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	<title>Staufen AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-01T06:48:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AG|Aargau|Staufen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Staufen&lt;br /&gt;
| BILD = Staufen Rebberg.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Staufen und Rebberg, vom Staufberg aus gesehen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Staufen 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Staufen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Lenzburg|Lenzburg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Lenzburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4210&lt;br /&gt;
| PLZ = 5603&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.38262&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.16548&lt;br /&gt;
| HÖHE = 420&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.58&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Katja Früh&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.staufen.ch/politik/gemeinderat.html/12 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.staufen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staufen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈʃtɑufːə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=407–408 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Lenzburg]] und liegt unmittelbar westlich des Bezirkshauptorts [[Lenzburg]] im [[Seetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet zwischen dem Seetal und der [[Aare]] wird durch den [[Staufberg]] geprägt. Dieser 517 Meter hohe [[Molasse]]hügel ist zwar lediglich 550 Meter lang und 450 Meter breit, überragt aber die ansonsten völlig flache [[Schotter]]ebene um rund hundert Meter. Die Bebauung des Dorfes Staufen umschliesst den grösstenteils bewaldeten Hügel auf drei Seiten. Die östliche Gemeindegrenze reicht bis auf wenige Meter an den [[Aabach (Seetal)|Aabach]] heran. Im Nordwesten besitzt die Gemeinde einen schmalen Landstreifen im Länzertwald, im Süden liegt der Buchwald. Die Gemeinden Staufen, [[Niederlenz]] und [[Lenzburg]] sind zu einer zusammenhängenden Agglomeration mit fast 20&amp;#039;000 Einwohnern zusammengewachsen, die Grenzen zwischen den drei Orten sind kaum mehr erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1089 und 1090, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 358 [[Hektar]]en, davon sind 119 Hektaren bewaldet und 102 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 517 Metern auf dem Gipfel des Staufbergs, der tiefste auf 393 Metern im Länzertwald. Nachbargemeinden sind Lenzburg im Norden und Osten, [[Seon]] im Süden, [[Schafisheim]] im Westen sowie [[Rupperswil]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Siedlungsspuren auf dem Gemeindegebiet reichen bis in die [[Jungsteinzeit]] zurück. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Stouffen&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1036 im [[Nekrolog (Totenverzeichnis)|Nekrolog]] des [[Chorherrenstift St. Michael Beromünster|Stifts Beromünster]]. Der Ortsname ist vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Stauf (Becher)|stouf]]&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet und bezeichnet eine kegelförmige Erhebung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]], ab 1173 in jenem der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]]. Nachdem diese ausgestorben waren, übernahmen die [[Habsburg]]er 1273 die Landesherrschaft und die [[Blutgerichtsbarkeit]]. Von 1244 bis mindestens 1278 waren die Herren von Staufen als Besitzer der [[Niedere Gerichtsbarkeit|niederen Gerichtsbarkeit]] erwähnt, doch zu Beginn des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verschwanden diese spurlos. Das [[Stift Beromünster]] verkaufte 1362 alle Rechte an das Kloster [[Königsfelden]], das nun alleiniger Besitzer des Dorfes war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Staufen-LBS H1-022192.tif|mini|links|Luftansicht (1959)]]&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Staufen gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]]. Im Zuge der [[Reformation]] im Jahr 1528 hob Bern das Kloster Königsfelden auf, brachte sämtliche Rechte in seinen Besitz und teilte das Dorf dem Gerichtsbezirk [[Rupperswil]] im Amt [[Lenzburg]] zu. Der Staufberg diente bis 1880 als [[Hochwacht]]. Ab 1659 erteilte ein Schulmeister den Kindern Unterricht. Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Staufen gehört seither zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Staufen stark landwirtschaftlich geprägt, wobei der [[Ackerbau]] und die [[Zucht|Viehzucht]] dominierten. Der [[Weinbau]] am Staufberg, der um 1700 noch die Haupteinnahmequelle gewesen war, kam um 1900 wegen der [[Reblaus]]-Epidemie gänzlich zum Erliegen. Mit dem Aufstieg der Industrie im benachbarten Lenzburg ergaben sich für die Dorfbewohner jedoch neue Verdienstmöglichkeiten. Seit 1990 werden am Staufberg wieder Reben gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Staufen Staufberg.jpg|mini|[[Staufberg]] mit [[Staufbergkirche]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Staufen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen des Dorfes ist die [[Staufbergkirche]] auf dem höchsten Punkt des [[Staufberg]]s. Schon in vorchristlicher Zeit soll sich hier eine Kultstätte befunden haben. Die Ursprünge der Kirche reichen mindestens bis ins 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück. Ein [[Blitz]]schlag verursachte 1419 einen Brand, der den Turm und den grössten Teil des [[Chor (Architektur)|Chors]] einäscherte. 