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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Status_epilepticus</id>
	<title>Status epilepticus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:42:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Status_epilepticus&amp;diff=178087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2026-01-20T20:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|BREITE = &lt;br /&gt;
|01-CODE = G41.-&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG = Status epilepticus&lt;br /&gt;
|02-CODE = G41.0&lt;br /&gt;
|02-BEZEICHNUNG = Grand-mal-Status&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Status mit tonisch-klonischen Anfällen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|03-CODE = G41.1&lt;br /&gt;
|03-BEZEICHNUNG = Petit-mal-Status&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Absencestatus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|04-CODE = G41.2&lt;br /&gt;
|04-BEZEICHNUNG = Status epilepticus mit komplexfokalen Anfällen&lt;br /&gt;
|05-CODE = G41.8&lt;br /&gt;
|05-BEZEICHNUNG = Sonstiger Status epilepticus&lt;br /&gt;
|06-CODE = G41.9&lt;br /&gt;
|06-BEZEICHNUNG = Status epilepticus, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 8A66&lt;br /&gt;
| Data-01 = Status epilepticus&lt;br /&gt;
| Code-02 = 8A66.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Konvulsiver Status epilepticus&lt;br /&gt;
| Code-03 = 8A66.1&lt;br /&gt;
| Data-03 = Nichtkonvulsiver Status epilepticus&lt;br /&gt;
| Code-04 = 8A66.10&lt;br /&gt;
| Data-04 = Absence-Status epilepticus&lt;br /&gt;
| Code-05 = 8A66.Y&lt;br /&gt;
| Data-05 = Sonstiger näher bezeichneter Status epilepticus&lt;br /&gt;
| Code-06 = 8A66.Z&lt;br /&gt;
| Data-06 = Status epilepticus, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Status epilepticus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der [[Neurologie]] oft kurz &amp;#039;&amp;#039;Status&amp;#039;&amp;#039; genannt) werden ein außergewöhnlich lange andauernder [[Epilepsie|epileptischer Anfall]] oder eine Serie von Anfällen bezeichnet, wenn das [[Zeitintervall|Intervall]] zwischen den einzelnen Anfällen so kurz ist, dass der Ausgangszustand bei der [[Bewusstseinsstörung|Bewusstseinslage]] und anderen Körperfunktionen nicht mehr erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Status epilepticus kann grundsätzlich bei allen Arten von epileptischen Anfällen auftreten. Je nach Art der Anfälle und Dauer des Status kann dieser zu schweren Schädigungen führen und auch lebensbedrohlich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Epilepsieform, bei der es im Vergleich zu anderen Formen überdurchschnittlich häufig eine Neigung zum Status epilepticus gibt, ist das [[Dravet-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Dauert ein einzelner epileptischer Anfall im Sinne eines [[Grand mal]] länger als fünf Minuten oder eine Serie von Anfällen oder ein Anfall in Form von [[Epilepsie#Generalisierte Anfälle|Absencen]] oder ein fokaler Anfall länger als 20 bis 30 Minuten oder wird zwischen einer Serie von Anfällen das [[Bewusstsein]] nicht vollständig wiedererlangt, so handelt es sich um einen Status epilepticus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGN-Leitlinie&amp;quot;&amp;gt;DGN Leitlinie Status epilepticus im Erwachsenenalter S2k, Stand: 20. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.epilepsie-netz.de/103/Epilepsie_kompakt/Notfall-Therapie/Statustherapie.htm Einteilung und klinische Leitsymptome des Status epilepticus auf der Website eines Epileptologen am Essener Uniklinikum].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Pockberger: [https://www.kup.at/kup/pdf/1098.pdf Pathophysiologie des Status epilepticus.] (PDF) Publikation der Österreichischen Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie zum Status Epilepticus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Status kommt es zu einer fortschreitenden, sich vertiefenden Bewusstseinsstörung. Die Abstände zwischen den einzelnen Anfällen können sich verkürzen. Unbehandelt kann ein Status sich infolgedessen verselbstständigen und so auch tagelang anhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Ein Status epilepticus kann neben dem Vorliegen einer Epilepsie auch durch andere Ursachen ausgelöst werden, beispielsweise durch [[Infektion]]en, einen Entzug von [[Droge]]n oder [[Arzneimittel|Medikamenten]] bei entsprechender [[Missbrauch und Abhängigkeit|Abhängigkeit]] oder durch [[Degeneration|degenerative]] Veränderungen des [[Gehirn]]s oder auf Grund von [[Reizüberflutung]]en wie zum Beispiel durch schnelle Computerspiele, flackerndes Licht oder Schlafentzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplikationen ==&lt;br /&gt;
