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	<title>Stausee Ottenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stausee_Ottenstein&amp;diff=254612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-02T00:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
| BILD = ottenstein01.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Luftbild von Staumauerkrone und See; links unten das Umspannwerk, das über dem Krafthaus liegt&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;| LAGE = [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
| ZUFLUSS = [[Kamp (Fluss)|Kamp]]&lt;br /&gt;
| ABFLUSS = &lt;br /&gt;
| UFERORT = &lt;br /&gt;
| NAHERORT = &amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 48/35/50/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 15/19/10/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = AT-3&lt;br /&gt;
| BAUZEIT = &lt;br /&gt;
| BAUHOEHE = 69 m&lt;br /&gt;
| TALHOEHE = &lt;br /&gt;
| GRUENDUNGSHOEHE = &lt;br /&gt;
| WASSERHOEHE = &lt;br /&gt;
| KRONENHOEHE = &lt;br /&gt;
| MAUERVOL = &lt;br /&gt;
| KRONENLAENGE = &lt;br /&gt;
| KRONENBREITE = &lt;br /&gt;
| BASISBREITE = &lt;br /&gt;
| RADIUS = &lt;br /&gt;
| NEIGUNG-LUFT = &lt;br /&gt;
| NEIGUNG-WASSER = &lt;br /&gt;
| LEISTUNG = 48 MW&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;| STAUZIEL = {{Höhe|490|AT|link=true}}&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4,3 km²&lt;br /&gt;
| SEELAENGE = &lt;br /&gt;
| SEEBREITE = &lt;br /&gt;
| SPEICHERRAUM = 73 Mio. m³&lt;br /&gt;
| STAURAUM = &lt;br /&gt;
| EINZUG = [[Kamp (Fluss)|Kamp]]&lt;br /&gt;
| HOCHWASSER = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stausee Ottenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der oberste der drei [[Kamp (Fluss)|Kampstauseen]] im [[niederösterreich]]ischen [[Waldviertel]] und ein beliebtes Freizeit- und Ausflugsziel. Flussabwärts liegen der [[Stausee Dobra]] und der [[Thurnberger Stausee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamp krems.png|mini|links|Kamplauf]]&lt;br /&gt;
Hinter der 69 m hohen [[Gewölbestaumauer]] wird das Wasser des [[Kamp (Fluss)|Kamps]] aufgestaut. Bei Vollstau beinhaltet der [[Stausee]] 73 Millionen&amp;amp;nbsp;m³ Wasser. Die Wasserfläche beträgt dann 4,3&amp;amp;nbsp;km² und reicht bis zum [[Stift Zwettl]]. Das Rückstaugebiet liegt zum Teil auf dem während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] [[Liste der für die Schaffung des Truppenübungsplatzes Döllersheim ausgesiedelten Ansiedlungen|entvölkerten]] [[Truppenübungsplatz Allentsteig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Hochwasserklappen in der Mauerkrone können bis zu 150&amp;amp;nbsp;m³/s kontrolliert abgelassen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Fichtinger |url=https://www.noen.at/zwettl/kamp-stauseen-stausee-ottenstein-ist-voll-evn-bereit-zum-kontrollierten-ueberlauf-439644394 |titel=Stausee Ottenstein ist voll! EVN bereit zum kontrollierten Überlauf |datum=2024-09-15 |sprache=de |abruf=2024-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stausee ist umgeben von Wald und steinigen Ufern. In der hügeligen Landschaft des [[Waldviertel]]s erinnern seine verzweigten Seearme an die hierzulande eigentlich untypische [[Fjord|fjordartige]] Landschaftsform [[Skandinavien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausflugsziel und Erholungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Der Stausee ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel und belebt den [[Tourismus]] der Region. Entlang der bewaldeten Ufer gibt es zahlreiche Rad-, Wander- und Reitwege. Die fjordartigen Buchten sind teilweise nur mit dem (Leih-)Boot zu erreichen und ermöglichen besonders viel Ruhe und sehenswerte Orte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waldviertel.at/natur-stausee-ottenstein |titel=Stausee Ottenstein |abruf=2019-12-18 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Burg Ottenstein]] und die [[Burg Lichtenfels (Ottenstein)|Ruine Lichtenfels]] liegen auf Halbinseln und lassen sich vom See aus gut erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ottensteiner Stausee ist reich an [[Fische]]n: Man fängt hier [[Hechte]], [[Karpfen]], [[Barschartige|Barsche]], [[Zander]], [[Schleie]]n und [[Forelle]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waldviertel.at/fischen-stauseefischer-bernhard-berger |titel=Stauseefischer |abruf=2019-12-18 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden erste Überlegungen angestellt, den Kamp zwischen Zwettl und Rosenburg für die Energiegewinnung zu nutzen. Eine von der Niederösterreichischen Statthalterei dem Syndikat Donaukraftwerk Wallsee 1913 erteilte und für den gesamten Kamp gültige Nutzungs-Konzession verfiel allerdings im Zuge des Ersten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] nahm die [[Energieversorgung Niederösterreich|Niederösterreichische Elektrizitätswirtschafts-AG NEWAG]] die Planungen aus der Vorkriegszeit wieder auf. Allerdings konzentrierte sich der Ausbau der Wasserkraft auf das südliche Niederösterreich. Später ließ die [[Weltwirtschaftskrise]] eine Verwirklichung der Pläne nicht zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den [[Siemens-Schuckertwerke]]n wurde 1943 ein Projekt erstellt, laut welchem am Ober- und Mittellauf des Flusses neun Speicherkraftwerke, drei Laufkraftwerke und ein Ausgleichswerk errichtet werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den steigenden Energiebedarf nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wollte das Land Niederösterreich durch die Errichtung eigener Kraftwerke decken. Verwirklicht werden sollten in einer geplanten ersten Ausbaustufe die drei wirtschaftlichsten Projekte des Siemens-Schuckert-Plans, nämlich&lt;br /&gt;
* das [[Pumpspeicherkraftwerk]] Ottenstein,&lt;br /&gt;
* das Speicherkraftwerk Dobra-Krumau und&lt;br /&gt;
* das Ausgleichswerk Thurnberg-Wegscheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr 1946 durch das Land Niederösterreich zunächst für die beiden Anlagen Dobra-Krumau und Thurnberg-Wegscheid gefasste Baubeschluss wurde jedoch durch die Ratifizierung des [[Verstaatlichung in Österreich|Zweiten Verstaatlichungsgesetz]] der Bundesregierung blockiert. Dieses Gesetz gestattete den Bau und Betrieb großer Kraftwerksprojekte nur noch den neu gegründeten Sondergesellschaften – in diesem Fall der [[Österreichische Donaukraftwerke|Donaukraftwerke AG DoKW]] als der nächstgelegenen Gesellschaft. Aufgabe der Landesgesellschaften sollte vor allem die regionale Stromverteilung sein sowie die Errichtung kleinerer Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich aber die NEWAG vertraglich das Zugeständnis sicherte, das Projekt selbst verwirklichen zu können, sollte die DoKW nicht innerhalb eines Jahres mit den Arbeiten beginnen, fiel dieses schließlich doch wieder an die NEWAG zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten bereiteten zunächst die Inhaber von Wasserrechten am Kamp, die nach längeren Verhandlungen aber beigelegt werden konnten. Ebenfalls problematisch war die Finanzierung. Da Niederösterreich in der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|sowjetischen Besatzungszone]] lag, konnte hier nicht auf [[Marshallplan|ERP-Mittel (European Recovery Program oder Marshallplan)]] zugegriffen werden und der Bau musste über Bankkredite finanziert werden. Mit der russischen Besatzungsmacht mussten zusätzlich Verhandlungen geführt werden, da ein für die Errichtung des Kraftwerks Ottenstein notwendiger Steinbruch auf dem von der [[Rote Armee|Roten Armee]] genutzten Truppenübungsplatz Döllersheim lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Verwerfung (Geologie)|geologische Störzone]], die während der Freilegungsarbeiten an den Talflanken entdeckt wurde, machte eine Verlegung der Staumauer um 50&amp;amp;nbsp;Meter flussabwärts notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Betonierungsarbeiten wurde am 14. Oktober 1954 begonnen. Der erste Maschinensatz ging am 14. Oktober 1956 in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Valentin Weber-Ille: Architektur von Wasserkraftwerken in Österreich (Dissertation, Wien, April 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Juli 1957 wurde das Pumpspeicherkraftwerk Ottenstein in Gegenwart von Bundeskanzler [[Julius Raab]] offiziell eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arbeiter-zeitung.at/cgi-bin/az/flash.pl?seite=19570702_A04;html=1 &amp;#039;&amp;#039;Das Kampkraftwerk Ottenstein vollendet&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juli 1957, S.