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	<title>Stauungspapille - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stauungspapille&amp;diff=763978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Myzemil: Die letzte Textänderung von 95.222.82.97 wurde verworfen und die Version 211847352 von Georg Hügler wiederhergestellt. Siehe WP:Korrektoren</title>
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		<updated>2025-05-26T06:20:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/95.222.82.97&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/95.222.82.97&quot;&gt;95.222.82.97&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/211847352&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/211847352&quot;&gt;211847352&lt;/a&gt; von Georg Hügler wiederhergestellt. Siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Korrektoren&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Korrektoren (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Korrektoren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = H47.1&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Stauungspapille, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Papilledema.jpg|miniatur|Stauungspapille am rechten Auge.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stauungspapille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papillenödem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, das infolge behinderten Blutabflusses eintritt. Dieser [[ödem]]atösen Schwellung der [[Sehnervenpapille]] (&amp;#039;&amp;#039;Papilla nervi optici&amp;#039;&amp;#039;) an der Austrittsstelle des [[Nervus opticus]] aus dem [[Augapfel]] liegt zumeist ein [[intrakranieller Druck]]anstieg zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Stauungspapille tritt meistens beidseitig auf und kann bei längerem Bestehen mit einer Schädigung von Sehnervenfasern einhergehen. Bei einem einseitigen raumfordernden Prozess in der vorderen Schädelgrube kann die Kompression des gleichseitigen Sehnerven zur [[Optikusatrophie]] führen, sodass nur auf der Gegenseite eine Stauungspapille zu beobachten ist (siehe [[Foster Kennedy-Syndrom]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Der runde &amp;#039;&amp;#039;Discus nervi optici&amp;#039;&amp;#039; ist nicht nur Durchtrittsstelle für die Fasern des Sehnerven durch die [[Sclera#Aufbau|Lederhaut]] des Augapfels, sondern auch für die zentralen Netzhautgefäße (&amp;#039;&amp;#039;Vasa centralia retinae&amp;#039;&amp;#039;), die als [[Arteria centralis retinae]] und [[Vena centralis retinae]] innerhalb des Sehnervenkopfes verlaufen. Daher kann es bei Behinderungen des Blutabflusses hier zur Schwellung und Vorwölbung der normalerweise leicht eingebuchteten Sehnervenpapille kommen. Neben Verschlüssen der ableitenden Blutwege ([[Zentralvenenthrombose]], [[Sinusthrombose]]) können dafür verschiedene Erkrankungen, die zu einem erhöhten Druck im Hirnschädelinnern (intrakranieller Druck) führen, der Grund sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am häufigsten tritt eine Stauungspapille in Zusammenhang mit einem raumfordernden Prozess in der Schädelhöhle auf, der eine Druckerhöhung verursacht. Hierfür kommen außer einem [[Hirntumor]] bzw. intrakraniellen [[Metastasen]] auch [[Hirnblutung]]en und [[Hirnhaut]]hämatome, [[Entzündung]] oder [[Infektion]] des Gehirns und der Hirnhäute, [[Akute Mittelohrentzündung#Komplikationen|otogene]] [[Abszess]]e, [[Aneurysma|Aneurysmen]] von Hirngefäßen und weitere Erkrankungen oder Fehlbildungen in Betracht. Ein erhöhter Hirndruck kann auch [[Hypertensive Krise|krisenhaft]] bei erhöhtem [[Blutdruck]] auftreten,&amp;lt;ref&amp;gt;Leonard S. Lilly (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pathophysiology of Heart Disease. A Collaborative Project of Medical Students and Faculty.&amp;#039;&amp;#039; 5th Edition. Lippincott Williams &amp;amp; Wilkins, Philadelphia PA 2011, ISBN 978-1-60547-723-7, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder aufgrund aufgestauten [[Liquor cerebrospinalis|Hirnwassers]]. Da auch die Ausbildung des Papillenödems zeitabhängig ist, findet sich eine ausgeprägte Stauungspapille eher bei chronisch erhöhtem [[Hirndruck]], nicht als Ausdruck akuter intrakranieller Drucksteigerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Mittel der Wahl für den Befund einer Stauungspapille ist die Spiegelung des [[Augenhintergrund]]es ([[Ophthalmoskopie]]), bei der die Papille u. a. nach Unschärfe, Rötung und Vorwölbung beurteilt wird. Aufgedeckt hatte den Zusammenhang von Hirnschwellung und Stauungspapille [[Albrecht von Graefe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Einzelfällen kann auch eine [[Sonographie]] des Augapfels hilfreich sein. Die Feststellung einer Stauungspapille ist – auch ohne begleitende Kopfschmerzen oder Sehstörungen – als dringende Aufforderung zu verstehen, umgehend nach zugrunde liegenden Ursachen im Schädelinneren und insbesondere im Gehirn zu suchen. Dafür ist eine neurologische Untersuchung einschließlich Bildgebung des Schädelinneren durch eine [[Computertomographie]] oder [[Kernspintomographie]] zweckmäßig. Eine [[Lumbalpunktion]] zur Entnahme von Hirnwasser (Liquor) bei Vorliegen einer Stauungspapille jedoch sollte erst nach Ausschluss einer intrakraniellen [[Raumforderung]] erfolgen und dann auch eine Liquordruckmessung zum Ausschluss eines [[Pseudotumor cerebri]] beinhalten. Bei vorliegender Raumforderung sollte die lumbale Punktion dagegen unterbleiben, da sie mit dem Risiko einer lebensbedrohlichen [[Einklemmung]] des [[Hirnstamm]]s verbunden sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Sachsenweger: &amp;#039;&amp;#039;Neuroophthalmologie&amp;#039;&amp;#039;. Thieme Verlag, Stuttgart; 3. Auflage, (Januar 1983) ISBN 978-3-13-531003-9&lt;br /&gt;
* Barbara Bates: &amp;#039;&amp;#039;A guide to physical examination and history taking.&amp;#039;&amp;#039; 5th Edition. J. B. Lippincott, Philadelphia PA u. a. 1991, ISBN 0-397-54781-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom in der Augenheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuroophthalmologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Myzemil</name></author>
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