#039;, Schocken Verlag, Berlin 1938/39, S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1938 verschleppten die Nationalsozialisten den für die Praktikantenausbildung verantwortlichen Leiter Friedrich Löwenthal und mehrere Mitarbeiter in das [[Konzentrationslager Buchenwald]]. Am 21. Mai 1942 schlossen die NS-Behörden die Ausbildungsstätte. Am 11. Juli 1942 wurden allein 52 Juden aus dem ehemaligen jüdischen Ausbildungslager in das [[Konzentrationslager Auschwitz]] deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_mid_420711.html Statistik und Deportation] der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Dorfkirche Steckelsdorf befindet sich seit 1978 eine Gedenktafel mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken: Juden im Landwerk Steckelsdorf&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spurensuche-online.net/zeitzeugen/roberg/steckelsdorf.html |wayback=20160305113304 |text=Spurensuche online |archiv-bot=2024-05-16 07:24:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Steckelsdorfs Ortsteilbürgermeister ist [[Corrado Gursch]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steckelsdorf.de https://www.steckelsdorf.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.rathenow.de/Steckelsdorf.45.0.html Infos der Stadt Rathenow über den OT Steckelsdorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Rathenow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rathenow)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Havelland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1335]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Havelland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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