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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Steckborn 2011.png&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Steckborn&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Steckborn-blazon.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-TG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Frauenfeld&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Frauenfeld&lt;br /&gt;
| BFS = 4864&lt;br /&gt;
| PLZ = 8266&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH STC&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.666661&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.983326&lt;br /&gt;
| HÖHE = 400&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.77&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 26,98 %&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = Roland Toleti&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.steckborn.ch&lt;br /&gt;
| BILD = Steckborn aerial view2.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Steckborn, im Hintergrund der [[Bodensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steckborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Ostschweizer Dialekt|ostschweizerischen]] Ortsmundart &amp;#039;&amp;#039;Steckbore&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ˈʃtɛkχˌbɔrə]}},&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;Eugen Nyffenegger, [[Oskar Bandle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsnamen des Kantons Thurgau.&amp;#039;&amp;#039; 2. Halbband: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Namenlexikon K – Z und Verzeichnisse.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2003, S.&amp;amp;nbsp;1208–1210; &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom &amp;#039;&amp;#039;Centre de Dialectologie&amp;#039;&amp;#039; an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;852.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Ortschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot; /&amp;gt; sowie eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Thurgau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Frauenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinden]] Steckborn, [[Gündelhart-Hörhausen]] und [[Salen-Reutenen]] bildeten bis 1998 die [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] Steckborn im [[Bezirk Steckborn]], die Ortsgemeinde [[Mammern]] gehörte bis 1992 dazu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1993 wurde die Ortsgemeinde Steckborn in die Politische Gemeinde Steckborn umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt; Gestützt auf das am 26. Januar 1313 an Steckborn von Kaiser [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] verliehene Stadt‐ und Marktrecht nennt sie sich &amp;#039;&amp;#039;Stadt Steckborn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.steckborn.ch/_docn/2620027/0101_Gemeindeordnung-02.06.2002-03.09.2002.pdf |titel=Art. 1 Abs 2. Gemeindeordnung der Stadt Steckborn |werk=Rechtsverzeichnis der Stadt Steckborn |hrsg=Stadt Steckborn |datum=2002-06-02 |sprache=de |abruf=2021-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Steckborn liegt am Südufer des [[Untersee (Bodensee)|Untersees]], am Hang des [[Seerücken]]s und auf den Deltas von zwei Tobelbächen. Auf der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|anderen Seite]] des hier etwa 1 Kilometer breiten Untersees liegt die deutsche Gemeinde [[Gaienhofen]]. Die Gemeinde umfasst die Altstadt, das Areal des ehemaligen [[Kloster Feldbach|Klosters Feldbach]], die Siedlungen Weier, Riet und Wolfskehlen, das ehemalige Schloss [[Glarisegg]] sowie die in jüngerer Zeit am Hang des Seerückens entstandenen Wohnquartiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Durch Sedimentablagerungen sind am Nordabhang des Seerückens flache Bachdeltas entstanden. Steckborn liegt auf solchen Flächen und wurde in der [[Jungsteinzeit]] (ab 4300 bis 2200 Jahre v.