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	<title>Statthalterpalais - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:30:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Statthalterpalais&amp;diff=2240541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: /* Kunstgeschichtliche Einordnung */</title>
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		<updated>2024-06-22T10:35:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kunstgeschichtliche Einordnung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Statthalterpalais an der Mühlenstraße in Düsseldorf; frühklassizistisches Palais erbaut 1766 von Hofbaumeister Ignatius Kees als Sitz des kurfürstlichen Statthalters, &amp;quot;Die alte Residenz&amp;quot;.jpg|mini|Fassade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Statthalterpalais an der Mühlenstraße in Düsseldorf; frühklassizistisches Palais erbaut 1766 von Hofbaumeister Ignatius Kees als Sitz des kurfürstlichen Statthalters.jpg|mini|Gesamtansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Statthalterpalais an der Mühlenstraße in Düsseldorf; frühklassizistisches Palais erbaut 1766 von Hofbaumeister Ignatius Kees als Sitz des kurfürstlichen Statthalters, &amp;quot;Der Festsaal in der alten Residenz&amp;quot;.jpg|mini|Der Festsaal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Statthalterpalais an der Mühlenstraße in Düsseldorf; frühklassizistisches Palais erbaut 1766 von Hofbaumeister Ignatius Kees als Sitz des kurfürstlichen Statthalters, &amp;quot;Treppenaufgang in der alten Residenz&amp;quot;.jpg|mini|Treppe zum Obergeschoss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Statthalterpalais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Mühlenstraße in [[Düsseldorf]] wurde 1766 von Hofbaumeister Ignatius Kees als Sitz des [[Kurpfalz|kurfürstlichen]] [[Statthalter]]s erbaut. Das [[Klassizismus#Frühklassizismus|frühklassizistische]] [[Palast|Stadtpalais]] wurde 1911 zugunsten des Neubaus des [[Ehemaliges Land- und Amtsgericht Düsseldorf (Gebäude)|Land- und Amtsgerichts Düsseldorf]] abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von 1768 bis 1776 residierte in dem [[Amtssitz]] [[Johann Ludwig von Goltstein (1717–1779)|Graf Johann Ludwig Franz von Goltstein]] als Statthalter unter [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Carl Theodor]]. 1804 bezog Herzog [[Wilhelm in Bayern]] als Vertreter von [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Kurfürst Maximilian]] das Statthalterpalais. Ihm folgte der Schwager Napoleons, [[Joachim Murat]]. Jener hatte hier zwischen 1806 und 1808 seine Residenz als [[Großherzogtum Berg|Großherzog von Berg]]. Als das Großherzogtum Berg ab 1808 unter die Regentschaft von [[Napoleon Bonaparte]] kam, übernahm [[Jacques Claude Beugnot]] als kaiserlicher Kommissar das Gebäude, das über den größten, im 18. Jahrhundert angelegten innerstädtischen Garten verfügte,&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Koenig, Stadtmuseum Düsseldorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Gartenlust&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, Düsseldorf 1987, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Torzugang an der Liefergasse. Nachdem infolge des [[Wiener Kongress]]es die [[Rheinlande]] an das [[Königreich Preußen]] gefallen waren, diente das Palais neben dem [[Stadthaus (Düsseldorf)|Stadthaus]] als Sitz des [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Regierungspräsident]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Becker: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf in frühen Photographien 1855–1914.&amp;#039;&amp;#039; Schirmer/Mosel, München 1990. Tafel 52&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1843 und 1851 tagte hier der [[Provinziallandtag der Rheinprovinz|Provinziallandtag]] der preußischen [[Rheinprovinz]], bevor dieser zum [[Düsseldorfer Schloss]] umzog. Am 13. Juli 1843 wurde von den Deputierten der 7. Tagung unter anderem die vollständige Emanzipation der Juden im Rheinland gefordert und eine entsprechende Resolution verabschiedet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bastian Fleermann: Marginalisierung und Emanzipation. Jüdische Alltagskultur im Herzogtum Berg 1779–1847 (= Bergische Forschungen 30), Neustadt/Aisch 2007, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Errichtung eines [[Bezirksregierung Düsseldorf (Gebäude)|neuen Regierungsgebäudes an der Cecilienallee]], brach man im Jahre 1912 das Palais ab. Heute befindet sich dort der neobarocke Justizpalast des [[Ehemaliges Land- und Amtsgericht Düsseldorf (Gebäude)|ehemaligen Lands- und Amtsgerichtes]]. Die bauausführenden Regierungsbeamten ließen jedoch den Mittelrisaliten des Palais in den Innenhof des Justizpalastes einbauen, wo dieser unversehrt den Krieg überstand und durch die Fenster eines Lichthofs gesehen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudi vom Endt]]: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1962, S.