1420 wurde die Kirche in einem [[Romanik|romanisch]]-[[Gotik|gotischen]] Übergangsstil wieder aufgebaut. Der denkmalgeschützte Kirchenbezirk mit Kirche, Pfarrhaus, Sodbrunnen, Sigristenhaus und Friedhof weist wegen seiner exponierten Lage beinahe eine [[burg]]ähnliche Form auf; es fehlt lediglich eine Ringmauer. Tatsächlich wird auf dem höchsten Punkt des Hügels ein [[Burgstall]] vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Jürg Bossardt | Herausgeber=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte | Titel=Die Kirche Staufberg | Band=Schweizerische Kunstführer, Band 840 | Ort=Bern | Jahr=2008 | ISBN=978-3-85782-840-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Rot drei gelbe Becher (Staufe).» Die Becher nehmen Bezug auf den Staufberg, der einem umgedrehten Kelch ähnelt. Die Kelche weisen auch auf den [[Weinbau]] hin. Das althochdeutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Stouf&amp;#039;&amp;#039; bedeutet ebenfalls Kelch. Lange Zeit wurden die Kelche auf blauem Grund dargestellt, wodurch das Wappen jenem von [[Staufen im Breisgau]] ähnelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=281 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-23 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 276 || 758 || 818 || 976 || 1325 || 1880 || 2056 || 2102 || 2226 || 2213 || 2590 || 4068&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4210}} Menschen in Staufen, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4210}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 39,7 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 29,2 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 31,1 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-23 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-14 20:33:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 89,4 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 4,9 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,2 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], 1,0 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 0,8 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-23 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Lenzburg zuständig. Staufen gehört zum Friedensrichterkreis XII (Seon).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Staufen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 530 Arbeitsplätze, davon 3 % in der Landwirtschaft, 17 % in der Industrie und 80 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-23 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-14 20:33:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten vor allem im benachbarten [[Lenzburg]] oder in den grösseren Gemeinden der näheren Umgebung. Am Südosthang des Staufbergs wird auf einer Fläche von 23,47 Aren Weinbau betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rgs-staufen.ch/weinbau.htm Weinbau am Staufberg], abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Durchgangsverkehr wird zwar an Staufen vorbeigeführt, die Gemeinde ist aber dennoch verkehrsgünstig gelegen. In unmittelbarer Nähe kreuzen sich die [[Hauptstrasse 1]] von [[Zürich]] nach [[Bern]] und die Hauptstrasse 26 von [[Brugg]] nach [[Luzern]]. Der Anschluss Aarau-Ost der Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] ist drei Kilometer entfernt, von dort aus führt die vierspurige Schnellstrasse T5 nach [[Aarau]]. Die Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch drei Buslinien der Gesellschaft [[Regionalbus Lenzburg]], die vom [[Bahnhof Lenzburg]] aus nach [[Hunzenschwil]], [[Teufenthal]] und [[Bettwil]] führen. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Lenzburg über Staufen und [[Seon]] nach [[Sarmenstorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfzeitung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat eine eigene Dorfzeitung, den «Usrüefer».&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/sie-machte-das-dorfblattli-zur-dorfzeitung-jetzt-tritt-verena-sandmeier-zuruck-ld.1781589 Sie machte das Dorfblättli zur Dorfzeitung, jetzt tritt Verena Sandmeier zurück], auf aargauerzeitung.ch, abgerufen am 6. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Usrüefer wird von einer Kommission von fünf bis zehn Mitgliedern erstellt. Der Inhalt dreht sich um das Leben und die Ereignisse in Staufen. Die Dorfzeitung wird viermal jährlich an alle Einwohner sowie ausgewählte weitere Personen per Post zugestellt. Alle Ausgaben sind auch [[online]] verfügbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.staufen.ch/portraet/usrueefer.html/309 Usrüefer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und drei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Die Oberstufe ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) kann in [[Lenzburg]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Bekanntester Brauch ist das Silvesterfeuer, das zu den [[Seetaler Winterbräuche]]n gehört. Auf dem Staufberg errichten in der [[Altjahrswoche]] die Jugendlichen, die die letzte Klasse der Volksschule besuchen, ein hohes Holzgerüst. Am Morgen des 31. Dezembers sammeln die Schulkinder im Dorf die dürren Weihnachtsbäume, Reiswellen und Strohballen ein. Das Material wird den Berg hinaufgeschafft und auf dem Gerüst aufgeschichtet. Punkt Mitternacht wird mit den Glockenschlägen der Staufbergkirche das Feuer vor vielen Schaulustigen entzündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1775|Staufen|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg, Brugg |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Sonja Huber]] (* 1982), Jazzmusikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|regio-lenzburg.jpg|900|Panorama von Lenzburg (rechts), Staufen (Mitte) und Schafisheim (links); vom Esterliturm aus gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Staufen AG|Staufen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.staufen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Staufen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Lenzburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4636573-4|VIAF=143648797}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1036]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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