&amp;amp;nbsp;Chr.) erstmals nachweislich besiedelt. Es entstanden [[Pfahlbau]]siedlungen, in der Schanz und in der Turgibucht westlich bzw. östlich des Städtchens, von denen Funde wie Keramikgefässe, Steinbeilklingen und Feuersteingeräte im örtlichen Museum (Turmhof) zu besichtigen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vorarlberger Landesmuseum Bregenz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aufgelistet! Funde von Pfahlbauten am Untersee.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von den vermutlich mindestens drei Ufersiedlungen wurden Turgi und Schanz im 19. Jahrhundert entdeckt und 1881–1882, 1982–1883 sowie ab 2002 untersucht. Während in der Schanz vorwiegend Befunde aus der [[Pfyner Kultur]] mit [[Dendrochronologie|Dendrodaten]] von 3766 bis 3576 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bekannt wurden, weisen die Daten in der Turgibucht in die Zeit von 3838 bis 2694 v.&amp;amp;nbsp;Chr., also in die Pfyner, [[Horgener Kultur|Horgener]] und [[Schnurkeramik-Kultur]]. Beide Pfahlfelder sind stark von [[Erosion (Geologie)|Erosion]] betroffen und lieferten ausserordentlich viele und wichtige Einzelfunde aus allen drei genannten Epochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Römisches Reich|Römerzeit]] (15 v. Chr. bis 400 n. Chr.) hat am Untersee Spuren hinterlassen. Einige Funde aus dem weiter seeabwärts gelegenen  [[Tasgetium]] (heute Eschenz) sind im Turmhof ausgestellt; darunter ein einmaliger Steckkalender. Nach den Römern folgten die [[Alemannen]] als Einwanderer und vermischten sich mit der [[Galloromanen|gallorömischen]] Bevölkerung. Man vermutet auch, dass möglicherweise der Ortsname damals entstanden sein könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.steckborn.ch/geschichte &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Steckborn.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite der Gemeinde Steckborn, abgerufen am 5. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bekannt sind die beiden Friedhöfe aus dem [[Frühmittelalter]] im Chilestigli und beim Obertor, auch hier wurden reiche Grabinventare des 7. Jahrhunderts geborgen. Von besonderer Bedeutung ist auch der kurz vor 800 östlich von Steckborn versteckte und 1830 aufgefundene Hort von ungefähr 40 Münzen, der bis auf einen [[Denarius|Denar]] [[Karl der Große|Karls des Grossen]] ausschliesslich arabische [[Dirhem]]s aus Nordafrika enthielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt findet sich Steckborn 1209 (jüngere Kopie) in der Phrase «Wernherus plebanus de Stekboren», dann erneut 1213: «dominus wernherus plebanus de stecchiboron». Das Grundwort ist [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;būr&amp;#039;&amp;#039; für «Haus, Gebäude, Kammer» (es steht also &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; für «Quelle, Brunnen» wie bei den Ortsnamen auf -born, die im deutschen Sprachraum erst nördlich ab Rheinland-Pfalz und Hessen vorkommen). Das Bestimmungswort kann entweder auf den männlichen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Stëccho, Staccho&amp;#039;&amp;#039; oder aber auf das Gattungswort &amp;#039;&amp;#039;stëccho&amp;#039;&amp;#039; für «Stecken, Pfahl» zurückgehen. Der Ortsname bedeutet damit entweder «bei den Häusern des Stëccho bzw. Staccho» oder aber «bei den durch Schutzpfähle abgesicherten» oder «von Pfählen umgebenen» oder «bei den Grenzpfählen liegenden Häusern».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steckborn-Turmhof-Seeseite-2.jpg|mini|links|Um 1128 wurde der [[Turmhof (Steckborn)|Turm&amp;amp;shy;hof]], das Wahrzeichen Steck&amp;amp;shy;borns erbaut.  Er diente dem damaligen Abt des Klosters Reichenau, Diethelm von [[Castell (Adelsgeschlecht)|Kastell]], als Sitz am Südufer des Untersees.