&amp;amp;nbsp;26.&amp;lt;br /&amp;gt;Rudi vom Endt: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1973, S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die dreiteilige, dreigeschossige Fassade war gegliedert durch einen [[Risalit|Mittelrisaliten]] mit [[Dreiecksgiebel]]. Oben im Giebel war die Jahreszahl 1766 zu lesen. Das Relief des Giebelfeldes zeigt zwei über Wolken galoppierende Pferde. Aus den Monogrammen war zu lesen: C.T. und A.E. (Carl Theodor und Elisabeth Augusta). Der Torbogen war gekrönt von dem schmalen Relief mit einem Löwenkopf &amp;#039;&amp;#039;(Mascherone)&amp;#039;&amp;#039; und einem schlichten [[Feston|festonartigen]] Ornament, über dem darüberliegenden halbkreisförmigen Fenster befand sich ein Relief des [[Kurhut]]s.  Eine Holztreppe mit schwerer [[Balustrade]] (Säulengeländer) und eine breite Steintreppe in einem großen Treppenhaus verband die Stockwerke miteinander. In einem Zimmer des Westflügels vor dem Hauptsaal hat Kaiser Wilhelm I. mehrere Tage gewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt; Hans Müller-Schlösser: &amp;#039;&amp;#039;Das schöne alte Düsseldorf.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1911, S. 93f. [Die „Residenz“ in Düsseldorf].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstgeschichtliche Einordnung ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde 1766 von Hofbaumeister Ignatius Kees als Sitz des kurfürstlichen Statthalters erbaut. Während Boris Becker das Gebäude dem frühen [[Klassizismus]] zuschrieb, ordnete [[Rudi vom Endt]] den Bau dem späten Barock zu („Spätbarockfassade“).&amp;lt;ref&amp;gt; Rudi vom Endt: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1962, S. 26.&amp;lt;br /&amp;gt;Rudi vom Endt: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1973, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hugo Weidenhaupt meinte, dass das klassizistische Wohnhaus des 18. Jahrhunderts die Architektur des Statthalterpalais beeinflusst habe.&amp;lt;ref&amp;gt; Hugo Weidenhaupt: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Triltsch, Düsseldorf 1993, Seite 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Paul Sültenfuss schrieb das Palais dem Klassizismus zu. Die Residenz des Statthalters in der Mühlenstrasse, sei im Gegensatz zu den beiden Schlössern [[Schloss Jägerhof|Jägerhof]] und [[Schloss Benrath|Benrath]] auch in der Außenarchitektur vollständig klassizistisch. Statt des gebrochenen [[Mansarde]]ndaches der Schlösser, zeige das Statthalterpalais ein Satteldach. Statt der Pavillonrisalite der beiden Schlösser, geradlinige Giebelvorbauten. Statt der bewegten Linien des Giebelrahmens des Schlosses Jägerhof seien beim Statthalterpalais gerade Linien beim Giebelrahmen, Tür-. und Fensterrahmen vorzufinden. Es gäbe hier auch keine Stich-, Rund- oder Segmentbögen und [[Schlussstein]]e im Fenstersturz wie bei den Schlössern. Das Gebäude zeige „seine rhythmische Gliederung der siebenachsigen Flügelbauten zu beiden Seiten des mittleren Giebelrisalits, das Zusammenfassen von je 7 Achsen, die Betonung der Mitte jeder dieser fünfachsigen Gruppen durch höher und tiefer gezogene Rahmen und das Verhältnis dieser Rahmen zum Mittelportal“.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Sültenfuß: &amp;#039;&amp;#039;Das Düsseldorfer Wohnhaus bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Diss. TH Aachen, 1922, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Paul Sültenfuß (* 12. August 1872 in Unna-Königsborn Kreis Hamm i.W.; † 28. April 1937 in Düsseldorf), Statthalterpalais an der Mühlenstraße in Düsseldorf, Portal.jpg|Aufriss Portal, Querschnitt und Seitenansicht&lt;br /&gt;
   Paul Sültenfuß (* 12. August 1872 in Unna-Königsborn Kreis Hamm i.W.; † 28. April 1937 in Düsseldorf), Statthalterpalais an der Mühlenstraße in Düsseldorf, Portal, 2.jpg&lt;br /&gt;
   Paul Sültenfuß (* 12. August 1872 in Unna-Königsborn Kreis Hamm i.W.; † 28. April 1937 in Düsseldorf), Statthalterpalais an der Mühlenstraße in Düsseldorf, Grundrisse.jpg|Grundrisse, links: Obergeschoss, Bel Étage, rechts: Erdgeschoss&lt;br /&gt;
   Düsseldorf, Tor an der Gartenmauer des Präsidialgebäudes in der Liefergasse, Erwin Quedenfeldt, 1909.jpg|Tor an der Gartenmauer des Präsidialgebäudes in der Liefergasse, [[Erwin Quedenfeldt]], 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Statthalterpalais}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/zeitleiste/zeitleiste-04-1700-bis-1800/17641768.html Erbauung des Statthalterpalais in der Mühlenstraße], Stadtarchiv Düsseldorf, Stadtgeschichte, Jahreseintrag für Düsseldorfer Zeitleiste 1764–1768, abgerufen am 1. August 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/13/40.6|EW=6/46/27.8/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Altstadt (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Düsseldorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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