Der Status epilepticus ist potenziell lebensbedrohlich, da einerseits durch die körperliche Belastung, speziell beim Grand-Mal-Status, und andererseits durch die Beeinträchtigung der Steuerung des  [[Zentralnervensystem|zentralen Nervensystems]] wichtige Körperfunktionen ausfallen können, so die Steuerung von [[Atmung]], [[Blutdruck]] und [[Temperatur]]. Darüber hinaus können die lang andauernden elektrischen Entladungen der Nervenzellen bei einem Status anders als bei einem „einfachen“ epileptischen Anfall zu massiven Schädigungen des Gehirns führen. Die [[Letalität]] des Status epilepticus beträgt durchschnittlich 10 %, variiert aber je nach Ursache und Krampfdauer deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Versuche, den Betroffenen festzuhalten oder ihm etwas zwischen die Zähne zu schieben, sind zu vermeiden, da sie zu schweren Verletzungen oder einem Ersticken des Betroffenen führen können. Außer einem Absichern der Umgebung und einem möglichst genauen Beobachten des Anfallsverlaufes und seiner Dauer ist deshalb durch unerfahrene [[Amateur|Laien]] keine Hilfe für den Betroffenen möglich. Diese Beobachtungen sind jedoch eine wichtige Hilfe für den behandelnden Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Status epilepticus handelt es sich um einen Notfall, bei dem, unabhängig davon, ob ein Notfallmedikament zum Beispiel durch den Notfallsanitäter verabreicht wurde oder nicht, immer ein Notarzt verständigt werden sollte. Durch den Notarzt muss eine intravenöse Erstbehandlung erfolgen und eine rasche Zuweisung des Patienten in eine Klinik veranlasst werden, die erforderlichenfalls die im Folgenden beschriebene Eskalationstherapie sicherstellen kann. In der aktuellen Behandlungsleitlinie der [[Deutsche Gesellschaft für Neurologie|Deutschen Gesellschaft für Neurologie]] wird ein dreistufiges Behandlungsschema empfohlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGN-Leitlinie&amp;quot; /&amp;gt; Als Erstbehandlung wird die hochdosierte i.v. Gabe eines [[Benzodiazepine|Benzodiazepins]] ([[Lorazepam]], [[Diazepam]], [[Clonazepam]], [[Midazolam]]) empfohlen. Die beste Evidenz liegt hier für die Gabe von Lorazepam vor, welches in Metaanalysen der Gabe von Diazepam überlegen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Prasad et al.&amp;lt;!-- : Aufsatztitel. --&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;Cochrane Database Syst Rev&amp;#039;&amp;#039;, 2005, 4, S. CD 003723.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Gabe anderer Benzodiazepine liegen bisher keine ausreichenden vergleichenden Daten bei erwachsenen Patienten vor. Kann mit dieser Behandlung der Status epilepticus nicht durchbrochen werden, wird die Gabe von [[Phenytoin]]-Infusionskonzentrat über einen separaten i.v. Zugang empfohlen. Alternativ oder wenn die Gabe von Phenytoin nicht indiziert ist, stehen i.v. [[Valproinsäure]], [[Levetiracetam]] oder [[Phenobarbital]] zur Verfügung. Als Therapie der weiteren Wahl kommt die i.v. Gabe von [[Lacosamid]] in Betracht. Lacosamid ist wie Levetiracetam nicht zur Therapie des Status epilepticus zugelassen. Es finden sich, wie für einige der anderen Optionen auch, bisher keine prospektiven Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Substanzen beim Status epilepticus. Spätestens, wenn nach adäquat dosiertem Benzodiazepin und der Gabe einer der hier genannten Substanzen der Status epilepticus nicht durchbrochen ist, muss in der Regel eine Weiterbehandlung auf der Intensivtherapiestation erfolgen. Hier ist der rasche Einsatz der anästhetischen Antikonvulsiva [[Thiopental]], Midazolam oder [[Propofol]] empfohlen. Kann auch dadurch der Status epilepticus nicht durchbrochen werden, liegen hinsichtlich des weiteren therapeutischen Vorgehens lediglich [[Fallbericht (Medizin)|Fallberichte]] oder kleine [[Fallserie]]n vor. Folgende Wege können (inhaltlich ohne Abstufung) verfolgt werden: [[Ketamin]], Inhalationsanästhetika wie [[Isofluran]] und [[Desfluran]], [[Lidocain]], Magnesiumsulfat i.v., Hirnstimulation, Hypothermie, und Epilepsiechirurgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kup.at/journals/inhalt/116.html Publikationen zum Status Epilepticus.] Österreichische Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epilepsie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Notfallmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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