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steckborn 1667.png|mini|300px|Ansicht des Städtchens (Mitte) und des Zisterzien&amp;amp;shy;serinnenklosters Feldbach (rechts) aus der Vogel&amp;amp;shy;schau von Norden. Oberteil der Stadtscheibe von 1667&amp;lt;br /&amp;gt;Die Stadt mit dreieckigem Grundriss wurde auf dem Schuttfächer des Langenergetenbachs erbaut. Dem Untersee zugewandt liegen der befestigte Turmhof (links) und das Rathaus (Mitte) mit dem Schiffssteg. Vom Rathausplatz führt die Kirchgasse am Obertor&amp;amp;shy;platz mit dem grossen Brunnen vorbei zur Stadtkirche St. Jakob (an der Spitze des Dreiecks).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Um 850 bestand bereits eine Kirche. Zu dieser Zeit soll ein gewisser Selbo seine Güter in Steckborn dem [[Kloster Reichenau]] geschenkt haben. Das Kloster besass schon frühe Kirchenrechte und Grundbesitz. Zur Verwaltung dieser Güter richtete es einen [[Kehlhof (Gebäude)|Kehlhof]] ein, der bei der Kirche lag. Im 13. Jahrhundert hatten die reichenauischen [[Ministeriale]]n von Steckborn die [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] Steckborn inne. 1271 machte das Kloster Reichenau Steckborn zum Zentrum seiner Besitzungen im Thurgau. Ein klösterlicher Ammann übte das [[Niedergericht]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1290 ist erstmals von einer [[Stadtrecht|Stadt]] die Rede, der bereits bestehende [[Marktrecht (historisch)|Markt]] wurde 1313 von König [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] bestätigt. Das auf einem Bachdelta angelegte Siedlungsdreieck wurde im frühen 14. Jahrhundert mit Mauern und Türmen befestigt. Im 14. und 15. Jahrhundert erhielt Steckborn mit Kleinem und Grossem Rat, eigenem Gericht (jeweils unter dem Vorsitz des äbtischen Ammanns) sowie diversen Privilegien zunehmend städtischen Charakter, obwohl es weiterhin als [[Flecken (Ort)|Flecken]] galt. Die Bürgerschaft versuchte, sich von der Abtei zu emanzipieren. 1385 schloss sie mit der Stadt [[Konstanz]] einen [[Burgrecht]]svertrag ab, ab 1431 wählte sie einen Bürgermeister. Die Abtei verfügte jedoch mit dem Turmhof noch bis zu dessen Verkauf 1458 über einen eigenen Rechtsbezirk innerhalb der Stadtmauern. 1490 besass sie neben dem Kehlhof drei Mühlen, zehn Häuser, 72 Grundstücke, das [[Kirchengut]] und das Fährlehen über den See. So bewahrte Reichenau seinen Einfluss in Steckborn bis zur [[Reformation]]. Nach der [[Inkorporation (Kirche)|Inkorporation]] der Abtei in das [[Hochstift Konstanz]] 1540 gehörte das Niedergericht Steckborn inklusive Feldbach und Glarisegg als sogenannte neustiftische Herrschaft bis 1798 dem Bischof von Konstanz, während die im [[Landgrafschaft Thurgau|Thurgau]] ab 1460 regierenden [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] innehatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[mittelalter]]liche [[Pfarrei]] Steckborn umfasste auch Salen-Reutenen und um 1524 Berlingen, das 1253/54 gegründete [[Kloster Feldbach|Zisterzienserinnenkloster Feldbach]] war kirchlich unabhängig. Die im 12./13. Jahrhundert erweiterte St. Jakobskirche wurde 1344 der Abtei Reichenau inkorporiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Steckborn, Zentrum aus 100 m-Inlandflüge-LBS MH01-001873.tif|mini|Paritätische Kirche und Städtchen in einer Aufnahme von [[Walter Mittelholzer]] aus dem Jahr 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Reformation]] trat Steckborn 1515 geschlossen zum neuen Glauben über,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrei&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kath-tg.ch/pfarreien/kirche-st-jakobus-steckborn/ueber-uns/portraet/unsere-kirche.html &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kirche&amp;#039;&amp;#039;] auf der Webseite der kath. Pfarrei St. Jakobus Steckborn, abgerufen am 12. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; doch setzte die Abtei Reichenau 1534 die Wiedereinführung des katholischen Gottesdienstes in der fortan [[Simultankirche|paritätischen Stadtkirche]] durch. 