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	<title>Staudheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staudheim&amp;diff=2104555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 17. April 2026 um 14:40 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-17T14:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rain (Lech)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Rain&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.6991&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.9787&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 400&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.37&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 482&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://rain.de/aktuelles/aktuelles/jahresbericht-2023_id40721 Jahresbericht 2023 der Stadt Rain]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86641&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08432&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staudheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Rain (Lech)|Rain]] im [[Landkreis Donau-Ries]] ([[Regierungsbezirk Schwaben]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=05219969486 |objekt=Stadt Rain |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Staudheim hat eine Fläche von 6,366&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 737 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8637,35&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/096961 |titel= Gemarkung Staudheim (096961) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/P6R8h |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Staudheim liegt östlich von Rain zwischen [[Mittelstetten (Rain)|Mittelstetten]] und [[Burgheim]] am Nordrand der Hochfläche des Unteren [[Lechrain]]s der &amp;#039;&amp;#039;Aindlinger Terrassentreppe&amp;#039;&amp;#039;. Naturräumlich gehört es zur [[Donau-Iller-Lech-Platte]], die wiederum Teil des [[Alpenvorland]]es ist, eine der [[Naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands|Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands]]. Die nördlichen Teile der Staudheimer Flur liegen bereits im [[Donau]]tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Donau-Ries#DON 39|Kreisstraße DON 39]] von Rain nach Burgheim. Seit Juli 1984 rollt der gesamte Fernverkehr über die knapp nördlich von Staudheim vorbeiführende [[Bundesstraße 16]] von [[Ulm]] nach [[Ingolstadt]], die das Donautal entlangläuft. In den ganzen Jahrhunderten davor lag Staudheim an der Südlichen Donautalstraße. Außerdem liegt Staudheim an der [[Bahnstrecke Ingolstadt–Neuoffingen]]; eine Haltepunkt bestand nur von 1955 bis 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Römerstein Staudheim.jpg|mini|Gedenkstein von 1870]]&lt;br /&gt;
Früheste Ausgrabungen in der Gegend weisen auf eine Besiedelung bereits in der [[Jungsteinzeit]] hin. Wichtige strategische Bedeutung erlangte der südliche Donaurain 233 nach Christus, als die Nordgrenze des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] vom [[Limes (Grenzwall)|Limes]] an die Donau zurückgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige „[[Römerstraße]]“ durch Staudheim bildete damals eine Hauptroute der Römer entlang der Donau. Der Lech-Donau-Winkel gehörte zur römischen Provinz [[Rätien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung Staudheims als [[-heim]]-Ort wird zwischen 650 und 750 durch [[Bajuwaren|Baiern]] vermutet. Erstmals wurde Staudheim 1020 als &amp;#039;&amp;#039;Stutheim&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Das [[Kloster Tegernsee]] hat in seiner Chronik damals festgehalten, dass ihm eine Reihe von Dörfern weggenommen wurde, die dann an [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Graf Otto I. von Dießen]] kamen. Grund für diese Wegnahme um das Jahr 910 war, dass Herzog [[Arnulf I. (Bayern)|Arnulf von Bayern]] für seine bewaffneten Reiterheere gegen die [[Ungarneinfälle|Ungarn]] Unterhalt benötigte, zahlreiche in Kirchenbesitz befindliche Dörfer [[Säkularisation|säkularisierte]] und an [[Lehnswesen|Lehnsherren]] vergab. Der Name könnte auf &amp;#039;&amp;#039;Stuotenheim&amp;#039;&amp;#039; zurückgehen, was auf ein Gestüt oder Pferdezucht hinweist. In der Folgezeit waren die Besitzverhältnisse zersplittert. Staudheim wurde durch seine Lage im Donautal relativ häufig von Kriegen heimgesucht und oft zerstört.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Quirinus (Staudheim) 02.jpg|mini|Pfarrkirche St. Quirin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrhaus Staudheim.jpg|mini|Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
Die Pfarrgemeinde Staudheim mit der Kirche [[St. Quirin (Staudheim)|St. Quirin]] wird seit 1978 vom Rainer Stadtpfarrer [[Vikarie|vikariert]]. Der Turm der Kirche wurde um 1300 erbaut, [[Chor (Architektur)|Chor]] und Schiff im 15. Jahrhundert. Bemerkenswert sind die [[Spätmittelalter|spätmittelalterlichen]] [[Fresko|Fresken]] im Chorraum aus der Zeit um 1420. Das [[Kirchenpatronat|Patronat]] weist noch auf die Frühgeschichte des Ortes als Besitz des [[Kloster Tegernsee|Klosters Tegernsee]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. Juli 1972 gehörte Staudheim als selbstständige Gemeinde zum [[Landkreis Neuburg an der Donau]] und fiel dann mit der [[Gebietsreform in Bayern]] an den Landkreis Nördlingen-Donauwörth, der seit dem 1. Mai 1973 die jetzige Bezeichnung [[Landkreis Donau-Ries]] trägt. Ebenfalls am 1. Juli 1972 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Rain.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=532}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[St. Quirin (Staudheim)|Pfarrkirche Sankt Quirin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandmalereien von St. Quirin in Staudheim – mittelalterliche Predigt in Farbe&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Deibl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sieh auf, Beiträge zur Geschichte und Kultur der Stadt Rain und ihrer Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 40, November 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Römerstein, errichtet 1870&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus von 1806&lt;br /&gt;
* Ehemalige Schule von 1876 &lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Rain (Lech)#Staudheim|titel1=Liste der Baudenkmäler in Staudheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Franz Xaver Markmiller (1800–1879) war von 1834 bis 1841 Pfarrer, er trat 1839 in den Orden der Barmherzigen Brüder des Hl. Johann von Gott ein. 1851 gründete [[Magnobonus Markmiller]], so sein Ordensname, die Bayerische Provinz dieses Ordens und wurde ihr erster Provinzial.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dieter Schindler, Adalbert Riehl, Rainer Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Markmiller – Pater Magnobonus, Ein Staudheimer Pfarrer mit bemerkenswertem Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Deibl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sieh auf, Beiträge zur Geschichte und Kultur der Stadt Rain und ihrer Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 41, Februar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.staudheim.de/ www.staudheim.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.winterlust-staudheim.de/html/Archiv/Ortschronik/index.html Ortschronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.rain.de/index.php?id=0,115 Stadtteil-Seite] auf rain.de&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Staudheim |ID= ODB_S00007762 |abruf=2023-05-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Adalbertriehl|Adalbert Riehl]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Mindestens tausend Jahre Staudheim – eine Ortschronik&amp;#039;&amp;#039;, Rain 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Rain (Lech)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rain, Lech)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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