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	<title>Stavoli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:47:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stavoli&amp;diff=1920865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Joadl: korr und link</title>
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		<updated>2020-07-05T19:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr und link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stavoli 2008 1004 02.JPG|mini|Stavoli Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stavoli 2008 1004 03.JPG|mini|Östlicher Ortseingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stavoli 2008 1004 04.JPG|mini|Gasse in Stavoli]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stavoli 2008 1004 05.JPG|mini|Lavendelfelder und Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Two-wheel tractor in Italy Stavoli 2008 1004.ogv|mini|Einachsschlepper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stavoli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein verlassenes [[norditalien]]isches Bauerndorf ohne Zufahrtsstraße in den [[Karnische Alpen|Karnischen Alpen]] ca. 7&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Moggio Udinese]] in der Region [[Friaul-Julisch Venetien]]. Das Dorf wird über eine Materialseilbahn versorgt. Stavoli kann nach einem zweieinhalbstündigen Fußmarsch von Moggio Udinese, das an der Autobahn [[Autostrada A23|A23]] liegt, erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtlich gesehen ist Stavoli, [[Furlanische Sprache|furlan]] &amp;#039;&amp;#039;i Stâi&amp;#039;&amp;#039;, eine mittelalterliche Gründung des Klosters [[Moggio Udinese#Geschichte|San Gallo]] in Moggio. Trotz der Höhenlage von 567&amp;amp;nbsp;m Seehöhe gilt das Gebiet am Fuße des Monte Palevierte ({{Höhe|1785|AT}}) als für den Gemüseanbau sehr gut geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es keine Zufahrtsstraßen gibt, ist das Dorf für Personen nur über Maultierpfade erreichbar. Der Hauptweg führt über Campiolo di Sopra weiter durch die Schlucht des Torrente Glagno, wobei man die als Hochgeschwindigkeitsbahn ausgebaute [[Pontebbana]] von [[Tarvis]] nach [[Udine]] mittels Tunnel kreuzt. Vom Weg aus ist immer wieder die Materialseilbahn zu sehen, die das Tal in großer Höhe überquert. Der Weg ist relativ steil und führt über viele Stufen entlang der Schlucht. Der andere Weg mit ca. eineinhalb Stunden Wegzeit kommt von [[Moggessa di Là]]. Dieser ist auf beiden Seiten westlich steiler und weniger begangen als jener zwischen Moggio und Moggessa. Dabei muss der Torrente Glagno, über den es keine Brücke gibt, bei einer Furt durchwatet werden. Der Bach ist an der Furt bei Normalwasser ca. 40&amp;amp;nbsp;cm tief. Wie in Moggessa gibt es auch hier Ruinen einer Mühle. Man schaffte das Getreide zum Mahlen hinunter in die Schlucht und das Mehl anschließend wieder hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stavoli liegt auf einem etwas größeren Bergrücken, der deutlich mehr landwirtschaftliche Flächen als in Moggessa bietet. Durch den leichteren Transport von Baumaterialien über die Seilbahn, als Transportmittel zwischen Dorf und Seilbahnstationen dienen [[Einachsschlepper]], sind die Häuser in einem deutlich besseren Zustand als in den Nachbardörfern. Bedingt durch die natürlichen Gegebenheiten (die für Felder geeigneten Flächen um das Dorf sind deutlich umfangreicher als in Moggessa) war es das größte Dorf. Zwar dient der überwiegende Teil als Ferienquartier, in Stavoli wohnen aber noch mehr Menschen als in den benachbarten Dörfern ohne Zufahrtsstraßen. Der Ort wirkt sehr kompakt, fast wie ein kleines Städtchen. Wie in den Nachbardörfern finden sich auch hier viele Beispiele ländlicher, auf das Wesentliche reduzierter Architektur, die charakteristisch für diese arme Berggegend ist. Die Häuser, durchwegs aus Stein, sind hoch und haben bis zu vier Geschosse. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Stavoli&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet Häuser aus Naturstein und Holz. In der Mitte der Dörfer gibt es gemeinsame Brunnen. Typisch sind auch die außen angebauten Kamine für die Fogolâre, die offenen Herde im Friaul. Für ein Bauerndorf auffällig sind architektonische Stilelemente des 19. Jahrhunderts wie Außen[[stuck]]aturen und reich verzierte Eingangstüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute noch gibt es um das Dorf Gärten, Kartoffeläcker, Obstbäume und kleinflächigen Weinanbau. Die landwirtschaftliche Arbeit muss weitgehend mit den Händen erledigt werden. Mehrere Einachsschlepper zeigen, dass hier in geringem Ausmaß motorisierte Landmaschinen zum Einsatz kommen. Ein solcher dient auch zum Transport von Waren zwischen dem Dorf und der abseits gelegenen Seilbahnstation. Einer der Bauern baut Lavendel an, der in [[Venzone]] vertrieben wird. Eine Gedenktafel auf dem Haus Nr. 70 verweist auf das Geburtshaus des friulanischen Dichters Egiziano Pugnetti (1847–1917). Draußen auf den Feldern steht eine turmlose Kirche, auch hier ohne Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wasser- und Stromanschlüsse wurde das besonders im Winter sehr einsame Leben in den Bergen etwas erleichtert. Aufgrund seiner geografischen Lage hat das Dorf weniger Schäden durch das [[Venzone#Erdbeben 1976|Erdbeben von 1976]] erlitten als andere Dörfer in der Nähe. Notquartiere in Containern waren aber auch hier nicht möglich. Stavoli wird als Dorf gesehen, das auf Grund der Renovierungsmaßnahmen das Potential hat, eine Revitalisierung zu erleben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Roland Löffler, Michael Beismann, Judith Walder, Ernst Steinicke |url= http://rga.revues.org/2547|hrsg= Revue de Géographie Alpine/Journal of Alpine Research 102/3 |titel= New Highlanders in traditionellen Abwanderungsgebieten der Alpen. Das Beispiel der friulanischen Alpen. |datum= 2014 | sprache= de |zugriff=2016-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa die Hälfte der 71 Häuser gehören Personen aus dem Umland. Das Renovierungspotential der leerstehenden Häuser ist gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sechsstündige Rundwanderung durch die drei karnischen Dörfer [[Moggessa di Quà]], Moggessa di Lá und Stavoli, alle drei ohne Zufahrtsstraßen, die die Abtei von Moggio als Ausgangs- und Endpunkt hat, gilt als eine der „schönsten und außergewöhnlichsten Tageswanderungen“ in Friaul.&amp;lt;ref&amp;gt;Pilgram, Gerhard / Berger, Wilhelm / Koroschitz, Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Täler Wandern und Einkehren in Friaul.&amp;#039;&amp;#039; Universitätskulturzentrum UNIKUM (Herausgeber), Klagenfurt 2008, S. 113–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich im Juni findet in Stavoli das Dorffest „Fuc di San Pieri“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stavoli}}&lt;br /&gt;
* [http://www.comuni-italiani.it/030/059/index.html Comune di Moggio Udinese]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/25/17.98/N |EW=13/9/2.77/E |type=landmark |pop= |region=IT-36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Friaul-Julisch Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moggio Udinese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Fella]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Joadl</name></author>
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