1540 übernahm der [[Bistum Konstanz|Bischof von Konstanz]] neben der Gerichtsherrschaft auch die [[Kollatur]] für beide Konfessionen. Religiöse Konflikte zwischen der reformierten Mehrheit und der katholischen Minderheit waren häufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; 1766 wurde am Platz von Vorgängerbauten die Stadtkirche vom bekannten Baumeister [[Franz Anton Bagnato]] als paritätische Kirche neu erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1649 bildete Steckborn eine eigene militärische [[Hauptmannschaft]]. 1658 wurde ein Zeughaus und 1667 ein neues Rathaus gebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert fanden das lokale Zinn- und Kannengiesserhandwerk sowie die Steckborner [[Ofenbauer|Hafnerei]] und Ofenmalerei weitherum Beachtung. 1711 wurde die [[Allmende|Allmend]] aufgeteilt. 1756 erwarb die Stadt Mühlen, Wasserrechte und sämtliche [[Ehaft]]en. Mit 600 [[Juchart]]en Wald war die wohlhabende Gemeinde Ende des 18. Jahrhunderts eine der grössten Forstbesitzerinnen im Thurgau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1798 bis heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus-Steckborn (Schweiz).jpg|mini|links|Rathaus. Hier tagte das Bezirksgericht von 1798 bis 2010&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Steckborn-LBS H1-013366.tif|mini|Steckborn; Luftaufnahme von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]], 1950]]&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des Kantons Thurgau wurde Steckborn [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] als Zentrum am Untersee zum [[Bezirk (Schweiz)|Bezirkshauptort]]. 1812 kamen das Kloster Feldbach und das Schloss Glarisegg zur [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] Steckborn hinzu. Der Ausbau der [[Hauptstrasse 13#Geschichte|Seestrasse]] 1823 und der Strasse nach [[Frauenfeld]] 1841–1847, der [[Dampfschifffahrt auf dem Bodensee|Dampfschifffahrtsbetrieb auf dem Untersee]] ab 1825 sowie der 1874 fertiggestellte Anschluss an die [[Seelinie (Bahnstrecke)|Seelinie]] verbesserten die Verkehrsverbindungen. Im Turmhof wurde 1836 eine Armenanstalt eingerichtet, seit 1937 beherbergt er das Heimatmuseum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute [[Evangelische Kirche Steckborn|evangelische Stadtkirche]] erhielt 1833 bis 1835 einen Turm. 1848 wurde mit den anderen thurgauischen Klöstern das [[Kloster Feldbach|Zisterzienserinnenkloster Feldbach]] aufgehoben. Seit 1962, als die Katholiken eine eigene Kirche bauten, wird die Kirche ausschliesslich von der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Jahren 1962–1963 wurde die [[St. Jakobus (Steckborn)|Kirche St. Jakobus]] gebaut. Der 42 Meter hohe Turm wurde 1993 auf der Südseite mit Solarzellen verkleidet, sodass dieser als &amp;#039;&amp;#039;Solarturm&amp;#039;&amp;#039; zu einem neuen Wahrzeichen von Steckborn geworden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kath-steckborn.ch/de/portraet-1/unsere-kirche Website der Pfarrei, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kirche&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 15. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steckborn blieb bis 2010 Bezirkshauptort. Nach der neuen Bezirksaufteilung des Kantons Thurgau ist es nunmehr eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld. Der Gerichtsstand wurde ebenso nach Frauenfeld verlegt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steckborn-blazon.svg|links|60px]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Blau ein gelber [[Ring (Heraldik)|Ring]] mit zwei gekreuzten gelben [[Stab (Gegenstand)|Stecken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot;&amp;gt;[https://staatsarchiv.tg.ch/de/wissen/gemeindewappen.html/881 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindewappen.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Wappen Steckborns ist ein altes, [[redendes Wappen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es vereinigt wahrscheinlich ein älteres Stadtwappen (Ring) mit einer Variante des Familienwappens Labhart (Stäbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Stadtwappen in Form eines goldenen Rings kommt im Glasgemälde von 1543 im Rathaus Stein am Rhein vor; später erscheint es nur noch auf der Feldbacher Glocke von etwa 1683–1687. Der Ring ist vielleicht dem Wappen der Landenberg oder der Knöringer entnommen und könnte mit dem Übergang der Stadtherrschaft von der Reichenau an das Hochstift Konstanz im Jahre 1540 zusammenhängen. Verwandte Formen haben die Gemeindewappen des Nachbarortes [[Berlingen TG|Berlingen]] sowie von [[Allensbach]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bevölkerungsentwicklung im Gebiet der heutigen Gemeinde Steckborn&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|{{Graph:Chart|width=600|height=200|xAxisTitle=Jahr|yAxisTitle=Einwohner|showValues=, fontcolor:#000000&lt;br /&gt;
 |type=rect&lt;br /&gt;
 |x=1850,1860,1870,1880,1888,1900,1910,1920,1930,1941,1950,1960,1970,1980,1990,2000,2010,2019&lt;br /&gt;
 |y=1509,1500,1649,1829,1618,1733,2187,2050,2214,2329,2846,3514,3752,3232,3381,3320,3497,3736&lt;br /&gt;
 |interpolate=monotone|colors=LightBlue}}&amp;lt;!--siehe [[:en:Web Colors]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bevölkerungsentwicklung der einzelnen Gemeinden&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! !! 1850 !! 1900 !! 1950 !! 1990 !! 2000 !! 2010 !! 2019&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Politische Gemeinde&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|                    || 3320 || 3497 || 3736&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Munizipalgemeinde&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|    2292 || 2541 || 3798 || 4466 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Ortsgemeinde&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|    1509 || 1733 || 2846 || 3381 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 3736 Einwohnern der Gemeinde Steckborn im Jahr 2019 waren 1003 bzw. 26,89 % ausländische Staatsbürger. 1182 (31,64 %) waren evangelisch-reformiert und 1093 (29,26 %) römisch-katholisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Steckborn.jpg|mini|Bahnhof Steckborn]]&lt;br /&gt;
Steckborn wird von der [[Hauptstrasse 13|Hauptstrasse Schaffhausen–Kreuzlingen]] erschlossen und ist per Zug und Bus an den öffentlichen Verkehr angebunden. Es gibt einen Bahnhof, an dem pro Richtung jede halbe Stunde ein Zug der [[Seelinie (Bahnstrecke)|Seelinie]] Schaffhausen–Kreuzlingen–St.&amp;amp;nbsp;Gallen hält. Eine [[Postauto]]verbindung führt nach [[Frauenfeld]]. Touristisch ist die Verbindung der [[Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein|Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein]] nach [[Stein am Rhein]]–[[Schaffhausen]] und nach [[Konstanz]]–[[Kreuzlingen]] von Bedeutung.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernina-Nähmaschinenfabrik in Steckborn TG (2021).jpg|mini|Bernina-Nähmaschinenfabrik]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;#039;&amp;quot;clear:none;&amp;#039;&amp;gt;[[Datei:ETH-BIB-Steckborn, Kunstseide AG-LBS H1-010756.tif|mini|ohne|x150px|Borvisk Kunstseide AG 1948]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 bot Steckborn 1066 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 2,1 % in der Land- und Forstwirtschaft, 39,5 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 58,5 % im Dienstleistungssektor tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Klosterräume auf dem Feldbachareal konnten ab Mitte des 19. Jahrhunderts durch Gewerbebetriebe und neu entstehende Industrien genutzt werden. Der Erfinder und Firmengründer [[Karl Friedrich Gegauf]] (1860–1926) begann hier mit der Produktion der ersten Hohlsaum-[[Nähmaschine]] der Welt. Daraus ist die heutige Weltfirma [[Bernina