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	<title>Stausee Dobra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stausee_Dobra&amp;diff=2224545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T13:57:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|BILD = Dobra Staumauer mit Oberwasserbecken.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Staumauerkrone vom Oberwasser aus gesehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Kamp (Fluss)|Kamp]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48/35/37&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=15/23/10/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-3&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = 1950er&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE = &lt;br /&gt;
|TALHOEHE = &lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = &lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE = &lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = &lt;br /&gt;
|MAUERVOL = &lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = &lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = &lt;br /&gt;
|BASISBREITE = &lt;br /&gt;
|RADIUS = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 16.200 kW&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = {{Höhe|438|AT|link=true}}&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 155 ha&lt;br /&gt;
|SEELAENGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = &lt;br /&gt;
|STAURAUM = 20 Millionen Kubikmeter&lt;br /&gt;
|EINZUG = &lt;br /&gt;
|HOCHWASSER = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobra Staumauer.jpg|mini|links|Die Staumauer vom linken Ufer, wo die Triebwasserleitung durch den Berg beginnend weggeht, aufgenommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Triebwasserleitung Dobra.jpg|mini|links|Die [[Druckrohrleitung#Triebwasserleitung|Triebwasserleitung]] zum drei Kilometer entfernten Krafthaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krafthaus Dobra.jpg|mini|links|Krafthaus des Dobrastausees bei [[Krumau am Kamp]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamp krems.png|mini|Der Verlauf des Kamp mit den drei Staustufen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobra-Stausee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der mittlere der drei Stauseen am [[Kamp (Fluss)|Kamp]] im niederösterreichischen [[Waldviertel]]. Er beginnt direkt unterhalb der Staumauer des [[Stausee Ottenstein|Stausees Ottenstein]]. Der See gehört zum Gemeindegebiet von [[Rastenfeld]] und [[Pölla]]. Die Sperre liegt genau an der Gemeindegrenze und gehört mehrheitlich zu Rastenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserfläche beträgt 155 [[Hektar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.carphunters.at/gewaessernoe.html |wayback=20110817162638 |text=Kamp Stausee Dobra Revier I |archiv-bot=2019-05-15 17:42:30 InternetArchiveBot }} in der Gewässerdatenbank abgerufen am 20. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stausee ist zirka fünf&amp;amp;nbsp;Kilometer lang und an beiden Ufern bewaldet und steil abfallend. Am südlichen Ufer führt die Landesstraße&amp;amp;nbsp;L7051 entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Landzunge erhebt sich die [[Ruine Dobra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden erste Überlegungen angestellt, den Kamp zwischen Zwettl und [[Rosenburg (Gemeinde Rosenburg-Mold)|Rosenburg]] für die Energiegewinnung zu nutzen. Eine von der Niederösterreichischen Statthalterei dem Syndikat Donaukraftwerk Wallsee 1913 erteilte und für den gesamten Kamp gültige Nutzungs-Konzession verfiel allerdings wegen des Ersten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] nahm die [[Energieversorgung Niederösterreich|Niederösterreichische Elektrizitätswirtschafts-AG NEWAG]] die Planungen aus der Vorkriegszeit wieder auf. Allerdings konzentrierte sich der Ausbau der Wasserkraft auf das südliche Niederösterreich. Später ließ die [[Weltwirtschaftskrise]] eine Verwirklichung der Pläne nicht zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den [[Siemens-Schuckertwerke]]n wurde 1943 ein Projekt erstellt, laut dem am Ober- und Mittellauf des Flusses neun Speicherkraftwerke, drei Laufkraftwerke und ein Ausgleichswerk errichtet werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den steigenden Energiebedarf nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wollte das Land Niederösterreich durch die Errichtung eigener Kraftwerke decken. Verwirklicht werden sollten in einer geplanten ersten Ausbaustufe die drei wirtschaftlichsten Projekte des Siemens-Schuckert-Plans, nämlich&lt;br /&gt;
* das [[Pumpspeicherkraftwerk]] Ottenstein,&lt;br /&gt;
* das Speicherkraftwerk Dobra-Krumau und&lt;br /&gt;
* das Ausgleichswerk Thurnberg-Wegscheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr 1946 durch das Land Niederösterreich zunächst für die beiden Anlagen Dobra-Krumau und Thurnberg-Wegscheid gefasste Baubeschluss wurde jedoch durch die Ratifizierung des [[Verstaatlichung in Österreich|zweiten Verstaatlichungsgesetzes]] der Bundesregierung blockiert. Dieses Gesetz gestattete den Bau und Betrieb großer Kraftwerksprojekte nur noch den neu gegründeten Sondergesellschaften – in diesem Fall der [[Österreichische Donaukraftwerke|Donaukraftwerke AG DoKW]] als der nächstgelegenen Gesellschaft. Aufgabe der Landesgesellschaften sollte vor allem die regionale Stromverteilung sowie die Errichtung kleinerer Anlagen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich aber die NEWAG vertraglich das Zugeständnis gesichert hatte, das Projekt selbst verwirklichen zu können, sollte die DoKW nicht innerhalb eines Jahres mit den Arbeiten beginnen, fiel dieses schließlich doch wieder