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	<title>Statthalter Erfurts - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rabanus Flavus: /* Vorgeschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurfürstlich-Mainzische Erfurter Staat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Vicedominus|Vizedom]]s und [[Statthalter]]n im Auftrag der [[Kurmainz|Erzbischöfe von Mainz]] von [[1664]] bis [[1802]] verwaltet, die ab 1699 in der [[Kurmainzische Statthalterei|Kurmainzischen Statthalterei]] ihren Sitz hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung [[Erfurt]]s liegt im Jahr 742. Bald danach wurde Erfurt kirchlich dem [[Bistum Mainz]] zugeordnet. Obwohl Erfurt etwa seit dem Jahr 1000 auch bezüglich der weltlichen Herrschaft dem Erzbischof von [[Mainz]] untergeordnet war, gelang es der Stadt das ganze [[Mittelalter]] hindurch ihre Selbständigkeit gegenüber Mainz weitestgehend zu behaupten. Im Ergebnis des 1648 ausgehandelten [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Friedens]] bekam der [[Kurfürst]] von Mainz erneut seine territorialen Rechte an Erfurt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Erfurt diesem nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ausgehandelten Ergebnis weiterhin verweigerte, wurde durch den Kurfürst-Erzbischof von Mainz [[Johann Philipp von Schönborn]] die über Erfurt verhängte [[Reichsacht]] im Jahr 1664 vollstreckt. Mit militärischen Mitteln wurde die Stadt am 5. Oktober 1664 nach einer Belagerung durch das Heer des Erzbischofs, dem 15.000 Soldaten, darunter 6.000 Franzosen, angehörten, unterworfen. &lt;br /&gt;
Die Stadt und deren Landgebiet, aber auch wichtige Bereiche der kommunalen Selbstverwaltung, fielen an Mainz. Mit dieser „Reduktion“ endete Erfurts Unabhängigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurfürstlich-Mainzischer Erfurter Staat ==&lt;br /&gt;
Mit der Machtübernahme durch Kurmainz wurde das Erfurter Gebiet mit 72 Ortschaften und der Stadt [[Sömmerda]] in sieben [[Vogt]]eien und sechs [[Amt (Kommunalrecht)|Ämtern]] verwaltet. Diese Verwaltungsaufteilung entstammte noch der Zeit von vor 1664. Durch [[Philipp Wilhelm von Boineburg|Graf Boineburgs]] [[Verwaltungsreform]] von 1706 entstanden acht Ämter, später neun. Die Vorsteher dieser Ämter waren die [[Amtmann|Amtmänner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Erfurter Gebiet belief sich auf 16 Quadratmeilen mit etwa 40.000 Einwohnern. Kurmainz ließ die Regierungsgeschäfte von 1664 bis 1802 durch seine Verwalter leiten. Diese waren von 1664 bis 1675 als Vizedoms, danach als Statthalter dem Mainzer [[Hofrat]] und der [[Hofkammer]] unterstellt. Die Statthalter waren gleichzeitig diplomatische Vertreter von Kurmainz an den [[Ernestinische Herzogtümer|sächsischen Höfen]] von [[Sachsen-Eisenach|Eisenach]] und [[Sachsen-Gotha|Gotha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Machterhalt dienten die 1200 bis 1500 Mainzer Soldaten, welche vertragsgemäß in der Kurmainzischen und der Kaiserlichen [[Garnison]] in Erfurt stationiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt eines Statthalters zu Erfurt durfte nur einem der 24 [[Domkapitular]]e übertragen werden, wie es in der Wahlkapitulation des Kurfürsten [[Damian Hartard von der Leyen]] im Jahre 1675 festgelegt worden war. Die adligen Domkapitulare bildeten in der Kurmainzer Hierarchie die mit zahlreichen Ämtern in Verwaltung und Regierung ausgestattete Spitze. Die Mitglieder der Domkapitulare wiederum stammten aus dem Mainzer [[Stiftsadel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 kam der Erfurter Staat gemäß dem preußisch-französischen Vertrag als Entschädigung zum [[Königreich Preußen]], womit die Zeit der Mainzer Statthalter in Erfurt endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Statthalter Erfurts ==&lt;br /&gt;
# 1664–1667: [[Philipp Ludwig Freiherr von Reiffenberg]], anschließend eingekerkert&lt;br /&gt;
# 1667–1674: [[Friedrich von Greiffenclau zu Vollrads|Friedrich von Greiffenclau]], anschließend Vizedom im Rheingau &lt;br /&gt;
# 1675–1675: [[Johann Heinrich von Groenestein|Johann Heinrich Daniel Freiherr Ritter von Groenestein]]&lt;br /&gt;
# 1675–1679: [[Anselm Franz von Ingelheim (1634–1695)|Anselm Franz Freiherr von Ingelheim]], anschließend Kurfürst und Erzbischof von Mainz&lt;br /&gt;
# 1679–1697: [[Johann Jakob Waldbott von Bassenheim]], beigesetzt in [[Wigbertikirche (Erfurt)|St. Wigbert]]&lt;br /&gt;
# 1699–1702: [[Gottlieb Philipp von Stromberg|Gottlieb Philipp Josef Faust von Stromberg]], beigesetzt im [[Erfurter Dom]]&lt;br /&gt;
# 1702–1717: [[Philipp Wilhelm von Boineburg|Philipp Wilhelm Reichsgraf von Boineburg]], beigesetzt in St. Wigbert&lt;br /&gt;
# 1717–1732: [[Friedrich Wilhelm von Bicken|Friedrich Wilhelm Freiherr von Bicken]], beigesetzt in St. Wigbert&lt;br /&gt;
# 1732–1760: [[Anselm Franz Ernst von Warsberg|Anselm Franz Ernst Freiherr von Warsberg]], beigesetzt in St. Wigbert&lt;br /&gt;
# 1763–1766: [[Karl Joseph Schenk von Schmidtburg|Karl Joseph Adolf Lukas Freiherr Schenk von Schmidtburg]], beigesetzt in St. Wigbert&lt;br /&gt;
# 1766–1770: [[Karl Wilhelm von Breidbach zu Bürresheim|Karl Wilhelm Joseph Adam Freiherr von Breidbach zu Bürresheim]], beigesetzt in St. Wigbert&lt;br /&gt;
# 1771–1802: [[Karl Theodor von Dalberg|Karl Theodor Maria von Dalberg]], anschließend Kurfürst und Erzbischof von Mainz, 1806 [[Fürstprimas]], später [[Großherzogtum Frankfurt|Großherzog von Frankfurt]], gestorben als [[Diözesanbischof]] von [[Regensburg]] 1817, beerdigt im [[Regensburger Dom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Thüringen)|Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statthalter (Erfurt)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Thüringer Geschichte)|!Erfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rabanus Flavus</name></author>
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