Nähmaschinenfabrik]] entstanden, die 1995 800, 2010 noch 350 Personen beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kaufte der Fabrikant Samuel Bächtold die Landflächen und stellte in seinem Betrieb vor allem Petrolmotoren und andere Maschinen her. Im Jahre 1923 wurde im ehemaligen Klosterareal die Borvisk [[Kunstseide]]fabrik eingerichtet, die 1929 über 1100 Arbeitsplätze bot. Dieser Betrieb der Textilchemie war bis 1974 ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Nach 1970 erfolgten Arbeitsplatz- und Bevölkerungsverluste, die die Gemeinde am See mit Tourismusförderung wettzumachen suchte. 2005 stellte der [[Dienstleistungsgesellschaft|Dienstleistungssektor]] weit über die Hälfte der Arbeitsplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient das Feldbachareal als Freizeiteinrichtung, als Standort eines Schulhauses, eines Seminarhotels und des Phönix-Theaters (Theater im Pumpenhaus). Nutzungen für Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Wohnen bestehen ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das kleine Städtchen wurde &amp;lt;!--wann??--&amp;gt;befestigt. Teile der Stadtmauer sind heute noch erhalten. Das geschlossene Ortsbild wurde vorwiegend aufgrund einer geplanten Überbauung erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wichtige alte Bauten stehen unter Bundesschutz, das Städtchen Steckborn und das Schloss Glarisegg sind im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Steckborn}}&lt;br /&gt;
* [[Turmhof (Steckborn)|Turmhof]]&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
* Schloss [[Glarisegg]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Steckborn|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[St. Jakobus (Steckborn)|Katholische Kirche St. Jakobus]], mit Solarturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Skyline&amp;quot; von Steckborn am Untersee.jpg|«Skyline» von Steckborn am Untersee&lt;br /&gt;
 2014 - Schifflände, Turmhof &amp;amp; Bootbetankung in Steckborn TG.jpg|Schifflände mit Turmhof &lt;br /&gt;
 Steckborn Aussicht Stadt und See.JPG|Aussicht auf Städtchen und See&lt;br /&gt;
 Steckborn Aussicht Stadt und evangelische Kirche.jpg|Aussicht mit evangelischer Kirche&lt;br /&gt;
 Dorfstrasse in Steckborn- MG 1136.jpg|Dorfstrasse mit evangelischer Kirche&lt;br /&gt;
 See-Restaurant Schwanen in Steckborn.jpg|Seeseite des &amp;quot;Schwanen&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Steckborn - Haus &amp;quot;zum Schwanen&amp;quot;.jpg|Ehem. Gasthaus «zum Schwanen»&lt;br /&gt;
 Gasthaus Kehlhof in Steckborn- MG 1163.jpg|Gasthaus Kehlhof&lt;br /&gt;
 Altes Schulhaus und Haus zum Oberhof in Steckborn TG (2013).jpg|Altes Schulhaus und Haus zum Oberhof&lt;br /&gt;
 Pulverturm und Stadtmauer Steckborn TG.jpg|Stadtmauer und Pulverturm&lt;br /&gt;
 Eckturm und Ökonomiegebäude Steckborn Altes Schloss.jpg|Eckturm und Ökonomiegebäude beim Alten Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Steckborn geboren ===&amp;lt;!--&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Folgende Persönlichkeiten sind in Steckborn geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Steckborn hatten oder nicht ist dabei unerheblich)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Ulrich Hanhart]] (1623–1672),  Winterthurer Stadtphysikus, Mitbegründer der Winterthurer Stadtbibliothek&lt;br /&gt;
* [[Christoph Labhart]] (1644–1695), Glyptiker (Kristallschneider)&lt;br /&gt;
* [[Daniel Düringer]] (1720–1786), Maler, Bürgermeister von Steckborn bis 1769&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Labhardt]] (1810–1874), Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Düringer]] (1747–1833), Ofenbauer&lt;br /&gt;
* [[Johann Melchior Gräflein]] (1807–1849), Jurist, Politiker, Kantonsrat 1838–1849&lt;br /&gt;
* [[Philipp Gottlieb Labhardt]] (1811–1874), Jurist, Politiker, National- und Regierungsrat&lt;br /&gt;