an die NEWAG zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten bereiteten zunächst die Inhaber von Wasserrechten am Kamp, die nach längeren Verhandlungen aber beigelegt werden konnten. Ebenfalls problematisch war die Finanzierung. Da Niederösterreich in der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|sowjetischen Besatzungszone]] lag, konnte hier nicht auf [[Marshallplan|ERP-Mittel]] zugegriffen werden und der Bau musste über Bankkredite finanziert werden. Mit der russischen Besatzungsmacht mussten zusätzlich Verhandlungen geführt werden, da ein Teil des Stausees an den von der [[Rote Armee|Roten Armee]] genutzten Truppenübungsplatz Döllersheim angrenzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1949 begannen die Bauarbeiten für das Speicherkraftwerk Dobra-Krumau und das Ausgleichswerk Thurnberg-Wegscheid mit einer Spatenstichfeier in Anwesenheit von [[Johann Steinböck]], dem Landeshauptmann von Niederösterreich. Die beiden Talsperren wurden in vier Baulose, nämlich&lt;br /&gt;
* das Abschlussbauwerk Dobra,&lt;br /&gt;
* die Triebwasserleitung und das Krafthaus Krumau,&lt;br /&gt;
* das Abschlussbauwerk Thurnberg und&lt;br /&gt;
* die Triebwasserleitung und das Krafthaus Wegscheid geteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dipl.-Ing. Valentin Weber-Ille: Architektur von Wasserkraftwerken in Österreich (Dissertation, Wien, April 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stauwerk wurde in den Jahren 1950 bis 1953&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zwettl.gv.at/system/web/fotogalerie.aspx?detailonr=219468548 Errichtung der Kamptalstauseen]&amp;lt;/ref&amp;gt; von der NEWAG, der heutigen [[EVN AG]] errichtet. Die Staumauer der Sperre wurde ursprünglich als 200 Meter lange Gewichtsmauer geplant, zu einer materialsparenden Gewölbemauer umgeplant und wegen geologischer Probleme am rechten Ufer schließlich als Zylindermauer errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dipl.-Ing. Valentin Weber-Ille: Architektur von Wasserkraftwerken in Österreich (Dissertation, Wien, April 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1950 streikten die Arbeiter für eine bessere Entlohnung, und im Mai 1951 behinderte ein Hochwasser die Bauarbeiten. Der Hauptauftragnehmer, die Firma Rella &amp;amp; Neffe, geriet im Herbst 1951 in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Um eine zeitraubende Neuausschreibung zu verhindern, durfte die Firma Rella &amp;amp; Neffe nach der im Februar 1952 erfolgten Kündigung des ursprünglichen Vertrages auf der Grundlage eines Selbstkostenerstattungs-Vertrages weiterarbeiten. Zwei Jahre nach der Fertigstellung musste die Staumauer der Sperre Dobra um zwei Meter erhöht werden, um dem Kraftwerk Ottenstein genügend Wasser für den Pumpbetrieb zur Verfügung stellen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Dipl.-Ing. Valentin Weber-Ille: Architektur von Wasserkraftwerken in Österreich (Dissertation, Wien, April 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krafthaus in [[Krumau am Kamp]] erhält das Wasser durch eine drei Kilometer lange Triebwasserleitung, die einerseits frei verlegt den Kamp und den Genitzbach mittels Rohrbrücken überquert und andererseits auch durch Stollen geführt wird. Es treibt drei [[Francis-Turbine]]n mit einer Leistung von je 5400&amp;amp;nbsp;Kilowatt an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.evn-naturkraft.at/download/wasserkraft_in_niederoesterreich.pdf |text=Zemanek Friedrich et al: Wasserkraft in Niederösterreich, Maria Enzersdorf, 2003 |archivebot=2019-05-15 17:42:30 InternetArchiveBot}} abgerufen am 20. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kraftwerk wird heute von der [[evn naturkraft]] betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.evn-naturkraft.at/wasserkraft/kleinwasserkraftwerke_noe.asp |wayback=20090828014233 |text=Internetseite der evn naturkraft mit der Liste der Kraftwerke |archiv-bot=2019-05-15 17:42:30 InternetArchiveBot }} Abgerufen am 30. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwasserseitig des Krafthauses Krumau liegt der [[Thurnberger Stausee]], der als Ausgleichssee und ebenso als Kraftwerk dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des großen und vielfältigen Fischbestandes ist der Stausee ein beliebtes Angelgebiet. Die vorkommenden Fischarten sind [[Karpfen]], [[Hecht]], [[Zander]], [[Aalartige|Aal]], [[Schleie]], [[Brachse]], Nase, und [[Aitel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stausee Dobra}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0962_217_A.pdf Über geologische Aufnahmen beim Bau der Kamp-Kraftwerke] (PDF-Datei; 2,36&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; von Christof Exner aus dem Jahrbuch der [[Österreichische Geologische Gesellschaft|Geologischen Gesellschaft]] von 1953&lt;br /&gt;
* [https://www.zwettl.gv.at/system/web/fotogalerie.aspx?detailonr=219468548 Errichtung der Kamptalstauseen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4509456-1|VIAF=245827692}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dobra Stausee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Kamp|SDobra Stausee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserspeicherkraftwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserspeicherkraftwerk in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rastenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pölla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badesee in Österreich|Dobra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Zwettl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Krems]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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