&amp;amp;nbsp;3, Spalte&amp;amp;nbsp;2 oben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kraftwerk wird heute durch die [[evn naturkraft]] betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.evn-naturkraft.at/Oekostrom/Wasser/Unsere-Anlagen.aspx |titel=Naturstrom aus 72 Wasserkraftwerken |hrsg=evn naturkraft |zugriff=2018-04-05 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Maschinenhaus]] sind vier [[Francis-Turbine]]n mit einer [[Nennleistung]] von je 12&amp;amp;nbsp;MW installiert. Der Nenndurchfluss beträgt insgesamt 100&amp;amp;nbsp;m³/s. Das abgearbeitete Wasser fließt direkt in den [[Stausee Dobra|Dobra-Speicher]] ab. Weiters bestehen zwei Pumpen mit einer Leistung von je 9&amp;amp;nbsp;MW, die das Wasser vom Speicher Dobra wieder in den Stausee Ottenstein [[Pumpturbine|pumpen können]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Friedrich Zemanek et al.&lt;br /&gt;
 | Titel= Wasserkraft in Niederösterreich – Erneuerbare Energie für Mensch und Umwelt&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!-- | Herausgeber=EVN Wasser --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Ort= Maria Enzersdorf&lt;br /&gt;
 | Auflage=1.&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2003&lt;br /&gt;
 | Kommentar=27 S. : Ill., graph. Darst.; IDN: 499886 / IDA: GRWA-3066; Erf-Datum: 18.08.2003&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=WKA evn naturkraft GmbH, Kraftwerk Ottenstein 3371 KR |Hrsg=Amt der NÖ Landesregierung |Sammelwerk=Wasserbuchauszug |Online=http://wdvreports.noel.gv.at:8085/wdvreports/?report=WR_WBA&amp;amp;id=171300 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.evn-naturkraft.at/Oekostrom/Wasser/Speicherkraftwerke.aspx |titel=Die fünf Speicherkraftwerke der evn naturkraft |hrsg=evn naturkraft |zugriff=2018-04-05 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Reszler, Günter Blöschl, Jürgen Komma |Titel=Simulation der Kraftwerkssteuerung am Kamp |Hrsg=Technische Universität Wien |Sammelwerk=Wiener Mitteilungen: Hochwasservorhersage – Erfahrungen, Entwicklungen &amp;amp; Realität |Band=199 |Datum=2006-10 |Online=https://hydro.tuwien.ac.at/fileadmin/_migrated/content_uploads/Wiener-Mitteilungen-199-Teil-2.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Donauhochwasser 2002|Hochwasser 2002]] flossen bis zu 640&amp;amp;nbsp;m³/s dem Stausee zu und ca. 500 bis 550&amp;amp;nbsp;m³/s aus ihm ab. Die damaligen Wettervorhersagen konnten die niedergegangenen, extremen Regenmengen erst etwa 48&amp;amp;nbsp;Stunden im Voraus prognostizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=&amp;quot;Hydrologe zur Stabilität der Staudämme&amp;quot; in: Philip Pfleger, Simone Leonhartsberger, Patrick Bauer, Daniela Illich, alle ORF.at/Agenturen |url=https://orf.at/live/5423-Kamp-Pegel-steigt-wieder/ |titel=Kamp-Pegel steigt wieder |datum=2024-09-15 |sprache=de |abruf=2024-09-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stausee kam damals in die Schlagzeilen, da das Hochwasser durch möglicherweise falsches Ablassen begünstigt worden sein soll. Es wurde aber niemandem ein schuldhaftes Vorgehen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Mai 2018 hatte nach längerem trockenem Wetter der Stausee einen untypisch niedrigen Wasserstand etwa fünf Meter unter dem langjährigen Schnitt. Die dadurch geringere Fallhöhe wirkte sich als geringerer Maximaldruck an den Turbinen und eine entsprechend geringere maximale Generatorenleistung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2912278/ Stausee Ottenstein fehlen fünf Meter Wasser] orf.at, 12. Mai 2018, abgerufen am 12. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2020 musste die EVN weiterhin Bäume (vor allem Fichten) rund um den See roden, um den [[Borkenkäfer]] einzudämmen. Man prüft vor Nachpflanzungen, welche Baumarten [[Globale Erwärmung|höhere Temperaturen und Trockenheit]] besser ertragen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/stories/3036463/ Stausee Ottenstein: EVN sucht Fichtenersatz] orf.at, 1. März 2020, abgerufen am 1. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erwartung [[Hochwasser in Mitteleuropa im September 2024|starker und anhaltender Niederschläge]] wurden ab dem 9. September 2024 große Wassermengen aus dem Stausee abgelassen und 31&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;m³ freier Speicher geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noe.orf.at/stories/3273013/ |titel=24 Ortschaften zu Katastrophengebiet erklärt |werk=noe.orf.at |datum=2024-09-14 |sprache=de |abruf=2024-09-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Überlaufen des Stausees würde das Hochwasser des Flusses Kamp erhöhen. Im Unterlauf des Kamp könnten die Werte für ein 100-jährliches Hochwasser übertroffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tagesschau.de/ausland/europa/wetter-warnungen-102.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Zufluss von bis zu 450&amp;amp;nbsp;m³/s war dieser freie Spreicherraum jedoch innerhalb von 24&amp;amp;nbsp;Stunden wieder großteils aufgebraucht, so dass Wasser über die Hochwasserklappen abgelassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zum Ende der Starkregenperiode am 17. September waren noch 4&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;m³ freier Speicherraum übrig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://on.orf.at/video/14243113/15721858/ein-grosses-aufatmen-ist-zu-spueren |titel=Ein großes Aufatmen ist zu spüren - ZIB 8:00 vom 17.09.2024 |sprache=de |abruf=2024-09-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2025 wurde die [[Wasserbestattung|Bestattung]] von wasserlöslichen Urnen mit der Asche von Verstorbenen, die einen Wohnsitz in [[Zwettl-Niederösterreich|Zwettl]] hatten in bestimmten, kleinen Bereichen des Sees im Frühling und Herbst erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noe.orf.at/stories/3321685/ |titel=Bestattung : Zwettler können nun in Stausee bestattet werden |werk=orf.at |datum=2025-09-16 |abruf=2025-09-22 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=160&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ottenstein Staudamm unterwasserseitig Krafthaus.jpg|Staumauer des Kraftwerks Ottenstein mit dem Krafthaus, in dem die Turbinen und Pumpen liegen&lt;br /&gt;
 Ottenstein nacht00.jpg|Die Staumauer bei Nacht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pumpspeicherkraftwerk Ottenstein}}&lt;br /&gt;
* [https://seerestaurantottenstein.at/bootsverleih/ Bootsbetrieb Stausee Ottenstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.evn.at/ EVN AG]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0962_217_A.pdf Über geologische Aufnahmen beim Bau der Kamp-Kraftwerke] (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; von [[Christof Exner]] aus dem Jahrbuch der [[Österreichische Geologische Gesellschaft|Geologischen Gesellschaft]] von 1953&lt;br /&gt;
* [http://www.zwettl.gv.at/system/web/fotogalerie.aspx?detailonr=219468548 Errichtung der Kamptalstauseen]&lt;br /&gt;
* [https://www.waldviertel.at/natur-stausee-ottenstein Stausee Ottenstein auf Waldviertel.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4509453-6|VIAF=236998184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ottenstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Kamp|SOttensteiner Stausee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserspeicherkraftwerk in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserspeicherkraftwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Zwettl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Krems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badesee in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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