* [[Gustav Albert Wegmann]] (1812–1858), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Johannes Herzog (Pfarrer)|Johannes Herzog]] (1822–1883), Pfarrer, Schulinspektor, Thurgauer Regierungsrat 1857–1862&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Wüger]] (1829–1892), eigentl. &amp;#039;&amp;#039;Jakob Wüger,&amp;#039;&amp;#039; Maler, Benediktiner&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Guhl]] (1838–1924), ref. Pfarrer, Politiker (FDP), Thurgauer Kantonsrat 1878–1917&lt;br /&gt;
* [[Alfred Kreis]] (1857–1943), Jurist, Staatsanwalt, freisinniger Regierungsrat 1893–1926&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hahn (Mediziner, 1876)|Rudolf Hahn]] (1876–1962), deutscher Psychiater&lt;br /&gt;
* [[Jakob Labhart]] (1881–1949), Generalstabschef&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wuhrmann]] (1883–1957), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gegauf]] (1893–1980), Gründer der ortsansässigen Fritz Gegauf AG (bekanntes Produkt [[Bernina Nähmaschinenfabrik|Bernina Nähmaschine]]), Ehrenbürger von Steckborn&lt;br /&gt;
* [[Otto Frei]] (1924–1990), Journalist, Autor&lt;br /&gt;
* [[Andy Guhl]] (* 1952), Improvisationsmusiker, Klangkünstler, Architekt&lt;br /&gt;
* [[Marco Forrer]] (* 1996), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Sandro Forrer]] (* 1997), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die in Steckborn gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Adolf Deucher]] (1831–1912), Arzt und Politiker (FDP), Bundesrat 1883–1912&lt;br /&gt;
* [[M. C. Escher]] (1898–1972), niederländischer Grafiker, lebte nach seinem Wegzug aus Italien bis 1935 hier.&amp;lt;ref&amp;gt;J. L. Locher, Flip Bool, Bruno Ernst: &amp;#039;&amp;#039;M.C. Escher, his life and complete graphic work.&amp;#039;&amp;#039; Abradale Press/Harry N. Abrams, New York 1982; Ausg. 1992, S. 32, 34, 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Maria Dutli-Rutishauser]] (1903–1995), Schriftstellerin, lebte ab 1927 bis zu ihrem Tode in Steckborn&lt;br /&gt;
* [[Hans Baumgartner (Fotograf)|Hans Baumgartner]] (1911–1996), Fotograf und Lehrer, Ehrenbürger von Steckborn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ferdinand Isler: &amp;#039;&amp;#039;Altes und Neuses aus Steckborn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Jahrbuch,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;12, 1936, S.&amp;amp;nbsp;13–24 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=tjb-002:1936:12#17 e-periodica]).&lt;br /&gt;
* Alfons Raimann, Peter Erni: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau.&amp;#039;&amp;#039; Band VI: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Steckborn&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]],&amp;#039;&amp;#039; Band 98). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 2001, ISBN 3-906131-02-5, S. 321ff. ([https://ekds.ch/library/728d573529534ebda2af33307a14c687 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|1989|Autor=Hansjörg Brem, [[Gregor Spuhler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steckborn.ch/ Website der Gemeinde Steckborn]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3445|Glarisegg (Steckborn)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3649|Steckborn|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Zahlen TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot;&amp;gt;{{Orte TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot;&amp;gt;{{Statistik TG 1850–2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1989|Steckborn|Autor=Hansjörg Brem, [[Gregor Spuhler]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Frauenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4370830-4|LCCN=n78056897|VIAF=124315261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steckborn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Bodensee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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